{"id":579,"date":"2013-04-04T17:57:34","date_gmt":"2013-04-04T15:57:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=579"},"modified":"2023-02-03T12:48:18","modified_gmt":"2023-02-03T10:48:18","slug":"investition-in-die-wettbewerbsressource-wissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/investition-in-die-wettbewerbsressource-wissen\/","title":{"rendered":"Investition in die Wettbewerbsressource Wissen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\u00d6sterreichs Unternehmen investieren j\u00e4hrlich Millionen in die eigene Weiterbildung und die ihrer Besch\u00e4ftigten. Besonders gefragt sind Schulungen, die die Wettbewerbsf\u00e4higkeit steigern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In \u00d6sterreich wird kr\u00e4ftig in Weiterbildung investiert. Laut einer Studie vom Institut f\u00fcr H\u00f6here Studien aus 2009 wurden 2,6 Milliarden Euro im Jahr aufgewendet. Die Unternehmen investieren davon immerhin mit 34 Prozent knapp ein Drittel der Ausgaben. Vom Marktforschungsunternehmen MAKAM wurden ebenfalls 2009 rund 500 Personalverantwortliche von \u00f6sterreichischen Unternehmen zu den wichtigsten Weiterbildungsthemen befragt. Demnach sind die Bereiche Technik und Produktion, Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung, Verkaufstraining und Marketing sowie Management, Unternehmensf\u00fchrung und Sprachen den Unternehmen besonders relevant. Neben den in-house Trainings sind auch externe Weiterbildungsangebote sehr gefragt. Die Aus- und Weiterbildungsinstitute in \u00d6sterreich bieten in diesen Themenfeldern kurze bis mehrj\u00e4hrige Schulungsprogramme.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Wirtschaft und Technik<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein vielf\u00e4ltiges Angebot f\u00fcr Unternehmen im Schnittstellenbereich Wirtschaft und Technik bietet die Montanuniversit\u00e4t Leoben. Die Programme reichen von Qualit\u00e4ts-, Nachhaltigkeits-, Risiko- und Sicherheitsmanagement, sowie Anlagenmanagement bis hin zu ganz speziellen Programmen, wie z.B. f\u00fcr die Gie\u00dfereiindustrie. Ein Programm, dass sich seit 2010 bereits im Top-Ranking der Industrie befindet, ist das MBA-Programm &#8222;Generic Management&#8220;. Diese umfangreiche Managementausbildung umfasst die Bereiche Total Quality Management (TQM), Umwelt- und Nachhaltigkeits-, Energie sowie Risikomanagement. &#8222;Unter Zusammenf\u00fchrung dieser Module wird den Teilnehmern vermittelt, wie ein ganzheitliches Managementsystem unternehmensspezifisch gestaltet und praktisch umgesetzt werden kann&#8220;, erkl\u00e4rt Hubert Biedermann, Lehrgangsleiter des MBA-Programms und Leiter des Departments f\u00fcr Wirtschafts- und Betriebswissenschaften der Montanuniversit\u00e4t Leoben. 5-10 Prozent der Schulungen werden von Unternehmern absolviert, der Gro\u00dfteil der Teilnehmer sind aber Nachwuchsf\u00fchrungskr\u00e4fte mittlerer Industrieunternehmen. &#8222;Besonders interessant ist das Programm f\u00fcr Unternehmer der jungen Nachwuchs-Generation, die sich auf die \u00dcbernahme vorbereitet oder Unternehmer im mittleren Alter, die Strukturen und Management \u00fcberdenken wollen&#8220;, schildert Lehrgangsleiter Hubert Biedermann die Vorteile f\u00fcr Unternehmer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenfalls an Unternehmer aus den technischen Bereich richtet das Continuing Education Center der TU Wien ausgew\u00e4hlte Weiterbildungen. So f\u00fchrt das Institut gemeinsam mit der Executive Academy der Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien das Master-Programm &#8222;Professional MBA Entrepreneurship &amp; Innovation&#8220; durch. Dabei setzen die beiden Hochschulen auf die Kombination von technologischer Exzellenz und betriebswirtschaftlicher Umsetzungskompetenz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Techniker, die nicht gleich ein umfassendes MBA-Programm absolvieren wollen, jedoch ihre Kompetenzen zwischen Technik und Wirtschaft erweitern wollen, bietet das Continuing Education Center einen einsemestrigen berufsbegleitenden Lehrgang: &#8222;GmbH-Gesch\u00e4fsf\u00fchrung f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte Corporate Governance &amp; Legal Aspects&#8220;. Managing Director, Petra Aigner erkl\u00e4rt die Zielgruppenausrichtung der beiden Programme: &#8222;Beide Angebote beihalten Schwerpunktthemen, welche Unternehmer bei der Selbst\u00e4ndigkeit unterst\u00fctzen, beziehungsweise auf eine zuk\u00fcnftige Selbst\u00e4ndigkeit vorbereiten sollen&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine umfassende Weiterbildung f\u00fcr Unternehmer findet sich auch im Angebot der Donau-Universit\u00e4t Krems, u.a. mit dem bereits seit \u00fcber zehn Jahren am Markt befindlichen &#8222;Danube Professional MBA Entrepreneuership &amp; Innovation Management&#8220;. Neben potentiellen Gr\u00fcndern befinden sich auch vermehrt Unternehmer unter den Teilnehmern dieses Lehrgangs. Aufbauend auf eine General Management Ausbildung wird spezielles Know-how zur Unternehmensf\u00fchrung und zum zielgerichteten Management von New Ventures vermittelt. Anton Zeiner, Zentrumsleiter des Zentrum General Management &amp; Specialized Programs des Department f\u00fcr Wirtschafts- und Managementwissenschaften der Donau-Universit\u00e4t Krems \u00fcber die Teilnehmerstruktur: &#8222;Einerseits schreiben sich Personen ein, die aus einem Familienbetrieb stammen und sich auf die \u00dcbernahme von F\u00fchrungsaufgaben fundiert vorbereiten wollen. Dar\u00fcber hinaus bilden wir auch angehende Unternehmer aus. Oftmals handelt es sich dabei um Akademiker mit technischen Hintergrund, die sich als Gr\u00fcnder betriebswirtschaftliches Know-how aneignen wollen.&#8220; Mit den Unternehmern absolvieren auch Personen aus Managementfunktionen die Programme. &#8222;Manager wollen sich damit im Sinne des Corporate Entrepreneurship ihr unternehmerisches und innovatives Wissen erweitern&#8220;, erkl\u00e4rt Anton Zeiner von der Donau-Universit\u00e4t Krems.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Betriebswirtschaft und Management Skills<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Speziell f\u00fcr Unternehmer und F\u00fchrungskr\u00e4fte, die sich global und international orientieren bietet die, seit 20 Jahren t\u00e4tige und damit \u00e4lteste Business School \u00d6sterreichs, die LIMAK Austrian Business School den &#8222;Global Executive MBA&#8220;. Auf der Management MBA Ebene beinhaltet das Weiterbildungsprogramm der LIMAK verschiedenste Spezialisierungen, von &#8222;Sales Management&#8220;, &#8222;Innovation Management&#8220;, &#8222;Controlling and Performance Management&#8220;, &#8222;Leading Change&#8220; und &#8222;Management for Engineers&#8220; bis hin zu &#8222;International Business Development&#8220; und &#8222;Quality, Project and Process Management&#8220;. Der Gro\u00dfteil der Teilnehmer sind F\u00fchrungskr\u00e4fte aus dem mittleren und oberen Management, aber auch Eigent\u00fcmer von KMUs in Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungspositionen. &#8222;Durch die \u00fcberschaubare Gruppengr\u00f6\u00dfe in den MBA Programmen haben die Teilnehmer die einmalige M\u00f6glichkeit sich ein wertvolles Netzwerk aufzubauen und erlangen neue Perspektiven auf die vielf\u00e4ltigen Herausforderungen im Berufsleben&#8220;, schildert Gerhard Leitner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der LIMAK Austrian Business School.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unternehmer die gerne ein Studium absolvieren m\u00f6chten und aus zeitlichen Gr\u00fcnden eine Alternative zu einem Bachelor-Studium suchen, bietet die Wirtschaftuniversit\u00e4t Wien das neue berufsbegleitende Universit\u00e4tsstudium Diplom BetriebswirtIn. &#8222;Das Studium ist so aufgebaut, dass die Teilnehmer im ersten Studienabschnitt sehr praxisorientiert in ihrem Branchenumfeld abgeholt werden und sich gezielt Fachwissen und praktische Expertise aneignen&#8220;, erkl\u00e4rt Dieter Scharitzer, akademischer Leiter der Universit\u00e4tslehrg\u00e4nge Werbung &amp; Verkauf, Markt- &amp; Meinungsforschung und Tourismus- &amp; Eventmanagement, sowie dem Universit\u00e4tsstudiums Diplom BetriebswirtIn den Ablauf der 6semestrigen Ausbildung. Der zweite Studienabschnitt umfasst dann die Bereiche General Management, Marketing &amp; Sales Management und ganzheitliche Unternehmenskommunikation. Praxisrelevante Kenntnisse werden w\u00e4hrend des Studiums sowohl in Fallstudien als auch im unternehmerischen Umfeld praktisch angewandt. &#8222;Wir sind stets bem\u00fcht, unseren Teilnehmern das berufsbegleitende Studieren so leicht wie m\u00f6glich zu machen&#8220;, schildert Dieter Scharitzer von der Wirtschaftuniversit\u00e4t Wien. Zu diesem Zweck werden den berufst\u00e4tigen Studierenden ein umfassender administrativer Support und auch eLearning-M\u00f6glichkeiten geboten, die ein zeit- und ortsunabh\u00e4ngiges Lernen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Vielzahl an offenen Kursen, Seminaren und Lehrg\u00e4ngen, in denen sich Unternehmer in verschiedensten Themenbereichen weiterbilden k\u00f6nnen, bietet auch das WIFI \u00d6sterreich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Viele Selbst\u00e4ndige sind zwar Profis in ihrem Gesch\u00e4ftsfeld, haben aber zum Teil Defizite in Themen, wie Betriebsf\u00fchrung, Marketing, Rechnungswesen oder bei betriebswirtschaftlichem Grundwissen. Die Schule bereitet daf\u00fcr nicht gen\u00fcgend vor. Das ist einer der Hauptgr\u00fcnde, wenn Jungunternehmer innerhalb der ersten Jahre scheitern&#8220;, gibt Michael Landertshammer, Institutsleiter vom WIFI \u00d6sterreich zu bedenken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um Unternehmer umfassend auf die Unternehmerpr\u00fcfung laut Gewerbeordnung auszubilden, bietet das Weiterbildungsinstitut der WKO das WIFI-Unternehmertraining. &#8222;J\u00e4hrlich legen rund 2.500 Teilnehmer diese Pr\u00fcfung ab &#8211; Tendenz steigend&#8220;, zieht Michael Landertshammer positive Bilanz. Auch das WIFI-Unternehmertraining wird in einer eLearning-Variante angeboten, um zeitlich flexibel zu lernen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unternehmer und F\u00fchrungskr\u00e4fte, die hingegen eine umfangreiche wissenschaftliche und praxisorientierte Ausbildung mit akademischen Abschlu\u00df anstreben, finden im WIFI-Programm auch einen MBA-Lehrgang. Dieser wird vom WIFI in Kooperation mit der M\/O\/T Management School der Alpen-Adria-Universit\u00e4t durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Erfahrungsaustausch und internationale Netzwerke<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zus\u00e4tzlich zu einer Vielzahl an Lehrg\u00e4ngen f\u00fcr Unternehmer und F\u00fchrungskr\u00e4fte im Bereich der Unternehmensf\u00fchrung, hat das BFI Wien einen ExpertenClub f\u00fcr Unternehmer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und HR-Manager entwickelt. Dieser bietet eine Plattform, um sich \u00fcber aktuelle Themen aus der Praxis auszutauschen. &#8222;2012 war das Thema Change, heuer dreht sich alles um das Thema: Macht und Ohnmacht des Personalmanagements&#8220;, erkl\u00e4rt die kaufm\u00e4nnische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des BFI Wien, Valerie H\u00f6llinger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den Seminaren und Lehrg\u00e4ngen wird auf den Transfer in die Praxis und dem Erfahrungsaustausch gro\u00dfen Wert gelegt. Valerie H\u00f6llinger \u00fcber die Zielsetzung: &#8222;Auch wenn es vordergr\u00fcndig um einzelne Aspekte, wie z.B. Controlling geht, wird immer die Gesamtsicht auf das Unternehmen behandelt. Durch den Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmern, sollen neue Wege gefunden werden, die Motivation und damit die Produktivit\u00e4t des Unternehmens zu erh\u00f6hen&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben den technischen-, betriebswirtschaftlichen- und Managementkompetenzen werden auch Sprachen immer wichtiger, zum Erhalt der Wettbewerbsf\u00e4higkeit von Unternehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die EF Internationale Sprachschulen setzt beim Sprachenlernen auf die Vorteile des effektiveren Lernens durch Auslandsaufenthalte und auf den Einsatz neuer Lerntechnologien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">EF bietet, zus\u00e4tzlich zu 40 Sprachschulen weltweit, als einziger Anbieter exklusive \u201eProfessional Campus\u201c in Chicago und Manchester an, bei denen <span class=\"label label-primary\">ausschlie\u00dflich<\/span> junge Berufst\u00e4tige ab 25 Jahren berufs- und branchenspezifische Schwerpunkte w\u00e4hrend ihres Sprachaufenthalts setzen k\u00f6nnen. Der Fokus liegt hierbei auf themenspezifischen Vokabular mit Vorbereitung auf den englischen Berufsalltag. &#8222;Die wesentlichen Vorteile sind die Sprachschulen an exklusiver und sehr zentraler Lage, die Campusse mit besonderen Unterkunftsoptionen und speziellen Freizeitaktivit\u00e4ten&#8220;, beschreibt Biljana Bosnjak, Country Product Manager bei EF Education die Besonderheit des Sprachprogramms. &#8222;Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen wertvolle Kontakte gekn\u00fcpft und damit das internationale Netzwerk erweitert werden&#8220;, so Biljana Bosnjak weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der EF Efekta Methode, die eigens mit der University of Cambridge entwickelt wurde, bietet die Sprachenschule eine individualisierte Methode zur die Steigerung des Lernerfolgs. Dabei wird intensives Sprachtraining mit qualifizierten Fachkr\u00e4ften in kleinen Lerngruppen und auf Wunsch auch mit Privatunterricht durchgef\u00fchrt und mit technologiegest\u00fctzten Lektionen f\u00fcr das Selbststudium kombiniert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den vielf\u00e4ltigen Angeboten haben Unternehmer eine breite Auswahl an Weiterbildungen, die das Wissen vertiefen und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Beitrag ist auch erschienen in UNTERNEHMER 2\/2013<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Finvestition-in-die-wettbewerbsressource-wissen%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Besonders gefragt sind Schulungen, die die Wettbewerbsf\u00e4higkeit steigern. In \u00d6sterreich wird kr\u00e4ftig in Weiterbildung investiert. Laut einer Studie vom Institut f\u00fcr H\u00f6here Studien aus 2009 wurden 2,6 Milliarden Euro im Jahr aufgewendet. 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