{"id":3346,"date":"2016-12-12T09:29:00","date_gmt":"2016-12-12T07:29:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=3346"},"modified":"2022-07-23T16:58:21","modified_gmt":"2022-07-23T14:58:21","slug":"soft-skills-welche-zaehlen-zu-den-wesentlichen-erfolgsfaktoren-wie-koennen-diese-trainiert-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/soft-skills-welche-zaehlen-zu-den-wesentlichen-erfolgsfaktoren-wie-koennen-diese-trainiert-werden\/","title":{"rendered":"Soft Skills: Welche z\u00e4hlen zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren &#038; wie k\u00f6nnen diese trainiert werden?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Es gibt eine Reihe an Soft Skills, die f\u00fcr das Berufsleben und den pers\u00f6nlichen Erfolg heute und in Zukunft von Bedeutung sind. Im Interview mit Weiterbildungsmarkt.at erkl\u00e4rt der auf &#8222;Soft Skills &amp; Soft Facts&#8220;-spezialisierte Trainer Gustav Waigl, auf welche F\u00e4higkeiten besonderes Augenmerk gelegt werden soll.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterbildungsmarkt.at: <a href=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/soft-skills\/\">Soft Skills<\/a> vs. Hard Skills &#8211; Wo liegt der Unterschied? Und was versteht man genau darunter?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gustav Waigl:<\/strong> Beide Begriffe wurden erstmals in einem Trainingssystem f\u00fcr die US -Army\u00a0 in den 70` und 80\u00b4Jahren bei grunds\u00e4tzlicher Unterscheidung\u00a0 menschlicher Eigenschaften, F\u00e4higkeiten, Fertigkeiten und Qualifikationen nach Art, Herkunft, Wirkung und dem Grad und Instrumentarium ihrer Erlernbarkeit\u00a0 gepr\u00e4gt. Sp\u00e4ter wurden diese, wie viele andere US Bezeichnungen auch, auf multinationaler Ebene von Personalmanagementsystemen und Bildungseinrichtungen \u00fcbernommen. Heute gelten sie als Qualit\u00e4tszeichen der Pers\u00f6nlichkeit\u00a0 im Wirtschafts-\u00a0 und Arbeitsleben\u00a0 und werden zunehmend auch f\u00fcr andere\u00a0 Handlungsfelder unseres Lebens verwendet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Soft Skills&#8220; ist die Sammelbezeichnung f\u00fcr \u00fcberfachliche menschliche Eigenschaften, F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten, die uns auf der emotionalen Ebene zu bestimmten Entscheidungen und Handlungen f\u00fchren. Das k\u00f6nnen pers\u00f6nliche sein (Umgang mit sich selbst &#8211; z.B. Selbstvertrauen, Selbstbeobachtung, Selbstdisziplin, etc.), soziale (Umgang mit anderen Menschen &#8211; z.B. Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen, Kommunikationsf\u00e4higkeit und Menschenkenntnis, etc.),\u00a0 oder methodische\u00a0 (Kompetenz f\u00fcr die Handhabung bestimmter Methoden und Techniken, um Soft Skills zu repr\u00e4sentieren\u00a0 &#8211; z.B. strukturierte und zielorientierte Arbeitsweise, Beherrschung verschiedener Verhaltensgrunds\u00e4tze und Kommunikationstechniken , etc.). &#8222;Heart Skills&#8220; k\u00f6nnte eine anderer Bezeichnung f\u00fcr Soft Skills lauten und w\u00fcrde schon darauf hinweisen, dass wir diese als Teile unserer positiven Gef\u00fchlswelt betrachten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Hard Skills&#8220; sind F\u00e4higkeiten, Fertigkeiten und Qualifikationen, die aus fachlichem\u00a0 Wissen und Verst\u00e4ndnis\u00a0 stammen und Entscheidungen und Handlungen auf der Sachebene begr\u00fcnden, mitbestimmen oder initiieren\u00a0 (z.B. Daten, Fakten, Fachkenntnisse, rationales, logisches und analytisches Denken). Entgegen der \u00f6fters vertretenen Meinung, dass Entscheidungen und Handlungen grunds\u00e4tzlich aus diesen F\u00e4higkeiten resultieren oder resultieren sollten, werden die meisten, falls nicht alles verf\u00fcgbare Wissen im Einzelfall deutlich dagegen spricht, auf der emotionalen Ebene getroffen bzw. ausgef\u00fchrt oder von dieser zumindest wesentlich beeinflusst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der psychologische Hintergrund\u00a0 hierf\u00fcr liegt darin, dass innere und \u00e4u\u00dfere Reize, vor dem Einsetzen von Denkprozessen,\u00a0 zun\u00e4chst\u00a0 k\u00f6rperlich und geistig emotional markiert werden und sodann bestimmte Gef\u00fchle in uns bewirken, die im darauf folgenden Denkprozess st\u00e4ndig mitschwingen und nicht nur in der unmittelbaren Reaktion, sondern auch im Verhalten in dieser Sache und auch sp\u00e4ter \u00fcber das Unterbewusstsein, eine bedeutende Rolle spielen. Das \u00e4ndert nichts daran, dass Fachwissen enorm wichtig und die\u00a0 Basis f\u00fcr die Qualit\u00e4t von Produkt und Leistung und den sogenannten Fortschritt ist, soll aber die Funktion und Bedeutung von &#8222;Soft Skills&#8220; in geb\u00fchrendes Licht stellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man kann also sagen, dass\u00a0 &#8222;Soft Skills&#8220; und &#8222;Hard Skills&#8220; gemeinsam und in st\u00e4ndiger Wechselwirkung im &#8222;Konzert&#8220; des menschlichen Systems spielen. In der Arbeits- und Gesch\u00e4ftswelt ist fachliche Qualifikation die Basis und ihre st\u00e4ndige Aktualisierung hat grunds\u00e4tzlich und angesichts der immer k\u00fcrzer werdenden Halbwertszeit, elementare Bedeutung. Doch\u00a0 \u00fcber den Lebenserfolg und\u00a0 die Entfaltung\u00a0 bzw. Entwicklung der einzelnen Pers\u00f6nlichkeit im Gesamten\u00a0 entscheiden &#8222;Soft Skills. Beruflich wie privat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend Fachkompetenz, also Hard Skills, etwa das Fachwissen bzw. die kognitive Leistungsf\u00e4higkeit, \u00fcber zahlreiche Testmodelle mit einiger Verl\u00e4sslichkeit objektiv gemessen werden kann, st\u00f6\u00dft die Evaluation\u00a0 von Soft Skills,\u00a0 bei gleichem Anspruch auf Verl\u00e4sslichkeit, im Hinblick auf die Kompliziertheit der Modelle und bef\u00fcrchteter Validit\u00e4tsm\u00e4ngel auf Schwierigkeiten und wird von vielen Organisationen mit Skepsis betrachtet. Der Mensch f\u00fchlt, denkt und handelt eben meist nicht\u00a0 logisch, sondern psychologisch, was im Klartext Unberechenbarkeit, Hintergr\u00fcndigkeit\u00a0 und Psychologische Spiele bedeutet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterbildungsmarkt.at:<\/strong> <strong>Sind Soft Skills angeboren oder sind die F\u00e4higkeiten durch die richtigen Ma\u00dfnahmen erlernbar?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gustav Waigl:<\/strong> Manche Leute sagen &#8222;Entweder man hat`s oder man hat`s nicht&#8220;. Ganz so ist es aber nachweislich nicht. Genetische\u00a0 Voraussetzungen, auch im Falle pers\u00f6nlicher Eigenschaften und F\u00e4higkeiten, sind\u00a0 zwar zum Teil, \u00fcber dessen Gr\u00f6\u00dfe die Fachmeinungen immer noch auseinandergehen, mehr oder weniger an der Pers\u00f6nlichkeitsstruktur beteiligt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch unsere Lebenserfahrungen- und Erlebnisse bewirken, bei\u00a0 kognitiver und emotionaler Verarbeitung, Schlussfolgerungen und Initiativen,\u00a0 die Best\u00e4tigung oder Ver\u00e4nderung von Einstellung bzw. Verhalten. Soft Skills sind daher grunds\u00e4tzlich\u00a0 unter verschiedenen Voraussetzungen trainierbar und damit erlernbar. Durch Hinterfragung von Grundeinstellungen, Werten, Ethik und Moral, durch\u00a0 Ausbau von Grundlagenwissen und Methoden und durch Umsetzung konkreter Handlungsempfehlungen aufgrund einschl\u00e4giger Kommunikation und \u00dcbungen. Denken wir nur an die Elemente aktiv zuh\u00f6ren, konstruktives Feedback\u00a0 oder kleine Gesten der Wertsch\u00e4tzung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterbildungsmarkt.at:<\/strong> <strong>Welche Soft Skills z\u00e4hlen heutzutage im Berufsleben zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gustav Waigl:<\/strong> Bei der vorhandenen Vielzahl und ihrer Vernetzung f\u00e4llt es mir nicht leicht eine Auswahl zu treffen. Ich denke aber, dass die folgenden F\u00e4higkeiten eine gro\u00dfe Rolle spielen:<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Selbstmanagement<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das bedeutet entsprechendes Bewusstsein\u00a0 f\u00fcr ein\u00a0 Verhalten zur\u00a0 &#8222;Ordnung&#8220; des eigenen Lebens, innere Stabilit\u00e4t als Basis, um nicht nur sich selbst, sondern auch andere f\u00fchren oder &#8222;mitnehmen&#8220; zu k\u00f6nnen. Dazu\u00a0 geh\u00f6ren z.B. Selbstverantwortung, Selbstbewusstsein und Selbstwertgef\u00fchl, um eigene Ideen in neue Strukturen einzubringen, Durchsetzungsverm\u00f6gen,\u00a0 um Neues auch gegen Widerst\u00e4nde, in die Welt zu bringen, Zielsetzung, Planung &#8211; allerdings ohne diese als Dogma zu sehen,\u00a0 Organisation, Lernf\u00e4higkeit, und Erfolgskontrolle durch Feedback und Selbstreflexion. Selbstmanagement\u00a0 bedeutet aber auch sich selbst so zu behandeln, wie wir von anderen gerne behandelt werden m\u00f6chten. Unsere St\u00e4rken zu kennen und zu sch\u00e4tzen, aber auch unsere Schw\u00e4chen zu sehen und nach M\u00f6glichkeit zu ver\u00e4ndern, dabei aber letztlich auch\u00a0 unsere Grenzen zu akzeptieren. Schlie\u00dflich ein positives Bild von uns zu sehen, voll offenstehender M\u00f6glichkeiten in diesem Leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In meiner Trainert\u00e4tigkeit oft verwendete S\u00e4tze:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wer nicht sein Bestes verfolgt, verf\u00e4llt seinem Schlimmsten&#8220;<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wer aufh\u00f6rt besser zu werden, hat aufgeh\u00f6rt, gut zu sein&#8220;<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese\u00a0 haben zwar auf den ersten Blick starken Leistungscharakter, sind aber meiner Meinung nach ebenso auch auf die Freude am Leben und unseren Beitrag daran, bezogen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Kommunikationsf\u00e4higkeit<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Permanenter Austausch verschiedener Meinungen und diesbez\u00fcgliche Abstimmungsprozesse\u00a0 erfordern die F\u00e4higkeit zu erkennen, was das Gegen\u00fcber m\u00f6chte, um darauf verst\u00e4ndlich, effektiv und\u00a0 konstruktiv\u00a0 reagieren zu k\u00f6nnen. Eine offene und aufeinander zugehende Art zu kommunizieren beg\u00fcnstigt ihre\u00a0 Effizienz und das Unternehmensklima bzw. die Arbeitsatmosph\u00e4re. Kommunikation hei\u00dft aber nicht nur situationsad\u00e4quate und bestimmten Regeln folgende Interaktion in der Gemeinschaft, sondern\u00a0 auch\u00a0 entsprechende F\u00e4higkeit, um die Sach- und Beziehungsebene, in einer f\u00fcr alle an der Kommunikation beteiligten Partner z.B. externen oder internen Kunden (Mitglieder der Organisation) in passender, anregender und weiterf\u00fchrende Art, zu verbinden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Motivation &amp; Engagement<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich meine dabei die innere treibende Kraft und das Streben, eine Aufgabe um ihrer selbst willen zu bew\u00e4ltigen und sich f\u00fcr eigene bzw. selbst vertretene Werte einzusetzen. Diese Motivation wird getragen von hohen eigenen Standards\u00a0 und\u00a0 Ma\u00dfst\u00e4ben, f\u00f6rdert Begeisterung f\u00fcr das Thema und entwickelt zielgerichtete Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber der Organisation, die f\u00fcr den Einzelnen und die betriebliche Allgemeinheit\u00a0 Erf\u00fcllung erm\u00f6glicht. Ein zentraler Bestandteil von Soft Skills, weil diese F\u00e4higkeit zu weiterf\u00fchrenden Handlungen f\u00fchrt oder diese\u00a0 direkt beeinflusst.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Kooperationsbereitschaft &amp; Teamf\u00e4higkeit<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Darunter verstehe ich den Respekt und gegebenenfalls die Akzeptanz der Expertise des anderen, Wahrnehmung und Wertsch\u00e4tzung bzw. Anerkennung seiner Perspektive\u00a0 mit Bewusstsein f\u00fcr die Unterschiedlichkeit von Pers\u00f6nlichkeiten, Kritikf\u00e4higkeit, Ermutigung und Hilfe bei der Entfaltung von F\u00e4higkeiten und dem Wissensausbau\u00a0 anderer und den Beitrag zu gemeinsamen Probleml\u00f6sungen und grundlegende Offenheit und Freundlichkeit jedem gegen\u00fcber ohne Ansehung von Rang und Namen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Empathie &amp; Emotionale Intelligenz<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bewegung in und Beweglichkeit von Organisationen\u00a0 verlangen vor allem von Mitarbeitern, die andere f\u00fchren nicht nur die emotional passende Einstellung, sondern auch F\u00e4higkeiten, die ihrer Funktion gerecht werden wie z.B. Moderationsgestaltung, Diskussionsleitung oder Coaching-Fertigkeiten. Besonders wertvoll sind dabei &#8211; und das gilt f\u00fcr alle Lebensbereiche &#8211;\u00a0 die Wahrnehmung von Emotionen und Gef\u00fchlen bei sich selbst und anderen, die Verwendung von Emotionen und Gef\u00fchlen zur Unterst\u00fctzung des Denkens, das Verstehen von Emotionen und Gef\u00fchlen von sich selbst und anderen und ein angemessener und konstruktivem Umgang mit Emotionen und Gef\u00fchlen von sich selbst und anderen. Diese\u00a0 F\u00e4higkeiten sind\u00a0 eng verbunden mit sozialer Kompetenz.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Flexibilit\u00e4t &amp; Reaktionsschnelligkeit<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immer raschere und zum Teil disruptive Ver\u00e4nderungen Lebensbereichen als in der Arbeitswelt am Markt und in unserer Gesellschaft- damit auch in Organisationen und die rasante technologische Entwicklung bed\u00fcrfen, neben hohem und\u00a0 aktuellem Wissenstand, auch schnelle Anpassungsf\u00e4higkeit, Perspektivenwechsel, Kreativit\u00e4t und\u00a0 in bestimmten F\u00e4llen\u00a0 auch Einstellungs\u00e4nderungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterbildungsmarkt.at:<\/strong> <strong>Gibt es Soft Skills, die zwar im Berufsleben wenig Bedeutung haben, hingegen f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Erfolg\u00a0 wichtig sind?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gustav Waigl:<\/strong> Ich glaube, das h\u00e4ngt davon ab was wir unter pers\u00f6nlichem Erfolg verstehen. F\u00fcr den einen Menschen sind das Karriere, Status, Anerkennung oder\/und Geld, f\u00fcr den anderen die Familie, f\u00fcr den dritten Beruf und Familie zugleich, f\u00fcr den vierten Freizeit und den f\u00fcnften vielleicht etwas ganz anderes. Das ist sehr an die pers\u00f6nliche Vorstellung von Lebenszufriedenheit und an das individuelle Gl\u00fccksempfinden gebunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Volkssprichwort sagt &#8222;Jeder soll es halten wie er will und auf\u00a0 seine Art gl\u00fccklich werden&#8220;. Ein oder mehrere K\u00f6rnchen Wahrheit sind hier wohl enthalten. Ich glaube aber, dass es F\u00e4higkeiten gibt, die wahrscheinlich f\u00fcr die meisten Menschen, in jeder Lage von hoher Bedeutung sein k\u00f6nnen. Wenn ich bei der umfangreichen Liste von Beispielen f\u00fcr Soft Skills in einschl\u00e4gigen Publikationen\u00a0 bleibe, gibt es kaum eine darin angef\u00fchrte F\u00e4higkeit, die nicht auch in\u00a0 anderen Lebensbereichen als in der Arbeitswelt\u00a0 wichtig und vorteilhaft ist. Von mir bisher nicht oder nicht direkt genannte sind z.B. Vertrauens- und Glaubw\u00fcrdigkeit, Urteils- und Entscheidungsverm\u00f6gen, Kreativit\u00e4t, Kampfgeist, Kreativit\u00e4t, Konfliktbew\u00e4ltigung, Probleml\u00f6sungskompetenz, Redegewandtheit, Belastbarkeit, Durchhaltverm\u00f6gen &#8211;\u00a0 doch es gibt sicher noch etliche weitere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00f6chte unsere Aufmerksamkeit aber auch auf F\u00e4higkeiten im emotionalen Bereich lenken, die bisher im Business weniger Beachtung gefunden haben, aber gro\u00dfen Einfluss auf unsere Pers\u00f6nlichkeit und die Gesamtheit unseres Lebens haben,\u00a0 Auch hier wird es sicherlich\u00a0 noch weitere geben und ich wei\u00df zudem nicht ob sie in den klassisch gebr\u00e4uchlichen Begriff Soft Skills, der ja aus der Berufswelt stammt,\u00a0 eingereiht werden k\u00f6nnen. In die Welt der positiven Gef\u00fchle und Tugenden k\u00f6nnen sie es jedoch allemal.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Liebe &amp; Erlebnisf\u00e4higkeit<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe zu\u00a0 einzelnen Menschen und zu anderen Lebewesen, zum Leben und seinen Handlungsfeldern, zu Objekten und Ideen, zu unserer Welt schlechthin, zu wen oder was auch immer. Ich sehe die Liebe als Steigerungsform von\u00a0 Motivation &amp; Engagement.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erlebnisf\u00e4higkeit in der emotionalen Wahrnehmung, Verarbeitung und dem Genie\u00dfen verschiedenster Ausdrucksformen unserer Welt, unabh\u00e4ngig von den Maximen unserer Erlebnisgesellschaft und\u00a0 vielfach \u00fcberzogenen Erscheinungen von\u00a0 Hype, Leistungsnormen, Intellekt und\u00a0 &#8222;Erlebnisverst\u00e4rkern&#8220;.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Demut &amp; Dankbarkeit<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Demut &#8211; nicht als &#8222;Masche&#8220; bzw. zum Schein, sondern in seiner positiven\u00a0 Bedeutung. Demut vor der Vielfalt unserer Erde und ihren Ph\u00e4nomenen und befreit von einengenden Vorurteilen. Dankbar daf\u00fcr zu sein\u00a0 dieser Welt anzugeh\u00f6ren, den gegebenen Augenblick und alles, was einem begegnet als Gabe und\u00a0 Geschenk achtsam wahrzunehmen. Diese F\u00e4higkeiten sind\u00a0 Zeichen f\u00fcr unsere\u00a0 eigentliche W\u00fcrde als freie Individuen mit Gef\u00fchlen, Verstand und Vernunft und wir schaffen damit gleichzeitig die Grundlage f\u00fcr die \u00dcberwindung des eigenen Narzissmus, ohne aber dabei unser ebenso wichtiges Selbstwertgef\u00fchl zu verlieren.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Humor<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als F\u00e4higkeit es zu verstehen, die Perspektive zu wechseln, als \u00e4u\u00dferste Freiheit von Geist und Herz, sich selbst im Denken und Verhalten \u201eprobeweise\u201c in Frage zu stellen, als Ph\u00e4nomen der pl\u00f6tzlichen Einsicht in einen unerwarteten Zusammenhang und als &#8222;Gymnastik&#8220; F\u00fcr K\u00f6rper und Geist. Mit Humor l\u00e4sst sich\u00a0 (fast) jede Situation besser meistern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterbildungsmarkt.at: Was sind denn die bedeutendsten Soft Skills f\u00fcr die Zukunft?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gustav Waigl:<\/strong> Bevor ich das versuche zu beantworten, m\u00f6chte ich ein Paar Expertenbeitr\u00e4ge zum Thema Gesellschaft und Wirtschaft in der Zukunft bringen. Diese wird\u00a0 offensichtlich gepr\u00e4gt sein von der fortschreitenden Datenverf\u00fcgbarkeit und der totalen digitalen Vernetzung unserer Gesellschaft, nat\u00fcrlich\u00a0 auch der Unternehmen. Das hei\u00dft, dass in absehbarer Zeit soziales Leben und Arbeits- bzw. Wirtschaftsformen denkbar sind, die wir vor einigen Jahren noch f\u00fcr utopisch gehalten haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der renommierte\u00a0 US \u2013 amerikanische Managementvordenker Jeremy Rifkin, Autor von\u00a0 20 B\u00fcchern \u00fcber\u00a0 die Auswirkungen des wissenschaftlichen und technischen Wandels auf Arbeitswelt, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt, sieht, wie das Weiterbildungsmagazin ManagerSeminare zu berichten wei\u00df:\u00a0 &#8222;\u2026bis\u00a0 2050 wird der Gemeinschaftssinn \u00fcber dem Machtsinn stehen und damit auch \u00fcber das\u00a0 Kapital.\u00a0 Gemeinschaft und Lebensqualit\u00e4t als Kennzeichen dieser neuen Richtung\u00a0 treten jedenfalls schon jetzt in einzelnen Branchen in Erscheinung treten.\u00a0 Z.B. in der Film -und, Musikindustrie, bei Fernsehsender und Verlage.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Konsument wird\u00a0 hier zum\u00a0 Mitgestalter, im weitesten Sinn zum Produzenten. Der Kapitalismus wird\u00a0 sicher nicht enden aber er wird zur\u00fcckgedr\u00e4ngt von einem neuen Wirtschaftssystem, der sogenannten Sharing Economy,\u00a0 in Form kooperativer und partizipativer\u00a0 Zusammenschl\u00fcsse von Personen und Vereinen, die prim\u00e4r nicht unbedingt auf Gewinn aus sind, sondern auf Gemeinschaft und Lebensqualit\u00e4t.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der in \u00d6sterreich lebende US-Amerikaner Tim Cole, Bestsellerautor und Publizist auf dem Gebiet von Wirtschaftsprognosen und Auswirkungen\u00a0 der Digitalisierung,\u00a0 erg\u00e4nzt:<br \/>\n&#8222;Alles was sich digitalisieren l\u00e4sst, wird in Zukunft digitalisiert. Alles was sich vernetzen l\u00e4sst, wird in Zukunft vernetzt. Unternehmen kaufen immer neue Systeme, die auf digitaler Vernetzung basieren. Mitarbeiter werden zu \u201eWissensarbeiter\u201c\u00a0 im Sinne des kompetenten Einsatzes intelligenter\u00a0 Systeme.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Expertenmeinungen zufolge werden die Hauptanforderungen an erfolgreiche Organisationen und damit auch an ihre Mitglieder in Agilit\u00e4t, Schnelligkeit, Qualit\u00e4tsbewusstsein, Transparenz nach au\u00dfen und innen, soziale Verantwortlichkeit und Integrit\u00e4t liegen. W\u00e4hrend diese Kriterien grunds\u00e4tzlich durch Weiterbildung im Pers\u00f6nlichkeitsbereich und ge\u00fcbter Praxis durchaus erzielbar erscheinen, habe ich bei Integrit\u00e4t, angesichts von Vorg\u00e4ngen in\u00a0 manchen Gro\u00dfkonzernen, des fraglichen Charakters von Einzelpersonen\u00a0 und den Lehren von Gegenwart und Vergangenheit meine Bedenken. Immerhin werden verschiedene Organisationsmodelle und F\u00fchrungskonzepte\u00a0 koexistieren und sich \u00fcberlappen, ein Zustand der zum Teil heute schon der Fall ist. Der hierarchisch und an bew\u00e4hrte Handhabung in der Vergangenheit orientierte F\u00fchrungsstil wird jedenfalls immer mehr von Kooperation, dem Schaffen selbstverantwortlicher und innovativer Rahmenbedingungen, dem st\u00e4ndigem Hinterfragen von Denk- und Handlungsmustern und dem &#8222;Kommen lassen, was entstehen will&#8220;\u00a0 statt \u00fcberbetonter Kontrolle\u00a0 und dem Verharren im oft unbewusst gew\u00e4hlten bzw. vorgegebenen Wissensraum, abgel\u00f6st.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig wird\u00a0 aber auch das Bed\u00fcrfnis der Menschen nach positiven &#8222;menschlichen&#8220; Eigenschaften und Verhaltensweisen,\u00a0 die in ihnen wieder das Gef\u00fchl\u00a0 des &#8222;Bodenst\u00e4ndigen&#8220; und der &#8222;Urs\u00e4chlichkeit&#8220; geben, gr\u00f6\u00dfer. Das wird unser Leben im Privaten wie im Job betreffen. Positive &#8222;Soft Skills&#8220; werden nicht nur, wie bisher\u00a0 angenehm erlebt werden, sondern\u00a0 im\u00a0 Wust und in der F\u00fclle von digital gesteuertem Wissensmanagement noch st\u00e4rker als heute zu Entscheidungen und Entwicklungen beitragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Cole: Man wird\u00a0 in den F\u00fchrungsetagen im\u00a0 Marketing und der Unternehmenskommunikation statt zu verk\u00fcnden und kontrollieren wieder mehr zuh\u00f6ren und lernen m\u00fcssen damit Entwicklung,\u00a0 Produktion und Vertrieb auf die Bed\u00fcrfnisse der Kunden im (digitalen) Dialog reagieren k\u00f6nnen. Es werden mehr\u00a0 Freiheiten erforderlich sein. F\u00fcr das\u00a0 Ausprobieren m\u00f6glicher Vorteile und der Befriedigung von Kundenw\u00fcnschen durch vernetzte Daten. Und durch flexible, effiziente Gemeinsamkeiten in der in der Arbeitswelt bis zum Endprodukt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von allen bisher erw\u00e4hnten Soft Skills und ihrer auch zuk\u00fcnftigen Bedeutung, scheinen mir aufgrund\u00a0 dieser Prognosen\u00a0 folgende F\u00e4higkeiten, vor allem in der Wirtschaft,\u00a0 in Zukunft am st\u00e4rksten nachgefragt zu werden.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Kooperationsbereitschaft &amp; Teamf\u00e4higkeit<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Empathie &amp; Emotionale Intelligenz<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Flexibilit\u00e4t &amp; Reaktionsschnelligkeit<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterbildungsmarkt.at:<\/strong> <strong>&#8222;Hire f\u00fcr attitude, train for Skills&#8220; besagt eine Recruiting-Empfehlung. Worauf sollten Unternehmen bei der Auswahl neuer und bei Beurteilung vorhandener Mitarbeiter achten?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gustav Waigl:<\/strong> Dieser plakative Satz hat meiner Ansicht nach tats\u00e4chlich tiefe Bedeutung. Attitude, verstanden als innere menschliche Einstellung &#8211; positiv, negativ oder ambivalent &#8211; deutlich merkbar oder unbewusst\u00a0 &#8211; zu einzelnen Menschen und Lebewesen oder im Gesamten, zum Beruf oder Job, zu Dingen, Orten , Ereignissen oder Situationen, zur Welt und ihren Erscheinungsformen etc. hat starken Einfluss auf unser Verhalten und damit auf die innere Qualit\u00e4t unserer au\u00dfen gezeigten emotionalen Skills. Innere Einstellungen k\u00f6nnen sich, wenn sie nicht\u00a0 durch ihre Anlage oder langj\u00e4hrige pers\u00f6nlicher\u00a0 Lebenserfahrung tief verankert sind, einerseits spontan, andererseits aber durch die daraus aus Gewohnheit gebildeten Glaubenss\u00e4tze,\u00a0 nur sehr schwer und langsam ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein\u00a0 Mensch, dessen innere Einstellung in keiner positiven Beziehung zu seinem Beruf oder Job steht, wird sich schwer tun, von innen heraus kommende Soft Skills im Arbeitsleben zu repr\u00e4sentieren. Wer mit &#8222;Herz&#8220; bei der Sache ist, wird die erw\u00e4hnten Kompetenzen von sich aus, vielleicht auch unbewusst, besitzen und dankbar f\u00fcr die Vermittlung oder Erg\u00e4nzung seiner F\u00e4higkeiten mit Lernhilfen in methodischer Hinsicht sein. Den Grundstein daf\u00fcr hat er ja selbst bereits gelegt. Das ist die beste Voraussetzung daf\u00fcr, dass Unternehmen und Mitarbeiter eine lang anhaltende, von Zufriedenheit getragene Leistungsgemeinschaft einzugehen bereit sind oder bilden &#8211;\u00a0 sowohl f\u00fcr die Vorgangsweise beim Recruiting als auch bei\u00a0 Funktionsbesetzungen\u00a0 im bestehenden Arbeitsverh\u00e4ltnis. &#8222;Wer seine Sache mit Freude macht, wird sie gut machen&#8220;. Unternehmen sind gut beraten, wenn sie dabei mit Tools arbeiten, die ihnen bei dieser Orientierung helfen. Das enthebt den Einzelnen allerdings nicht davor selbst aktiv zu werden, weil es ja sein eigenes Leben ist, das am Spiel steht. Zugebenerweise ist das mit Kosten und Zeit verbunden &#8211; doch l\u00e4sst sich das betrieblich mit l\u00e4ngerfristiger Personalplanung und pers\u00f6nlich durch\u00a0 Interesse und Initiative durchaus institutionalisieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Beispiel f\u00fcr die Gleichzeitigkeit von Lernen, Bew\u00e4hrung und Orientierung aus der beruflichen Praxis ist das sogenannte Assessment Center, ein Personalauswahl- und Beurteilungsverfahren, das sowohl bei Neuaufnahmen als auch bei Neu -oder Umbesetzungen hilfreich ist und mit einiger Sicherheit, die daf\u00fcr erforderlichen Kosten rechtfertigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser Methode werden die Kandidaten sowohl\u00a0 in &#8222;Hard Skills&#8220; als auch &#8222;Soft Skills&#8220; von mehreren F\u00fchrungskr\u00e4ften und externen Beratern einzeln und in Interaktion mit Mitbewerbern in ihrem Verhalten und Beitr\u00e4gen begutachtet.\u00a0 Ziel ist dabei die konkrete\u00a0 Betrachtung und Bewertung individueller Einstellung, F\u00e4higkeiten und Entwicklungspotenziale. Online- Assessments erf\u00fcllen naturgem\u00e4\u00df die Anforderungen nicht oder nur sehr wenig.\u00a0 Aussagef\u00e4hige\u00a0 Assessments laufen ein-oder mehrt\u00e4gig. Sie bestehen in der Regel aus strukturierten Interviews, Gruppendiskussionen, Entscheidungsszenarien, Rollenspiele, Pr\u00e4sentationsaufgaben, Frageb\u00f6gen &#8211; psychometrische Testverfahren, Pers\u00f6nlichkeits- und Leistungstests, IQ (Intelligenzquotient) und EQ (Emotionale Intelligenz)\u00a0 &#8211; Tests\u00a0 mit Zeitvorgaben und Abschlussgespr\u00e4chen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vorteil dieser Methode ist, dass diese Tests im Gegensatz zum klassischen Bewerber Interview nicht nur in einer, sondern in mehreren praxis\u00e4hnlichen Situationen,\u00a0 \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum und unter Anwesenheit und Beobachtung mehrerer Bezugspersonen bewertet werden. Manipulationen seitens der Kandidaten k\u00f6nnen allerdings auch hier nicht ganz, wenn auch in zu\u00a0 vernachl\u00e4ssigendem Ausma\u00df ausgeschlossen werden.<br \/>\nImmerhin liefert diese Methode brauchbare Ergebnisse \u00fcber individuelle\u00a0 Einstellungen und Soft Skills.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterbildungsmarkt.at:<\/strong> <strong>Welche Soft Skills lassen sich aus Ihrer Erfahrung besonders gut trainieren?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gustav Waigl:<\/strong> Das l\u00e4sst sich generell sehr schwer sagen. Die Individuelle Pers\u00f6nlichkeit ist ein Mix aus einer Vielzahl ebenso individueller F\u00e4higkeiten, die noch dazu im\u00a0 &#8222;Puzzle&#8220; Charakter Hand in Hand gehen, aber grunds\u00e4tzlich von der inneren Einstellung\u00a0 zum jeweiligen Subjekt, Objekt oder Thema etc. und der damit zusammenh\u00e4ngenden Mobilisierung individueller Ressourcen abh\u00e4ngen. Das Schwergewicht im Training kann daher nicht in der einen oder anderen F\u00e4higkeit und der Technik ihrer Handhabung liegen, sondern immer in einem B\u00fcndel von Soft Skills und vor allem in der Bewusstmachung von Vor- und Nachteilen bestimmter kognitiv oder affektiv bedingter Einstellungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist nicht damit abgetan, einzelne Soft Skills wie ein Kapitel nach dem anderen, zu trainieren, abzuhaken und dann, bildlich oder tats\u00e4chlich, nach einem Handbuch vorzugehen. Die begrenzte Wirkung solcher Vorgangsweisen ist z.B. \u00f6fters im Kundenservice gut zu beobachten. Es muss ein inneres Bed\u00fcrfnis entstehen, unsere Verhaltensweis danach auszurichten, weil wir damit nicht nur in der Gemeinschaft etwas bewirken, sondern\u00a0 selbst an Lebensqualit\u00e4t gewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit ist eine der wesentlichen Vorrausetzungen f\u00fcr Lernf\u00e4higkeit angesprochen, n\u00e4mlich das Interesse, das offene F\u00fchlen und Denken f\u00fcr Entwicklungen, Alternativen bzw. Optionen und\u00a0 die Neugierde an den Dingen des Lebens und nicht nur an jenen, die uns unmittelbar betreffen. Die Hauptaufgabe von Training liegt daher in der Schaffung\u00a0 dieser emotionalen Basis. In der Entfachung von Lust, sich auf bestimmten Gebieten oder generell weiterzubilden, durch weiterf\u00fchrende Literatur, durch mehr als das gegenw\u00e4rtige Seminar, so gut es sein mag, durch individuelles Coaching, um in gesch\u00fctzter Atmosph\u00e4re an eigenen Einstellungen, und\u00a0 F\u00e4higkeiten zu arbeiten und vor allem in der t\u00e4glichen Praxis im Leben von und in der Interaktion mit Menschen zu lernen. Im Gespr\u00e4ch, in der Unterhaltung, Diskussion, auch im Streit und im Schlichten und Tr\u00f6sten, im Motivieren, im H\u00f6ren, im Fragen, im Helfen und Handeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterbildungsmarkt.at:<\/strong> <strong>Gibt es Soft Skills, die besonders schwierig oder langwierig erlernbar sind?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gustav Waigl:<\/strong> Das kann aus den gleichen Gr\u00fcnden wie vorhin, meiner Ansicht nach, nicht generell beantwortet werden, sondern immer nur im Bezug zur individuellen Pers\u00f6nlichkeit. Um authentisches Verhalten zu erzielen, muss die innere Einstellung stimmen. Und um die zu \u00e4ndern oder zu best\u00e4tigen braucht es nicht nur Wissen und sachliche Argumente, sondern vor allem emotionale Erlebnisse. Nur dadurch k\u00f6nnen nat\u00fcrliche Widerst\u00e4nde gegen Ver\u00e4nderungen abgebaut und unser Vorstellungsraum f\u00fcr andere Perspektiven und Alternativen erweitert werden. Erfahrene Trainer und kompetente Trainingsproramme ber\u00fccksichtigen dies im Design und Inhalt von Seminaren oder Coachings. Sogenannte Webinare &#8211; also Seminare auf Basis Online und\/oder Video sind dabei hilfreiche\u00a0 Lernquellen f\u00fcr die Vermittlung\u00a0 von Wissen,, k\u00f6nnen aber\u00a0 meiner Meinung nach, Pr\u00e4senzseminare mit Soft Skills als vorrangiges Thema nicht ersetzen, sondern nur erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterbildungsmarkt.at:<\/strong> <strong>Weiterbildungsbudgets werden immer st\u00e4rker an Erfolgskriterien gekoppelt. Was raten Sie Unternehmen, wie diese Entwicklungsma\u00dfnahmen f\u00fcr Soft Skills evaluieren k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gustav Waigl:<\/strong> Was verstehen wir in dem Zusammenhang unter Erfolg?\u00a0 Wenn damit ausschlie\u00dflich der unmittelbare wirtschaftliche\u00a0 gemeint ist, hat die Sache einen oder mehrere Haken. Diese\u00a0 liegen einerseits in den klassischen mechanistisch- und verfahrensorientierten P- Prinzipien im Marketing. Product, Price, Place, Promotion.\u00a0 Der Faktor People ist typischerweise erst viel sp\u00e4ter und auch nicht offiziell, sondern durch die Praxis dazugekommen, als w\u00e4re er eine\u00a0 gegebene Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Andererseits ist die schl\u00fcssige Bewertung der Leistung eines\u00a0 Menschen an einem (finanziellen) Gesamtergebnis seit je her eine offene\u00a0 Frage. Und doch sind es Menschen, die an der Wiege, im Betrieb und manchmal auch an der Bahre von Organisationen stehen. Menschen, die am Weg zum wirtschaftlichen Erfolg die Hebel in mehr oder weniger richtiger Weise bet\u00e4tigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich denke es w\u00fcrde uns nicht einfallen die Leistungsf\u00e4higkeit von Menschen im Unternehmen in fachlicher Hinsicht dem Zufall zu \u00fcberlassen. Noch dazu\u00a0 bei den geschilderten Zukunftsaussichten.\u00a0 Es gibt allerdings noch immer Unternehmer, welche die fachliche &#8222;Aus&#8220;-bildung als Ende der Fahnenstange betrachten und die Bedeutung lebenslangen Lernens nicht einmal auf der fachlichen Ebene, geschweige denn auf der pers\u00f6nlichen verstehen. Der Misserfolg ist damit meist schon vorprogrammiert. Ebenso kann sich niemand auf den Zufall verlassen, damit sich die Menschen in seiner Organisation in einer Art verhalten, die\u00a0 kurz- mittel- und\u00a0 langfristige\u00a0 finanziellen Erfolg, das Ansehen bzw. die soziale Stellung seiner Organisation in der \u00d6ffentlichkeit und die Lebenszufriedenheit seiner Mitarbeiter, sichert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weshalb steht dann nach wie vor\u00a0 Erfolg und\u00a0 am besten gleich gemessen am (finanziellen) Gesamtergebnis des Unternehmens im Vordergrund? Die Antwort ist sehr einfach. Weil schlie\u00dflich\u00a0 das Kapital unsere Existenz sichert und das Schlagwort &#8222;Der Mensch im Mittelpunkt&#8220; nicht wirklich umgesetzt wird. Betrachten Sie bitte daher meinen Beitrag als gutgemeinten Rat, der eigentlich gar nicht notwendig sein sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die wirkliche Umsetzung dieses gefl\u00fcgelten Wortes &#8211; sowohl das\u00a0 Produkt oder\/und\u00a0 die Dienstleistung an den Kunden betreffend, als auch den Leistungsbeitrag\u00a0 der Mitarbeiter zum Unternehmenserfolg. Psychologische Tests, welcher Art auch immer, aber auch Bildungsma\u00dfnahmen, die sich mit Soft Skills besch\u00e4ftigen, werden leider zu wenig in Anspruch genommen. Je kleiner ein Unternehmen, umso geringer sind, der Statistik zufolge, die Investitionen bzw. Ausgaben f\u00fcr betriebliche Weiterbildung pro Mitarbeiter. Man verl\u00e4sst sich in dabei in vielen F\u00e4llen\u00a0 eher auf das kostenlose &#8222;Gesp\u00fcr&#8220; was zwar grunds\u00e4tzlich nicht ganz falsch, aber nat\u00fcrlich subjektiv und daher nicht repr\u00e4sentativ ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tats\u00e4chlich gibt es in der Szene viele Fachmeinungen und Tipps f\u00fcr Unternehmen zur Sicherstellung\u00a0 betrieblicher Weiterbildung und ihrer &#8222;Rentabilit\u00e4t&#8220; und speziell zur Qualit\u00e4t von Soft Skills. Es ist inzwischen auch evident, dass hinter &#8222;Hard Facts&#8220; also (finanziellen und anderen) Ergebnissen, Daten und Fakten &#8222;Soft Facts&#8220;, resultierend\u00a0 aus der Wirkung von &#8222;Soft Skills&#8220;, stecken. Allerdings gibt es meines Wissens keine &#8222;Gesamtschau&#8220;. Auch h\u00e4lt sich die finanzielle F\u00f6rderung der \u00f6ffentlichen Hand in Grenzen, ein Umstand, der f\u00fcr kleinere Unternehmungen zus\u00e4tzliche\u00a0 Erschwernis darstellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Evaluation\u00a0 emotionaler F\u00e4higkeiten kann offensichtlich letztlich nur\u00a0 auf Basis von Hypothesen (wie gut ist das Lernziel einer Bildungsma\u00dfnahme erreicht?) durch Befragungen \u00fcber Kunden &#8211; und Mitarbeiterzufriedenheit,\u00a0 Image-Studien, Beobachtungen, interne oder externe Methoden wie Lerntagebuch, Blitzlicht, Stimmungsbarometer, Nachbereitungsveranstaltungen, Qualit\u00e4tszirkel und\u00a0 Wettbewerbsvergleiche bewerkstelligt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt hier eine Reihe von\u00a0 Modellen am Markt. Wirklich schlau wird man aber bei der Bewertung der an ihre Interpretation gebundenen Ergebnisse, eher selten. Wenn z.B. eine Einzelperson, als Unternehmer oder Dienstnehmer finanziellen Erfolg hat, kann niemand mit Sicherheit sagen, welchen Anteil sein Fachwissen oder seine pers\u00f6nlichen F\u00e4higkeiten und hier wieder welche spezifischen Teilbereiche daran haben.\u00a0 Man wei\u00df ja schlie\u00dflich auch nie, was geschehen w\u00e4re, wenn man mehr, weniger oder gar nichts in menschliche Qualit\u00e4t investiert h\u00e4tte. Eines scheint aber festzustehen. Der Weg ist wohl eine Balance aus beiden Kategorien von Skills, wobei die Unverzichtbarkeit beider dabei deutlich wird. So wird der erfolgversprechende Umfang betrieblicher Weiterbildung zwar zwangsl\u00e4ufig an die finanziellen M\u00f6glichkeiten des Unternehmens gebunden sein, aber Investition in Bildung ist und bleibt, insbesondere bei pers\u00f6nlichkeitsbildenden Ma\u00dfnahmen, eine unternehmerische Entscheidung, die sich einiger Indikatoren, aber keinem in sich schl\u00fcssigem Beurteilungssystem\u00a0 bedienen kann. Es bleibt die Bedeutung von Weiterbildung und daf\u00fcr notwendiger Investitionen und Ausgaben.\u00a0 Weniger als steuerlicher Absetzposten, mehr als integrierender Bestandteil von &#8222;People&#8220; und eines\u00a0 l\u00e4ngerfristigen Unternehmenserfolges.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterbildungsmarkt.at: Vielen Dank f\u00fcr das Interview!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Interview: Gustav Waigl<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-3354\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Gustav_Waigl-120x120.png\" alt=\"gustav_waigl\" width=\"120\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Gustav_Waigl-120x120.png 120w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Gustav_Waigl-263x261.png 263w\" sizes=\"auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px\" \/>Weitere Informationen \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/trainer-wien-gustav-waigl-504\"><strong>Gustav Waigl<\/strong><\/a><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fsoft-skills-welche-zaehlen-zu-den-wesentlichen-erfolgsfaktoren-wie-koennen-diese-trainiert-werden%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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