{"id":5284,"date":"2018-04-19T09:56:56","date_gmt":"2018-04-19T07:56:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=5284"},"modified":"2018-02-18T15:58:02","modified_gmt":"2018-02-18T13:58:02","slug":"die-schoenste-art-egoistisch-zu-sein-selbstfuersorge-aus-hypnosystemischer-sicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/die-schoenste-art-egoistisch-zu-sein-selbstfuersorge-aus-hypnosystemischer-sicht\/","title":{"rendered":"Die sch\u00f6nste Art, egoistisch zu sein:  Selbstf\u00fcrsorge aus hypnosystemischer Sicht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Viele Menschen kennen das: Man wei\u00df eigentlich genau, was einem gut tun w\u00fcrde\u2013 man kommt nur so selten dazu. Und wenn man es sich endlich doch mal so richtig gut gehen l\u00e4sst, dann plagt einen das schlechte Gewissen oder das Nachgr\u00fcbeln \u00fcber die Belange der Arbeit\u2026<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum ist es eigentlich so schwer, dieses \u201eIm Moment sein\u201c beziehungsweise die Balance von Egoismus und Altruismus mit Leichtigkeit zu finden? Es gibt bestimmte Berufsgruppen, wie z.B. Krankenschwester oder Altenpfleger, die so achtsam im Geben sind \u2013 und sich so schwer damit tun gut f\u00fcr sich selbst zu sorgen, ja sich oftmals sogar die Erf\u00fcllung der eigenen Grundbed\u00fcrfnisse versagen. Sie trinken zum Beispiel selbst nicht ausreichend \u2013 obwohl sie genau das ihren Sch\u00fctzlingen immer wieder sagen. Nehmen Sie sich denn sch\u00f6ne ruhige Pausen im Alltag? Lassen Sie sich t\u00e4glich verw\u00f6hnen? Pflegen und hegen Sie Ihren K\u00f6rper mit liebevollen Bemerkungen, oder geh\u00f6ren Sie eher zu den Spezies, die sich bei jedem Blick in den Spiegel mit Selbstabwertungen wie: \u201eMensch, ich sollte aber dringend mal abnehmen\u201c belegen? Oder gelingt es Ihnen zum Beispiel schon, die Form Ihres Nasenr\u00fcckens oder Ihre Augen mit Begeisterung zu bewundern?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hand aufs Herz: <\/strong><\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>a)<\/strong> <em>Wann waren Sie das letzte Mal so richtig faul? Wann haben Sie sich zuletzt die Zeit genommen stundenlang mit Ihrem Lieblingsbuch im Bett zu liegen?<\/em><\/li>\n<li><strong>b)<\/strong> <em>Und wann hatten Sie das letzte Mal ein schlechtes Gewissen, \u00e0 la \u201eich sollte unbedingt mehr Sport machen\u2026\u201c oder \u201eich kann doch jetzt nicht so egoistisch sein und die Vertretung absagen?\u201c<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Ihnen eher die Druckgef\u00fchle auf der Brust vertraut sind, das Verschieben der Dinge, die einem eigentlich gut tun w\u00fcrden \u2013 dann k\u00f6nnten die folgenden Seiten Ihnen vielleicht Inspiration geben, wie Sie mehr Gelassenheit in Ihrem Alltag finden. Wenn Sie zu den gl\u00fcckseligen Gl\u00fcckspilzen geh\u00f6ren, die a) zustimmen konnten, dann lesen Sie auf keinen Fall weiter, sondern nutzen die Zeit vielleicht mit sch\u00f6nem Nichtstun\u2026<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Kein(e) Superman\/-frau<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt viele Menschen, die es gerne haben, wenn es anderen gut geht, wenn die Arbeit mit Qualit\u00e4t gemacht ist \u2013 und wenn sie es allen recht machen k\u00f6nnen. Das ist ja an sich etwas Feines, doch nur selten ist bei \u201ees allen recht machen\u201c auch das \u201ees sich selbst recht machen\u201c inkludiert. Im Grunde suchen wir nach einer harmonischen L\u00f6sung, die f\u00fcr alle gut ist \u2013 auch wenn wir dabei meist nur \u201eChampignons 2. Klasse L\u00f6sungen\u201c finden k\u00f6nnen. Das auszuhalten und es angemessen zu bedauern, dass man einfach noch nicht Superman ist, scheint manchmal schwerer zu sein als mit schlechtem Gewissen oder Schuldgef\u00fchlen hin und her zu gr\u00fcbeln.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">JA zu sich selbst<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was wir also brauchen ist eine Art \u201eAmbivalenz Management\u201c, ein Aushalten dessen, dass wir es trotz aller M\u00fchen langfristig kaum schaffen k\u00f6nnen, die Belange der Arbeit, Familie und Selbstf\u00fcrsorge harmonisch und gerecht auszubalancieren. Viele Menschen meinen zum Beispiel, sie k\u00f6nnten nicht NEIN sagen und m\u00f6chten dies dringend lernen. Aus meiner Sicht stimmt das so nicht ganz, weil sie bereits NEIN sagen k\u00f6nnen \u2013 und zwar zu sich. Es gilt also lediglich zus\u00e4tzlich zu lernen auch ein NEIN zu einem anderen zu sagen \u2013 und dabei gleichzeitig ein JA zu sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5286\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Probst-Grafik.png\" alt=\"Probst Grafik\" width=\"605\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Probst-Grafik.png 605w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Probst-Grafik-300x169.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Langfristig denken<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nehmen wir als Beispiel die Situation, dass eine Kollegin mich um Unterst\u00fctzung bittet \u2013 andererseits muss ich dringend noch meine Arbeit erledigen \u2013 was tun? Meist entscheiden wir uns f\u00fcr die Belange der Kollegin, weil Altruismus bereits in unseren Genen verankert ist. Die menschliche Spezies h\u00e4tte ohne diese Grundbef\u00e4higung zum Kollektiv nicht \u00fcberlebt. Wir entscheiden au\u00dferdem oft zugunsten kurzfristiger L\u00f6sungen, nach dem Motto: Ich mache es halt schnell, dann habe ich wenigstens meine Ruhe\u2026 Evolution\u00e4r gesehen hat die Priorisierung von kurzfristig wirksamen L\u00f6sungen Sinn gemacht, weil man ja schlie\u00dflich nicht wusste, wie lange man noch lebt. Heutzutage aber sehen wir nicht nur im Privaten, sondern auch mit Blick auf unsere gebeutelte Umwelt die Folgen davon, dass es wohl noch eine Weile brauchen wird, bis wir gelernt haben langfristig zum Wohle aller zu denken. Es k\u00f6nnte also hilfreich sein, wenn wir uns zwischen den vielen Anforderungen, die von au\u00dfen und von innen auf Erledigung dr\u00e4ngen, kurz innezuhalten, um uns zu \u00fcberlegen: Was ist langfristig gesehen meinen Zielen dienlicher? Ist es wirklich besser mit Unmut dem Dr\u00e4ngen der Kollegin nachzugeben und die eigenen Belange zur\u00fcckzustellen? Leider haben wir in der Entwicklung unserer Spezies bisher wohl keine evolution\u00e4ren Vorteile entwickeln k\u00f6nnen, wenn wir auf eine \u201eSowohl-als-auch\u201c L\u00f6sung bestanden h\u00e4tten: Sowohl deine Belange sind wichtig als auch die meinen. Man stelle sich vor, man w\u00fcrde in dieser Weise mit einem B\u00e4ren kommunizieren: Lieber B\u00e4r, ich sehe du willst mich fressen um dein \u00dcberleben zu sichern, das macht aus deiner Sicht sicher Sinn. Ich aber m\u00f6chte noch ein Weilchen leben \u2013 was machen wir denn jetzt?<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr ein Nacheinander entscheiden<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man also das t\u00e4gliche Druckerleben als Ausdruck dessen sehen k\u00f6nnte, dass im Moment zwei oder sogar manchmal mehr Bed\u00fcrfnisse in uns lebendig sind (im obigen Beispiel waren es \u201eUnterst\u00fctzung geben\u201c und \u201eeigene Ziele\u201c erreichen) \u2013 dann k\u00f6nnten wir vielleicht anfangen uns klar und konsequent zu entscheiden f\u00fcr ein Nacheinander, kein \u201eEnt-oder weder\u201c. Also im Sinne von: \u201eIch mache jetzt erst meine Arbeit fertig und dann helfe ich dir gerne noch 20 Minuten\u201c. Oder mit einem Bedauern das Ansinnen ablehnen: \u201eLiebe Kollegin, ich m\u00f6chte dich sehr gerne unterst\u00fctzen. Bis 17 Uhr bin ich noch mit dem wichtigen Schreiben hier besch\u00e4ftigt. Was machen wir denn jetzt?\u201c<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Worauf richtet sich unsere Aufmerksamkeit?<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hilfreich in solchen Momenten k\u00f6nnen Erkenntnisse aus der systemischen Hypnotechnik sein, die Gunther Schmidt vom Milton-Erickson-Institut in Heidelberg so trefflich entwickelt hat. An dieser Stelle seien seine Vortr\u00e4ge auf YouTube erw\u00e4hnt, welche sehr deutlich die Wirksamkeit davon demonstrieren, dass unser Erleben letztendlich davon gesteuert wird, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Wenn ich also den ganzen Tag vor mich hinmurmle: \u201eIch habe keine Zeit\u201c, dann glaubt unser Hirn uns das. Man k\u00f6nnte hier bereits von einer Hypnose sprechen \u2013 nur leider von keiner dienlichen. Viel f\u00f6rderlicher w\u00e4re es zu sagen: \u201eIch habe Zeit! Alles ist meine Zeit, die ich mir schenke oder einer Anforderung widme \u2013 wenn ich es m\u00f6chte\u201c. Vielleicht k\u00f6nnen Sie den Unterschied bereits sp\u00fcren, wenn Sie beide Formulierungen einmal laut sagen \u2013 und darauf achten, ob und wo ein Druckerleben in Ihrem K\u00f6rper stattfindet. \u201eIch habe keine Zeit\u201c \u2013 oder \u201eIch habe Zeit und alles ist meine Zeit\u201c. Was f\u00fchlt sich besser an? Beides ist wahr und hat nichts mit Think-positive oder rosa gef\u00e4rbter Duftlampenkommunikation zu tun \u2013 sondern kann helfen, selbst sehr herausfordernde Themen so anzusprechen, dass eine L\u00f6sung m\u00f6glich wird. Wie w\u00fcrde es sich zum Beispiel anf\u00fchlen, wenn Sie zu Ihrem Chef sagen: \u201eIch w\u00fcrde mich sehr freuen, wenn Sie mir drei Punkte nennen k\u00f6nnten, die Sie an meiner Arbeit sch\u00e4tzen\u201c \u2013 statt zu sagen (wenn man es sich traut, meist bleibt es hier bei einem L\u00e4stern unter Kollegen): \u201eDer kann auch nur meckern!\u201c<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Implizierte L\u00f6sung<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da unser Hirn kaum in der Lage ist Annahme und Wirklichkeit zu unterscheiden, ist die erstere Variante viel g\u00fcnstiger, weil hier durch eine Hypnotrance der L\u00f6sungsvorschlag bereits impliziert ist \u2013 und die Kritik erst gar nicht formuliert werden muss. Das ist somit hilfreicher, weil man den Anderen nicht durch Kritik besch\u00e4mt, sondern einfach sagt was man will. Beim Metzger haben wir dieses zielf\u00fchrende Verhalten bereits gelernt. Hier treffe ich kaum Menschen, die sagen: \u201eIch will keine Salami!\u201c \u2013 und davon ausgehen, dass der Metzger dann schon wei\u00df, dass man feine Gelbwurst m\u00f6chte.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Ein freundlicher Blick auf die Welt erlaubt es\u2026<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Statt sich zu \u00e4rgern, macht es also Sinn lieber klar anzusprechen, was man als hilfreich empfinden w\u00fcrde \u2013 auch wenn es nicht erf\u00fcllt werden kann. Man wei\u00df mittlerweile, dass das stressgeplagte Druckerleben von \u201eIch sollte\u201c sich sogar auf unser Erbgut auswirken kann. Es bilden sich sogenannte Histone, die man sich wie Masken auf dem Erbgut vorstellen kann. In Momenten der Ruhe oder der achtsamen und g\u00fctigen Kommunikation mit sich werden diese Genome demaskiert \u2013 und k\u00f6nnen ihre Arbeit im urspr\u00fcnglich gedachten Sinne wieder aufnehmen. Wenn Sie also schon die Welt nicht \u00e4ndern k\u00f6nnen, dann w\u00e4re es Zeit den Blick auf diese etwas freundlicher zu gestalten und weniger Raum dem L\u00e4stern oder Abwerten zu geben. Im Wissen dar\u00fcber, dass man sich dadurch die Kraft nimmt, wirklich etwas zu gestalten und sich und seinen Nachkommen sogar dadurch sch\u00e4digt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\u2026 wohl\u00fcberlegte Entscheidungen zu treffen!<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Sie also in einer Abgrenzungssituation zu sich sagen: \u201eIch mache es jetzt so gut ich kann! Wenn ich es besser k\u00f6nnte, dann w\u00fcrde ich es machen! Ich darf meine Belange genauso im Blick haben wie die Belange anderer!\u201c Dann helfen Sie Ihrem Gehirn mit den Bereichen zu antworten, die Denken und wohl\u00fcberlegte Entscheidungen m\u00f6glich machen \u2013 statt mit gestressten Reflexhandlungen, Schuldzuweisungen, Druckgef\u00fchlen oder Abwertungen. Ich denke, also bin ich, oder: So wie ich auf die Welt schaue, so schaut sie auf mich. Stress entsteht immer, wenn ich m\u00f6chte, dass die Welt anders ist als sie nun mal eben ist: Ich sollte d\u00fcnner sein, mein Partner liebevoller, meine Kollegin stiller, der Stau weg und die Welt insgesamt viel besser\u2026<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Die Welt so betrachten, wie sie jetzt gerade ist<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus systemischer Sicht lernt man die Welt so zu betrachten, wie sie sich einem jetzt gerade in diesem Augenblick zeigt und den Blick darauf zu lenken was ist \u2013 dabei jedoch gleichzeitig die Sehnsuchtsziele nicht aus den Augen zu verlieren. Wichtig dabei ist, die Jetzt-Situation nicht mit Abwertung zu belegen, sondern die Champignons 2. Klasse genauso achtsam zu behandeln \u2013 weil das, was sich jetzt zeigt, gerade die bestm\u00f6gliche L\u00f6sung ist. Und wenn ich es besser k\u00f6nnte, w\u00fcrde ich es besser machen. Wobei hier sicher dienlich w\u00e4re zu definieren, was besser \u00fcberhaupt bedeuten w\u00fcrde. Nehmen wir zum Beispiel die genetische Ver\u00e4nderung des Weizens. 1958 gab es hierf\u00fcr noch einen Nobelpreis, weil so der Welthunger endlich gemildert werden konnte. Heute plagen sich viele Menschen mit Z\u00f6liakie oder Autoimmunerkrankungen, was eine Folge davon sein k\u00f6nnte, dass wir, evolution\u00e4r gesehen, keine Zeit hatten uns auf die genetische Ver\u00e4nderung anzupassen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Durch ein kleines Innehalten ganz Im-Moment-sein<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Zen-Kloster gibt es ein Ritual, beim Klang eines Gl\u00f6ckchens kurz innezuhalten und zu reflektieren: Macht das, was ich im Moment mache \u00fcberhaupt Sinn? F\u00fchlt es sich stimmig an? Was brauche ich eigentlich? Vielleicht k\u00f6nnen auch Sie diese Meisterschaft \u00fcben, neue Synapsen zu verkoppeln: Jedes Mal, wenn das Telefon klingelt, nicht reflexhaft zu reagieren mit: \u201eOh nein, nicht schon wieder eine St\u00f6rung\u201c \u2013 sondern mit: \u201eAh, es klingelt, mal schauen, was ich lernen k\u00f6nnte?\u201c Eine freundliche Erinnerung also, kurz tief durchzuatmen, um mich zu besinnen \u2013 und dann erst den H\u00f6rer abnehmen. Es w\u00fcrden drei Minuten am Tag reichen \u2013 ein kleines Innehalten, um dieses freundliche Im-Moment-Sein zu \u00fcben. Hilfreich sind dabei folgende Fragen:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>IM MOMENT SEIN: Was genau ist jetzt in mir? Nicht morgen, nicht gestern, nicht beim Anderen \u2013 sondern jetzt und in mir?<\/li>\n<li>ACHTSAMKEIT F\u00dcR BED\u00dcRFNISSE: Was brauche ich eigentlich gerade? Welches Bed\u00fcrfnis m\u00f6chte geh\u00f6rt und erf\u00fcllt sein? Was m\u00f6gen wohl die Bed\u00fcrfnisse meines Gegen\u00fcbers sein?<\/li>\n<li>ES IST WAS ES IST: Was ist meine Konstruktion der Wirklichkeit? Ist es wirklich echt \/ echt wirklich, was ist meine Bewertung oder Annahme \u00fcber die Situation?<\/li>\n<li>VERANTWORTUNG: Was ist langfristig zum Wohle aller jetzt wohl das Beste?<\/li>\n<li>WORST CASE: Wie k\u00f6nnte ich sicherstellen, dass das Schlimmstm\u00f6gliche eintrifft? (Das ist eine paradoxe Intervention \u2013 und manchmal grinsen dann die Teilnehmer im Coaching und sagen: Einfach so weitermachen wie bisher\u2026)<\/li>\n<li>VW-REGEL: Um was kann ich bitten? Welchen Wunsch kann ich, anstatt eines Vorwurfs, aussprechen?<\/li>\n<li>WERTSCH\u00c4TZUNG: Was von dem, was ist, kann ich wertsch\u00e4tzend anerkennen, als die jetzt beste L\u00f6sung?<\/li>\n<\/ol>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Autorin:<\/h3>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-5285\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Probst-120x120.jpg\" alt=\"Probst\" width=\"120\" height=\"120\" \/>Karin Probst<\/strong>: Zert. Systemischer Business Coach (FU Berlin), begleitet seit 1996 nationale und internationale Unternehmen. Sie ist Dozentin f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fteentwicklung und Kommunikation an der Hochschuldidaktik der Universit\u00e4ten Baden W\u00fcrttemberg und war Schauspielerin an f\u00fchrenden Theatern in Deutschland.<\/p>\n<p>Weitere Informationen \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/speaker-bayern-karin-probst-1964\">Karin Probst<\/a><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fdie-schoenste-art-egoistisch-zu-sein-selbstfuersorge-aus-hypnosystemischer-sicht%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fdie-schoenste-art-egoistisch-zu-sein-selbstfuersorge-aus-hypnosystemischer-sicht%2F&text=Die%20sch%C3%B6nste%20Art%2C%20egoistisch%20zu%20sein%3A%20%20Selbstf%C3%BCrsorge%20aus%20hypnosystemischer%20Sicht\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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