{"id":5170,"date":"2018-02-22T09:10:34","date_gmt":"2018-02-22T07:10:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=5170"},"modified":"2017-12-17T19:36:09","modified_gmt":"2017-12-17T17:36:09","slug":"mediation-das-unbekannte-wesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/mediation-das-unbekannte-wesen\/","title":{"rendered":"Mediation \u2013 das unbekannte Wesen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Keine Frage \u2013 Mediation hat einen guten Ruf. Einen besseren Ruf als z.B. ein Gerichtsverfahren. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die 2016 von PricewaterhouseCoopers herausgegeben wurde. Befragt, welches Verfahren sie in einem Konflikt bevorzugen w\u00fcrden, w\u00e4hlte die Mehrzahl der Unternehmer die Mediation. So sieht es zumindest in der Theorie aus. In der Praxis siegen oft Unkenntnis \u00fcber den Ablauf und die Methoden einer Mediation. Diese Unsicherheit f\u00fchrt dann dazu, dass sich die Konfliktparteien nach einer gescheiterten Verhandlung dann doch oft vor Gericht sehen (PWC-Studie 2016).<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn ich im Folgenden von \u201eKonflikten\u201c spreche, so meine ich immer dysfunktionale Konflikte. Im Gegensatz zu funktionalen Konflikten, die die Chance zu Wachstum und Entwicklung beinhalten, schw\u00e4chen dysfunktionale Konflikte die Arbeitsleistung, saugen Energie und behindern die Gruppe im Erreichen ihres gemeinsamen Ziels (Pondy, 1992).<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">H\u00fcrden auf dem Weg zur Mediation<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben der Unsicherheit dar\u00fcber, wie der Ablauf einer Mediation aussieht, gibt es noch andere Vorbehalte. Vor allem in kleinen und mittelst\u00e4ndischen Betrieben halten sich diese oft hartn\u00e4ckig. Der Grund hierf\u00fcr liegt vor allem in der Organisationsstruktur. Gibt es in gro\u00dfen Unternehmen fast immer eine eigene Rechts- und Personalabteilung, verschwimmen in kleinen und mittleren Betrieben diese Rollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rechts- und Personalabteilungen haben meist fundierte Kenntnis \u00fcber die M\u00f6glichkeiten und Methoden einer Mediation. Daher ist die Scheu, sich einen Experten von au\u00dfen zu holen deutlich geringer. Im Gegenteil &#8211; man ist sich der Vorteile einer Mediation unter Anleitung Dritter sogar deutlich bewu\u00dft. Daher gelingt es gro\u00dfen Unternehmen \u00f6fter ihre theoretische Einstellung zur Konflikbearbeitung auch praktisch zu realisieren (PWC, 2005). Bedingung ist allerdings, dass den Juristen und Personalern die Rolle der Konfliktmanager offiziell von der Unternehmensleitung zugewiesen wird.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Unklare Rollentrennung erschwert das Konfliktmanagement<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u00dcberschneidung der Rollen in kleinen und mittleren Betrieben dagegen f\u00fchrt oft dazu, dass keine Klarheit dar\u00fcber herrscht, wohin man sich im Fall eines innerbetrieblichen Konflikts wenden kann. Von der Unternehmensleitung wird unausgesprochen erwartet, dass sich die jeweiligen Vorgesetzten um die Konflikte in ihren Abteilungen k\u00fcmmern. Die aber sehen die Angelegenheit nicht als ihre Kernaufgabe und es fehlt ihnen schlichtweg die Zeit, sich entsprechend darum zu k\u00fcmmern. Das Problem wird ausgesessen (PWC 2016). Zudem stellt sich nat\u00fcrlich die Frage nach der n\u00f6tigen Neutralit\u00e4t und Vertraulichkeit, wenn ein Konflikt intern geregelt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tats\u00e4chlich aber ist Konfliktmanagement F\u00fchrungsaufgabe (Schmidt, 2014) und sollte daher auch durchaus bei Abteilungsleitern angesiedelt sein. Aber die wenigsten haben das n\u00f6tige Werkzeug dazu. Einen Konflikt zu managen kann dann aber auch schon hei\u00dfen, einen Konflikt zu erkennen und sich die n\u00f6tige Expertise von au\u00dfen zu holen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerade wenn es um interne Konflikte geht, ist in kleineren und mittleren Betrieben mit gr\u00f6\u00dferen und nachhaltigeren Sch\u00e4den zu rechnen, als in Gro\u00dfunternehmen. Personalfluktuation und schwindende Motivation kommen hier besonders zum Tragen (PWC 2016).<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Noch mehr Schaden durch Gerichtsverfahren<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcbereinstimmung \u2013 unabh\u00e4ngig von der Gr\u00f6\u00dfe des Unternehmens &#8211; herrscht \u00fcber die Erwartungen an ein Konfliktverfahren. So w\u00fcnschen sich die Befragten vor allem<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Fairness<\/li>\n<li>gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Erfolg<\/li>\n<li>zeitliche Entspannung<\/li>\n<li>Autonomie in der Konfliktbearbeitung<\/li>\n<li>Fortf\u00fchrung der Gesch\u00e4ftsbeziehung<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die beiden ersten Punkte kann eine Mediation genauso garantieren, wie ein Gerichtsverfahren. Die letzten beiden Punkte sogar noch besser. Ein Gerichtsverfahren ist zeitlich schwer abzusch\u00e4tzen. Zudem liegen w\u00e4hrend eines Verfahrens viele Agenden gezwungenerma\u00dfen auf Eis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor allem was die Wahrung der Autonomie angeht, ist die Mediation dem Gerichtsverfahren sogar eindeutig vorzuziehen. Ebenso ist eine Fortf\u00fchrung der Gesch\u00e4ftsbeziehung nach einem Gerichtsverfahren nahezu undenkbar. Im Unterschied dazu kann in einer Mediation dieser Punkt als eigenst\u00e4ndiges Ziel definiert und aktiv verfolgt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grunds\u00e4tzlich kann man sagen, dass sowohl ein Gerichtsverfahren, als auch andere Verfahren der Konfliktbearbeitung erst zu einem relativ sp\u00e4ten Zeitpunkt eingesetzt werden \u2013 dann n\u00e4mlich, wenn die Fronten schon unaufl\u00f6sbar verh\u00e4rtet sind. Dabei w\u00e4re es im Sinne der Kostenersparnis sinnvoller schon fr\u00fch zu agieren. Was wiederum eindeutig f\u00fcr die Mediation spricht, da sie deutlich niederschwelliger eingesetzt werden kann.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Konfliktkosten bleiben oft unter dem Radar<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur: viele Unternehmen haben \u00fcberhaupt keinen Begriff davon, was ein Konflikt sie kosten kann. Das liegt daran, dass viele Kosten, die ein Konflikt verursacht nicht eindeutig bezifferbar sind und unsichtbar bleiben. (Unter \u201eKosten\u201c sind im Folgenden Konfliktkosten gemeint, also die \u201eSt\u00f6rung der planm\u00e4\u00dfigen Ressourcenverwendung\u201c KPMG 2012). Nach dem Eisberg-Modell ist nur ein sehr kleiner Teil tats\u00e4chlich kalkulierbar. Dazu geh\u00f6ren Kosten durch:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Abfindungen<\/li>\n<li>Krankenstand<\/li>\n<li>Gerichtskosten<\/li>\n<li>Kundenverlust<\/li>\n<li>Lieferantenwechsel<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ursachen f\u00fcr die unsichtbare Kosten liegen vor allem bei mangelnder Motivation der Mitarbeiter (PWC 2016). Ist der Weg in die innere Emigration beschritten, f\u00fchrt das zu mangelnder Qualit\u00e4t in der Arbeit, \u201eDienst nach Vorschrift\u201c, betriebssch\u00e4digendem Verhalten und Nichterledigung der \u00fcbertragenen Aufgaben. Bei Unternehmen, die stark in der \u00d6ffentlichkeit stehen, kommt noch ein m\u00f6glicher Imageverlust hinzu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt M\u00f6glichkeiten, diese Kosten zumindest nachvollziehbar zu sch\u00e4tzen. Ein besonders einfaches Werkzeug ist z.B. der Konfliktkostenrechner von Oliver Ahrens. Ahrens beansprucht keine Abbildung im Sinne eines unternehmerischen Controllings. Was der Rechner allerdings liefert, ist ein fundierter Rahmen zur Absch\u00e4tzung m\u00f6glicher Kosten. Erst wenn ein Unternehmen daf\u00fcr sensibilisiert ist, wird es auch die Implementierung eines systematischen Konfliktmanagements (auch eines pr\u00e4ventiven) vorantreiben.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Fokus auf den Mehrwert durch Mediation<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beschr\u00e4nkt man sich im Bereich der Kosten nur auf das Einsparungspotential (also welche Kosten kann ein Unternehmen vermeiden), vernachl\u00e4ssigt man einen ganz wesentlichen Vorteil der Mediation: der Mehrwert, der erst durch ein mediatives Verfahren entsteht. Zu den wesentlichen Punkten z\u00e4hlen<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>erh\u00f6hte Mitarbeitermotivation<\/li>\n<li>geringere Fluktuation<\/li>\n<li>bessere Teamarbeit<\/li>\n<li>besseres Image in der \u00d6ffentlichkeit (z.B. als familienfreundlicher Arbeitgeber)<\/li>\n<li>h\u00f6here Identifikation der Mitarbeiter mit den Unternehmenszielen<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Faktoren wiederum f\u00fchren zu weniger internen Konflikten. Auch wenn sich diese Folgen kalkulatorisch nicht abbilden lassen, ist doch klar, dass die Investition in Mediation sich langfristig leistungssteigernd bemerkbar macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst wenn ein Konflikt erkannt und intern systematisch behandelt wird, gibt es fast immer einen Punkt, der vernachl\u00e4ssigt wird: die Qualit\u00e4tssicherung. Die Nachvollziehbarkeit des Prozesses ist umso wichtiger, weil die Wirkung des Konfliktmanagements\u00a0 \u2013 wie bereits beschrieben \u2013 oft nicht in Zahlen gemessen werden kann. Wie bei der Frage nach der bevorzugten L\u00f6sungsvariante (gerichtliches oder au\u00dfergerichtliches Verfahren), klaffen Wunsch und Realit\u00e4t auseinander. Grunds\u00e4tzlich ist den Unternehmen die Qualit\u00e4tssicherung in der Konfliktbearbeitung wichtig. Nur existieren so viele Vorbehalte, dass sie in intern gemanagten Konflikten sehr selten durchgef\u00fchrt wird (PWC 2005). Die Gr\u00fcnde sind vielf\u00e4ltig:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Personalknappheit<\/li>\n<li>Bef\u00fcrchtung, die Flexibilit\u00e4t im Verfahren zu verlieren<\/li>\n<li>Durchf\u00fchrung und Qualit\u00e4tssicherung l\u00e4uft in einer Person zusammen<\/li>\n<li>Budgetdruck<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meist fehlt die Verbindlichkeit, f\u00fcr eine nachvollziehbare Dokumentation Sorge zu tragen. Im Arbeitsalltag wird die Dokumentation bei zeitlichen oder budget\u00e4ren Engp\u00e4ssen von der Agenda gestrichen. So wird die Chance vergeben, aus dem Prozess zu lernen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch die Einbeziehung einer neutralen dritten Partei dagegen kann die Qualit\u00e4tssicherung verbindlich festgelegt werden.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Den richtigen Zeitpunkt erkennen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Je eher man einen Mediator hinzuzieht, desto schneller und nachhaltiger kann eine L\u00f6sung gefunden werden. Sind die Fronten erstmal verh\u00e4rtet, muss zuerst wieder Vertrauen aufgebaut werden. Gerade Vertrauen aber ist eine sehr fragile Pflanze, die \u2013 einmal verletzt \u2013 viel Zuwendung braucht. Nur \u2013 wann ist rechtzeitig?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wissen um die Verschiedenartigkeit von Konflikten kann helfen, rechtzeitig zu erkennen, wann Handeln geboten ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im <em>Wirtschaftslexikon Gabler<\/em> findet sich folgende Defintion:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Art des Konflikts:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1) Grunds\u00e4tzlich<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(a) manifest: die Parteien sind sich des Konflikts bewusst<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(b) latent: die Parteien sind sich des Konflikts noch nicht bewusst, aber die Situation macht die Entstehung eines Konflikts sehr wahrscheinlich<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2) Sozial<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Interaktion zwischen Akteuren, wobei mind. ein Akteur Unvereinbarkeiten im Denken, F\u00fchlen und Verhalten mit dem zweiten Akteur in einer Art erlebt, dass im Realisieren eine Beeintr\u00e4chtigung stattfindet.<br \/>\n(a) <em>Zielkonflikt: <\/em>Zwei oder mehr in einem Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis agierende Personen verfolgen unterschiedliche Ziele.<br \/>\n(b) <em>Bewertungskonflikt:<\/em> Die Effektivit\u00e4t oder Wirkung unterschiedlicher Methoden zur Zielerreichung werden unterschiedlich bewertet.<br \/>\n(c) <em>Verteilungskonflikt:<\/em> Die Parteien k\u00f6nnen sich nicht \u00fcber die Verteilung von Ressourcen (pers\u00f6nliche, monet\u00e4re, technische o.\u00c4.) einigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(d) <em>Pers\u00f6nlicher Konflikt:<\/em> Menschen versp\u00fcren intrapsychisch unterschiedliche Entscheidungs- oder Verhaltenstendenzen.<br \/>\n(e)<em> Beziehungskonflikt: <\/em>In der zwischenmenschlichen Beziehung kommt es zu St\u00f6rungen.<br \/>\n(f) <em>Rollenkonflikt:<\/em> Menschen sind widerspr\u00fcchlichen Rollen(-erwartungen) ausgesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3) In Organisationen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Spannungssituationen, in denen voneinander abh\u00e4ngige Menschen versuchen, unvereinbare Ziele zu erreichen oder gegens\u00e4tzliche Handlungspl\u00e4ne zu verwirklichen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Intrinsische F\u00e4higkeiten f\u00fcr eine gelingende Verhandlungsf\u00fchrung<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht immer f\u00fchren unterschiedliche Vorstellungen zu einem Konflikt. Wenn die handelnden Parteien z.B. zu Beginn der Verhandlungen ihre Positionen verwenden, um gemeinsame Interessen zu definieren, geht ihr Blick in die gleiche Richtung. Damit b\u00fcndeln sie ihre Kr\u00e4fte und haben mehr Aussicht auf Erfolg (Fisher, Ury, Patton, 2004). Diese kollaborative Art der Verhandlung bringt am Ende eine L\u00f6sung, von der beide Parteien profitieren. Im Gegensatz dazu sind Kompromiss-L\u00f6sungen oft f\u00fcr beide Seiten unbefriedigend. Ein Kompromiss bedeutet immer, etwas aufzugeben. Daraus erw\u00e4chst die mi\u00dftrauische Annahme, man selbst habe mehr geopfert, als die Gegenseite (Zafar, Ashfaq, Ali, Imran; 2014)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn es den Verhandlungspartnern gelingt, von den eigenen Positionen weg und hin zu gemeinsamen Interessen zu denken, haben sie schon unter Beweis gestellt, dass sie \u00fcber bestimmte intrinsische F\u00e4higkeiten (\u201einternal skills\u201c) verf\u00fcgen, die gute Verhandlungsf\u00fchrer ausmachen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Empathie<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; aktives Zuh\u00f6ren<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; bewertungsfreies Agieren<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Vertrauen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Verlassen der eigenen Position und Einnehmen anderer Blickwinkel<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht immer aber sitzen sich gute, ge\u00fcbte Verhandlungsf\u00fchrer gegen\u00fcber: der Drang, die eigene Sache durchzufechten ist im Weg, die Kommunikation unterliegt einer permanenten St\u00f6rung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frei von einer eigenen Agenda, wird ein Mediator genau diese F\u00e4higkeiten einsetzen. Sein Ziel: das gegenseitige Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Anliegen des Gegen\u00fcbers zu f\u00f6rdern. Sobald St\u00f6rungen in der Kommunikation auftreten, kann der Mediator eingreifen und eine drohende Verh\u00e4rtung der Fronten verhindern. Denn JEDE St\u00f6rung der Kommunikation ist ein Angriff auf das Vertrauen in die guten Absichten des Verhandlungspartners.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Beteiligten kostet es viel M\u00fche und Energie, sich bestimmter, hinderlicher Gewohnheiten zu entziehen. Dazu geh\u00f6ren<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>die Bewertung in \u201eRichtig\/Falsch\u201c;<\/li>\n<li>das Beschuldigen der anderen Seite;<\/li>\n<li>der Glaube alles Agieren dient dem Angriff der eigenen Person\/Organisation;<\/li>\n<li>Gef\u00fchle als einzigen Wegweiser zu nutzen, statt als Landkarte der M\u00f6glichkeiten.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den wenigsten ist bewusst, dass es zu diesen Verhaltensmustern weit produktivere Alternativen gibt. Wo das Bewusstsein fehlt, kann auch kein Umdenken erfolgen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Aktives Zuh\u00f6ren ist die Schl\u00fcsselqualifikation<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem Weg zu einer gelingenden Kommunikation f\u00fchrt kein Weg am aktiven Zuh\u00f6ren vorbei. Aber genau dieser Punkt ist enorm herausfordernd und st\u00f6rungsanf\u00e4llig. Denn statt wirklich zuzuh\u00f6ren und Fragen zu stellen, wird im Kopf doch meist bereits die Antwort formuliert. So entgehen wichtige Informationen und Missverst\u00e4ndnissen wird es leicht gemacht. Wenn man sich die Definition von Carl R. Rogers ansieht, wird schnell klar, dass die Anforderungen f\u00fcr aktives Zuh\u00f6ren die Verhandlungspartner schnell \u00fcberfordern k\u00f6nnen (Rogers, 1985):<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grundlagen aktiven Zuh\u00f6rens:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Empathische und offen Grundhaltung<\/li>\n<li>Authentisches und kongruentes Auftreten<\/li>\n<li>Akzeptanz und positive Beachtung der anderen Person<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erreicht wird das durch folgende Bedingungen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Sich auf das Gegen\u00fcber einlassen, konzentrieren und dies durch die eigene K\u00f6rperhaltung ausdr\u00fccken<\/li>\n<li>Mit der eigenen Meinung zur\u00fcckhaltend umgehen<\/li>\n<li>Nachfragen bei Unklarheiten<\/li>\n<li>Zuh\u00f6ren hei\u00dft nicht guthei\u00dfen<\/li>\n<li>Pausen aushalten, sie k\u00f6nnen ein Zeichen f\u00fcr Unklarheiten, Angst oder Ratlosigkeit sein<\/li>\n<li>Auf die eigenen Gef\u00fchle achten<\/li>\n<li>Die Gef\u00fchle des Partners erkennen und ansprechen<\/li>\n<li>Best\u00e4tigende kurze \u00c4u\u00dferungen<\/li>\n<li>Geduld haben und den Sprecher nicht unterbrechen, ausreden lassen<\/li>\n<li>Blickkontakt halten<\/li>\n<li>Sich durch Vorw\u00fcrfe und Kritik nicht aus der Ruhe bringen lassen<\/li>\n<li>Empathie aus\u00fcben und sich innerlich in die Situation des Sprechers versetzen<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr den Mediator geh\u00f6rt das aktive Zuh\u00f6ren zur Grundausstattung und gilt als wichtigstes Werkzeug. Nicht nur, weil es ihm oder ihr als neutraler Partei leichter f\u00e4llt, sondern weil es integraler Bestandteil der Ausbildung und durch viele Verhandlungen hindurch als gute Gewohnheit gefestigt ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Prof. Dr. Lars Kirchhoff; Nicole Becker; Michael Hammes; Thomas Knobloch; Felix Wendenburg (2013); Konfliktmanagement als Instrument werteorientierter Unternehmensf\u00fchrung; PricewaterhouseCoopers und Europa Universit\u00e4t Viadrina, Frankfurt\/Oder<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ulla Gl\u00e4\u00dfler; Michael Hammes; Lars Kirchhoff (2016); Konfliktmanagement in der deutschen Wirtschaft \u2013 Entwicklung eines Jahrzehnts; PricewaterhouseCoopers und Europa Universit\u00e4t Viadrina, Frankfurt\/Oder<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alexander Insam; Bernd Lichtenauer; Anne-Cathrine Poirier; Christoph Sochart (2012); Best Practice Konfliktkostenmanagement; D\u00fcsseldorf<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oliver Ahrens; www.konfliktkostenrechner.de<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Michael Schmidt (2014); Betriebliches Konfliktmanagement als F\u00fchrungsaufgabe; Heidelberg<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Louis R. Pondy (1992); Reflections on organizational conflict; Journal of organizational behaviour, 13, S 257-261<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Friedrich Glasl (2009); Konfliktmanagement \u2013 ein Handbuch f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte, Beraterinnen und Berater; Bern, Stuttgart, Wien<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/wirtschaftslexikon.gabler.de\/Archiv\/78128\/konflikt-v7.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/wirtschaftslexikon.gabler.de\/Archiv\/78128\/konflikt-v7.html<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Roger Fisher; William Ury; Bruce Patton (Hrsg) (2009); Das Harvard Konzept; Frankfurt\/Main, New York<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Carl R. Rogers (1985); Die nicht-direktive Beratung. Counseling and Psychotherapy; Frankfurt\/Main<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Zafar; H. Ashfaq; A. Ali; M. Imran (2014); Conflict Resolution in Organizational Conflict through strategic Management in: International Journal of Sciences: Basic and Applied Research, 14, S. 1-15;<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Autor: G\u00f6ran Askeljung<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fmediation-das-unbekannte-wesen%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fmediation-das-unbekannte-wesen%2F&text=Mediation%20%E2%80%93%20das%20unbekannte%20Wesen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button xing shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#29888a\"><a href=\"https:\/\/www.xing.com\/spi\/shares\/new?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fmediation-das-unbekannte-wesen%2F\" title=\"Bei XING teilen\" aria-label=\"Bei XING teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#126567; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 25 32\"><path fill=\"#126567\" d=\"M10.7 11.9q-0.2 0.3-4.6 8.2-0.5 0.8-1.2 0.8h-4.3q-0.4 0-0.5-0.3t0-0.6l4.5-8q0 0 0 0l-2.9-5q-0.2-0.4 0-0.7 0.2-0.3 0.5-0.3h4.3q0.7 0 1.2 0.8zM25.1 0.4q0.2 0.3 0 0.7l-9.4 16.7 6 11q0.2 0.4 0 0.6-0.2 0.3-0.6 0.3h-4.3q-0.7 0-1.2-0.8l-6-11.1q0.3-0.6 9.5-16.8 0.4-0.8 1.2-0.8h4.3q0.4 0 0.5 0.3z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fmediation-das-unbekannte-wesen%2F\" title=\"Bei LinkedIn teilen\" aria-label=\"Bei LinkedIn teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button whatsapp shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#5cbe4a\"><a href=\"https:\/\/api.whatsapp.com\/send?text=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fmediation-das-unbekannte-wesen%2F%20Mediation%20%E2%80%93%20das%20unbekannte%20Wesen\" title=\"Bei Whatsapp teilen\" aria-label=\"Bei Whatsapp teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#34af23; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#34af23\" d=\"M17.6 17.4q0.2 0 1.7 0.8t1.6 0.9q0 0.1 0 0.3 0 0.6-0.3 1.4-0.3 0.7-1.3 1.2t-1.8 0.5q-1 0-3.4-1.1-1.7-0.8-3-2.1t-2.6-3.3q-1.3-1.9-1.3-3.5v-0.1q0.1-1.6 1.3-2.8 0.4-0.4 0.9-0.4 0.1 0 0.3 0t0.3 0q0.3 0 0.5 0.1t0.3 0.5q0.1 0.4 0.6 1.6t0.4 1.3q0 0.4-0.6 1t-0.6 0.8q0 0.1 0.1 0.3 0.6 1.3 1.8 2.4 1 0.9 2.7 1.8 0.2 0.1 0.4 0.1 0.3 0 1-0.9t0.9-0.9zM14 26.9q2.3 0 4.3-0.9t3.6-2.4 2.4-3.6 0.9-4.3-0.9-4.3-2.4-3.6-3.6-2.4-4.3-0.9-4.3 0.9-3.6 2.4-2.4 3.6-0.9 4.3q0 3.6 2.1 6.6l-1.4 4.2 4.3-1.4q2.8 1.9 6.2 1.9zM14 2.2q2.7 0 5.2 1.1t4.3 2.9 2.9 4.3 1.1 5.2-1.1 5.2-2.9 4.3-4.3 2.9-5.2 1.1q-3.5 0-6.5-1.7l-7.4 2.4 2.4-7.2q-1.9-3.2-1.9-6.9 0-2.7 1.1-5.2t2.9-4.3 4.3-2.9 5.2-1.1z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#e70f18\"><a href=\"https:\/\/www.pinterest.com\/pin\/create\/link\/?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fmediation-das-unbekannte-wesen%2F&media=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fwp-content%2Fuploads%2F2024%2F11%2Fcolored-pencils-2024-09-23-04-02-30-utc-scaled.jpg&description=Mediation%20%E2%80%93%20das%20unbekannte%20Wesen\" title=\"Bei Pinterest pinnen\" aria-label=\"Bei Pinterest pinnen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#cb2027; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#cb2027\" d=\"M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keine Frage \u2013 Mediation hat einen guten Ruf. Einen besseren Ruf als z.B. ein Gerichtsverfahren. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die 2016 von PricewaterhouseCoopers herausgegeben wurde. Befragt, welches Verfahren sie in einem Konflikt bevorzugen w\u00fcrden, w\u00e4hlte die Mehrzahl der Unternehmer die Mediation. So sieht es zumindest in der Theorie aus. In der Praxis siegen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":9749,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[48,34,40,33],"tags":[157,155,79,168],"class_list":["post-5170","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-management","category-kommunikation","category-konfliktmanagement","category-leadership","tag-gespraechsfuehrung","tag-kommunikation","tag-kommunikationstraining","tag-management"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5170"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5170\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5172,"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5170\/revisions\/5172"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9749"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}