{"id":4405,"date":"2017-06-12T08:49:31","date_gmt":"2017-06-12T06:49:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=4405"},"modified":"2017-03-26T16:51:37","modified_gmt":"2017-03-26T14:51:37","slug":"mensch-bleibt-mensch-fuehrung-entscheidet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/mensch-bleibt-mensch-fuehrung-entscheidet\/","title":{"rendered":"Mensch bleibt Mensch \u2013 F\u00fchrung entscheidet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>F\u00fchrung wird im digitalen Zeitalter wichtiger denn je \u2013 das betont die Managementberaterin Barbara Liebermeister in ihrem neuen Buch \u201eDigital ist egal: Mensch bleibt Mensch \u2013 F\u00fchrung entscheidet\u201c. Ein Interview mit der Leiterin des <\/strong><strong>Instituts f\u00fcr F\u00fchrungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ), Frankfurt.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>? Frau Liebermeister, Sie schreiben in Ihrem Buch, viele F\u00fchrungskr\u00e4fte seien aktuell sehr verunsichert. Warum?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister: <\/strong>Unter anderem, weil in Zusammenhang mit der Diskussion \u00fcber das Thema \u201eDigitale Transformation der Unternehmen\u201c sowie \u00fcber solche Themen wie \u201eAgilit\u00e4t\u201c und \u201eIndustrie 4.0\u201c immer wieder die These ge\u00e4u\u00dfert wird: F\u00fchrung sei im digitalen Zeitalter nicht mehr gefragt, die Zukunft geh\u00f6re sich selbst steuernden Teams.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>?<\/strong> Dieser Behauptung widersprechen sie?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong>\u00a0Ja, denn in den kommenden Jahren wird sich in den Unternehmen zwar vieles ver\u00e4ndern, doch eines nicht: der Mensch Mitarbeiter. Er w\u00fcnscht sich weiterhin Halt und Orientierung \u2013 und zwar umso mehr je diffuser, instabiler sowie von Ver\u00e4nderung gepr\u00e4gter das Umfeld der Unternehmen ist und je seelenloser die in ihnen genutzten Technologien sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>?<\/strong> Daraus schlussfolgern Sie, F\u00fchrung wird immer wichtiger?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong>\u00a0Ja, denn wer soll dem Mensch Mitarbeiter dieses Gef\u00fchl vermitteln, wenn im Unternehmen alles permanent auf dem Pr\u00fcfstand steht? Letztlich k\u00f6nnen dies nur die F\u00fchrungskr\u00e4fte sein. Deshalb ist die These nicht gewagt: F\u00fchrung wird immer wichtiger werden \u2013 gerade weil es im Unternehmenskontext sonst nichts mehr gibt, worauf man als Mitarbeiter bauen und vertrauen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>?<\/strong> Trotzdem haben in den letzten Jahren viele Gro\u00dfunternehmen ihre F\u00fchrungskr\u00e4fteentwicklungsprogramme auf Eis gelegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong> Leider. Denn dies ist das falsche Signal. Sie sollten ihre Entwicklungsprogramme \u00fcberdenken, jedoch nicht abschaffen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">F\u00fchrung muss und wird sich ver\u00e4ndern<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>?<\/strong> Warum?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong>\u00a0Weil F\u00fchrung sich im digitalen Zeitalter radikal ver\u00e4ndern muss und wird. Unter anderem, weil die Bereichsgrenzen, ja sogar Unternehmensgrenzen immer durchl\u00e4ssiger und fragiler werden. Zudem werden die f\u00fcr den Unternehmenserfolg relevanten Leistungen zunehmend von bereichs- und oft sogar unternehmens\u00fcbergreifenden Teams erbracht. Deshalb haben die F\u00fchrungskr\u00e4fte immer seltener einen uneingeschr\u00e4nkten Zugriff auf ihre Mitarbeiter und ihr Tun. Sie m\u00fcssen diese zunehmend an der langen Leine f\u00fchren und auf ihre Loyalit\u00e4t, Integrit\u00e4t und Kompetenz vertrauen. Au\u00dferdem m\u00fcssen sie st\u00e4rker mit den anderen F\u00fchrungskr\u00e4ften kooperieren und mit ihnen die Arbeit und Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter koordinieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">? Gibt es weitere Entwicklungstrends?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong> Ja. Die f\u00fcr die externen oder internen Kunden erbrachten L\u00f6sungen setzen zum Beispiel immer mehr Spezialwissen voraus, das die F\u00fchrungskr\u00e4fte nicht haben. Deshalb haben die F\u00fchrungskr\u00e4fte seltener einen Wissens- und Erfahrungsvorsprung vor ihren Mitarbeitern. Sie sind beim Erbringen der gew\u00fcnschten Leistung sozusagen existenziell auf die Kompetenz ihrer Mitarbeiter und Netzwerkpartner angewiesen. Zudem haben die Strategien der Unternehmen eine k\u00fcrzere G\u00fcltigkeitsdauer. Deshalb k\u00f6nnen die F\u00fchrungskr\u00e4fte die Arbeit und Zusammenarbeit immer weniger langfristig planen; sie m\u00fcssen sozusagen \u201eauf Sicht\u201c fahren \u2013 auch weil sie und ihre Bereiche h\u00e4ufiger vor neuen Herausforderungen stehen, f\u00fcr die sie noch keine L\u00f6sung haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>? Weshalb die F\u00fchrungskr\u00e4fte ihren Mitarbeitern vermutlich seltener sagen k\u00f6nnen \u201eTue dies oder tue das, dann haben wir Erfolg\u201c?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong> Richtig. Sie m\u00fcssen mit ihnen vielmehr immer h\u00e4ufiger kleine Versuchsballons starten, was k\u00f6nnte die richtige L\u00f6sung sein, und dann im Prozess ermitteln, was zielf\u00fchrend ist.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">F\u00fchrungskr\u00e4fte werden Beziehungsmanager<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>? Wie ist in einem solchen Umfeld erfolgreiche F\u00fchrung m\u00f6glich \u2013 wenn die F\u00fchrungskr\u00e4fte einen immer geringeren Zugriff auf ihre Mitarbeiter haben und, salopp formuliert, auch nicht schlauer als diese sind?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong> Der einzig m\u00f6gliche L\u00f6sungsweg ist: Die F\u00fchrungskr\u00e4fte m\u00fcssen sich als Beziehungsmanager verstehen, deren Kernaufgabe es ist, die Beziehungen im sozialen System Unternehmen so zu gestalten, dass die Mitarbeiter effektiv zusammenarbeiten k\u00f6nnen; au\u00dferdem als emotionale Leader, deren Aufgabe es ist, ihre Mitarbeiter zu inspirieren, so dass diese sich freiwillig f\u00fcr das Erreichen der gemeinsamen Ziele engagieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>? Das haben viele F\u00fchrungskr\u00e4fte in der Vergangenheit schon getan.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong>\u00a0Ja, doch meist nur bezogen auf die ihnen unmittelbar unterstellten Mitarbeiter. In den Unternehmen der Zukunft \u2013 und in vielen High-Performance-Unternehmen bereits heute \u2013 sind ihre Bereiche jedoch eng mit den anderen Bereichen verwoben; au\u00dferdem mit der Umwelt. Nicht nur, weil jedes Unternehmen mehr oder minder intensiv mit seinen Kunden kommunizieren und kooperieren muss. Mindestens ebenso entscheidend ist: Heute besch\u00e4ftigen die meisten Unternehmen eine Vielzahl externer Dienstleister, die f\u00fcr sie wichtige Teilaufgaben erledigen. Und diese verf\u00fcgen oft \u00fcber Kompetenzen, ohne die ihre Auftraggeber gar nicht marktf\u00e4hig w\u00e4ren. Also gilt es auch diese Dienstleister zu integrieren und zu f\u00fchren \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob es sich hierbei um Organisationen oder Einzelpersonen handelt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Die Beziehungsnetzwerke werden immer komplexer<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>? Die F\u00fchrungskr\u00e4fte m\u00fcssen also immer komplexere Netzwerke f\u00fchren oder dirigieren.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong> Ja. Das erfordert von ihnen eine Haltung, die von einer hohen Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr andere Menschen gepr\u00e4gt ist \u2013 also vom Bewusstsein, dass die Menschen unterschiedlich sind. Sie haben als Wesen aus Fleisch und Blut zwar weitgehend dieselben Bed\u00fcrfnisse, jedoch h\u00e4ufig sehr unterschiedliche Interessen \u2013 zum Beispiel aufgrund ihrer Lebenssituation oder Herkunft oder schlicht aufgrund der Tatsache, dass sie dauerhaft oder nur zeitlich befristet oder gar nicht auf der Payroll des Unternehmens stehen. Auch dies ist ein alter Hut. Er gewinnt in der globalisierten Welt jedoch an Brisanz, weil in ihm die Belegschaften und Beziehungsnetzwerke in den Unternehmen heterogener werden: \u201edigital natives\u201c m\u00fcssen mit \u201edigital immigrants\u201c kooperieren, Westeurop\u00e4er mit Chinesen, festangestellte Mitarbeiter mit Freelancern, reiche Erben, die prim\u00e4r Erf\u00fcllung im Job suchen, mit jungen Familienv\u00e4tern, die Karriere machen m\u00f6chten, weil sie die Schulden f\u00fcr ihr Eigenheim abbezahlen m\u00fcssen. Und all diese Individuen soll die arme F\u00fchrungskraft f\u00fchren und inspirieren \u2013 und zwar in einem Umfeld, das von permanenter Ver\u00e4nderung gepr\u00e4gt ist und in dem letztlich niemand wei\u00df, was die Zukunft bringt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">F\u00fchrungskr\u00e4fte brauchen neue Kompetenzen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>? Welche F\u00e4higkeiten setzt dies voraus?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister: <\/strong>Hierf\u00fcr gen\u00fcgt es nicht, fachlich fit zu sein und das kleine Einmaleins der F\u00fchrung zu beherrschen. Vielmehr muss sich das erforderliche Management-Know how mit einer hohen analytischen und emotionalen Intelligenz paaren, damit eine F\u00fchrungskraft die gew\u00fcnschte Wirkung erzielen kann. Das F\u00e4higkeitenb\u00fcndel, \u00fcber das eine F\u00fchrungskraft hierf\u00fcr verf\u00fcgen muss, hat das IFIDZ in einer mit dem F.A.Z.-Institut durchgef\u00fchrten Studie mit dem Begriff \u201eAlpha Intelligence\u201c belegt, da es aus seiner Warte die Alpha-Tiere der Zukunft auszeichnet \u2013 also die Personen in den Unternehmen, die etwas bewirken m\u00f6chten und denen andere Menschen aufgrund ihrer Pers\u00f6nlichkeit und Kompetenz gerne folgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>? Um welche Kompetenzen handelt es sich hierbei konkret?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong>\u00a0Bei der Alpha Intelligence lassen sich drei Kompetenzbereiche unterscheiden, denen jeweils ein B\u00fcndel von F\u00e4higkeiten und Eigenschaften zugeordnet ist. Der erste Kompetenzbereich ist die Pers\u00f6nlichkeitsintelligenz. Er umfasst prim\u00e4r die Ebene des eigenen Selbstverst\u00e4ndnisses. Dieses ist bei einer alpha-intelligenten Pers\u00f6nlichkeit dadurch gepr\u00e4gt, dass sie keinen Allmachts-Phantasien huldigt, sondern sich als Lernender versteht. Sie hinterfragt also regelm\u00e4\u00dfig ihr Verhalten und dessen Wirkung und entwickelt sich als Person weiter. Eng verkn\u00fcpft damit sind solche Eigenschaften wie Neugier und Bereitschaft zur Ver\u00e4nderung sowie der Mut, die hierf\u00fcr n\u00f6tigen Schritte zu ergreifen \u2013 jedoch stets getragen von einer stabilen Wertebasis. Diese ist in einer von Ver\u00e4nderung gepr\u00e4gten Umwelt sehr wichtig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>? Warum?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong> Weil sie einer Person die n\u00f6tige psychische Stabilit\u00e4t verleiht, so dass sie trotz aller von ihr initiierten Ver\u00e4nderungen f\u00fcr andere Menschen berechenbar und somit vertrauensw\u00fcrdig bleibt. Der zweite Kompetenzbereich ist die Beziehungsintelligenz. Er umfasst die F\u00e4higkeiten, die zum Auf- und Ausbau tragf\u00e4higer Beziehungen erforderlich sind. Von zentraler Bedeutung sind hierbei die Empathie \u2013 also das Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen in andere Personen und Konstellationen \u2013 sowie der wertsch\u00e4tzende Umgang mit den pers\u00f6nlichen W\u00fcnschen, Bed\u00fcrfnissen und Interessen der Netzwerkpartner.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Ziel: Ein emotionaler Leader werden<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>? Und der dritte Kompetenzbereich?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong> Ist die Digitalintelligenz. Ein zentrales Element dieses Kompetenzbereichs ist der Zukunftsblick. Hierzu z\u00e4hlt neben einer Vision, wohin der gemeinsame Weg f\u00fchren soll, das Bewusstsein, dass der technische Fortschritt neue Probleml\u00f6sungen erm\u00f6glicht, und es die hieraus sich ergebenden Chancen aktiv zu nutzen gilt. Das setzt neben einem interdisziplin\u00e4ren Denken eine gewisse Digitalkompetenz voraus, weil die moderne Informations- und Kommunikationstechnologie in den meisten Branchen der zentrale Ver\u00e4nderungstreiber ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>? Worin zeigt sich diese Kompetenz?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong> Nicht darin, dass eine F\u00fchrungskraft beispielsweise der beste Programmierer ist; sie zeigt sich darin, dass sich die betreffende Person \u2013 alleine oder mit Expertenunterst\u00fctzung \u2013 ein fundiertes Urteil dar\u00fcber bilden kann, welche Chancen und Risiken sich aus dem technischen Fortschritt ergeben und somit entscheidungs- und handlungsf\u00e4hig ist. F\u00fchrungskr\u00e4fte, die \u00fcber die genannten F\u00e4higkeiten und Eigenschaften verf\u00fcgen, k\u00f6nnen sich in den Beziehungsnetzwerken, denen sie angeh\u00f6ren, zu den emotionalen Leadern entwickeln, nach denen sich Menschen in einem von Instabilit\u00e4t und Ver\u00e4nderung gepr\u00e4gten Umfeld sehnen. Sie k\u00f6nnen sozusagen Pers\u00f6nlichkeitsmarken werden, denen ihre Mitarbeiter und Netzwerkpartner gerne folgen, weil sie ihnen vertrauen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Als Person erkennbar f\u00fcr bestimmte Werte stehen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>? K\u00f6nnen Sie das konkretisieren?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong> Selbstverst\u00e4ndlich. Eine Marke kennzeichnen zwei Faktoren. Erstens: Sie ist aufgrund ihres Auftritts beziehungsweise Erscheinungsbilds wiedererkennbar. Und zweitens: Sie gibt den Kunden ein klares Leistungsversprechen. So wie zum Beispiel das Unternehmen Audi seinen Kunden mit dem Slogan \u201eVorsprung durch Technik\u201c oder das Unternehmen BMW mit seinem Slogan \u201eFreude am Fahren\u201c. \u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit F\u00fchrungskr\u00e4ften, die aus Sicht ihrer Kontaktpersonen eine Pers\u00f6nlichkeitsmarke sind. Auch sie stehen erkennbar f\u00fcr konkrete Werte und \u00dcberzeugungen, die sich in ihrem Verhalten zeigen. Also lautet die erste Anforderung an F\u00fchrungskr\u00e4fte, die sich zu einer Pers\u00f6nlichkeitsmarke entwickeln m\u00f6chten: Sie m\u00fcssen sich ihrer Werte und \u00dcberzeugungen sowie St\u00e4rken bewusst werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>? Auch Schw\u00e4chen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong>\u00a0Ja, Denn erst aus dem Bewusstsein unserer St\u00e4rken und Schw\u00e4chen erw\u00e4chst das erforderliche Selbstverst\u00e4ndnis f\u00fcr unsere m\u00f6gliche Wirkung. Und dieses hilft F\u00fchrungskr\u00e4ften wiederum nicht nur an Sch\u00f6nwetter-Tagen, sondern auch, wenn es im Unternehmen oder Markt \u201est\u00fcrmt und schneit\u201c eine souver\u00e4ne Haltung einzunehmen und zu zeigen. Und dies ist ein deutliches Signal f\u00fcr ihre Umwelt: Dieser Marke beziehungsweise Person kannst du vertrauen. Leider st\u00f6\u00dft die Aufforderung \u201eWerden Sie eine Marke und pr\u00e4sentieren und vermarkten Sie sich auch so\u201c bei vielen F\u00fchrungskr\u00e4ften auf emotionale Vorbehalte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>? Warum?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong> Weil sie den Begriff \u201evermarkten\u201c mit solchen Attributen wie \u201eschrill\u201c und \u201elaut\u201c assoziieren. Doch nicht jede Marke ist so schrill und laut wie zum Beispiel Afri Cola. Bei sehr vielen Marken geh\u00f6rt es zur Marken-Identit\u00e4t, gerade nicht schrill und laut, aufdringlich und dominant zu sein, sondern stattdessen bewusst auf ein unaufgeregtes Under-Statement zu setzen. \u00c4hnlich verh\u00e4lt es bei der Selbst-Vermarktung von F\u00fchrungskr\u00e4ften. Auch hier geht es prim\u00e4r darum, nach au\u00dfen immer wieder zu zeigen und zu artikulieren, wof\u00fcr man steht und was einem als Person wichtig ist. Denn so entstehen Glaubw\u00fcrdigkeit und somit Vertrauen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Glaubw\u00fcrdig, berechenbar und zuverl\u00e4ssig sein<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>? Und diese Faktoren werden f\u00fcr den F\u00fchrungserfolg in der von Ver\u00e4nderung gepr\u00e4gten VUCA-Welt immer wichtiger?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Barbara Liebermeister:<\/strong> Ja, denn wer kann \u2013 wie bereits gesagt \u2013 den Mitarbeitern und Netzwerkpartnern noch<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Halt und Orientierung geben in einem Unternehmensumfeld, in dem scheinbar alles schwankt und wankt? Letztlich k\u00f6nnen dies nur die F\u00fchrungskr\u00e4fte sein. Deshalb sollten diese daran arbeiten, dass sie f\u00fcr ihre Mitarbeiter und die Mitglieder ihres Beziehungsnetzwerks eine Marke werden, der man vertrauen kann, weil sie glaubw\u00fcrdig, berechenbar und zuverl\u00e4ssig ist. Dann ist ihr F\u00fchrungserfolg im digitalen Zeitalter gesichert.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Interviewpartnerin:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-666\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Liebermeister-Barbara-120x120.jpg\" alt=\"Liebermeister, Barbara\" width=\"120\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Liebermeister-Barbara-120x120.jpg 120w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Liebermeister-Barbara-210x210.jpg 210w\" sizes=\"auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px\" \/>Barbara Liebermeister<\/strong> leitet das Institut f\u00fcr F\u00fchrungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ), Frankfurt. Anfang M\u00e4rz erschien im Gabal-Verlag ihr neues Buch \u201eDigital ist egal: Mensch bleibt Mensch \u2013 F\u00fchrung entscheidet\u201c. Die Wirtschaftswissenschaftlerin und Managementberaterin ist auch eine gefragte Vortragsrednerin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Interview f\u00fchrte Bernhard Kuntz<\/strong><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fmensch-bleibt-mensch-fuehrung-entscheidet%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fmensch-bleibt-mensch-fuehrung-entscheidet%2F&text=Mensch%20bleibt%20Mensch%20%E2%80%93%20F%C3%BChrung%20entscheidet\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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