{"id":2559,"date":"2015-11-11T08:06:59","date_gmt":"2015-11-11T06:06:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=2559"},"modified":"2017-01-22T10:08:33","modified_gmt":"2017-01-22T08:08:33","slug":"was-das-disg-modell-leisten-kann-und-seine-grenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/was-das-disg-modell-leisten-kann-und-seine-grenzen\/","title":{"rendered":"Was das DiSG\u00ae-Modell leisten kann und seine Grenzen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>DiSG\u00ae polarisiert: viele Anwender sind begeistert, auch viele BeraterInnen und TrainerInnen sch\u00e4tzen das Modell und die Instrumente. Gleichzeitig gibt es jede Menge Kritik. Da ist die Rede von unwissenschaftlich, da wird der Einsatz einer Typologie bem\u00e4ngelt.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grund genug f\u00fcr einen gewissenhaften Menschen, der das Modell seit vielen Jahren einsetzt und sch\u00e4tzt, einmal die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen des Modells kompakt darzustellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">DiSG\u00ae beschreibt unterschiedliche Verhaltensvorlieben mit den 4 Verhaltensdimensionen dominant, initiativ, stetig und gewissenhaft. Nat\u00fcrlich kann jeder Mensch Verhaltensweisen aus jeder dieser Dimensionen zeigen, erfahrungsgem\u00e4\u00df bevorzugen wir aber eine oder zwei. Die anderen Verhaltensweisen kosten uns mehr Energie, fallen uns seltener ein, erleben wir als \u201efremd\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jemand, der gerne auf fremde Menschen zugeht und dem es leicht f\u00e4llt, sich f\u00fcr viele verschieden Menschen zu interessieren, der wird wahrscheinlich auch morgen nicht pl\u00f6tzlich sehr zur\u00fcckgezogen agieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie kommt es aber zu diesen vier Verhaltensdimensionen und gibt es diese wirklich? Der Psychologe William Marston, der Urvater des heutigen DiSG\u00ae-Modells, fragte in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts nach den unterschiedlichen Reaktionen \u201enormaler\u201c Menschen auf soziale Situationen. Und dabei fand er es hilfreich, zwei Unterscheidungen zu treffen. Zwei Unterscheidungen, die uns bis heute helfen, intelligente Hypothesen \u00fcber Menschen zu bilden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">DiSG\u00ae hilft intelligente Unterscheidungen zu treffen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus zwei einfachen Unterscheidungen entsteht eine Landkarte des Verstehens. Und die beiden Unterscheidungen sind uns allen wohl vertraut und schon lange bekannt. Nat\u00fcrlich sind auch andere Unterscheidungen m\u00f6glich und damit andere Landkarten von Verhaltensvorlieben. Die St\u00e4rke von DiSG\u00ae liegt auch nicht im \u201eWahrheitsmonopol\u201c der getroffenen Unterscheidungen, sondern in der praktischen Brauchbarkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum ersten unterscheiden wir Menschen danach, wie sie bevorzugt auf neue Ereignisse reagieren: eher <strong>aktiv<\/strong> oder eher <strong>nachdenklich<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine aktiv reagierende Person erleben wir h\u00e4ufig als schnell, manchmal auch als laut. Die nachdenklich reagierende Person scheint erst einen Schritt zur\u00fcck zu treten, sich mit einer Stellungnahme Zeit zu lassen. Und wirkt dadurch manchmal langsamer und manchmal auch leiser und vorsichtiger. Beide Pole sind sinnvoll, haben ihre St\u00e4rken und ihre Schw\u00e4chen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich kann jeder von uns sowohl aktiv als auch nachdenklich reagieren. Uns interessiert hier lediglich die Tendenz zu einem der beiden Pole. Das DiSG\u00ae-Modell beschreibt n\u00e4mlich unsere Verhaltensvorlieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zweite Unterscheidung treffen wir nach der sozialen Kontaktbewegung von Menschen in diesen Situationen \u2013 mit der Absicht sich zu verb\u00fcnden oder sich zu distanzieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn jemand dazu neigt, in neuen Situationen auf den anderen zuzugehen, so bezeichnen wir dieses Verhalten als <strong>akzeptierend<\/strong>. Wir erleben gleichsam ein inneres \u201eja\u201c zum anderen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tendiert jemand zum Distanzieren, erleben wir das h\u00e4ufig als sachlich und kritisch. Diesen Verhaltenspol nennen wir im DiSG\u00ae-Modell <strong>in Frage stellend<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich gilt auch hier, dass jeder von uns akzeptierend und in Frage stellend sein kann, aber die meisten Menschen eine Vorliebe haben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">DiSG\u00ae ist das Ergebnis von Unterscheidungen und keine Typologie<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kombinieren wir die beiden Unterscheidungen, so erhalten wir ein 4-Quadrantenmodell mit zahlreichen Hinweisen auf Bed\u00fcrfnisse, Vorlieben und Eigenschaften der beobachteten Person. Nat\u00fcrlich immer nur als Hypothese, die wir im Gespr\u00e4ch ber\u00fccksichtigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Probieren wir nun, die 4 Verhaltensdimensionen als Kombinationen der beiden Unterscheidungen zu verstehen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2562\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Abb_DiSG.jpg\" alt=\"Abb_DiSG\" width=\"628\" height=\"349\" srcset=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Abb_DiSG.jpg 628w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Abb_DiSG-300x167.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 628px) 100vw, 628px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Abb. 1: DiSG\u00ae-Modell<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kombination \u201eaktiv\u201c und \u201ein Frage stellend\u201c f\u00fchrt uns zur Verhaltensdimension <strong>dominant<\/strong>. Das bedeutet zum Beispiel:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>schnell<\/li>\n<li>ungeduldig<\/li>\n<li>auf Ergebnisse ausgerichtet<\/li>\n<li>Wettbewerb macht Spa\u00df<\/li>\n<li>Druck gibt Kraft<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verhaltensdimension <strong>initiativ<\/strong> ergibt sich aus \u201eaktiv\u201c und \u201eakzeptierend\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das bedeutet zum Beispiel:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Schnell auf andere zugehen wollen<\/li>\n<li>Freude an Kommunikation<\/li>\n<li>Hang zur Selbstdarstellung<\/li>\n<li>spontan<\/li>\n<li>f\u00fchlt sich besonders wohl, wenn \u201ewas los ist\u201c, liebt Abwechslung<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAkzeptierende\u201c und \u201enachdenkliche\u201c Menschen stellen gerne konkrete Beziehungen in den Mittelpunkt. Daraus ergibt sich die <strong>stetige<\/strong> Verhaltensdimension.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das bedeutet zum Beispiel:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>sicher und beschaulich<\/li>\n<li>best\u00e4ndig und loyal<\/li>\n<li>sch\u00e4tzt methodisches Vorgehen<\/li>\n<li>ehrlich und zuverl\u00e4ssig<\/li>\n<li>sorgf\u00e4ltig<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu guter Letzt die Verhaltensdimension <strong>gewissenhaft<\/strong>, die Tendenz jener Menschen, die \u201ein Frage stellend\u201c und \u201enachdenklich\u201c bevorzugen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das bedeutet zum Beispiel:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>starke Orientierung an richtig und falsch<\/li>\n<li>ein hohes Interesse an Qualit\u00e4t<\/li>\n<li>liebt es, genau und gut vorbereitet zu sein<\/li>\n<li>Verzetteln<\/li>\n<li>lieber keine Entscheidung treffen, als eine falsche<\/li>\n<li>recherchieren und \u201ein die Tiefe\u201c gehen<\/li>\n<li>Zeitdruck ist \u201eGift\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">DiSG\u00ae hilft uns flexibler mit anderen umzugehen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum aber ist diese Unterscheidung nach Verhaltensvorlieben f\u00fcr uns \u00fcberhaupt wichtig? Weil wir unsere Verhaltensvorlieben gleichzeitig auch als Filter verwenden, mit denen wir andere Menschen verstehen und auf Grund derer wir unsere Erwartungen an diese bilden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stellen wir uns dazu einen Menschen vor, der leicht und schnell auf andere zugeht. Trifft diese Person jemanden, der genauso funktioniert, dann wird der Kontakt schnell und leicht laufen. Man \u201eversteht sich\u201c!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trifft unser \u201eMenschenfreund\u201c auf jemanden, der sich gerne zur\u00fcckzieht und einem ihm Unbekannten nur langsam \u00f6ffnet, dann kann das schnell auch als Ablehnung und Zur\u00fcckweisung aufgefasst werden. Auf der anderen Seite erlebt der introvertierte Mensch den anderen vielleicht als aufdringlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und genau hier setzt der Sinn des Einsatzes des DiSG-Modells an: kenne ich meine Verhaltensvorlieben so kenne ich auch meine Bewertungsschablonen f\u00fcr das Verhalten anderer und kann diese relativieren:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer sich in einer Situation anders verh\u00e4lt als ich, ist eben lediglich anders und weder besser noch schlechter! Aus dem unbewussten \u201eAlle sollen so sein wie ich!\u201c wird das reifere \u201eMenschen sind verschieden und das ist ok!\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und im n\u00e4chsten Schritt kann ich mein Verhalten an den anderen anpassen, uns beiden die Kommunikation so einfach wie m\u00f6glich machen. Wenn ich vermute, dass der andere schnell zum Punkt kommen m\u00f6chte, dann kann ich mein Verlangen nach weiteren Details vielleicht doch z\u00fcgeln \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Voraussetzung daf\u00fcr ist neben der Kenntnis der eigenen Verhaltensvorlieben die F\u00e4higkeit, aus Verhaltensbeobachtung anderer Ideen f\u00fcr deren wichtigste Verhaltensdimension abzuleiten \u2013 das sogenannte \u201epeople reading\u201c.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Irrt\u00fcmer und Grenzen des Modells<\/h3>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Ursache und Wirkung wird verwechselt<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manchmal verwechseln AnwenderInnen und auch TrainerInnen dabei aber Ursache und Wirkung: Nicht weil wir prim\u00e4r dominant, initiativ, stetig oder gewissenhaft sind, verhalten wir uns auf eine bestimmte Weise. Sondern weil ich mich bevorzugt mit bestimmten Verhaltensweisen zeige, kann ich als D, i, S oder G erkannt und bezeichnet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerade f\u00fcr Anf\u00e4ngerInnen kann es ein sinnvoller Lernschritt sein in Schubladen zu denken. Wichtig ist, dass wir in unserem Verst\u00e4ndnis des Modells nicht dort stehen bleiben.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Verhaltensvorlieben sind nur ein kleiner Teil von Pers\u00f6nlichkeit<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der zweite Aspekt: Verhaltensvorlieben sind nur ein Aspekt von Pers\u00f6nlichkeit. Zwar sehen wir diese Vorlieben relativ schnell \u2013 der Psychologe MacAdams nannte die Verhaltensvorlieben deshalb einmal treffend \u201edie Psychologie der Fremden\u201c \u2013 aber zur Pers\u00f6nlichkeit z\u00e4hlen noch viele andere Dimensionen. Neben dem Verhalten machen uns Werte, Grundmotive, Leistungsdimensionen wie Kreativit\u00e4t und Intelligenz und nicht zuletzt pers\u00f6nliche Reife zu dem, was wir sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Hauptfehler im Einsatz von DiSG\u00ae liegt also in der \u00dcberbewertung der Verhaltensvorlieben in der Gesamtpers\u00f6nlichkeit. Ich pers\u00f6nlich spreche bei DiSG\u00ae auch lieber von einem Verhaltensprofil als von einem Pers\u00f6nlichkeitsprofil.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Pers\u00f6nlichkeit und situative Kr\u00e4fte<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und die Verhaltensvorlieben werden \u00fcberhaupt nur in sogenannten \u201eweichen\u201c Situationen sichtbar. Wenn die Situation das Verhalten erzwingt, spielen pers\u00f6nliche Vorlieben kaum eine Rolle. Wenn es brennt und alle verlassen das Haus, so hilft uns DiSG\u00ae wenig. Aber auch Profimusiker in einem Orchester w\u00e4hrend des Konzertes k\u00f6nnen wir kaum zuordnen \u2013 erst der individuell andere Umgang bei der Premierenfeier liefert uns Hinweise.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Conclusio<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer also glaubt, auf Grund eines DiSG\u00ae-Profils zu wissen, mit wem er es zu tun hat, der agiert wie jemand, der aus der Farbe eines Autos auf die Technik schlie\u00dft (wobei Menschen noch um einiges komplexer sind als Autos).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer aber sein DiSG\u00ae-Verst\u00e4ndnis einsetzt, um sich auf einen anderen Menschen flexibel einzustellen und die Kommunikation leichter zu machen, der bleibt im Interesse, mit wem er es denn da zu tun hat und nutzt DiSG\u00ae in intelligenter Weise.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber den Autor:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2148\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/ElmarT&uuml;rk-120x120.gif\" alt=\"Elmar T\u00fcrk\" width=\"120\" height=\"120\" \/>Mag. Elmar T\u00fcrk<\/strong> ist Berater und Trainer in Wien. Als Lehrtrainer f\u00fcr die Wiley-DiSG\u00ae-Instrumente unterst\u00fctzt er seit 8 Jahren TrainerInnen und BeraterInnen dabei, das DiSG\u00ae-Modell sinnvoll einzusetzen. Er arbeitet mit verschiedenen psychometrischen Instrumenten und bietet gerne ein differenziertes Bild zum Einsatz jedes Modells.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Informationen \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/coach-wien-elmar-tuerk-1259\">Elmar T\u00fcrk<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Informationen \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/institut-wien-disg-trainingat-1907\">DiSG-Training.at<\/a><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fwas-das-disg-modell-leisten-kann-und-seine-grenzen%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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