{"id":4451,"date":"2017-05-05T08:32:15","date_gmt":"2017-05-05T06:32:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=4451"},"modified":"2021-02-17T11:41:49","modified_gmt":"2021-02-17T09:41:49","slug":"autonomie-wann-sind-wir-wirklich-frei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/autonomie-wann-sind-wir-wirklich-frei\/","title":{"rendered":"Autonomie \u2013 Wann sind wir wirklich frei?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Autonomie und Selbstbestimmung ist die Sehnsucht vieler. Wenn wir \u2013 ohne gr\u00f6\u00dfer nachzudenken \u2013 das Wort Autonomie h\u00f6ren, denken wir vielleicht an \u00e4u\u00dfere Bedingungen, die uns Freiraum erm\u00f6glichen. Manche verwechseln den Begriff mit Anarchie oder assoziieren extrem-politische Bewegungen. Auch das ist nicht damit gemeint. Viele Deutungen treffen nicht den Kern von Autonomie.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wahre Autonomie ist eine innere Unabh\u00e4ngigkeit. Wir unterliegen \u00e4u\u00dferlich in vielerlei Hinsicht der Fremdbestimmung. Jedoch selbst ohne jegliche \u00e4u\u00dfere Auflage kann man sich meist nicht wirklich frei erleben und sein volles Potenzial nutzen. Wir unterliegen innerlich den Definitionen und Reaktivit\u00e4ten unserer Pr\u00e4gung, die uns mehr einschr\u00e4nken als uns recht ist, wenn wir uns dessen bewusst werden. Innerliche Selbstbestimmung ist also von \u00e4u\u00dferen Bedingungen unabh\u00e4ngig. Und sie erm\u00f6glicht uns, uns frei zu f\u00fchlen, selbst wenn wir \u00e4u\u00dferlich einiges beachten und befolgen m\u00fcssen. Victor Frankl, Begr\u00fcnder der Logo-Therapie, definierte die Autonomie als die F\u00e4higkeit, eine Pause machen zu k\u00f6nnen zwischen Reiz und Reaktion, und spricht damit die eigentliche Autonomie an, die ein innerer Freiraum ist. Dieser Freiraum kann viel gr\u00f6\u00dfer sein als eine Pause. Er ist die Freiheit von Denk- und Haltungsmustern, von emotionalen Reaktivit\u00e4ten und vergangenheitsgepr\u00e4gten Anspr\u00fcchen unserer Ego-Struktur. Er erm\u00f6glicht, dass wir aus dem wahren Selbst \u2013 unserem eigentlichen Wesen \u2013 statt aus unserer Pr\u00e4gung agieren und reagieren k\u00f6nnen. Selbst-Bestimmung bedeutet hier w\u00f6rtlich, dass das Selbst bestimmt, nicht die gepr\u00e4gte Pers\u00f6nlichkeitsstruktur. Und dies bewirkt das Freiheitsgef\u00fchl, nach dem wir uns sehnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein Beispiel:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Mitarbeiter widerspricht seinem Chef in einem Meeting. Der Chef legt mit Argumenten f\u00fcr seine Meinung nach und beendet nach einem weiteren nicht einsichtigen Kommentar des Mitarbeiters die Diskussion mit einem Machtwort.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Was ging im Chef vor?<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine unbewussten Ego-Bed\u00fcrfnisse waren nicht erf\u00fcllt. Der Chef hat viel investiert, um in diese Position zu kommen. Das war als Erfolgserlebnis wichtig f\u00fcr ihn und es hilft ihm, selbst mehr von sich selbst zu halten. Alle seine Erfolgsbestrebungen dienten auf der Pers\u00f6nlichkeitsebene diesem Ziel. Immer mal wieder kommen in ihm Schw\u00e4chegef\u00fchle und Selbstzweifel auf, die er gleich wegdr\u00fcckt, und er schafft es, sich Stabilit\u00e4t zu verschaffen, in dem er dominant auftritt und etwas f\u00fcr sein Image tut. In dieser Situation im Meeting sp\u00fcrte er sofort diese inneren Warnungen, dass jetzt sein Image Schaden nehmen k\u00f6nnte, gar dass jemand denken k\u00f6nnte, dass er als Chef nicht geeignet ist, und dass er dem sofort Einhalt gebieten muss. Das ist die Stimme vom inneren Kritiker (auch innerer Richter genannt). Es ist der Teil unseres Bewusstseins, der uns st\u00e4ndig selbst bewertet, andere bewertet und uns seine Standardrezepte einfl\u00f6\u00dft, um uns zu sch\u00fctzen (z.B. Jetzt musst Du auf den Tisch hauen, sonst bist Du schwach.).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch diese innerlich entstandene Notsituation hatte der Chef keine Chance, eine Pause zu machen und zu \u00fcberlegen oder nachzufragen. Er hatte auch keine M\u00f6glichkeit, der inhaltlichen Botschaft des Mitarbeiters offen zu begegnen.<\/p>\n<h2>Autonomie- Eine Bestandsaufnahme<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn er autonom \u2013 in dem Fall von seinem inneren Kritiker und seinen Ego-Bed\u00fcrfnissen \u2013 gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte er seinen Selbstwert und seine soziale Sicherheit nicht durch die \u00c4u\u00dferung des Mitarbeiters in Gefahr gesehen. Er h\u00e4tte sich ein paar Sekunden Zeit genommen, um zu merken, wie er den Widerspruch des Mitarbeiters findet, und um entscheiden zu k\u00f6nnen, ob er auf den Inhalt oder auf die Tatsache oder Form des Widerspruchs eingehen m\u00f6chte. Seine autonome Antwort auf den Inhalt w\u00e4re dann z.B. eine offene Frage gewesen: \u201e Woher kommt Ihre \u00dcberzeugung?\u201c Er k\u00f6nnte auch, wenn er z.B. den Ton des Widerspruchs unangemessen findet, erg\u00e4nzen: \u201eIch freue mich immer, wenn wir auch gegens\u00e4tzliche Ansichten auf den Tisch bringen. Das ist wertvoll, weil wir dadurch noch gezielter entscheiden k\u00f6nnen. Einen Unterton braucht es daf\u00fcr nicht.\u201c Das k\u00f6nnte er dann freundlich, ohne eigenen \u00e4rgerlichen Unterton sagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was ist es genau, was uns einschr\u00e4nkt, situationsad\u00e4quat und offen zu agieren und zu reagieren?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es sind haupts\u00e4chlich folgende vier Strukturen unserer Pers\u00f6nlichkeit, zu denen ich hier jeweils ein Beispiel und eine Reflektionsfrage anbieten m\u00f6chte:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>\n<h3>Emotionalit\u00e4t und Objektbeziehung<\/h3>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Kind nimmt unsere Psyche sehr intensiv auf und speichert reduzierte, vereinfachte Formen der Wirklichkeit ab. Es tut uns psychisch gut zu wissen, wie das Leben l\u00e4uft. Dadurch entstehen in uns Definitionen, die wir unser ganzes Leben mit uns rumtragen, wenn wir sie nicht in\u00b4s Bewusstsein holen und validieren. Wir alle haben dadurch eine emotionale Lieblingshaltung. Eckhart Tolle nennt sie \u201eemotional body\u201c. Sie basiert auf einer Definition von Ich, einer Definition des anderen, und einer Definition davon, wie das zwischen uns l\u00e4uft, mit emotionalem Inhalt; z.B.: \u201eIch bin schwach und bed\u00fcrftig, der andere hat, was ich brauche, aber ich komme nicht ran.\u201c Obwohl sie inhaltlich nicht angenehm ist \u2013 diese Definitionen erzeugen Frust \u2013 , beh\u00e4lt die Psyche sie als \u201eLieblingshaltung\u201c, weil sie uns vertraut ist. Und so wird sie in Stress-Situationen schnell ausgepackt und auf das aktuelle Geschehen \u201eangewendet\u201c, z.B. wenn in der Firma eine neuer Change-Prozess angek\u00fcndigt wird und wir sofort denken \u201eDa kriegen eh wieder nur die Insider das Beste vom Kuchen und ich muss sehen, wie ich klarkomme.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Reflektions-Frage zu diesem Teil der <a href=\"https:\/\/www.3minutencoach.com\/soft-skills\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pers\u00f6nlichkeitsstruktur<\/a> k\u00f6nnte lauten: Welche ganz grobe Definition von fr\u00fcher davon, wie das \u201egef\u00fchlt\u201c \u2013 nicht bewusst gedacht! \u2013 im Leben l\u00e4uft zwischen mir und anderen, k\u00f6nnte ich heute noch haben?<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"2\">\n<li>\n<h3>Selbstbilder, Regeln und Weltbilder f\u00fcr Autonomie<\/h3>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-6816\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Autonomie-durch-den-richtigen-Mind-Set-300x200.jpg\" alt=\"Autonomie durch den richtigen Mind-Set\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Autonomie-durch-den-richtigen-Mind-Set-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Autonomie-durch-den-richtigen-Mind-Set-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Autonomie-durch-den-richtigen-Mind-Set-696x464.jpg 696w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Autonomie-durch-den-richtigen-Mind-Set-630x420.jpg 630w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Autonomie-durch-den-richtigen-Mind-Set.jpg 886w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Zum Mind-Set unseres inneren Kritikers geh\u00f6rt ein defizit\u00e4res Bild \u00fcber uns selbst. Irgendetwas ist vermeintlich nicht ganz in Ordnung mit uns, sonst k\u00f6nnten wir uns ja genau so sein lassen, wie wir sind. Aber oft m\u00fcssen wir uns anstrengen, zusammenrei\u00dfen und k\u00f6nnen nicht zulassen und zeigen wie es uns geht. Gerade im Berufsleben projizieren wir viele Normen des inneren Kritikers auf das berufliche Umfeld. Wir merken nicht, wie sich ein absolut veraltetes und auch hier wieder in kindlicher Weise simplifiziertes Weltbild und Regelwerk auf uns innerlich ergie\u00dft, dem wir \u2013 als vermeintlich nicht ganz gen\u00fcgende Person \u2013 nachkommen m\u00fcssen. So kann z.B. jemand innerlich gef\u00fchlt sich als zu langsam und zu dumm empfinden und sich dadurch st\u00e4ndig beeilen m\u00fcssen und ganz viel lesen und wissen m\u00fcssen, um in der Welt klarzukommen. Ein innerer Antrieb, der so stark wirkt, dass diese Person im Berufsleben \u00fcberdurchschnittlich viele \u00dcberstunden macht, hektisch redet, in Meetings viel Zeit kostet, weil sie viel von ihrem Wissen darstellen will, viele Fl\u00fcchtigkeitsfehler macht, und auch sonst getrieben statt aus ihrem Potenzial heraus durchs Leben geht und nie wirklich zufrieden ist. Hier wird der Mangel an Autonomie besonders deutlich. Autonom ist da, wer sich selbst so annehmen kann, wie er ist, sich selbst dort sein lassen kann, wo er ist, und den Automatismus seines inneren Regelwerks durch gesteuerte Selbsterkenntnis zerlegt hat. Wir sp\u00fcren das von au\u00dfen, wenn jemand sehr gelassen mit etwas umgeht, was im sozialen Kontext nicht gerade Punkte bringt, z.B. keine Antwort haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Reflektions-Frage dazu k\u00f6nnte lauten: Was muss ich alles \u2013 gef\u00fchlt \u2013 \u00a0befolgen, um sozial bzw. existenziell sicher zu sein?<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"3\">\n<li>\n<h3>Ego-Ideal und Richter-Attacken<\/h3>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir alle rennen einer idealen Version von uns selbst hinter her, die wir sein k\u00f6nnten, aber meist nicht erreichen. Wir halten sie uns innerlich (in Form von Attacken des inneren Kritikers) vor die Nase und f\u00fchlen uns schlecht dabei, wenn wir z.B. im Spiegel nicht so aussehen, wie es ideal w\u00e4re; auf der Waage mehr wiegen, als wir \u201esollten\u201c; im Meeting nicht die optimale Formulierung w\u00e4hlen; etc. Auch dieses Ego-Ideal ist Teil unserer Pr\u00e4gung, nicht allgemeing\u00fcltig und zeigt nicht unbedingt in die Richtung unseres Potenzials. Es wirkt einschr\u00e4nkend auf unsere Autonomie, da wir enorm viel Aufmerksamkeit und Energie darauf verwenden, es zu erreichen. Au\u00dferdem f\u00fchlen wir uns unwohl in unserer Haut, wenn wir innerlich daf\u00fcr attackiert werden, und brauchen einige Zeit, bis wir wieder in unserer Kraft sind. Bis dahin sind wir der inneren Not ausgeliefert und im \u00c4u\u00dferen z.B. damit besch\u00e4ftigt, den Kollegen vom Meeting nachtr\u00e4glich noch die optimale Version zu liefern und uns ihnen gegen\u00fcber zu rechtfertigen, warum wir im Meeting es so (nicht ideal) formuliert hatten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Reflektions-Frage dazu k\u00f6nnte lauten: Was ist der Gedanke \u00fcber sich selbst, den Sie haben, bevor Sie sich unwohl in Ihrer Haut f\u00fchlen? Wie \u201esollten\u201c Sie stattdessen sein?<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"4\">\n<li>\n<h3>Identifikation und Image-Pflege<\/h3>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um uns gut zu f\u00fchlen, suchen wir uns etwas, das wir uns wie ein Etikett an\u00b4s Rever heften k\u00f6nnen, etwas, das beweist, dass wir nicht defizit\u00e4r, sondern okay, liebenswert oder anerkennenswert sind. Das Ego versucht damit einen Beweis zu liefern, den wir eigentlich nicht n\u00f6tig haben, da jeder Mensch in seinem wahren Selbst okay und liebenswert ist. Je stolzer wir auf unser Etikett sind, umso mehr zeigt dies eine Identifikation, an der wir uns festhalten. Wieder das Gegenteil von Freiraum. Die gro\u00dfen Kategorien von Identifikationen sind Machen, Haben, Wissen, K\u00f6nnen. W\u00e4hrend der eine sich toll f\u00fchlt, weil er ein schickes Auto hat (Haben), definiert sich ein anderer z.B. stolz als Macher. Er erz\u00e4hlt gerne davon, was er alles tut, und ist abends stolz auf sich, wenn er viel gemacht hat. Wenn er bef\u00f6rdert wird und als F\u00fchrungskraft nicht mehr so viel selbst machen kann und mehr in Meetings sein m\u00fcsste, f\u00fchlt er sich nicht wohl und regiert doch lieber wieder rein, um sich gut zu f\u00fchlen. Er ist mit seinem Wohlf\u00fchlen abh\u00e4ngig davon, sich selbst im Machen zu erleben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Reflektionsfrage dazu k\u00f6nnte lauten: Wie m\u00fcssen Sie sich erleben, um sich wohl in Ihrer Haut zu f\u00fchlen?<\/p>\n<h2>Autonomie &#8211; Eine Definition<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Autonomie bedeutet die Unabh\u00e4ngigkeit von diesen, in fr\u00fchen Lebensphasen gepr\u00e4gten Definitionen. Autonomie bedeutet, jeder Situation so begegnen zu k\u00f6nnen, als w\u00e4re man erst heute morgen (erwachsen) geboren. Der Weg dorthin braucht ein Bewusstwerden \u00fcber die eigenen individuellen Pers\u00f6nlichkeitspr\u00e4gungen. Er baucht Mut \u2013 auch wenn man dabei sehr liebevoll mit sich selbst umgehen kann \u2013 und bedeutet, komplett die Macht und die Verantwortung daf\u00fcr zu \u00fcbernehmen, wie man durch\u00b4s Leben geht. Dieser Schritt ist ein zweites Erwachsen-werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch f\u00fcr Organisationen ist es wichtig, dass die F\u00fchrungskr\u00e4fte und Mitarbeiter in ihrer Pers\u00f6nlichkeit autonom sind, denn nur so kann die Person sich ungefiltert einen Eindruck machen von dem, was passiert und erforderlich ist, und ego-freier reagieren. Die Authentizit\u00e4t ist eine Folge von innerer Autonomie und als eines der wichtigsten Merkmale einer guten F\u00fchrungskraft f\u00fcr die Motivation der Mitarbeiter sehr wichtig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hoffe, dass ich Ihnen als Leser dieses Artikels zeigen konnte, wo unsere Selbstbestimmungs-H\u00fcrden liegen, und Sie neugierig machen konnte, diese bei sich selbst zu \u00fcberpr\u00fcfen und damit mehr Freiheit f\u00fcr sich zu erzeugen. Die Reflektions-Fragen f\u00fchren Sie zu Antworten, die Bewusstheit bedeuten. Auch wenn erst danach eine Ver\u00e4nderung \u00fcberlegt werden kann, ist diese Erkenntnisstufe wertvoll, da Erkenntnis selbst die innere Ver\u00e4nderungsdynamik in Gang setzt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Autorin:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-4454\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Cornelia-Weber-Fu\u0308rst_0121_pix-4u.de-Bearbeitet-120x120.jpg\" alt=\"Cornelia Weber-Fu\u0308rst\" width=\"120\" height=\"120\" \/>Cornelia Weber-F\u00fcrst<\/strong> ist MCC, Master Certified Coach, in M\u00fcnchen und unterst\u00fctzt die Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung ihrer Kunden in Einzel-Coachings sowie in ihrem TRIPLE A-Leadership-Programm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Informationen \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/trainer-bayern-cornelia-weber-fuerst-1973\"><strong>Cornelia Weber-F\u00fcrst<\/strong><\/a><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fautonomie-wann-sind-wir-wirklich-frei%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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