{"id":2694,"date":"2016-01-13T07:51:07","date_gmt":"2016-01-13T05:51:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=2694"},"modified":"2017-05-31T15:00:42","modified_gmt":"2017-05-31T13:00:42","slug":"maenner-und-ihr-umgang-mit-depressionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/maenner-und-ihr-umgang-mit-depressionen\/","title":{"rendered":"M\u00e4nner und ihr Umgang mit Depressionen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eKein Mensch wei\u00df, wie es mir wirklich geht\u201c \u2212 diese Aussage passt auf viele M\u00e4nner, die in ihrem Beruf erfolgreich, aber zunehmend \u00fcberlastet sind. Bevor sie sich Schw\u00e4che, \u00c4ngste und \u00dcberforderung eingestehen, bauen viele Betroffene eine strikte Fassade auf, hinter der sie sich verstecken. So erkennt das Umfeld h\u00e4ufig viel zu sp\u00e4t das dramatische Ausma\u00df der psychischen Befindlichkeit. <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch der Fu\u00dfballer Robert Enke verbarg sein Leiden jahrelang erfolgreich. Erst sein Selbstmord brachte seine Depression ans Licht und l\u00f6ste eine dringend notwendige Diskussion \u00fcber den Umgang mit psychischen Erkrankungen im Spitzensport aus. Doch auch in anderen Bereichen und Berufsfeldern f\u00e4llt es M\u00e4nnern h\u00e4ufig schwer einzugestehen, dass sie Hilfe brauchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stress, \u00dcberreizung und die dadurch hervorgerufenen Erkrankungen wie Burnout und Depression z\u00e4hlen mittlerweile zu den h\u00e4ufigsten Ursachen f\u00fcr Krankenst\u00e4nde, Berufsunf\u00e4higkeit und Fr\u00fchpensionierungen. Die Zahl der j\u00e4hrlichen Krankenstandsf\u00e4lle wegen psychischer Leiden stieg zwischen 1995 und 2010 um dramatische 89 Prozent, die der Krankenstandstage um 103 Prozent. Das Besondere dabei ist, dass ein normaler Krankenstand elf Tage dauert, bei seelisch bedingten Leiden laut Statistik der heimischen Gebietskrankenkasse aber ganze 33 Tage.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerade bei erfolgreichen M\u00e4nnern ist das Thema Depression absolut tabu. Eine Studie an 1000 Managern und F\u00fchrungskr\u00e4ften hat ergeben, dass 66 Prozent von ihnen \u00dcberlastungssymptome, \u00c4ngste und verschiedene andere Suchtabh\u00e4ngigkeiten haben, aber 77 Prozent meinen, dass sie mit ihrem Befinden zufrieden sind. Grund f\u00fcr diese zwiesp\u00e4ltigen Zahlen ist die Tatsache, dass M\u00e4nner keine Schw\u00e4che zeigen, Gef\u00fchle dadurch oft unterdr\u00fccken und eigene Bed\u00fcrfnisse nicht erkennen (wollen). Sie haben gelernt, keine Schw\u00e4che zuzulassen und halten deshalb die Fassade des erfolgreichen Mannes auch dann noch aufrecht, wenn der K\u00f6rper schon laut um Hilfe schreit.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\u00dcberlastung, Burnout und Depression im Berufsleben<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immer wieder beobachtete ich, dass viele berufst\u00e4tige M\u00e4nner und insbesondere F\u00fchrungskr\u00e4fte extrem durch Stress und Burnout gef\u00e4hrdet sind, weil sie oft viel zu hohe Anspr\u00fcche an sich selbst stellen. Neben der Kundenbetreuung wollen sie die erfolgreichsten Manager, die engagiertesten Verk\u00e4ufer, die beliebtesten Mitarbeiter oder die besten Chefs sein. Noch dazu ist das Image vieler erfolgreicher Menschen durch hohes Prestige, in einigen F\u00e4llen hohes Einkommen und die Erf\u00fcllung einer Berufung behaftet. S\u00e4tze wie: \u201eIch kann niemals zeigen, wenn ich mich schwach f\u00fchle, wo doch alle so hohe Erwartungen in mich setzen\u201c, sind an der Tagesordnung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis vor wenigen Jahren wurde Burnout als reine Managerkrankheit bezeichnet und galt teilweise sogar als schickes \u201eMust-Have\u201c eines Workaholics. Heute wissen wir, dass es ein ernst zu nehmendes seelisches wie k\u00f6rperliches Problem f\u00fcr alle Bereiche des Arbeitslebens darstellt. Oft vernachl\u00e4ssigen berufst\u00e4tige M\u00e4nner wegen der hohen beruflichen Anforderungen zus\u00e4tzlich ihre sozialen Aktivit\u00e4ten und haben viel zu wenig Kontakt zu ihrer Familie. Dadurch finden sie auch zu Hause keinen Halt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sehr h\u00e4ufig verschwindet bei langer \u00dcberbelastung die anf\u00e4ngliche Begeisterung und es kommt zu Frustrationen, emotionaler Ersch\u00f6pfung, Leistungseinbu\u00dfen bis hin zu starker Ablehnung von anderen Menschen. Wer \u00fcberlastet und gestresst ist, kann nur schwer mit Geduld und Freundlichkeit auf die Anforderungen der Anderen reagieren.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Erfolgreiche M\u00e4nner und ihre vier Wege zur Depression<\/h2>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>\n<h3>M\u00e4nner, die sich beweisen m\u00fcssen<\/h3>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch werde es denen schon zeigen! Die werden mich noch kennen lernen! Ruhe gebe ich erst, wenn ich alle Konkurrenten aufgekauft habe!\u201c So oder \u00e4hnlich erlebe ich erfolgreiche Menschen, die beweisen wollen, dass sie die Besten, die Ersten, die Erfolgreichsten sind. H\u00e4ufig erlebe ich bei genauer Betrachtung, dass solche Personen entweder aus einem \u00e4rmlichen Elternhaus stammen und allen zeigen m\u00f6chten, dass sie es besser k\u00f6nnen oder in einer hoch sozialisierten oder angesehenen Familie nicht wahrgenommen wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im ersten Fall berichten Betroffene, dass sie sich dauernd benachteiligt f\u00fchlten, sich viele Sachen nicht leisten konnten und von den Eltern oft h\u00f6rten: \u201eDas k\u00f6nnen wir nicht, das d\u00fcrfen wir nicht, und gegen die da oben haben wir sowieso keine Chance.\u201c Sie haben ihre Eltern als sehr unterw\u00fcrfig erlebt und sp\u00fcren noch im Erwachsenenalter tief im Inneren diese Hilflosigkeit. Nun versuchen sie, die Ohnmachtgef\u00fchle mit wirtschaftlichem Erfolg und Ansehen nach au\u00dfen hin zu kompensieren. Sie wollen dadurch die Anerkennung bekommen, die sie sich als Kind so sehnlich gew\u00fcnscht haben.<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"2\">\n<li>\n<h3>M\u00e4nner mit sozialer Verwahrlosung<\/h3>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der zweiten Gruppe stelle ich oft fest, dass diese materiell im \u00dcberfluss lebten. Designerkleidung und edle Markenjeans waren Standard und finanzielle Sorgen ein Fremdwort. Gro\u00dfz\u00fcgige Geschenke waren an der Tagesordnung und das sch\u00f6nste Auto im Dorf stand nagelneu gekauft bereits vor der F\u00fchrerscheinpr\u00fcfung in der Garage. Viele dieser Personen k\u00f6nnen auf eine hochkar\u00e4tige Ausbildung an Eliteschulen verweisen und h\u00e4tten eigentlich die M\u00f6glichkeit, vom ererbten Geld der Eltern ein geruhsames und stressfreies Leben zu f\u00fchren. Warum tun sie das aber nicht? Bei solchen Menschen erlebe ich oft eine hohe soziale Verwahrlosung verbunden mit Nichtbeachtung und Unaufmerksamkeit der Eltern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese haben h\u00e4ufig \u00fcber Generationen erfahren, dass einzig der wirtschaftliche Erfolg und die gesellschaftliche Anerkennung z\u00e4hlen. Die erwachsenen Kinder versuchen dann ein ganzes Leben lang, sich bemerkbar zu machen. Meistens wollen sie den Eltern mit ihrem eigenen wirtschaftlichen Erfolg zeigen, dass sie \u201ewertvoll\u201c sind. Sie schreien f\u00f6rmlich nach deren Anerkennung und tun dies h\u00e4ufig auch dann noch, wenn diese l\u00e4ngst verstorben sind. Es ist ihnen einfach nicht bewusst, was sie antreibt und wie stark dieser Drang \u201egesehen zu werden\u201c in ihnen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Egal, ob jemand zur ersten oder zur zweiten Gruppe geh\u00f6rt, beide versuchen immer etwas mehr Arbeit anzunehmen, als sie bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Deshalb hilft ihnen auch kein Zeitmanagement-Seminar. Sie f\u00fcllen die frei gewordene Zeit sofort wieder mit neuen Aufgaben und T\u00e4tigkeiten. Wenn sie sich nicht auf den Weg machen, diese \u201eAntreiber\u201c kennen zu lernen, dann werden sie bis an ihr Lebensende (oder bis sie eine Krankheit stoppt) auf der Suche nach Anerkennung und Beachtung rackern und schuften.<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"3\">\n<li>\n<h3>M\u00e4nner, die keine Schw\u00e4che kennen<\/h3>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere wichtige Gruppe sind Menschen, die in sehr fordernden Familien aufgewachsen sind. Bei eher \u00e4rmeren Menschen wirkt sich das so aus, dass die Eltern auf jegliche Anspr\u00fcche verzichten, um daf\u00fcr zu sorgen, dass es zumindest den Kindern einmal besser geht. Das f\u00fchrt dazu, dass diese Kinder die beste Ausbildung erhalten, obwohl es sich die Eltern kaum leisten k\u00f6nnen. Sie werden in \u201eKost\u00fcme\u201c gezw\u00e4ngt, in denen sie sich eigentlich unwohl f\u00fchlen. Die Anforderungen und Erwartungen an das Kind sind gepr\u00e4gt von S\u00e4tzen wie \u201eAus dir muss etwas werden!\u201c, \u201eDu musst das schaffen!\u201c, \u201eDu darfst nicht aufgeben!\u201c, oder \u201eMach es besser als wir!\u201c Genauso verh\u00e4lt sich dann das Kind als Erwachsener. Es unternimmt oft kr\u00e4ftezehrende Anstrengungen, um gut zu sein, \u00fcbernimmt Aufgaben, die es eigentlich heillos \u00fcberfordern und versucht, seine Angst mit Machtmissbrauch und H\u00e4rte zu verdecken.<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"4\">\n<li>\n<h3>M\u00e4nner, bei denen nur Leistung z\u00e4hlt<\/h3>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei jener Gruppe von Personen, bei denen das gesamte Weltbild von Erfolg, Macht und Ansehen gepr\u00e4gt ist, kann man folgende Verhaltensweisen erkennen: Sie k\u00f6nnen nicht abschalten, auch wenn sie l\u00e4ngst pro Tag mehr an Zinsen verdienen als sie ausgeben k\u00f6nnen, selbst wenn das finanzielle Polster l\u00e4ngst schon bis \u00fcber das Lebensende hinaus reicht. Trotzdem werden jedes Jahr neue Firmen aufgekauft und weitere Gesch\u00e4ftsfelder erschlossen. Dass dies in der zweiten Lebensh\u00e4lfte oft dazu f\u00fchrt, dass sie alles wieder verlieren, ist eine andere Sache. Sie haben kein Bild davon, dass man als Mensch auch dann etwas wert ist, wenn man keine Leistung erbringt. Dass es sich lohnt, das Leben einfach nur laufen zu lassen, ohne es mit unsinnigen T\u00e4tigkeiten auszuf\u00fcllen. Von solchen Menschen h\u00f6rt man auch: \u201eAm liebsten m\u00f6chte ich bis ins hohe Alter arbeiten. Es g\u00e4be nichts Sch\u00f6neres f\u00fcr mich, als friedlich einzuschlafen, ohne vorher betreut werden zu m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Interessante ist, dass es durchaus Menschen gibt, die es genie\u00dfen, bis ins hohe Alter aktiv zu sein. Allerdings haben diese gelernt, sich in der Freizeit einen Ausgleich zu schaffen, der sie dazu bef\u00e4higt, sich ihre Vitalit\u00e4t und Gesundheit zu erhalten. Bei meinen Beispielen spreche ich von Menschen, die im wahrsten Sinne des Wortes nie gelernt haben zu leben. Sie haben einfach keine Vorstellung davon, dass Zeiten der Ruhe und des Ausgleichs die Grundvoraussetzung f\u00fcr ein erf\u00fclltes und lebenswertes Leben sind.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie erkennt man M\u00e4nner, die in einem der vier Muster gefangen sind?<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist gar nicht so leicht zu erkennen, wer erfolgreich und ausgeglichen ist und wer sein Wohlbefinden nur vom Applaus der anderen abh\u00e4ngig macht. Es macht jedoch einen gro\u00dfen Unterschied, ob jemand den Applaus von au\u00dfen als \u201cGrundnahrungsmittel\u201c braucht, oder ihn sozusagen als das \u201eSahneh\u00e4ubchen\u201c auf der Torte sieht. Solche Menschen freuen sich nat\u00fcrlich auch \u00fcber Anerkennung und Erfolg, sind aber bei weitem nicht so abh\u00e4ngig davon, wie jene, die ohne diesen Erfolg scheinbar nicht leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Typische Verhaltensmuster \u00e4u\u00dfern sich darin, dass betroffene Personen trotz zahlreicher Beschwerden und Krankheiten ihren Verpflichtungen weiter nachgehen. Um die \u00dcberlastungssymptome auszuschalten, nehmen sie oft jahrelang starke Tabletten und wollen gar nicht wissen, welche Nebenwirkungen sie haben. Hauptsache, sie k\u00f6nnen ihren Arbeitsalltag so einigerma\u00dfen bew\u00e4ltigen.\u201c Dabei fungieren gerade diese Symptome als Botschafter, um Betroffene darauf aufmerksam zu machen, dass sie in ihrem Leben etwas ver\u00e4ndern sollten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lesen Sie in <a href=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/maenner-haben-keine-depressionen-sie-bringen-sich-hoechstens-um\/\">Teil 2 mehr \u00fcber M\u00e4nnerdepressionen und L\u00f6sungsans\u00e4tze<\/a>.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber den Autor:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2526\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Huemer-120x120.jpg\" alt=\"Huemer\" width=\"120\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Huemer-120x120.jpg 120w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Huemer-210x210.jpg 210w\" sizes=\"auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px\" \/>Gottfried Huemer<\/strong> leitet in Laakirchen\/Ober\u00f6sterreich ein Stresspr\u00e4ventionszentrum und Erwachsenenbildungsinstitut (www.instituthuemer.at). Neben seiner T\u00e4tigkeit als F\u00fchrungskr\u00e4ftecoach und Lehrtrainer begleitet er seit 15 Jahren Menschen bei Lebensver\u00e4nderungskrisen und stressbedingten \u00dcberlastungssymptomen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sein k\u00fcrzlich im Kreuz Verlag erschienenes Buch \u201eM\u00e4nner haben keine Depressionen\u201c kann bei Amazon bestellt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Informationen \u00fcber <strong><a href=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/institut-oberoesterreich-institut-huemer-eu-stresspraevention-familien-erwachsenenbildung-817\">Gottfried Huemer<\/a><\/strong><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fmaenner-und-ihr-umgang-mit-depressionen%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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