{"id":10364,"date":"2026-10-27T10:36:34","date_gmt":"2026-10-27T08:36:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=10364"},"modified":"2026-10-12T13:42:03","modified_gmt":"2026-10-12T11:42:03","slug":"auftragsflaute-die-meisten-chancen-liegen-naeher-als-gedacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/auftragsflaute-die-meisten-chancen-liegen-naeher-als-gedacht\/","title":{"rendered":"Auftragsflaute? Die meisten Chancen liegen n\u00e4her als gedacht!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Bleiben Auftr\u00e4ge aus, beginnt in vielen Unternehmen die Suche nach Erkl\u00e4rungen. Die Konjunktur schw\u00e4chelt, Investitionen werden verschoben, Kaufentscheidungen dauern l\u00e4nger und der Wettbewerb dr\u00fcckt die Preise. Das mag alles stimmen. Nur hilft es wenig. Denn eine schw\u00e4chere Nachfrage bedeutet nicht automatisch, dass keine Auftr\u00e4ge mehr im Markt sind. Oft gewinnen sie diejenigen, die fr\u00fcher, klarer und konsequenter dranbleiben. Genau hier zeigt sich, ob ein Vertrieb aktiv arbeitet oder nur auf Nachfrage reagiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer nach neuen Auftr\u00e4gen sucht, muss nicht zwangsl\u00e4ufig zuerst neue Kunden finden. In zahlreichen Unternehmen liegen Umsatzchancen l\u00e4ngst vor. Sie stehen im CRM, in Besuchsberichten, in Messekontakten oder in der Liste ehemaliger Ansprechpartner. Nur k\u00fcmmert sich niemand systematisch darum. Es handelt sich um Angebote, die weder gewonnen noch verloren wurden. Der Interessent meldet sich nicht mehr, der Verk\u00e4ufer will nicht dr\u00e4ngen, und irgendwann ger\u00e4t das Thema in Vergessenheit. Zur\u00fcck bleiben Datens\u00e4tze statt Entscheidungen. Deshalb ist eine Auftragsflaute nicht nur ein Marktproblem, sondern auch ein Pr\u00fcfstein f\u00fcr Vertriebsdisziplin.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Vergessene Gelegenheiten wieder aufnehmen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein sauberer Nachfassprozess beginnt mit einer einfachen Frage: Welche Angebote der vergangenen sechs bis zw\u00f6lf Monate sind noch nicht eindeutig verloren? Danach z\u00e4hlt nicht die Masse, sondern die Reihenfolge. Sinnvoll ist es, mit den Chancen zu beginnen, bei denen das Auftragsvolumen besonders hoch ist. Gleichzeitig sollte der Vertrieb pr\u00fcfen, welche Kunden strategisch gut zum Unternehmen passen und bei welchen Angeboten bereits ein konkreter Bedarf erkennbar war. Der Anruf sollte nicht lauten: \u201eHaben Sie sich schon entschieden?\u201c Das klingt nach Druck und bringt selten gute Antworten. Besser ist eine ruhigere Einordnung: \u201eWir hatten damals \u00fcber Ihr Projekt gesprochen. Ich wollte nachfragen, wie der aktuelle Stand ist.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch ein verlorener Kunde ist nicht automatisch f\u00fcr immer verloren. Was vor zwei oder drei Jahren zur Trennung gef\u00fchrt hat, muss heute keine Rolle mehr spielen. Ansprechpartner wechseln, Erwartungen ver\u00e4ndern sich und manche Vorteile des neuen Anbieters relativieren sich im Alltag schneller als gedacht. Ein Wiedereinstieg muss weder besonders kreativ noch spektakul\u00e4r sein. Oft reicht ein ehrlicher Anlass: \u201eWir haben schon l\u00e4nger nicht mehr miteinander gesprochen. Deshalb wollte ich mich einmal melden. Mir ist eine Idee gekommen, die f\u00fcr Ihr Unternehmen interessant sein k\u00f6nnte.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit verlorenen Projekten und alten Messekontakten. Nicht jedes Projekt wurde endg\u00fcltig verworfen. Manches wurde lediglich verschoben. Auch viele Messegespr\u00e4che waren nicht erfolglos, sondern fanden zum falschen Zeitpunkt statt. Wer solche Kontakte systematisch wieder aufgreift, erh\u00f6ht die Zahl seiner M\u00f6glichkeiten deutlich.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Bestehende Kunden nicht nur betreuen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Unternehmen konzentrieren sich bei Umsatzwachstum zuerst auf Neukunden. Dabei liegen zus\u00e4tzliche Auftr\u00e4ge h\u00e4ufig n\u00e4her als gedacht. Wer regelm\u00e4\u00dfig mit bestehenden Kunden spricht, erf\u00e4hrt fr\u00fcher von Investitionen, personellen Ver\u00e4nderungen oder aktuellen Herausforderungen. Daraus entstehen neue Projekte, Empfehlungen oder Folgeauftr\u00e4ge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Praxis beschr\u00e4nkt sich der Kontakt jedoch oft auf konkrete Anl\u00e4sse. Es wird telefoniert, wenn eine Lieferung ansteht, eine Reklamation bearbeitet werden muss oder ein neues Angebot vorliegt. Dazwischen herrscht Funkstille. Das hat seinen Preis: Wichtige Entwicklungen beim Kunden werden h\u00e4ufig erst wahrgenommen, wenn bereits ein Wettbewerber im Spiel ist. Hilfreicher sind Gespr\u00e4che ohne unmittelbare Verkaufsabsicht. Dabei geht es weniger um die Frage, ob aktuell Bedarf besteht. Interessanter ist, was sich im Kundenunternehmen ver\u00e4ndert, welche Probleme zunehmen und welche Themen aus Kundensicht wichtiger werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zus\u00e4tzliche Auftr\u00e4ge entstehen selten durch den Versuch, noch etwas zu verkaufen. Sie entstehen, weil Verk\u00e4ufer Zusammenh\u00e4nge erkennen, die bisher niemand angesprochen hat. Welche Aufgaben l\u00f6st der Kunde heute noch selbst? Welche Leistungen nutzt er bisher nicht? Welche Abteilungen kennen den Anbieter noch gar nicht? Solche Fragen f\u00fchren oft zu Potenzialen, die bislang \u00fcbersehen wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besondere Aufmerksamkeit verdienen Kunden, die in der Vergangenheit eine Reklamation hatten. Viele Verk\u00e4ufer sind nach einer Beschwerde erleichtert, wenn der Vorgang abgeschlossen ist. Dabei beginnt dort oft ein besonders interessantes Gespr\u00e4ch. Ein pers\u00f6nlicher Anruf mit der Frage, ob die L\u00f6sung aus Kundensicht dauerhaft funktioniert, signalisiert Verbindlichkeit und liefert ehrlicheres Feedback als jede standardisierte Kundenbefragung per E-Mail.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die wichtigsten Kunden eines Unternehmens k\u00f6nnen weit mehr liefern als Umsatz. Sie erleben Marktver\u00e4nderungen unmittelbar, beobachten Investitionen, erkennen neue Entwicklungen und wissen fr\u00fchzeitig, wo Chancen oder Risiken entstehen. Wer mit solchen Kunden regelm\u00e4\u00dfig strategische Gespr\u00e4che f\u00fchrt, gewinnt Erkenntnisse, die in keiner Marktstudie zu finden sind.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Beziehungen als Vertriebskanal nutzen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Unternehmen konzentrieren sich bei der Neukundengewinnung auf Zielkundenlisten, Kampagnen und Marktanalysen. Bestehende Beziehungen geraten dabei in den Hintergrund. Genau dort liegen jedoch oft Chancen, die leichter zug\u00e4nglich sind als ein v\u00f6llig neuer Kontakt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein typisches Beispiel sind ehemalige Ansprechpartner. Menschen wechseln Unternehmen, \u00fcbernehmen neue Aufgaben oder steigen in verantwortungsvollere Positionen auf. Dennoch bleiben solche Ver\u00e4nderungen im Vertrieb oft ungenutzt. Dabei entsteht durch einen Stellenwechsel mitunter ein Zugang zu einem Unternehmen, das bislang gar nicht auf dem Radar stand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer den Kontakt wieder aufnimmt, sollte daraus nicht sofort ein Verkaufsgespr\u00e4ch machen. Sinnvoller ist echtes Interesse an der neuen Situation des Gespr\u00e4chspartners. Welche Aufgaben besch\u00e4ftigen ihn aktuell? Welche Herausforderungen stehen auf der Agenda? Aus solchen Gespr\u00e4chen ergeben sich Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr den weiteren Austausch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch bestehende Kundenbeziehungen werden oft eingeschr\u00e4nkter genutzt, als sie tats\u00e4chlich sind. Viele Unternehmen verf\u00fcgen \u00fcber mehrere Standorte, Tochtergesellschaften oder Schwesterunternehmen. Wer bereits erfolgreich zusammenarbeitet, besitzt dort eine Referenz, die mehr Gewicht hat als jede Werbebotschaft. Voraussetzung ist allerdings Fingerspitzengef\u00fchl. Statt direkt nach Kontakten oder Empfehlungen zu fragen, sollte zun\u00e4chst gekl\u00e4rt werden, ob \u00e4hnliche Herausforderungen auch an anderen Standorten oder in anderen Unternehmensbereichen bestehen. Daraus ergeben sich nicht selten wertvolle Gespr\u00e4chsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiterer, oft untersch\u00e4tzter Ansatz sind Lieferanten, Kooperationspartner und andere Unternehmen im eigenen Netzwerk. Sie kennen M\u00e4rkte, beobachten Projekte und sprechen regelm\u00e4\u00dfig mit Entscheidern. Dadurch entstehen Einblicke und Kontakte, die auf klassischen Vertriebswegen nur schwer zug\u00e4nglich w\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beziehungen ersetzen keinen Vertrieb. Sie sorgen jedoch daf\u00fcr, dass Gespr\u00e4che schneller zustande kommen und auf einer besseren Ausgangsbasis beginnen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Den Markt genauer lesen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">In schwachen Phasen bearbeiten viele Vertriebe dieselben Kunden intensiver, obwohl diese gerade kaum investieren. Das ist verst\u00e4ndlich, aber nicht immer klug.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manche Branchen geben auch in schwierigen Zeiten Geld aus. Dazu z\u00e4hlen je nach Angebot etwa Gesundheit, Energie, \u00f6ffentliche Auftraggeber, kritische Infrastruktur oder bestimmte technische Dienstleistungen. Entscheidend ist nicht die allgemeine Branchenliste, sondern eine konkrete Frage: Wo ist der Handlungsdruck trotz Konjunkturflaute hoch?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daf\u00fcr braucht der Vertrieb mehr Marktbeobachtung: Stellenanzeigen, Investitionsmeldungen, Ausschreibungen, Personalwechsel, neue Standorte oder Beschwerden \u00fcber Wettbewerber. All das sind Signale, aus denen kurz- oder mittelfristig Gespr\u00e4chsanl\u00e4sse entstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiterer Blick lohnt sich auf Kunden von Wettbewerbern. Nicht, weil diese kurzfristig abgeworben werden sollen. Interessant sind vielmehr Ver\u00e4nderungen, die auf einen m\u00f6glichen Austausch des Anbieters hindeuten. In der Praxis kommt es selten zu einem spontanen Wechsel. H\u00e4ufig gehen ihm bestimmte Entwicklungen voraus. Die Zusammenarbeit stockt, Liefertermine werden nicht eingehalten, Ansprechpartner \u00e4ndern sich oder die Erwartungen des Kunden werden nicht mehr vollst\u00e4ndig erf\u00fcllt. Solche Ver\u00e4nderungen schaffen Gespr\u00e4chsanl\u00e4sse, die es vorher nicht gab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenso wichtig ist das Thema Vertragslaufzeiten. Viele Verk\u00e4ufer besch\u00e4ftigen sich damit erst, wenn eine Verl\u00e4ngerung bereits erfolgt ist. Zu diesem Zeitpunkt sind die entscheidenden Weichen h\u00e4ufig schon gestellt. Wer dagegen fr\u00fchzeitig nachfragt, verschafft sich einen realistischen Eindruck vom zeitlichen Rahmen m\u00f6glicher Entscheidungen. Eine sachliche Frage wie \u201eWann l\u00e4uft Ihre aktuelle Vereinbarung aus?\u201c ist v\u00f6llig legitim. Sie signalisiert Interesse am Beschaffungsprozess des Kunden und hilft beiden Seiten einzusch\u00e4tzen, ob und wann ein vertiefendes Gespr\u00e4ch sinnvoll ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erfolgreicher Vertrieb h\u00e4ngt nicht nur davon ab, den richtigen Ansprechpartner zu kennen. Ebenso entscheidend ist es, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Die eigene Vertriebsqualit\u00e4t erh\u00f6hen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht jede Umsatzchance h\u00e4ngt von Markt, Wettbewerb oder Konjunktur ab. Oft entscheidet die Qualit\u00e4t der Vertriebsarbeit dar\u00fcber, ob aus einer Anfrage ein Auftrag wird oder nicht. Ein Beispiel sind pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che. Viele Kontakte laufen heute per E-Mail. Das spart Zeit und vermeidet unangenehme Situationen. Gleichzeitig gehen dabei wichtige Informationen verloren. Zweifel, Unsicherheiten, Priorit\u00e4ten oder \u201epolitische\u201c Rahmenbedingungen innerhalb des Kundenunternehmens werden meist erst im direkten Gespr\u00e4ch sichtbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die eigene Sichtbarkeit wird untersch\u00e4tzt. Ein veraltetes Unternehmensprofil, wenige aktuelle Inhalte oder kaum Kundenbewertungen m\u00f6gen auf den ersten Blick nebens\u00e4chlich erscheinen. F\u00fcr potenzielle Kunden geh\u00f6ren solche Informationen jedoch oft zu den ersten Ber\u00fchrungspunkten. Noch bevor ein Gespr\u00e4ch stattfindet, entsteht ein Eindruck von Aktualit\u00e4t, Kompetenz und Vertrauensw\u00fcrdigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besonders deutlich zeigen sich Unterschiede in Preisgespr\u00e4chen. Anbieter geraten h\u00e4ufig dann unter Preisdruck, wenn der konkrete Nutzen ihrer Leistung f\u00fcr den Kunden nicht ausreichend greifbar ist. Die Diskussion dreht sich dann um Prozente, obwohl eigentlich andere Fragen im Raum stehen: Welche Risiken werden reduziert? Welche Kosten lassen sich vermeiden? Welche Zeit wird eingespart? Welcher zus\u00e4tzliche Nutzen entsteht?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erfahrene Verk\u00e4ufer reagieren deshalb auf Preiseinw\u00e4nde nicht sofort mit Zugest\u00e4ndnissen. Sie versuchen zun\u00e4chst zu verstehen, was hinter dem Einwand steckt. Vergleicht der Kunde mit einem Wettbewerber? Fehlen Informationen? Oder wurde der Mehrwert der angebotenen L\u00f6sung bislang nicht ausreichend kommuniziert und somit deutlich?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wertvolle Impulse kommen zudem aus Bereichen, die mit Vertrieb auf den ersten Blick wenig zu tun haben. Mitarbeiter aus Service, Innendienst, Technik oder Buchhaltung erleben Kunden aus einer anderen Perspektive. Sie erkennen Probleme, W\u00fcnsche oder Entwicklungen, die im Verkaufsgespr\u00e4ch nicht immer sichtbar werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch KI kann helfen, neue Sichtweisen zu entwickeln oder bestehende Denkmuster zu hinterfragen. Am Ende bleibt Vertrieb dennoch ein Gesch\u00e4ft zwischen Menschen. Jemand muss das Gespr\u00e4ch suchen, Interesse zeigen, nachfragen, Zusammenh\u00e4nge erkennen und Vertrauen aufbauen. Genau darin liegt ein Teil des Wettbewerbsvorteils, den auch moderne Technologie nicht ersetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Fazit:<\/strong> Unternehmen haben keinen Einfluss auf die Konjunktur. Sie k\u00f6nnen weder Investitionszyklen noch politische Rahmenbedingungen steuern. Einfluss haben sie jedoch darauf, wie konsequent sie vorhandene Marktchancen bearbeiten. Dabei entstehen zus\u00e4tzliche Auftr\u00e4ge nicht zwingend durch spektakul\u00e4re Vertriebsinitiativen oder kostspielige Kampagnen. Oft sind es die naheliegenden Dinge, die den Unterschied machen: ein vergessenes Angebot, ein ehemaliger Kunde, ein verschobenes Projekt, ein \u00fcbersehener Ansprechpartner oder ein Gespr\u00e4ch, das nie gef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ger\u00e4t die Wirtschaft unter Druck, zeigt sich, wie belastbar ein Vertriebssystem tats\u00e4chlich ist. W\u00e4hrend manche Unternehmen ihre Aktivit\u00e4ten zur\u00fcckfahren und vor allem auf Kostensenkung setzen, investieren andere gezielt in Kundenkontakte, Marktbeobachtung und Vertriebsqualit\u00e4t. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, wann sich der Markt endlich wieder in eine positive Richtung entwickelt. Die entscheidende Frage lautet, welche Unternehmen die Zeit bis dahin sinnvoll nutzen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber den Autor:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-5573\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Oliver-Schumacher-Portrait-Homepage-2016_kl-120x120.jpg\" alt=\"Oliver Schumacher\" width=\"120\" height=\"120\" \/>Der Verkaufstrainer <strong>Oliver Schumacher<\/strong> setzt auf sympathische und fundierte Art neue Akzente in der Verk\u00e4uferausbildung. Unter dem Motto \u201eEhrlichkeit verkauft\u201c zeigt er Verk\u00e4ufern, Unternehmern und Selbstst\u00e4ndigen, wie sie mit KI souver\u00e4n neue Kunden gewinnen, Kaltakquise erfolgreich meistern und sich \u2013 selbst bei schwierigen Preisverhandlungen \u2013 fair behaupten.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fauftragsflaute-die-meisten-chancen-liegen-naeher-als-gedacht%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fauftragsflaute-die-meisten-chancen-liegen-naeher-als-gedacht%2F&text=Auftragsflaute%3F%20Die%20meisten%20Chancen%20liegen%20n%C3%A4her%20als%20gedacht%21\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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