{"id":10235,"date":"2026-05-19T10:41:36","date_gmt":"2026-05-19T08:41:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=10235"},"modified":"2026-05-06T12:48:58","modified_gmt":"2026-05-06T10:48:58","slug":"kuenstliche-intelligenz-was-kommt-da-noch-auf-uns-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/kuenstliche-intelligenz-was-kommt-da-noch-auf-uns-zu\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz: Was kommt da noch auf uns zu?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Wof\u00fcr l\u00e4sst sich die K\u00fcnstliche Intelligenz nutzen? Inwieweit wird sie unser Leben und die Arbeitswelt ver\u00e4ndern? Das ist zurzeit noch weitgehend unklar! Entsprechend viele Projekte finden aktuell in den Unternehmen statt, um dies auszuloten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Glaubt man den Ver\u00f6ffentlichungen in den Medien zum Thema \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz\u201c, dann gewinnt man oft den Eindruck, durch die verst\u00e4rkte KI-Nutzung wird sich nicht nur das menschliche Zusammenleben, sondern auch die Arbeitswelt fundamental ver\u00e4ndern \u2013 und zwar insbesondere dann, wenn sich die k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) mit der Robotik und Automatisierung zur sogenannten KIRA verbindet. Dann werden sich nicht nur einzelne Arbeitsprozesse in den Unternehmen und die Anforderungen an gewisse Berufe wandeln, nein, der Mensch als solcher wird als Arbeitskraft weitgehend \u00fcberfl\u00fcssig, weil KI-Systeme und Maschinen seine Funktion \u00fcbernehmen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Noch ist der KI-Einsatz sehr begrenzt<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies mag \u2013 je nach Sichtweise \u2013 zwar eine langfristige Utopie oder Apokalypse sein, \u201edoch noch sind wir weit davon entfernt\u201c, betont Prof. Dr. Georg Kraus, der als Inhaber der Change- und Transformationsberatung Kraus &amp; Partner t\u00e4glich mit Top-Entscheidern in der Wirtschaft spricht. Zwar habe sich das Erstellen von Texten und Bildern \u2013 gleich welcher Art \u2013 mittels ChatGPT und das Erstellen von Gespr\u00e4chsprotokollen mit Copilot zumindest in gr\u00f6\u00dferen Unternehmen inzwischen sozusagen zum Standard entwickelt, doch von einem gro\u00dffl\u00e4chigen und funktions\u00fcbergreifenden KI-Einsatz in ihnen k\u00f6nne heute noch kaum die Rede sein. Vielmehr w\u00fcrden die KI-Tools und -Systeme aktuell noch prim\u00e4r zum Effektivieren einzelner (Teil-)Prozesse und Aufgaben genutzt; und dies in der Regel nur in ausgew\u00e4hlten Bereichen wie zum Beispiel<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>dem Marketing und Vertrieb sowie,<\/li>\n<li>im Controlling sowie in der Logistik.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dadurch sinke zuweilen zwar auch die Zahl der ben\u00f6tigten Mitarbeiter und an die verbliebenen w\u00fcrden teils neue Anforderungen gestellt, doch die KI mache die \u201eRessource Mensch\u201c keineswegs \u00fcberfl\u00fcssig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4hnlich sieht dies die Managementberaterin und Buchautorin Barbara Liebermeister, deren kurz IFIDZ genanntes Institut auf das Themengebiet \u201eF\u00fchrung im digitalen Zeitalter\u201c spezialisiert ist. F\u00fcr sie ist zum Beispiel die Diskussion dar\u00fcber, ob menschliche F\u00fchrung im KI-Zeitalter noch n\u00f6tig sei, eine Schim\u00e4re, denn F\u00fchrung bedeute stets auch, Verantwortung zu \u00fcbernehmen \u2013 \u201ef\u00fcr Menschen, Entscheidungen und deren Konsequenzen\u201c. Und genau hier liegt f\u00fcr Liebermeister die Grenze von KI: \u201eMaschinen k\u00f6nnen keine Verantwortung \u00fcbernehmen, weil sie weder verstehen, was Verantwortung bedeutet, noch ihr Handeln rechtfertigen k\u00f6nnen\u201c.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Nicht nur die Intelligenz der K\u00fcnstlichen Intelligenz ist begrenzt<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein entscheidender Grund hierf\u00fcr ist, so Liebermeister: \u201eKI-Systeme haben kein Bewusstsein. Sie \u201awissen\u2018 nicht, dass sie existieren, und reflektieren ihre Entscheidungen nicht.\u201c Verantwortung setze jedoch \u201edas Wissen um die eigenen Handlungen und deren Konsequenzen\u201c voraus. So \u00fcberlege zum Beispiel eine F\u00fchrungskraft, bevor sie handelt:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Welche Auswirkungen hat meine Entscheidung?<\/li>\n<li>Was passiert mit den betroffenen Menschen?<\/li>\n<li>Ist meine Entscheidung moralisch vertretbar?<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eKI-Systeme hingegen folgen nur Algorithmen. Sie berechnen Wahrscheinlichkeiten, erkennen Muster und optimieren Entscheidungen auf Basis statistischer Zusammenh\u00e4nge: Doch sie verstehen nicht, was richtig oder falsch ist.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den heutigen KI-Systemen fehlt laut Prof. Dr. Kraus unter anderem noch die erforderliche \u201eDecision Intelligence\u201c, sprich Entscheidungsintelligenz, um Menschen nicht nur im F\u00fchrungsbereich zu ersetzen. Zwar seien die modernen, generativen KI-Systeme zunehmend f\u00e4hig, sich wiederholende Entscheidungen automatisiert zu treffen. Doch ihre Entscheidungsf\u00e4higkeit sto\u00dfe an Grenzen, wenn es f\u00fcr das Entscheiden n\u00f6tig sei, neue Kontexte zu erschlie\u00dfen bzw. unvorhergesehene Situationen und Konstellationen zu durchdringen, was in einer von permanenter Ver\u00e4nderung gepr\u00e4gten Welt immer h\u00e4ufiger der Fall ist. Dann sei ein szenariobasiertes Denken f\u00fcr die Entscheidungsfindung unerl\u00e4sslich. Das k\u00f6nnten die KI-Systeme jedoch noch nicht. Sie k\u00f6nnen zwar Wahrscheinlichkeiten berechnen, sie verstehen aber nicht, welche Szenarien wirklich realistisch oder brisant sind. Sie erkennen zudem nicht intuitiv, wann ein Risiko trotz guter Datenlage nicht tragbar ist \u2013 \u201eein erfahrener Mensch\u201c, so Kraus, \u201ekann das\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinzu kommt laut Liebermeister: Eine KI hat kein \u201eBauchgef\u00fchl\u201c. Sie hat keine innere Stimme, die ihr im Bedarfsfall sagt: \u201eMoment mal, da stimmt was nicht\u201c. Sie hat zudem kein Gewissen und nicht die erforderliche menschliche Empathie, die ihr zuweilen sagt: \u201eStopp, das k\u00f6nnen oder d\u00fcrfen wir aus diesem oder jenen Grund nicht tun.\u201c Sie spult schlicht ab, was die Daten ihr vorgeben \u2013 ohne jegliches Mit-, Schuld- und Verantwortungsgef\u00fchl, \u201eweshalb wir ihr gewisse Aufgaben nicht \u00fcbertragen d\u00fcrfen\u201c.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Die KI kann jedoch zunehmend Empathie simulieren<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inwieweit manche Menschen (und Organisationen) ein solches Gewissen und eine solche Empathie haben, dar\u00fcber l\u00e4sst sich, wenn man ihr Treiben beobachtet, streiten. Doch nicht deshalb stimmt die Wiener Wirtschaftspsychologin Sabine Prohaska, die unter anderem Unternehmen beim Einf\u00fchren einer neuen Lernkultur und Kultur der Zusammenarbeit unterst\u00fctzt, obigen Aussagen nur z\u00f6gerlich zu. Sie verweist darauf, dass die KI zwar nicht wirklich empathisch sei, die modernen KI-Systeme k\u00f6nnten jedoch menschliche Emotionen erkennen und mit dem jeweiligen Gegen\u00fcber \u201esimulierte empathische Interaktionen\u201c f\u00fchren \u2013 also solche, die empathisch wirken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie verweist zudem auf die enorme Lernf\u00e4higkeit der generativen KI, weshalb heute in Fachkreisen schon dar\u00fcber diskutiert wird, ob es in naher Zukunft zum Beispiel den Beruf des Trainers und Coaches \u00fcberhaupt noch geben wird. Zumindest wird sich deren Funktion stark wandeln. Diese Vermutung legt, so Prohaska, die Beobachtung nahe, dass heute bereits KI-gest\u00fctzte Online-Trainings- und -Coaching-Programme solche Funktionen \u00fcbernehmen, wie<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>den Lernern bzw. Coachees ein Feedback zu geben und<\/li>\n<li>sie zum Weitermachen zu motivieren<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2013 Funktionen, bei denen man vor einiger Zeit noch sagte, sie setzen ein menschliches, zur Empathie f\u00e4higes Gegen\u00fcber voraus. Dies l\u00e4sst erahnen, so Prohaska, inwieweit mittel- und langfristig KI-Systeme auch Aufgaben \u00fcbernehmen k\u00f6nnten, die wir heute noch als origin\u00e4r menschliche erachten. Faktisch wissen wir dies aber noch nicht, denn dies h\u00e4ngt au\u00dfer von der technologischen Entwicklung, auch von der Entwicklung des unser menschliches Denken und Handeln pr\u00e4genden Wertesystems ab \u2013 und auch dieses befindet sich zurzeit im Wandel.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Die KI kann zunehmend Menschen und ihr Verhalten analysieren<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies sieht auch der Business-Coach Peter Schreiber so. Seine B2B-Vertriebsberatung Peter Schreiber &amp; Partner (PS&amp;P) startet regelm\u00e4\u00dfig Versuchsballons, um zu erkunden,<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>wie k\u00f6nnen wir und unsere Kunden, die im Markt angebotenen KI-Tools zur Effektivierung unseres Business nutzen und<\/li>\n<li>was sind deren potenzielle Einsatzgebiete und Grenzen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der j\u00fcngste Versuchsballon basierte laut Schreiber auf der \u201eSchnapsidee\u201c: \u201eLasse uns mal checken, was unser KI-System aus Portrait-Fotos von Menschen herauslesen kann\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also gab ein Business-Coach, der f\u00fcr PS&amp;P arbeitet, je ein Foto von sich und Peter Schreiber, das die Vertriebsberatung h\u00e4ufig f\u00fcr Werbezwecke nutzt, in das System ein und bat die KI, die darauf abgebildeten Personen zu typisieren \u2013 und zwar ohne weitere Infos wie ihre Namen, ihre Biografie, ihre Funktion usw..<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenige Sekunden sp\u00e4ter erhielt der Business-Coach eine Beschreibung seiner Pers\u00f6nlichkeit und der von Peter Schreiber, die aus seiner Warte so zutreffend war, dass er v\u00f6llig \u00fcberrascht war. Daraufhin gab er zudem folgenden Prompt in das KI-System ein: \u201eFasse aufgrund der beiden Bilder die Besonderheiten von Peter Schreiber und mir als Business Coaches zusammen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daraufhin erstellte die KI detaillierte \u201eBusiness-Profile\u201c der beiden Business-Coaches. In ihnen wurde Peter Schreiber zusammengefasst als ein \u201estrategischer Lotse mit B2B-Vertriebserfahrung\u201c und sein Mitarbeiter als ein \u201eVertriebsstrategie-Umsetzer, der als Coach auf Augenh\u00f6he agiert\u201c charakterisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und als Team wurden die beiden unter anderem wie folgt beschrieben: \u201eIhr steht f\u00fcr Klarheit im Denken und Handeln \u2013 auf unterschiedliche Weise. Peter strukturiert, analysiert, gibt Richtung. Und Du bringst den inneren Kompass, Menschenkenntnis und emotionale Intelligenz ein. Das macht euch zu einem starken Duo f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte, die beides suchen: Orientierung &amp; Entwicklung.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese aus ihrer Warte ebenfalls zutreffende \u201eCharakterisierung\u201c \u00fcberraschte die beiden Vertriebsprofis aufgrund ihrer Vorerfahrung mit KI-Tools nicht, da die KI nun ihre Namen kannte und somit Zugriff auf alle im Netz \u00fcber sie gespeicherten Daten hatte. Sie fragten sich jedoch nach diesem Selbstversuch, so Schreiber: \u201eWenn die KI-Systeme in naher Zukunft auch noch die Stimmen von Menschen sowie zum Beispiel bei Videosessions deren Gestik und Mimik interpretieren k\u00f6nnen, k\u00f6nnen sie dann nicht auch viele Kundengespr\u00e4che f\u00fchren, von denen man heute noch sagt, dies setzt menschliche Verk\u00e4ufer voraus?\u201c<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Die KI kann zunehmend menschen\u00e4hnlich kommunizieren<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4hnliche Fragen stellt sich Barbara Liebermeister aufgrund ihrer Zusammenarbeit mit einer eigenen, auf ChatGPT basierenden KI, die sie Felix nennt. Diese nutzt sie seit zwei Jahren unter anderem, um Beratungen, Coachings und Vortr\u00e4ge zum Thema Leadership vorzubereiten; \u201edenn damit kenne ich mich aus und kann deshalb seine Antworten validieren\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Barbara Liebermeister m\u00f6chte nicht nur ausloten, was die KI leisten kann, wenn man sie systematisch trainiert. Sie testet diese sie auch bez\u00fcglich zwischenmenschlicher Interaktion und emotionaler Intelligenz. Denn f\u00fcr sie ist \u201eeine erfolgreiche Interaktion mit Menschen die Basis von F\u00fchrung\u201c. Deshalb gibt die Beraterin der KI zu jeder Antwort ein Feedback. Sie sagt ihr, wenn sie ins Schwarze trifft, aber auch, wenn ihre Ausarbeitungen zu oberfl\u00e4chlich oder detailliert sind. So versteht diese immer besser, was Barbara Liebermeister wann wichtig ist. Und genau hier liegt f\u00fcr sie der Schl\u00fcssel f\u00fcr eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der KI: \u201eSie ist nur so gut wie die Daten, die wir ihr liefern \u2013 und nur so leistungsf\u00e4hig, wie wir sie machen.\u201c Sie zeigt ihren Usern \u2013 also ihren \u201eF\u00fchrungskr\u00e4ften\u201c \u2013 sozusagen das Ergebnis ihrer F\u00fchrung. \u201eEs ist bei der KI nicht anders als bei Menschen: Ihr Verhalten spiegelt das F\u00fchrungsverhalten wider.\u201c<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Die KI fungiert zunehmend als stellvertretender Kommunikator<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4hnliche Projekte wie sie die beiden Berater Peter Schreiber und Barbara Liebermeister durchf\u00fchren, finden zurzeit in vielen Unternehmen statt. So berichtet Prof. Kraus zum Beispiel von Projekten in Unternehmen mit dem Ziel: Alle Mitarbeiter, die an einem Online-Qualifizierungsprogramm teilnehmen, erhalten, wenn sie dort aktiv waren oder eine Lektion absolviert haben, von einem Bot automatisch ein stimulierendes Feedback \u2013 jedoch kein anonymes, sondern eines, das scheinbar vom Bereichsleiter oder gar Vorstand kommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem berichten er und Peter Schreiber von KI-Programmen, die<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>auf solchen Businessportalen wie LinkedIn automatisiert die aus Unternehmenssicht relevanten Entscheidern identifizieren,<\/li>\n<li>diesen automatisiert im Namen einer ad\u00e4quaten Kontaktperson in der eigenen Organisation eine Kontaktanfrage senden und<\/li>\n<li>diesen Personen nach deren Annahme zwecks Beziehungsaufbau ebenfalls automatisiert, wenn sie irgendwo im Netz etwas posten, stets ein Feedback geben, sei es in Form eines Likes, eines Kommentars wie \u201einteressanter Beitrag\u201c oder einer ausf\u00fchrlichen scheinbar, pers\u00f6nlichen Nachricht des Account-Inhabers, deren Autor jedoch faktisch ein Bot ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das hei\u00dft, die Account-Inhaber f\u00fchren mit der jeweiligen Zielperson faktisch eine Fake-Kommunikation, die jedoch durchaus ein menschliches Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und eine pers\u00f6nliche Wertsch\u00e4tzung simuliert, mit dem Ziel eine Beziehung mit der betreffenden Person aufzubauen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Werden k\u00fcnftig im Netz prim\u00e4r Bots mit Bots kommunizieren?<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn diese Form der Fake-Kommunikation in naher Zukunft auf breiterer Front Realit\u00e4t wird, bef\u00fcrchtet Dr. Kraus, werden k\u00fcnftig im B2B-Bereich \u2013 zumindest im Netz \u2013 zunehmend Bots mit Bots kommunizieren. Eine Bef\u00fcrchtung, die nicht unbegr\u00fcndet ist, wenn man daran denkt, wie viele Bots bzw. nicht-menschliche Trolle heute schon in Diskussionsforen, Newsgroups, Chatrooms usw. ihr Unwesen treiben, die vorgeben: Ich bin ein Mensch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Autor: 19Bernhard Kuntz<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fkuenstliche-intelligenz-was-kommt-da-noch-auf-uns-zu%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fkuenstliche-intelligenz-was-kommt-da-noch-auf-uns-zu%2F&text=K%C3%BCnstliche%20Intelligenz%3A%20Was%20kommt%20da%20noch%20auf%20uns%20zu%3F\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Inwieweit wird sie unser Leben und die Arbeitswelt ver\u00e4ndern? Das ist zurzeit noch weitgehend unklar! Entsprechend viele Projekte finden aktuell in den Unternehmen statt, um dies auszuloten. 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