{"id":2640,"date":"2015-12-10T08:28:01","date_gmt":"2015-12-10T06:28:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=2640"},"modified":"2017-01-22T10:09:14","modified_gmt":"2017-01-22T08:09:14","slug":"reality-bites-ueber-viertellebenskrisen-und-heranwachsendenbildung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/reality-bites-ueber-viertellebenskrisen-und-heranwachsendenbildung\/","title":{"rendered":"Reality Bites \u2013 \u00fcber Viertellebenskrisen und \u201eHeranwachsendenbildung\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wohin geh\u00f6re ich? Soll ich in meiner Studienstadt bleiben? Was ist mein Traumjob? War die Entscheidung richtig, mit meiner Freundin zusammen zu ziehen? Was will ich eigentlich im Leben? Dies sind typische Fragen junger Hochschulabsolventen\/innen, zumeist im Alter etwa zwischen 25 und 35 Jahren, die nach etwa einem Viertel-Jahrhundert bisher nichts wirklich Wertvolles in ihrem Leben erreicht zu haben glauben. Die oft damit verbundene, klassische Sinnkrise gr\u00fcndet in einem inneren Zwiespalt gerade der akademisch Gebildeten, die sich in einer Gleichzeitigkeit von Mangel an Sicherheit und Orientierung und einem \u00dcberfluss im Sinne einer Vielfalt an Bildungs- und Konsumm\u00f6glichkeiten gefangen sehen\u2026<\/strong><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Hochschulabschluss, und wie weiter?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Un\u00fcbersehbarkeit vergr\u00f6\u00dfert dabei psychologisch nicht die empfundene Freiheit aufgrund steigender Wahloptionen, sondern kann wegen gleichfalls gestiegener Unvergleichbarkeit der einzelnen M\u00f6glichkeiten im Gegenteil zu Stress f\u00fchren (sog. \u201ePolylemma\u201c). Einerseits streben diese jungen Erwachsenen oftmals nach ihrem ersten Hochschulabschluss sowohl nach sicheren Arbeitspl\u00e4tzen und einer eigenen Familie, m\u00f6chten aber auch finanziell unabh\u00e4ngig sein, Abenteuer erleben und das \u201eernste Leben\u201c lieber sp\u00e4ter beginnen. Beispielsweise konkretisiert sich nach dem ersten Hochschulabschluss eine der nachweislich gr\u00f6\u00dften Zukunfts\u00e4ngste, keinen bzw. keinen passenden Einstiegsjob zu finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Versuche der jungen Erwachsenen, diese Problematik gem\u00e4\u00df den auf den Hochschulen f\u00fcr den akademischen Bereich erlernten Bew\u00e4ltigungsstrategien (problemorientiert) allein durch Nachdenken in den Griff zu bekommen, statt (l\u00f6sungsorientiert) auf die befreiende Kraft der Aktivierung setzend \u201eraus in die Welt\u201c zu gehen und durch Handeln neue M\u00f6glichkeitsr\u00e4ume zu kreieren, ist auch der generellen Angst geschuldet, Fehler zu machen bzw. bei richtungsweisenden Zukunftsentscheidungen machen zu d\u00fcrfen. Das zuvor stets erstrebte \u201eErwachsenwerden\u201c, um sich von zuhause nach eigenen Vorstellungen zu etablieren zu k\u00f6nnen, ist nicht mehr sonderlich ersehnenswert sondern m\u00f6chte m\u00f6glichst lange aufgeschoben werden. Im Durchschnitt ziehen junge Erwachsene erst mit dem 26. Lebensjahr aus dem elterlichen Haus aus, um sich auch in r\u00e4umlicher Ver\u00e4nderung der Leistungs- und Konkurrenzgesellschaft zu stellen &#8211; Tendenz steigend!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Identit\u00e4tskrise, eine Frage der (Jugend-) Generation?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Au\u00dfer einigen popul\u00e4rwissenschaftlichen Beitr\u00e4gen sowie in zahlreichen Internetforen wird bislang kaum die Wichtigkeit und Eigenst\u00e4ndigkeit dieser Krisenproblematik erkannt, einerseits weil die hiermit verbunden Zukunfts\u00e4ngste schlicht als Teil der Ph\u00e4nomens \u201eErwachsenwerden\u201c gedeutet werden, andererseits da die immer besser werdenden objektiven Rahmenbedingungen dieses \u201eErwachsenenwerdens\u201c automatisch als Verbesserung der \u00dcbergangsphase schlechthin angesehen werden. Gerade aus dem Grunde der guten Ausgangsbedingungen heraus ist die Erfolgserwartung im Sinne einer Rentabilit\u00e4t der Studienzeit nicht nur in den K\u00f6pfen der Hochschulabsolventen\/innen hoch, sondern ebenso in Bezug auf die im Wettbewerb stehenden Freunde\/innen wie gegen\u00fcber der (gegebenenfalls vor-finanzierenden) Familie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem die Symptome der Krisenproblematik von dem kanadischen Psychologen Elliott Jaques im Jahre 1965 als eine Verwirrung und Selbstunsicherheit von Zwanzigj\u00e4hrigen nach Abschluss der Ausbildung bereits erstmals wissenschaftliche Erw\u00e4hnung gefunden hatte, wurde hierf\u00fcr etymologisch angelehnt an den weithin bekannten Begriff der Mittlebenskrise ab etwa Mitte 30 bis Ende 40 (sog. \u201eMidlife Crisis\u201c) im Folgenden derjenige der Viertellebenskrise (sog. \u201eQuarterlife Crisis\u201c) entwickelt. W\u00e4hrend bei beiden als Krisenursache die unsichere \u00dcbergangsperiode in einen neuen Lebensabschnitt herh\u00e4lt, geht der Mittlebenskrise zumeist trotz Stabilit\u00e4t eine gef\u00fchlte Stagnation voraus, innerhalb welcher man das eigene Leben selbstreflexiv Revue passieren l\u00e4sst. Bei der Viertellebenskrise hingegen fehlt es an Stabilit\u00e4t selbst, da ein weithin gesch\u00fctzter Bereich von (Hoch-) Schule und (Aus-) Bildung nun verlassen werden soll und die pl\u00f6tzliche Verantwortlichkeit beispielsweise f\u00fcr das eigene Einkommen, eine gegebenenfalls zu gr\u00fcndende Familie, die einzuschlagende Jobrichtung usw. in den Vordergrund tritt und zunehmend an Effizienzgesichtspunkten gemessen werden will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als typische psychosoziale Symptome der Viertellebenskrise gelten seither Identit\u00e4tsverwirrung und Zukunftsangst, der R\u00fcckzug in die Einsamkeit, eine Nostalgie f\u00fcr das Hochschulleben, die Entt\u00e4uschung mit dem ersten Einstiegsjob sowie eine allgemeine finanzielle Unsicherheit. Nach Untersuchungen des britischen Psychologen Oliver Robinson aus dem Jahre 2010 dauert die Viertellebenskrise immerhin zwei Jahre im Durchschnitt und geht oftmals mit dem Bruch von Freundschaften, der Trennung von einer Beziehung oder dem Wechsel der Arbeitsstelle einher. In neuerer Zeit griff erstmals im Jahre 1991 der kanadische Publizist D. Coupland die Unf\u00e4higkeit junger Erwachsener auf, au\u00dferhalb der Hochschule zu funktionieren, da es sp\u00e4testens nach erfolgtem erstem Hochschulabschluss unter anderem zu Entt\u00e4uschungen \u00fcber die bisherigen sozialen Netzwerke komme (sog. \u201eMid-Twenties Breakdown\u201c), und beschrieb damit die Viertellebenskrise der in den 1960er\/1970er Jahren Geborenen in seinem gleichnamigen Episodenroman (sog. \u201eGeneration X\u201c).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der formale Hochschulabschluss kann ein ausl\u00f6sendes Ereignis f\u00fcr die Viertellebenskrise sein, manchmal tritt diese jedoch schon bei absehbarem Studienende oder erst bei anschlie\u00dfender Arbeitsplatzsuche auf. Typischerweise steht am Studienende die Aufl\u00f6sung oder starke Verschiebung des eigenen (Studien-) Freundeskreises aufgrund von Wohnortwechseln, sei es wegen der Beendigung der alten Studien-WG, weil ausl\u00e4ndische Studienkollegen\/innen wieder in ihre Heimatl\u00e4nder zur\u00fcckgehen bzw. inl\u00e4ndische in ihre Heimatst\u00e4dte, oder jemand einen guten Job in der Ferne findet &#8211; anders als bei Auslandssemestern sind diese Ver\u00e4nderungen aber oft von Dauer.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Gruppentrainings und -Coachings als moderne \u201eHeranwachsendenbildung\u201c?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Institutionell finden sich non-formale Lernsettings derzeit haupts\u00e4chlich f\u00fcr Altersgruppen ab etwa 14 bis Mitte 20 im Bereich der au\u00dferschulischen Jugendf\u00f6rderung auf der einen und f\u00fcr Altersgruppen ab etwa Mitte 30 bis Ende 40 im Bereich der Mittlebenskrise (sog. \u201eMidlife Crisis\u201c) auf der anderen Seite und haben sich beiderseits bew\u00e4hrt. Da zuletzt genannte Lebensphase nicht nur \u00c4hnlichkeiten bez\u00fcglich der Krisenursache der unsicheren \u00dcbergangsperiode in einen neuen Lebensabschnitt mit der Viertellebenskrise aufweist (vgl. oben), sondern es zudem von der (vergeudeten) Lebenszeit aktuell betroffener Hochschulabsolventen\/innen her betrachtet logisch anmutet, die Lebensunsicherheiten m\u00f6glichst noch in jungen Jahren neu zu ordnen als in sp\u00e4teren, erstaunt das mangelnde institutionelle Angebot f\u00fcr die hier bezeichnete Gruppe. Dies verwundert umso mehr, als Betroffene einer gemeisterten Viertel- signifikant seltener eine Mittlebenskrise \u00fcberhaupt zu durchschreiten gen\u00f6tigt sind, wobei zuerst Genannte zwei Jahre im Durchschnitt, zuletzt genannte jedoch aufgrund des zus\u00e4tzlichen Eindrucks zwischenzeitlich verpasster Chancen bei (subjektiv) nahender Lebensendlichkeit nicht nur schwerer in den psychischen Auswirkungen daherkommen sondern wegen wom\u00f6glich bereits (falsch) gestellten und gleichsam schwerer zu \u00e4ndernden Lebensweichen auch noch von l\u00e4ngerer Dauer sein kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz der \u00c4hnlichkeiten zwischen Viertel- und Mittlebenskrise verlangen deren Unterschiede (Instabilit\u00e4t und gesellschaftlicher Druck bei zuerst, Stagnation und innerer Druck bei zuletzt Angef\u00fchrter) sehr wohl ein auf diese Lernenden zugeschnittenes, kontextuelles Lernsetting mit entsprechenden Lerninhalten. Non-formale Bildung setzt dabei in einer so verstandenen \u201eHeranwachsendenbildung\u201c auf freiwilliger, ganzheitlicher und prozessorientierter Basis bei den Bed\u00fcrfnissen der Lernenden an. Das Umfeld der Viertellebenskrise junger Hochschulabsolventen\/innen als einer stark problemzentrierten Unsicherheit zu Beginn eines neuen Lebensabschnittes kann als erfolgreicher Motivator fruchtbar gemacht werden, die eigenen Schl\u00fcsselqualifikationen weiter zu entwickeln, da die jungen Hochschulabsolventen\/innen aus Eigeninteresse nicht nur viel Energie in die die eigene Lebenssituation akut betreffende Probleml\u00f6sung zu investieren bereit sind sondern \u00fcber das Lernen auch ein duales Erfolgserlebnis verbuchen, sowohl was das erfolgreiche Meistern des Einzelproblems als auch das Erlernen der L\u00f6sungsmethoden anbelangt. Das <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ohnmacht_(seelisch)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gef\u00fchl von Macht- und Einflusslosigkeit<\/a> zu \u00fcberwinden und Gestaltungsspielr\u00e4ume und Ressourcen wahrzunehmen, um nicht nur Autonomie und Selbstbestimmung zu erh\u00f6hen sondern gleichzeitig die eigenen Interessen selbstverantwortlich zu leben (sog. \u201eEmpowerment\u201c), kann in einer derart zielgruppenorientierten \u201eHeranwachsendenbildung\u201c \u00fcber verschiedene Beratungstools erreicht werden; es bieten sich die Pers\u00f6nlichkeitscoachings sowie -trainings an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch Pers\u00f6nlichkeitstraining k\u00f6nnen die Lernteilnehmer\/innen ihre geistigen F\u00e4higkeiten in einem gesch\u00fctzten Raum testen, weiterentwickeln und ausprobieren. Hierbei ist es vor allem wichtig, fern ab der Alltagsproblematiken verborgene Talente und Energiespender zu entdecken, seine Ziele und Motive zu hinterfragen und sich eine auf die aktuelle Lebenssituation angepasst eine individuelle L\u00f6sungsstrategie zu erarbeiten, um der Viertellebenskrise wirksam zu begegnen. Anders als noch die Geburtenjahrg\u00e4nge aus den Jahren 1960 und 1970 (sog. \u201eGeneration X\u201c) empfinden die in den 1980er\/1990er Jahren Geborenen (sog. \u201eGeneration Y\u201c) Pers\u00f6nlichkeitstrainings und -coachings nicht als Korrekturma\u00dfnahmen pers\u00f6nlicher Unzul\u00e4nglichkeiten oder als M\u00e4ngel eigener F\u00e4higkeiten sondern als Option charakterlicher Weiterentwicklung an. Mit Fragestellungen sehr stark bezogen auf die Sinngebung pers\u00f6nlichen Ausgleichs (z.B. zum Berufseinstieg) oder auch mit gesellschaftspolitischer Relevanz (z.B. zu Unternehmensethiken, globalem Umweltschutz etc.) gehen zuletzt genannte mehr und mehr neugierig, offen und ver\u00e4nderungsbereit mit ihrer Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung um.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beide Beratungstools passen vom Lernsetting aufgrund der befristeten Terminbindungen wie dem Selbstverst\u00e4ndnis als blo\u00dfes Angebot zum Wissens- bzw. Kompetenztransfer statt Lern- und Pr\u00fcfungsdruck auch gut zum Generationenverst\u00e4ndnis der jungen Hochschulabsolventen\/innen, die (zunehmend auch digital) gewohnt ist, m\u00f6glichst effizient das f\u00fcr sie als individuell wichtig und passend Erachtete zu filtern und f\u00fcr sich selbst zu nutzen. Im Rahmen von Pers\u00f6nlichkeitstrainings und -coachings picken sich diese jungen Erwachsenen nur das f\u00fcr sie dienliche heraus (und sollen dies sogar!), wie sie auch direkt, unkompliziert und mit hoher Aufmerksamkeit der\/s Pers\u00f6nlichkeitstrainers\/in bzw. -coachs kritisch nachhaken und diskutieren k\u00f6nnen. Der Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung statt den rein berufsbezogenen Soft-Skills-Trainings geh\u00f6rt daher die Zukunft &#8211; generationenangemessen und einer modernen \u201eHeranwachsendenbildung\u201c gem\u00e4\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[gek\u00fcrzter Vorabdruck aus:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Literaturpodium (Hrsg.): &#8222;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/373921032X\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=373921032X&amp;linkCode=as2&amp;tag=diebildun-21\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zeiten, Literatur und Zukunft &#8211; Essays und Beitr\u00e4ge zu Geschichte, Philosophie, Politik, Ethik und \u00d6kologie<\/a>&#8220; (Engelsdorfer Verlag\/ Dorante Edition; Berlin 2015)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber den Autor:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2641\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/ReneMerten-Foto-120x120.jpg\" alt=\"ReneMerten\" width=\"120\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/ReneMerten-Foto-120x120.jpg 120w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/ReneMerten-Foto-210x210.jpg 210w\" sizes=\"auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px\" \/>Dr. MMag. Ren\u00e9 Merten<\/strong> ist Dozent, freier Schriftsteller, langj\u00e4hre F\u00fchrungskraft im Public Management und Trainer der Erwachsenenbildung. Mit der ABSOLVENTENAKADEMIE hat er das erste private Trainingsinstitut gezielt f\u00fcr die Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung junger Hochschulabsolventen\/innen gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Informationen \u00fcber die <strong><a href=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/institut-wien-absolventenakademie-privates-institut-fuer-erwachsenenbildung-eu-1243\">ABSOLVENTENAKADEMIE <\/a><\/strong><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Freality-bites-ueber-viertellebenskrisen-und-heranwachsendenbildung%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; 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