{"id":2321,"date":"2015-07-01T07:37:17","date_gmt":"2015-07-01T05:37:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=2321"},"modified":"2017-02-25T14:50:25","modified_gmt":"2017-02-25T12:50:25","slug":"sinnstiftend-fuehren-sinn-oder-unsinn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/sinnstiftend-fuehren-sinn-oder-unsinn\/","title":{"rendered":"Sinnstiftend f\u00fchren: Sinn oder Unsinn?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie engagiert Mitarbeiter sind, h\u00e4ngt stark davon ab, inwieweit sie ihr Tun als sinnvoll erfahren. Doch die Sinnhaftigkeit ihres Tuns ist f\u00fcr viele Mitarbeiter in der modernen Arbeitswelt oft nur noch schwer erfahrbar. Deshalb wird es zunehmend eine F\u00fchrungsaufgabe, Sinn zu vermitteln und zu stiften.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wort \u201eSinn\u201c hat seine Wurzeln im althochdeutschen Wort \u201esinan\u201c, das so viel wie reisen, streben, trachten bedeutet. Doch wonach streben Menschen? Wohin wollen sie reisen? Wonach trachten sie? Studien belegen: Fast alle Menschen wollen Teil einer Gemeinschaft sein. Und wenn sie jemandem helfen, also etwas \u00fcber ihren pers\u00f6nlichen Rahmen hinaus gehendes tun? Dann stellt sich bei ihnen ein Gef\u00fchl von Erf\u00fcllung, Zufriedenheit und Sinn ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Gef\u00fchl vermissen heute viele Mitarbeiter von (Gro\u00df-)Unternehmen bei ihrer Arbeit. Deshalb empfinden sie diese zunehmend als belastend. Das hei\u00dft: Statt (neue) Herausforderungen \u2013 getragen von einem positiven Eu-Stress \u2013 beschwingt und voller Zuversicht anzugehen, bewegen sie sich in einer demotivierenden Di-Stress-Spirale, die auf Dauer zu einer inneren K\u00fcndigung oder einem Burn-out f\u00fchrt. Deshalb stellt sich die Frage: Sollten sich Unternehmen und ihre F\u00fchrungskr\u00e4fte mit der Sinnfrage befassen, oder ist die Frage nach dem Sinn im Business-Kontext Unsinn?<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Sinn ist im Betriebsalltag oft schwer erfahrbar<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielen Unternehmen geht es heute wie den Banken. Ihr Markt wird aufgrund der Globalisierung immer h\u00e4rter und komplexer und ihre Rahmenbedingungen \u00e4ndern sich immer schneller. Also m\u00fcssen sie sich immer wieder neu definieren und ihre Strategien neu justieren. Das ist eine schwierige Managementaufgabe \u2013 auch weil oft unvorhergesehene Ereignisse die Planungen torpedieren. Deshalb nehmen die Mitarbeiter das Managementhandeln h\u00e4ufig nur noch als Schlingerkurs wahr, w\u00e4hrend sie zugleich das Damoklesschwert \u201eErtragssteigerung und\/oder Entlassung\u201c \u00fcber sich sp\u00fcren. Und weil sie sich nicht selten nicht ausreichend informiert und als Person und Arbeitskraft gewertsch\u00e4tzt f\u00fchlen, verlieren sie den Glauben an die Sinnhaftigkeit ihres Tuns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besonders auspr\u00e4gt ist dieses Ph\u00e4nomen in Unternehmen und Branchen, in denen die Mitarbeiter, zuweilen begr\u00fcndet, einen Wertefall bei ihren Arbeitgebern sp\u00fcren \u2013 wie zum Beispiel bei vielen Banken. Fr\u00fcher waren sie ein Sinnbild f\u00fcr ehrenhaftes Verhalten. Entsprechend stolz waren ihre Mitarbeiter, f\u00fcr sie zu arbeiten. Heute hingegen stehen dieselben Unternehmen nicht selten gesellschaftlich am Pranger \u2013 zum Beispiel, weil sie verm\u00f6gende Kunden systematisch beim Steuerbetrug unterst\u00fctzten oder gar kriminelle Handlungen begingen, wie den Libor und Euribor zu manipulieren, und so der Allgemeinheit schadeten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Immaterielle Werte schaffen materielle Werte<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser vermeintliche oder reale Werteverfall wirkt auf die Mitarbeiter zur\u00fcck. Sie fragen sich zunehmend: Was ist der Sinn meiner Arbeit? Kann er ausschlie\u00dflich darin bestehen, die Umsatzrendite meines Arbeitgebers zu steigern und die Verm\u00f6gen irgendwelcher, ohnehin schon gut betuchter Kapitalgeber zu mehren? Verschafft mir das auf Dauer Erf\u00fcllung und Befriedigung? Nicht, selten lautet die (unausgesprochene) Antwort: nein. Mit der Folge, dass sich die Mitarbeiter nur noch bedingt f\u00fcr ihren Arbeitgeber engagieren, weil sie sich nur noch eingeschr\u00e4nkt mit dessen Zielen und Handlungen identifizieren und hinter all ihrem Tun die nicht oder negativ beantwortete Sinnfrage steht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb sollten sich Unternehmen intensiv mit dem Thema Sinn, sprich Werte, befassen. Denn die Antworten auf diese Frage beeinflussen die Unternehmenskultur und somit die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter. Und diese Faktoren wirken sich wiederum auf die Produktivit\u00e4t und somit Rendite aus. Oder anders formuliert: Die immateriellen Werte schaffen materielle Werte \u2013 durch ihre Strahlkraft nach innen und Wirkung nach au\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch k\u00f6nnen Unternehmen und ihre F\u00fchrungskr\u00e4fte im Betriebsalltag \u00fcberhaupt sinnstiftend wirken? F\u00fcnf Thesen hierzu.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>These 1: Das Streben nach Sinn ist in uns Menschen verankert.<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der \u00f6sterreichische Psychiater Viktor Frankl, der Begr\u00fcnder der Logotherapie (griech. Logos: Sinn, Gehalt), betrachtet das Streben nach Sinn im Leben und Tun als prim\u00e4re Motivationskraft der Menschen. Frankls Logotherapie basiert auf drei Annahmen.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><em>Freiheit des menschlichen Willens:<\/em> Der Mensch hat einen freien Willen, und jeder Mensch ist frei, seine innere Haltung, zu dem, was in seiner Umwelt geschieht, zu w\u00e4hlen. Diese Annahme fu\u00dft auf Frankls Erlebnissen in einem NS-Konzentrationslager, in dem er aller \u00e4u\u00dferen Freiheiten beraubt war. Was ihm blieb, war seine innere Freiheit, seine Einstellung und Haltung gegen\u00fcber den \u00e4u\u00dferen Gegebenheiten selbst zu w\u00e4hlen \u2013 was letztlich sein \u00dcberleben erm\u00f6glichte.<\/li>\n<li><em>Der Sinn im Leben beruht auf dauerhaften Werten und diese kann jedes Individuum finden.<\/em> Ein sinnvolles Leben erw\u00e4chst laut Frankl aus sinnvollen Momenten. Solche Momente k\u00f6nnen unter anderem daraus resultieren, dass wir<\/li>\n<li>etwas N\u00fctzliches f\u00fcr andere Menschen\/die Gesellschaft tun,<\/li>\n<li>Freude an unseren zwischenmenschlichen Beziehungen haben und\/oder<\/li>\n<li>in einem Umfeld arbeiten, welches wir als sinnstiftend erfahren.<\/li>\n<li><em>Der Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun, ist dem Menschen angeboren und gr\u00fcndet auf einer universellen Ethik.<\/em> Nur wenn wir im Einklang mit unserem Gewissen und den Werten handeln, die wir aufgrund unseres Welt- und Selbstbilds als gerecht empfinden, erfahren wir unser Tun als sinnvoll.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">These 2: Eine extrinsische Dauermotivation ist sinnlos.<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn das Streben nach Sinn, die prim\u00e4re Motivationskraft von Menschen ist, dann bringt eine permanente Top-down-Motivation der Mitarbeiter durch ihre F\u00fchrungskr\u00e4fte wenig. Trotzdem ist sie in den Unternehmen g\u00e4ngige Praxis. Denn viele Manager haben den Glaubenssatz verinnerlicht: Ich muss meine Mitarbeiter regelm\u00e4\u00dfig neu motivieren, damit sie die gew\u00fcnschte Leistung bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine solche extrinsische Motivation, etwas (nicht) zu tun, hilft manchen Menschen, pers\u00f6nliche H\u00fcrden und Herausforderungen zu meistern. Sie geht jedoch davon aus, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit grunds\u00e4tzlich als Last empfinden; au\u00dferdem davon, dass bei ihnen ein nicht behebbares Motivationsdefizit besteht, weshalb sie dauerhaft einer Motivation von au\u00dfen bed\u00fcrfen. Deshalb entwickeln viele Unternehmen stets neue und immer aufw\u00e4ndigere Anreizsysteme, deren Wirkung meist rasch verpufft. Denn solche Systeme beantworten die Sinnfrage nicht. Zielf\u00fchrender w\u00e4re es, sich als F\u00fchrungskraft zu fragen: Wie kann ich die intrinsische Motivation, also die Eigenmotivation der Mitarbeiter st\u00e4rken? Und hierbei spielt die Sinnfrage eine zentrale Rolle.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">These 3: F\u00fchren ohne Sinn ist sinnlos.<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fchrung im Business-Kontext muss den wirtschaftlichen Erfolg anvisieren. Wer hierbei jedoch den Mensch Mitarbeiter vergisst, vernachl\u00e4ssigt eine wertvolle Ressource f\u00fcr die Zielerreichung. F\u00fchren bedeutet stets auch, Menschen mitzunehmen und ihnen Orientierung zu geben \u2013 und zwar indem man f\u00fcr sie begreifbar und erfahrbar macht, welchen Beitrag sie zu einem gr\u00f6\u00dferen Ganzen leisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Laut Frankl geht es beim Sinnerleben unter anderem um vorhersagbare Erfahrungen und darum, als wie folgerichtig und bedeutungsvoll man die Welt erlebt. Was bedeutet das f\u00fcr den F\u00fchrungsalltag? F\u00fcr viele Menschen sind unvorhergesehene Erfahrungen belastend und irritierend. Speziell in Ver\u00e4nderungsprojekten verlieren Mitarbeiter mangels offizieller Informationen oft die Orientierung. Irritation und Unsicherheit entstehen, und die Frage taucht auf: \u201eWas soll das Ganze?\u201c Finden oder erhalten die Mitarbeiter hierauf keine befriedigende Antwort, sinken ihre Motivation und Arbeitsmoral.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine sinnstiftende F\u00fchrung bezieht die Mitarbeiter ein. Sie versucht durch Information und eine fr\u00fche Diskussion zum Beispiel \u00fcber den Sinn geplanter \u00c4nderungen, den Blick der Mitarbeiter auf das gro\u00dfe Ganze zu richten. Das hei\u00dft: Sie nennt den Mitarbeitern nicht nur die unternehmerischen Ziele wie \u201eWir wollen Marktf\u00fchrer werden\u201c oder \u201e\u2026 eine Umsatzrendite von 15 Prozent erzielen\u201c. Denn sie allein sind nicht sinnstiftend. Sinn entsteht erst, wenn die Mitarbeiter erkennen, inwieweit das Erreichen der Ziele den Unternehmenszweck unterst\u00fctzt \u2013 also einen Beitrag zum Wohl eines gr\u00f6\u00dferen Ganzen leistet.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">These 4: Werte k\u00f6nnen nicht gelehrt, sondern nur gelebt werden.<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">In vielen Unternehmen definiert das Management die Unternehmenswerte. Und anschlie\u00dfend werden diese Werte in Trainings den Mitarbeitern vermittelt. Ein solches Top-down-Verordnen von Werten funktioniert nicht. Die gemeinsamen Werte m\u00fcssen in einem Prozess top-down und bottom-up \u2013 also im Gegenstromverfahren \u2013 entwickelt werden, damit sie von den Mitarbeitern getragen und gelebt werden. Und entscheidend ist dabei die Frage: \u201eWoran erkennt unsere Umwelt, dass wir die Werte leben, und woran lassen wir uns hierbei messen?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Selbstbestimmungstheorie (Self-Determination Theory) der beiden US-amerikanischen Psychologen Richard M. Ryan und Edward L. Deci zufolge, gibt es drei menschliche Grundmotive, die zu einer intrinsischen Motivation einer Person f\u00fchren, so dass diese Handlungen aus sich selbst heraus und um ihrer selbst willen ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><em>Autonomie: <\/em>Menschen wollen etwas eigenst\u00e4ndig gestalten. Wenn F\u00fchrungskr\u00e4fte ihre Mitarbeiter in deren Autonomiebestreben f\u00f6rdern, so dass sie einen eigenen Beitrag beispielsweise zum Erfolg des Unternehmens oder der Abteilung leisten k\u00f6nnen, dann stellt sich bei ihnen das Gef\u00fchl von Sinn ein.<\/li>\n<li><em>Selbstwirksamkeit: <\/em>Menschen m\u00f6chten, dass das, was sie autonom tun, wahrgenommen wird. Sie wollen eine R\u00fcckmeldung ihrer Umwelt, ein Feedback. Und das nicht nur bezogen auf \u201egut\/schlecht\u201c, sondern auch bez\u00fcglich des Werts, den sie und ihr Tun f\u00fcr das gro\u00dfe Ganze haben.<\/li>\n<li><em>Beziehung: <\/em>Menschen streben nach innigen Beziehungen. Erst wenn sie sich im Kontakt mit anderen gesehen und wertgesch\u00e4tzt f\u00fchlen, kann pers\u00f6nliches Wachstum entstehen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">These 5: Menschen wollen \u201eSpuren\u201c hinterlassen.<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwas f\u00fcr das gr\u00f6\u00dfere Ganze zu tun, unterst\u00fctzt wie bereits erw\u00e4hnt, die Sinnfindung. Dieses gr\u00f6\u00dfere Ganze kann im Business-Kontext die eigene Abteilung oder Firma sein. Hierbei kann es sich aber auch um die Kunden oder die Gesellschaft handeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Menschen wollen mit ihrer Arbeit Spuren hinterlassen \u2013 also eine Art Verm\u00e4chtnis haben. Deshalb kann im Dialog F\u00fchrungskraft-Mitarbeiter die Frage \u201eWas wollen wir als unser Verm\u00e4chtnis (im Unternehmen, in der Gesellschaft) hinterlassen?\u201c sehr zielf\u00fchrend sein. Denn Menschen, die wissen, was ihr Verm\u00e4chtnis sein soll, erleben ihr Tun meist als sinnvoll. Ihre intrinsische Motivation ist angesprungen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Fazit:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch aus betriebswirtschaftlichen Erw\u00e4gungen sollten sich Unternehmen mit dem Thema Sinn befassen, denn generationen\u00fcbergreifend, sehnen sich die Menschen nach einer Arbeit, die sie als sinnvoll erfahren \u2013 und diese Erfahrung k\u00f6nnen die Mitarbeiter, in einem von permanentem Wandel gepr\u00e4gten Umfeld ohne Unterst\u00fctzung immer schwieriger sammeln. Deshalb wird es eine F\u00fchrungsaufgabe, diese Erfahrung durch eine sinnstiftende F\u00fchrung den Mitarbeitern wieder zu erm\u00f6glichen und so dass deren intrinsische Motivation steigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Albert Einstein sagte einmal: \u201eWer sein Leben als sinnlos empfindet, ist nicht nur ungl\u00fccklich, sondern auch kaum lebensf\u00e4hig.\u201c Wenn dieser Satz auch f\u00fcr soziale Systeme wie Unternehmen gilt, dann h\u00e4ngt ihr \u00dcberleben auch davon ab, inwieweit in ihrem Handeln eine Werte- und Sinnorientierung sp\u00fcrbar ist \u2013 f\u00fcr ihre Mitarbeiter und ihre Umwelt. Auch deshalb sollte F\u00fchrung die Sinn- und Wertefrage thematisieren.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber den Autor:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Uwe Reusche<\/strong> ist einer der beiden Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des<em> ifsm<\/em> Institut f\u00fcr Sales- und Managementberatung, Urbar bei Koblenz.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fsinnstiftend-fuehren-sinn-oder-unsinn%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fsinnstiftend-fuehren-sinn-oder-unsinn%2F&text=Sinnstiftend%20f%C3%BChren%3A%20Sinn%20oder%20Unsinn%3F\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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