{"id":5141,"date":"2018-05-02T08:45:24","date_gmt":"2018-05-02T06:45:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=5141"},"modified":"2018-03-15T16:55:32","modified_gmt":"2018-03-15T14:55:32","slug":"die-weiterentwicklung-der-selbstkritik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/die-weiterentwicklung-der-selbstkritik\/","title":{"rendered":"Die Weiterentwicklung der Selbstkritik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wir werden innerlich erwachsen, wenn wir unsere innere kritische Stimme entwickeln<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Jeder kennt sie, diese selbstkritischen und schw\u00e4chenden Gedanken \u00fcber sich selbst und die abwertenden Gedanken \u00fcber andere.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wir halten sie f\u00fcr normal und eher uns selbst oder andere f\u00fcr falsch. Dies kommt aus dem Teil unseres Bewusstseins, den wir den \u201einneren Richter\u201c oder \u201einneren Kritiker\u201c nennen k\u00f6nnen. Ohne seinen Einfluss sind wir zufriedener und leben mehr in unserem Potenzial. Aber der Richter hat etwas dagegen. Wenn wir genau hinschauen, erkennen wir, dass es eine Sorge ist. Es ist die Sorge, dass wir dann ungesch\u00fctzt und hilflos durch unser Leben liefen, sozial isoliert und existenziell gef\u00e4hrdet w\u00e4ren, keinen Antrieb h\u00e4tten, uns nicht um uns selbst k\u00fcmmern w\u00fcrden oder uns nicht entwickeln w\u00fcrden. Da der Richter ein Besch\u00fctzer in unserem Bewusstsein ist, stellen wir auch diese Sorge nicht in Frage. Wir ergeben uns der inneren Schw\u00e4chung im Glauben, dass das auch noch gut ist f\u00fcr uns. <\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Brauchen wir wirklich Kritik f\u00fcr ein optimales Leben?<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was da in uns abl\u00e4uft verdient eine genaue Betrachtung:<\/strong><\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>Welche Gefahr ist wirklich gegeben?<\/strong><\/li>\n<li><strong>Worauf basieren diese inneren Impulse?<\/strong><\/li>\n<li><strong>Wie wirkt diese halb-bewusste Selbststeuerung?<\/strong><\/li>\n<li><strong>Was ist angemessener?<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Nebenwirkungen dieser Selbststeuerung stehen im Weg zu dem, was wir erreichen wollen. So macht uns z.B. der Selbstzweifel so nerv\u00f6s, dass wir einen Vortrag nicht souver\u00e4n halten k\u00f6nnen, obwohl wir fachlich genug Kompetenz daf\u00fcr haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der innere Richter ist der Teil unseres Bewusstseins, den wir im Alter von 2-3 gestartet haben, um uns zu sch\u00fctzen vor dem, was f\u00fcr uns bedrohlich war. Das war in diesem Alter in der Regel der \u00c4rger der Mutter, des Vaters oder anderer Bezugspersonen. Freud hatte diesen Anteil als \u00dcber-Ich bezeichnet und man sagt ihm nach, dass Freud glaubte, \u00fcber das \u00dcber-Ich werde die Sozialisation weitergegeben. Inzwischen wissen wir, dass dieser Bewusstseinsanteil sich bis zum Alter von sp\u00e4testens 8 Jahren definiert und uns seit her oft mehr schlecht als recht versucht zu besch\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz seiner positiven Absicht ist sein Umgangsstil mit uns seine Schattenseite. Er tritt mit seinen selbstkritischen und schw\u00e4chenden Gedanken in uns auf als<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Zweifler<\/li>\n<li>Antreiber<\/li>\n<li>Vergleicher<\/li>\n<li>Moral-Instanz\/ Schlechtes Gewissen<\/li>\n<li>Scham- und Schuldgef\u00fchle<\/li>\n<li>Aufpasser<\/li>\n<li>Anpasser<\/li>\n<li>Unterordner<\/li>\n<li>Verurteiler anderer<\/li>\n<li>Selbstschw\u00e4cher, Kritiker und Erniedriger des Selbst<\/li>\n<li>Bewahrer des Status Quo<\/li>\n<li>und zum Teil auch als Auto-Aggression.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da seine Orientierung auf Definitionen aus der Vergangenheit basiert und hierin einerseits alte reale schwierige Erlebnisse aber andererseits auch eine gute Portion kindlicher Fehlinterpretationen gespeichert sind, kann sein Schutz f\u00fcr uns heute als Erwachsene gar nicht optimal sein. Seine Kern\u00fcberzeugung ist, dass es uns an Wert fehlt und wir diesen Mangel kompensieren m\u00fcssen. Als Kind haben wir nicht verstanden, warum Mama nicht da ist oder sie gerade nicht nett ist, und die Erkl\u00e4rung, dass es an uns selbst liegt, war uns innerlich \u201elieber\u201c als weiterhin nicht zu verstehen und nichts \u00e4ndern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meist hat der Richter ein Ziel hinter all seinen kritischen Ansagen, die er uns als Gedanken einfl\u00f6\u00dft: Dass wir nicht noch einmal etwas erleben, das uns als Kind gef\u00e4hrdet, \u00fcberfordert oder unsere Liebens- bzw. Lebenswertigkeit anderen gegen\u00fcber in Frage stehen lies.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn er erkennen w\u00fcrde, dass wir diesen Gefahren als Erwachsener gar nicht mehr ausgesetzt sind, dass wir heute erwachsen sind und wesentlich mehr Kapazit\u00e4ten zur Verf\u00fcgung haben als damals, w\u00fcrde er nur noch einen freundlichen Hinweis-Stil brauchen, um uns im Leben zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Wie das aussieht, ist im Folgenden anhand seiner Auftrittsweisen einzeln erl\u00e4utert:<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Zweifler<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn er uns den Zweifel gibt, ist das keine objektive Abw\u00e4gung, sondern die Unterstellung, dass wir etwas nicht k\u00f6nnen oder nicht genug Wert sind. Diese Unterstellung spricht den Schmerz unseres inneren Kindes an und wir geraten subtil in Angst. Unser Gedankenradius wird eng. Unser Zugang zu unseren Ressourcen auch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wirklich hilfreich ist er, wenn er uns eine offene Frage gibt, deren Pr\u00fcfung er uns zur Aufgabe macht: \u201eBitte schau, welche Qualit\u00e4ten von einem Vortragenden seitens des Publikums und Auftraggebers erwartet werden und welche davon Du abdecken kannst. Bitte sch\u00e4tze ein, ob das ausreichend ist und was Du ggf. noch vorbereiten m\u00fcsstest.\u201c<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Antreiber<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Antreiber will der Richter erreichen, dass wir mehr tun. Mehr als was? Seine Antwort dazu lautet: \u201eMehr als das, was Du selbst tun w\u00fcrdest.\u201c Seine Einsch\u00e4tzung geht wieder auf unser Kindesalter zur\u00fcck. Nicht selten glaubt er, wir l\u00e4gen \u2013 wenn es nach uns ginge \u2013 den ganzen Tag Chips-essend auf dem Sofa. Daher treibt er uns an; \u00fcber unsere Impulse hinaus. Unser nat\u00fcrliches Gesp\u00fcr f\u00fcr Pause und Ausgleich wird ignoriert, zum Teil bis zum Burnout. Und unser nat\u00fcrlicher Antrieb nach Bet\u00e4tigung wird genauso platt gemacht wie unser eigentliches Interesse. In einer wirklich hilfreichen Variante challenged uns der Richter freundlich, z.B. mit \u201eVermeidest Du was oder brauchst Du wirklich Pause?\u201c<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Vergleicher<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr manche Menschen ist der Vergleich von sich selbst mit anderen ein Dauerzustand, f\u00fcr andere taucht er nur gelegentlich oder bei besonderen Zielgruppen auf. Ein Vergleich aus Neugierde (\u201eIch kann das nicht. Wie macht der das?\u201c) und Freude \u00fcber die erkannte Vielfalt des Lebens ist angemessen. Aber ein selbst-bewertender Vergleich macht schlichtweg keinen Sinn; einerseits, weil der eigene Wert nicht mit Ma\u00dfstab oder Bedingung erzeugt werden kann sondern per se gegeben ist, und andererseits, weil es niemanden auf dem ganzen Planeten gibt, der einem selbst gleicht. Der Richter m\u00f6chte aber den vermeintlich fehlenden oder zweifelhaften Selbstwert nachweisen, legt daf\u00fcr vergleichende Ma\u00dfst\u00e4be an und m\u00f6chte uns damit in die Gesellschaft einpassen (siehe Anpasser).<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Moral-Instanz\/Schlechtes Gewissen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die vereinfachte Denkweise von \u201egut und b\u00f6se\u201c entspricht einer der ersten gedanklichen Differenzierungen im Kindesalter und wurde auch von der Kirche zum Teil verst\u00e4rkt genutzt. Mancher Richter hatte hier seine Schule und \u201elabelt\u201c uns schnell als \u201eb\u00f6ser Junge\u201c oder \u201eb\u00f6ses M\u00e4dchen\u201c. Stattdessen kann er uns eigentlich helfen, unser Verhalten mit unseren eigenen Werten zu vergleichen, z.B. mit der Frage \u201eIst das, was Du da gerade tust, gegen Deine eigenen Werte oder gibt es da eine Differenzierung?\u201c. Die Erkenntnis aus dieser \u00dcberlegung reicht uns heute v\u00f6llig aus.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Scham- oder Schuldgef\u00fchle<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir alle machen Dinge falsch, vermasseln etwas und zeigen uns in einer Weise, die nicht zu dem passt, wie wir uns auch kennen oder wie wir gerne sein m\u00f6chten. Der Richter denkt, dass er uns daf\u00fcr schlecht machen muss, damit das nicht nochmal passiert. Er geht dabei manchmal sogar bis zur Stigmatisierung (\u201eDu bist einfach dumm.\u201c) und es f\u00fchlt sich manchmal sogar wie eine innere Vernichtung an. Viel angemessener ist die Frage auf Augenh\u00f6he: \u201eWas willst Du daraus machen?\u201c<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Aufpasser<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWas machst Du da schon wieder?\u201c, \u201eMusst Du schon wieder&#8230;?\u201c \u00e4hnelt oftmals den Aussagen unserer Eltern und spricht uns deutlich als Kind an. Auf Augenh\u00f6he gestellt, beruht die Frage auf einem Interesse an mehr Verst\u00e4ndnis oder Bewusstheit: \u201eWas ist das, was Dich das jetzt tun l\u00e4sst?\u201c und gibt uns damit mehr M\u00f6glichkeit, etwas \u00fcber uns zu erkennen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Anpasser<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier sitzt der Motor f\u00fcr all die Gef\u00e4lligkeitsnummern, die uns davon abhalten, da zu sein und das zu tun, was uns eigentlich entspricht. Die Maxime des Richters ist hierbei, dass wir uns den anderen\/der Gesellschaft und deren meist unausgesprochenen bzw. sogar auf sie nur projizierten Erwartungen anpassen. Eine hilfreiche Unterst\u00fctzung seitens des Richters in dieser Hinsicht ist eher die Frage, ob eine Anpassung gerade hilfreich ist oder ob eine andere Orientierung wichtiger ist.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Unterordner<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn der Richter uns dazu bringt, uns anderen unterzuordnen, dann meist nicht aus rollenbedingten Unterschieden sondern aus einem vermeintlichen Rangunterschied im Wert als Mensch. Wem das klar wird, versteht schnell, dass menschlich keinerlei Rangunterschied angemessen ist. In seiner besten Variante w\u00fcrde der Richter in diesem Kontext eher unsere W\u00fcrde sch\u00fctzen (\u201eMach Dich nicht klein.\u201c) und \u00e4u\u00dfere Unterschiede nur rollenbedingt zulassen (\u201eAls Chef darf er das entscheiden, aber das hat mit Dir als Mensch nichts zu tun.\u201c).<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Verurteiler anderer<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Je st\u00e4rker der Richter sich das Recht herausnimmt, uns innerlich zu kritisieren, umso mehr tendieren wir dazu, andere zu verurteilen. Der Richter nutzt sein Mittel der Abwertung gleicherma\u00dfen f\u00fcr uns wie f\u00fcr andere. Wenn wir jedoch mit uns selbst wach und freundlich umgehen, nehmen wir andere in ihren Facetten klar wahr, ohne sie verurteilen zu m\u00fcssen. In diesem Fall braucht der Richter einfach nur die Vielfalt des Lebens bestaunen, wie wir selbst (\u201eInteressant, was es f\u00fcr gro\u00dfe Unterschiede geben kann.\u201c).<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Selbstschw\u00e4cher, Kritiker und Erniedriger des Selbst<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn der Richter uns kritisiert, erniedrigt, schw\u00e4cht, macht er damit gar nichts besser. Er schie\u00dft damit weit \u00fcber seinen urspr\u00fcnglichen Auftrag des Selbstschutzes hinaus. Meist will er damit erreichen, dass wir uns weniger trauen, uns nicht bestimmten Gefahren aussetzen oder vorbereitet sind auf eine vermeintlich m\u00f6gliche vernichtende Kritik von au\u00dfen. Leider ist die innere Kritik f\u00fcr uns vernichtender als es jede \u00e4u\u00dfere sein k\u00f6nnte. Auch hier ist ein Unterlassen die beste Alternative. Freundliche Hinweise reichen uns als erwachsenem bewussten Ich aus, um etwas zu ber\u00fccksichtigen, z.B. \u201eIch glaube, der braucht nach dieser Aussage von Dir etwas, um sich nicht abgelehnt zu f\u00fchlen.\u201c<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Bewahrer der Status Quo<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Richter will uns zwar st\u00e4ndig anders haben, als wir sind, aber er will eigentlich nicht, dass wir etwas an dieser inneren Navigation \u00e4ndern. Im Coaching kommt es da sogar manchmal zu der absurden Situation, dass der Richter einerseits dem Ich vorwirft, ihn (den Richter) nicht \u201eim Griff\u201c zu haben, und er andererseits stur daran festh\u00e4lt, dass doch so wie bisher alles am besten ist. Wenn ein Ver\u00e4nderungsschritt m\u00f6glich ist, sagt er oft, dass doch alles eigentlich gut ist, man es doch schlie\u00dflich weit gebracht hat und was der Ver\u00e4nderungswunsch eigentlich soll. Da er das Leiden des Ichs unter seinen Aktionen nicht mitkriegt, sieht er die Not nicht. Er untergr\u00e4bt damit unser Wohlbefinden und die Nutzung unseres Potenzials. Bei jeglicher Entwicklungsarbeit geht es also um die M\u00f6glichkeit der Entfaltung, und nicht um das Verhindern oder das M\u00fcssen einer Ver\u00e4nderung. Das Lernen kann der Richter dem Ich \u00fcberlassen. Er braucht sich da nicht auskennen. Eine kooperative Haltung seinerseits hei\u00dft hier: \u201eLass mich wissen, worauf es Dir in dieser Lebensphase ankommt, dann kann ich Dich dabei unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Auto-Aggression<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Attacken des Richters erzeugen Schmerz. Schmerz erzeugt entweder Trauer oder Wut. Wenn wir uns nicht vom Richter differenzieren, passiert es leicht, dass wir die Wut aus dem Schmerz und \u00fcber den Schmerz auf uns selbst lenken. Sie geh\u00f6rt jedoch dem Richter f\u00fcr die Attacke. Das erwachsene Ich sagt dann z.B. \u201eWie redest Du eigentlich mit mir?! H\u00f6r sofort damit auf!\u201c Es gibt viele Varianten, die Attacken zu stoppen. Welche wirksam ist, muss individuell herausgefunden werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie w\u00e4re das erwachsene Leben ohne diese negativen inneren Einfl\u00fcsse?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Unser innerer Richter braucht eine Entwicklung, um uns wirklich hilfreich zu sein.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie k\u00f6nnen wir dies bewirken?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es passiert h\u00e4ufig, dass der Richter nicht einfach zu einer Ver\u00e4nderung seiner inneren Impulse zu bewegen ist; schlie\u00dflich ist es ihm wichtig, den status-quo zu sichern und zu erhalten. Es braucht also meist mehr als nur eine einfache Argumentation. Im Einzel-Coaching und in Pers\u00f6nlichkeitstrainings wird der individuell erforderliche Schritt erarbeitet, in dem es immer darum geht, mit dem bewussten erwachsenen Ich in die F\u00fchrung zu gehen und die Macht zu nehmen, das innere Kind selbst zu sch\u00fctzen und dem Richter zu zeigen, was er darf und was er ncht darf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir nennen diesen Schritt \u201edas zweite Erwachsen-Werden\u201c.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Autorin:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-4454\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Cornelia-Weber-Fu\u0308rst_0121_pix-4u.de-Bearbeitet-120x120.jpg\" alt=\"Cornelia Weber-Fu\u0308rst\" width=\"120\" height=\"120\" \/><strong>Cornelia Weber-F\u00fcrst<\/strong> ist MCC, Master Certified Coach, in M\u00fcnchen und unterst\u00fctzt die Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung ihrer Kunden in Einzel-Coachings sowie in ihrem TRIPLE A-Leadership-Programm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Informationen \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/trainer-bayern-cornelia-weber-fuerst-1973\"><strong>Cornelia Weber-F\u00fcrst<\/strong><\/a><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fdie-weiterentwicklung-der-selbstkritik%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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