{"id":3326,"date":"2016-12-14T07:03:32","date_gmt":"2016-12-14T05:03:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=3326"},"modified":"2017-11-09T19:42:15","modified_gmt":"2017-11-09T17:42:15","slug":"agiles-projektmanagement-ja-oder-nein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/agiles-projektmanagement-ja-oder-nein\/","title":{"rendered":"Agiles Projektmanagement: ja oder nein?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Projekte sind heute h\u00e4ufig so komplex und ihr Umfeld ist so dynamisch, dass die tradierten (Projekt-)Managementmethoden eine Erg\u00e4nzung brauchen. Das haben viele Unternehmen erkannt. Unklar ist ihnen jedoch oft: Wann ist in Projekten das alt-bew\u00e4hrte Vorgehen und wann eher ein agiles Vorgehen angesagt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wann ist bei Projekten ein agiles Vorgehen angesagt und wann sind die bew\u00e4hrten <a href=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/projektmanagement\/\">Projektmanagement-Methoden<\/a> zu bevorzugen? Das ist vielen Unternehmen sowie Projekt- und Changemanagern unklar. Eine Orientierungshilfe beim Beantworten dieser Frage ist die von dem Professor f\u00fcr Management an der Hertfordshire Business School in Gro\u00dfbritannien Ralph Douglas Stacey entwickelte Stacey-Matrix.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3328\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Stacey-Matrix.png\" alt=\"stacey-matrix\" width=\"650\" height=\"599\" srcset=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Stacey-Matrix.png 650w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Stacey-Matrix-300x276.png 300w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Stacey-Matrix-456x420.png 456w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Stacey-Matrix liegt die Annahme zugrunde, dass bei einem Projekt sowohl die Ziele, die zu erreichen sind, als auch der bestm\u00f6gliche Weg dorthin mehr oder weniger klar oder unklar sein k\u00f6nnen. Abh\u00e4ngig davon gilt es vier Entscheidungssituationen zu unterscheiden.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Einfach, kompliziert, komplex oder gar chaotisch?<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine (Management-)Entscheidung ist der Stacey-Matrix zufolge <em>einfach<\/em>, wenn au\u00dfer dem Ziel (und den L\u00f6sungsanforderungen)n auch der Weg dorthin klar ist \u2013 zum Beispiel, weil das Unternehmen schon Routine im L\u00f6sen entsprechender Aufgaben hat. Dann ist folgendes Handeln angesagt. Anschauen, einordnen, ableiten, reagieren. Sind jedoch das Was und\/oder das Wie teilweise unklar, dann wird es <em>kompliziert<\/em>. Dann empfiehlt sich folgendes Vorgehen: Anschauen, analysieren, reagieren. Und wenn neben den Zielen (und L\u00f6sungsanforderungen) auch der Weg dorthin unklar ist \u2013 zum Beispiel, weil die Herausforderung neu ist? Dann ist die Entscheidungsfindung <em>komplex<\/em>, und es empfiehlt sich folgendes Vorgehen: probieren, anschauen, reagieren, erneut probieren, anschauen, reagieren usw. \u2013 also in iterativen Schleifen arbeiten, um sich dem Ziel allm\u00e4hlich zu n\u00e4hern. Und <em>chaotisch<\/em> wird die Entscheidungsfindung, wenn neben den Zielen und Anforderungen auch der Weg v\u00f6llig unklar ist. Zum Beispiel weil das Unternehmen zwar wei\u00df \u201eWir m\u00fcssen uns f\u00fcr die Zukunft wappnen\u201c, jedoch nur dar\u00fcber spekulieren kann:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Wie entwickelt sich in den kommenden zehn Jahren unser Markt?<\/li>\n<li>Welche Probleml\u00f6sungen sind dann m\u00f6glich?<\/li>\n<li>Welche Anforderungen stellen dann unsere Kunden?<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann ist vor\u00fcbergehend nur ein scheinbares Sich-durchwursteln und Starten von Versuchsballons, also agieren und reagieren, m\u00f6glich \u2013 bis man eine gewisse Klarheit gewonnen hat und aus der chaotischen Entscheidungssituation zun\u00e4chst eine komplexe und dann eventuell eine komplizierte wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stacey-Matrix ist ein wirkungsvolles Instrument, um zu einer ersten Einsch\u00e4tzung eines Projekts oder Vorhabens zu gelangen; au\u00dferdem zu einer Entscheidung dar\u00fcber, welches Vorgehen mit hoher Wahrscheinlichkeit zielf\u00fchrend ist. Ist die Entscheidungssituation \u201eeinfach\u201c oder \u201ekompliziert\u201c kommt man in der Regel mit Standardprozessen und Lean-Ans\u00e4tzen weiter. Ist sie hingegen \u201ekomplex\u201c oder gar \u201echaotisch\u201c, sollte man sich agiler Methoden bedienen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Die Zukunft ist nicht vorhersehbar, jedoch gestaltbar<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ausgearbeitet wird dieser (Projekt-)Management-Ansatz in dem von Saras D. Sarasvathy, Professor an der University of Virginia (USA), entwickelten Effectuation-Ansatz. Er wurde f\u00fcr Situationen und Konstellationen entwickelt, in denen Entscheidungen nicht auf Basis einer kausalen Logik, die auf begr\u00fcndeten Vorhersagen beruhen, getroffen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3330\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Zukunft.png\" alt=\"zukunft\" width=\"594\" height=\"685\" srcset=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Zukunft.png 594w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Zukunft-260x300.png 260w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Zukunft-70x80.png 70w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Zukunft-364x420.png 364w\" sizes=\"auto, (max-width: 594px) 100vw, 594px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Effectuation-Ansatz geht davon aus: Die Zukunft ist nur bedingt vorhersehbar. Sie kann jedoch durch Vereinbarungen zwischen autonomen Akteuren aktiv gestaltet werden. So zum Beispiel, wenn ein Unternehmen entscheidet: Wir setzen bei unserer Produktentwicklung auf die Trends Vernetzung oder Miniaturisierung. Dann reduziert sich die Unklarheit, weil gewisse Basisentscheidungen \u00fcber das Ziel und die Anforderungen, die die Probleml\u00f6sungen erf\u00fcllen m\u00fcssen, getroffen wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenso verh\u00e4lt es sich, wenn das (Projekt-)Management, weil noch keine belastbaren Zukunftsaussagen m\u00f6glich sind, zum Beispiel entscheidet: Wir investieren versuchsweise den Betrag X in die Entwicklung der Technologie A und den Betrag Y in die Entwicklung der Technologie B, weil wir noch nicht wissen, welche Technologie sich durchsetzt, wir aber auf keinen Fall den technologischen Anschluss verlieren m\u00f6chten. Dann plant das Unternehmen sozusagen ausgehend von den Ressourcen die Zukunft und die zentrale Frage lautet: Was ist der maximale Betrag, den wir verschwenden k\u00f6nnen, sollten unsere Versuche nicht von Erfolg gekr\u00f6nt sein? Auch das reduziert die Unklarheit.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Vier Entscheidungs- und Handlungsprinzipien<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Saras D. Sarasvathya formulierte folgende vier Prinzipien zur Entscheidungsfindung in Situationen der Ungewissheit:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><em>das Prinzip der Mittelorientierung<\/em>: Es besagt, dass die verf\u00fcgbaren Mittel und Ressourcen bestimmen, welche (ver\u00e4nderlichen) Ziele angestrebt werden \u2013 und nicht umgekehrt.<\/li>\n<li><em>das Prinzip des leistbaren Verlusts:<\/em> Es besagt, dass der Verlust oder Einsatz, den das Unternehmen verschmerzen kann, ohne zum Beispiel seine Existenz zu gef\u00e4hrden (und nicht der erwartete Ertrag), bestimmen, welche Gelegenheiten wahrgenommen und welche Schritte unternommen werden.<\/li>\n<li><em>das Prinzip der Umst\u00e4nde und Zuf\u00e4lle<\/em>. Es besagt, dass unerwartete Ereignisse, Geschehnisse sowie Umst\u00e4nde als Hebel zur Ver\u00e4nderung genutzt und in Innovationen und unternehmerische Gelegenheiten transformiert werden.<\/li>\n<li><em>Das Prinzip der Vereinbarung und Partnerschaft. <\/em>Es besagt, dass Partnerschaften mit Personen oder Organisationen eingegangen werden, die bereit sind, trotz der bestehenden Ungewissheit verbindliche Vereinbarungen zu treffen und eigene Mittel in die Kreation von Gelegenheiten zu investieren, so dass die Erfolgsaussichten steigen und die Erfolgsrisiken f\u00fcr die einzelnen Partner sinken.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Ziel: Gemeinsam etwas ganz Neues schaffen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Basierend auf diesen vier Prinzipien entwickelte Saras D. Sarasvathya das dynamische Effectuation-Modell. Es zielt darauf ab, eine Vielzahl von Personen oder Organisationen in einer von Ungewissheit gepr\u00e4gten Situation auf neue Wege oder Ziele einzuschw\u00f6ren, so dass gemeinsam etwas ganz Neues geschaffen werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3331\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Managementmodell.png\" alt=\"managementmodell\" width=\"768\" height=\"544\" srcset=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Managementmodell.png 768w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Managementmodell-300x213.png 300w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Managementmodell-100x70.png 100w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Managementmodell-696x493.png 696w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Managementmodell-593x420.png 593w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses (Projekt-)Managementmodell stellt vieles auf den Kopf, was F\u00fchrungskr\u00e4fte sowie (Projekt- und Change-)Manager gelernt und verinnerlicht haben \u2013 beispielsweise das Credo: Je exakter und detaillierter ein Projekt im Vorfeld geplant wird, umso wahrscheinlicher und schneller erreicht es sein Ziel. Zumindest bei Projekten und Vorhaben, bei denen die Entscheidungssituation komplex oder gar chaotisch ist, ist dies fraglich.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Sich von starren Pl\u00e4nen verabschieden<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das klassische Projektmanagement ist es zudem gewohnt, dass das Ziel vorgegeben ist und Projekte ausgehend von ihm sozusagen r\u00fcckw\u00e4rts geplant werden \u2013 mit Meilensteinen, um den Projektfortschritt zu kontrollieren. Ist das Ziel jedoch unklar oder steht es unter Vorbehalt, was f\u00fcr viele Projektmanager hochgradig verunsichernd, ist, dann erfolgt die Planung ausgehend von den vorhandenen Ressourcen \u2013 und man schaut mal, wie weit und wohin man kommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf ein unklares Ziel zuzusteuern und sich immer wieder kritisch zu fragen, ob man sich (noch) auf dem richtigen Weg befindet \u2013 ein solches Vorgehen l\u00e4sst sich mit den tradierten Managementmethoden, die sich vor allem auf definierte Ma\u00dfnahmenpl\u00e4ne mit hinterlegten Meilensteinen und Kennzahlen st\u00fctzen, schwer vereinbaren. Das gilt insbesondere dann, wenn auch die Methoden und Verfahren, um das Ziel zu erreichen, in keinem Verfahrenshandbuch stehen, sondern agil, also situativ und kontextabh\u00e4ngig entschieden wird, welcher L\u00f6sungsansatz gew\u00e4hlt wird.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Situativ \u00fcber das Vorgehen entscheiden<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Verschwendung von Ressourcen und ineffektiv w\u00e4re es, einfach l\u00f6sbare Probleme und Aufgaben agil anzugehen. Anders ist es, wenn die Entscheidungssituation kompliziert, komplex oder gar chaotisch ist. Dann ist es hilfreich, sich vor dem Start eines Projektes zum Beispiel mit Hilfe der Stacey-Matrix bewusst zu machen, welchen Charakter das Vorhaben hat, um sich anschlie\u00dfend f\u00fcr ein mehr oder weniger agiles Vorgehen zu entscheiden. Wird ein Projekt jedoch unreflektiert agil angegangen, ist die Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns hoch. Zudem sagen die Beteiligten dann \u00a0anschlie\u00dfend: Agilit\u00e4t funktioniert nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Agilit\u00e4t setzt also voraus, dass die Projektbeteiligten das Denken verinnerlicht haben: Abh\u00e4ngig vom Charakter eines Projekts und davon, wie klar die Ziele und Anforderungen sowie der L\u00f6sungsweg sind, ist ein unterschiedliches Vorgehen bei der Projektplanung, -gestaltung und -durchf\u00fchrung n\u00f6tig. Dieses Bewusstsein gilt es zu entwickeln.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Autorin:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2411\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/von-Bergen-Katja-hoch-120x120.jpg\" alt=\"von Bergen, Katja\" width=\"120\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/von-Bergen-Katja-hoch-120x120.jpg 120w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/von-Bergen-Katja-hoch-210x210.jpg 210w\" sizes=\"auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px\" \/>Katja von Bergen<\/strong> arbeitet als Unternehmens- und Managementberaterin f\u00fcr die international agierende Unternehmensberatung Dr. Kraus &amp; Partner, Bruchsal. Sie ist auf die Themenfelder Changemanagement, Projektmanagement und Unternehmensentwicklung spezialisiert.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fagiles-projektmanagement-ja-oder-nein%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fagiles-projektmanagement-ja-oder-nein%2F&text=Agiles%20Projektmanagement%3A%20ja%20oder%20nein%3F\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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