{"id":5904,"date":"2019-01-04T09:28:54","date_gmt":"2019-01-04T07:28:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=5904"},"modified":"2023-02-03T12:25:54","modified_gmt":"2023-02-03T10:25:54","slug":"mitarbeiter-zu-agilen-coaches-auswaehlen-und-ausbilden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/mitarbeiter-zu-agilen-coaches-auswaehlen-und-ausbilden\/","title":{"rendered":"Mitarbeiter zu agilen Coaches ausw\u00e4hlen und ausbilden"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Welche Mitarbeiter sollen wir zu Agile Coaches ausbilden? Diesbez\u00fcglich sind Unternehmen oft unsicher \u2013 denn Agile Coaches brauchen neben dem erforderlichen Methoden-Knowhow, auch einen auf ein agiles Arbeiten ausgerichteten Mindset und eine agile Haltung, um die gew\u00fcnschten Ver\u00e4nderungen zu bewirken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Unternehmen haben inzwischen die Erfahrung gesammelt: F\u00fcr die agile Transformation einer Organisation gen\u00fcgt es nicht, nur agile Methoden einzuf\u00fchren und die Strukturen zu ver\u00e4ndern. Vielmehr ist auch ein agiler Mindset n\u00f6tig, damit die Kultur im Unternehmen in Bewegung kommt und sich die Strategie mit Leben f\u00fcllt. Doch dieser Mindset l\u00e4sst sich nicht per Dekret verordnen und einf\u00fchren. Er entwickelt sich in einem Changeprozess, bei dem die Mitarbeiter und F\u00fchrungskr\u00e4fte meist eine aktive Unterst\u00fctzung brauchen \u2013 zum Beispiel durch sogenannte \u201eAgile Coaches\u201c in der Organisation.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dar\u00fcber sind sich die Unternehmen inzwischen weitgehend einig; unklar ist ihnen jedoch oft noch, was genau die Rolle der Agile Coaches ist und welches Kompetenzprofil diese brauchen. Deshalb werden auch heute noch nicht selten Projektmanager, Scrum Master oder Organisationsentwickler \u2013 beispielsweise aufgrund ihrer Leidenschaft f\u00fcr das Thema und ihrer vermeintlichen Methodenn\u00e4he \u2013 ohne eine spezielle Vorbereitung zu Agile Coaches ernannt. Doch Leidenschaft und Methodenkenntnis allein gen\u00fcgen in der Regel nicht, um die Rolle als Agile Coach ad\u00e4quat wahrzunehmen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Auswahl der Agile Coaches erfolgt oft ohne System<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb senden immer mehr Unternehmen ihre angehenden Agile Coaches auf Fortbildungen, die sie f\u00fcr ihre k\u00fcnftigen Aufgaben qualifizieren sollen. Entsprechend viele Agile-Coach-Ausbildungen mit unterschiedlichen Ans\u00e4tzen gibt es inzwischen im Markt, die den Teilnehmer das f\u00fcr ihre k\u00fcnftige Funktion erforderliche Know-how und K\u00f6nnen vermittelt sollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch wie werden in den Unternehmen die Teilnehmer f\u00fcr diese Ausbildungen ermittelt? Es hat den Eindruck, als erfolge die Entscheidung, wer eine Agile-Coach-Ausbildung absolvieren darf, oft noch nach dem Zufallsprinzip. Ein Mitarbeiter erscheint den Entscheidern zum Beispiel als die logische Wahl, weil er bereits Scrum-Master und im Bereich Organisationsentwicklung t\u00e4tig ist. Wieder ein anderer hat noch \u201eetwas gut\u201c f\u00fcr ein erfolgreiches Projekt und interessiert sich f\u00fcr die Themen \u201eAgilit\u00e4t\u201c und \u201eDigitale Transformation\u201c. Also bekommt er Fortbildung sozusagen als Incentive f\u00fcr die geleistete Arbeit. Fakt ist: Die Auswahl der k\u00fcnftigen Agile Coaches erfolgt oft noch sehr unsystematisch.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Agile Coaches brauchen einen agilen Mindset<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinzu kommt: Bei der Auswahl wird h\u00e4ufig nicht ausreichend ber\u00fccksichtigt, dass eine Agile-Coach-Ausbildung den Teilnehmern, au\u00dfer der erforderlichen Methoden-Kompetenz, auch den Mindset vermitteln sollte, den agile Coaches f\u00fcr ihre Arbeit brauchen \u2013 denn dieser entscheidet letztlich dar\u00fcber,<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>was die Agile Coaches ihren Kollegen vermitteln und<\/li>\n<li>ob die Methoden ad\u00e4quat eingesetzt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb sollte eine Faustregel beim Konzipieren einer Agile-Coach-Ausbildung sein: 20 Prozent Technik\/ Methodik und rund 80 Prozent Haltung. Denn den Mindset, der zu einer agilen Haltung f\u00fchrt, gilt es nicht nur zu entwickeln, sondern auch zu verinnerlichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Agile Coaches sind letztlich Multiplikatoren. Also lautet die zentrale Frage: Was multiplizieren sie? Nur Methoden-Know-how oder auch die f\u00fcr ein agiles Arbeiten n\u00f6tige Einstellung und Haltung? Die Antwort h\u00e4ngt, au\u00dfer von der Auswahl der k\u00fcnftigen Agile Coaches, auch vom Konzept ihrer Ausbildung ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Frage, wie die Teilnehmer einer Agile Coach-Ausbildung richtig ausgew\u00e4hlt werden, l\u00e4sst sich nicht einfach beantworten \u2013 vor allem, weil die Ausschluss- und Einstiegskriterien hierf\u00fcr, wie so bei der Personalauswahl und -entwicklung, nicht immer hart messbar sind.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Auswahl der Kandidaten ist oft schwer<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwei Beispiele. Angenommen Sie w\u00e4hlen als Verantwortlicher einen Mitarbeiter aus, der in der Scrum-Methodik schon fit ist und als Product Owner oder Scrum Master bereits erfolgreich in Ihrer Organisation arbeitet. Dann hei\u00dft dies nicht zwingend, dass er die Grundvoraussetzungen f\u00fcr einen Agile Coach in G\u00e4nze erf\u00fcllt, denn: Scrum ist nur eine von vielen Methoden in der agilen Arbeitswelt, und der Nutzen jeder Methode h\u00e4ngt auch davon ab, mit welchem Geist sie angewendet wird. Im schlimmsten Fall mutiert der Scrum-Master zu einem Methodenw\u00e4chter, der zwar sklavisch auf das Einhalten der Regeln achtet, sich jedoch weder als Teamentwickler noch als Coach der Mitarbeiter eignet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So h\u00f6rt man von erfahrenen Scrum-Mastern nicht selten, dass sie \u201evon dem ganzen psychologischen Kram\u201c nichts halten \u2013 entsprechend gering ist gegebenenfalls ihre Bereitschaft zur Selbstreflexion. Ein agiler Coach sollte jedoch anpassungs- sowie lern- und entwicklungsf\u00e4hig und vor allem auch -bereit sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angenommen nun Sie denken, ein bereits ausgebildeter Coach sei die richtige Wahl. Dann stellt sich die Frage: Steht seiner Entwicklung zum Agile Coach m\u00f6glicherweise das verinnerlichte Credo vieler Coaches im Weg, dass das Gegen\u00fcber stets die L\u00f6sung in sich selbst finden muss? Die Praxis zeigt oft: ja. Denn Agile Coaches m\u00fcssen bei ihrer Arbeit eine gro\u00dfe Rollenflexibilit\u00e4t zeigen. Mal stehen sie vor der Herausforderung, Mitarbeiter oder Kollegen zu coachen und die L\u00f6sung tats\u00e4chlich im Klienten zu suchen; mal gilt es jedoch auch zu beraten und nicht selten auch aktiv mitzugestalten. Zudem sind sie oft Sparringspartner f\u00fcr das Management, wenn es darum geht, wie die gew\u00fcnschte Entwicklung vorangetrieben werden kann. Deshalb brauchen sie, neben gewissen \u201eMacher-Qualit\u00e4ten\u201c, auch R\u00fcckgrat und ein gewisses Standing in der Organisation, sonst erleiden sie schnell Schiffbruch.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Vorab ein Anforderungsprofil definieren<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also sollten sich Unternehmen, bevor sie die Teilnehmer f\u00fcr eine Agile-Coach-Ausbildung benennen, intensiv mit der Frage befassen, welche Kompetenzen und vor allem welchen Mindset ein Kandidat braucht, um k\u00fcnftig die Rolle als Agile Coach erfolgreich auszu\u00fcben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Praxis zeigt, dass hierf\u00fcr unter anderem folgende Kompetenzen beziehungsweise F\u00e4higkeiten wichtig sind:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><em>beziehungsgestaltende Kompetenzen<\/em> (z.B. ausgepr\u00e4gte kommunikative F\u00e4higkeiten inkl. der F\u00e4higkeit, Konflikte konstruktiv zu gestalten; Team- und Kooperationsf\u00e4higkeit, ein Agile Leadership-Verst\u00e4ndnis),<\/li>\n<li><em>kognitive und (selbst-\/emotions-) regulatorische F\u00e4higkeiten<\/em> (u.a. geistige Wendigkeit, Ambiguit\u00e4ts- und Frustrationstoleranz),<\/li>\n<li><em>F\u00e4higkeit zur Selbststeuerung<\/em> (z.B. das eigene Verhalten beobachten, differenziert bewerten und nachjustieren k\u00f6nnen).<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese F\u00e4higkeiten bzw. Kompetenzen erleichtern es in der Praxis unter anderem<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Ambiguit\u00e4ten, also Mehrdeutigkeiten, souver\u00e4n zu begegnen,<\/li>\n<li>Ver\u00e4nderungen offen anzugehen und<\/li>\n<li>sich schnell in einen volatilen Rahmen einzufinden, der durch wechselnde Rollen statt durch starre (hierarchische) Strukturen gepr\u00e4gt ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen sich alle Mitarbeiter und F\u00fchrungskr\u00e4fte auf die \u201eAgile Reise\u201c begeben. Wichtig ist es jedoch, den Start- beziehungsweise Ausgangspunkt der Reise der potenziellen Teilnehmer zu kennen, um ihnen als Mensch in ihrer individuellen Lebenswelt und pers\u00f6nlichen Entwicklungsstufe ad\u00e4quat begegnen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Den Startpunkt der agilen Reise mehrstufig ermitteln<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb hat sich f\u00fcr die Auswahl der Reise-Teilnehmer folgendes Konzept bew\u00e4hrt, das es den Entscheidern und potenziellen Teilnehmern erm\u00f6glicht, ihren Blick daf\u00fcr zu sch\u00e4rfen, wer wo auf seiner ganz pers\u00f6nlichen Reise steht. Zielf\u00fchrend ist es zum Beispiel, mit einem offenen \u201eAgile Awareness Workshop\u201c f\u00fcr Interessierte zu starten. Dieser Workshop dient dazu, ein Grundverst\u00e4ndnis daf\u00fcr zu schaffen, was<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>agile Transformation \u00fcberhaupt bedeutet,<\/li>\n<li>welche Dimensionen dieser (Change-)Prozess ber\u00fchrt und vor allem<\/li>\n<li>was die Aufgaben und Rollen unter anderem eines Agile Coaches im Unternehmensalltag sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei lautet ein, wenn nicht gar das zentrale Ziel: Bei den potenziellen Ausbildungsteilnehmern soll ein klares Bild entstehen, ob sie sich \u00fcberhaupt auf die Reise in die Welt der Agile Coaches begeben m\u00f6chten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lautet die Antwort ja und ist ihr Interesse geweckt, sollte ein strukturierter und transparenter Weg aufgezeigt werden,<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>wie und unter welchen Bedingungen sie f\u00fcr sich entscheiden k\u00f6nnen, ob sie an dieser Reise teilnehmen m\u00f6chten, und<\/li>\n<li>wie die Auswahl der Kandidaten f\u00fcr eine Agile-Coach-Ausbildung erfolgt.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein solcher Workshop schafft zudem ein erstes gemeinsamen Agilit\u00e4ts-Verst\u00e4ndnis im Unternehmen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Die Selbstreflexion der Teilnehmer anregen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie geht es nun weiter f\u00fcr die Interessierten? Sie erhalten gegen Ende des Workshops zum Beispiel eine Hausaufgabe, um die eigene Motivation f\u00fcr die Ausbildung zu zeigen. Diese Aufgabe kann beispielsweise lauten, sich intensiv mit einer Selbstreflexionsaufgabe zu befassen. Au\u00dferdem werden sie gebeten, ein psychologisches Pers\u00f6nlichkeitsinventar auszuf\u00fcllen, das beispielsweise auf dem BIG 5-Modell der Pers\u00f6nlichkeit basiert. Anschlie\u00dfend werden die Kandidaten zu einem \u201eAgile Attitude Development Day\u201c eingeladen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An diesem Tag wird unter anderem reflektiert, wie die Teilnehmer die Hausaufgabe angingen und l\u00f6sten und von welchen Einstellungen sie sich hierbei leiten lie\u00dfen. Dies dient als Einstieg in ein Gespr\u00e4ch mit ihnen dar\u00fcber, was sie dazu motiviert, Agile Coaches zu werden, und mit welcher Haltung sie sich dem Thema Agilit\u00e4t n\u00e4hern. Dabei werden sie in gemeinsamen \u00dcbungen auch spielerisch mit den agilen Prinzipien vertraut gemacht und setzen sich in verschiedenen Lern- und Reflexionssettings sowohl mit den Aufgaben als auch mit sich selbst auseinander. Dr. Kraus &amp; Partner nutzt daf\u00fcr unter anderem ein eigens hierf\u00fcr entwickelten Kartenspiel, das f\u00fcr eine tiefe Reflexion sorgt und als Tool dazu dient, die individuelle Haltung besprechbar zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegen Ende des Workshops sollten alle Teilnehmer ein ausf\u00fchrliches individuelles Feedback und die Auswertung des vorab ausgef\u00fcllten Pers\u00f6nlichkeitsinventar erhalten, um f\u00fcr sich fundiert entscheiden zu k\u00f6nnen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>\u201eJa, ich will ein Agile Coach werden\u201c oder<\/li>\n<li>\u201eIch kann in einer anderen Funktion mehr zum Steigern der Agilit\u00e4t unserer Organisation beitragen\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbstverst\u00e4ndlich liegt es auch im Interesse des Unternehmens zu schauen, an welchem Startpunkt der (agilen) Reise ihre Mitarbeiter stehen \u2013 unter anderem, um die Entwicklung aller Ausbildungsteilnehmer individuell und bedarfsorientiert zu planen. Faktisch beginnt deren Entwicklung bereits an dem \u201eAgile Attitude Development Day\u201c \u2013 zumindest wenn ihnen in dem Workshop auch konkrete, individuelle Entwicklungsempfehlungen gegeben werden.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Auch agile Coaches reifen allm\u00e4hlich<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vorteil eines solchen mehrdimensionalen Verfahrens ist: Es ist und wirkt nicht k\u00fcnstlich, da sich die Teilnehmer bereits intensiv mit dem f\u00fcr Agilit\u00e4t n\u00f6tigen Mindset auseinandersetzen. Zudem wird von Anfang an deutlich, wie wichtig eine wechselseitige Wertsch\u00e4tzung, eine hohe Transparenz und eine Kommunikation auf Augenh\u00f6he sind, damit Menschen ihre Einstellungen und ihr gewohntes Agieren reflektieren und zu einer \u00c4nderung ihrer Haltung und ihres Verhaltens bereit sind. Denn nicht nur f\u00fcr Agile Coaches gilt bezogen auf das Thema Agilit\u00e4t \u201e20 Prozent sind Technik\/ Methodik und 80 Prozent sind Haltung\u201c; dies gilt auch f\u00fcr die Personen, die sie in dem Ver\u00e4nderungsprozess begleiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ausbildung zum Agile Coach sollte modular aufgebaut sein und sich \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum, zum Beispiel sechs oder neun Monate, erstrecken, damit bei den k\u00fcnftigen Agile Coaches die f\u00fcr ihre Arbeit n\u00f6tige Einstellung und Haltung reifen k\u00f6nnen. Zudem sollte in der Ausbildung neben der Methodenvermittlung stets auch das Thema Selbstreflexion und Reflexion der gemachten Erfahrungen eine wichtige Rolle spielen. Denn nur so entwickeln sich die Coaches bezogen auf ihre Funktion weiter, und es entsteht bei ihnen allm\u00e4hlich die Haltung und damit auch Verhaltenssicherheit, die sie in ihrem Arbeitsalltag in einem sich ver\u00e4ndernden Umfeld brauchen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Autoren:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2411\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/von-Bergen-Katja-hoch-120x120.jpg\" alt=\"von Bergen, Katja\" width=\"120\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/von-Bergen-Katja-hoch-120x120.jpg 120w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/von-Bergen-Katja-hoch-210x210.jpg 210w\" sizes=\"auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px\" \/>Katja von Bergen<\/strong> arbeitet als Unternehmens- und Managementberaterin f\u00fcr die international agierende Unternehmensberatung Dr. Kraus &amp; Partner, Bruchsal, die u.a. Agile Coaches ausbildet. Die Betriebswirtin ist auf die Themenfelder agile Transformation sowie Unternehmensentwicklung spezialisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-5908\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/B\u00f6ckmann-Lars-120x120.jpeg\" alt=\"B\u00f6ckmann, Lars\" width=\"120\" height=\"120\" \/>Lars-O. B\u00f6ckmann<\/strong> studierte Betriebswirtschaftslehre sowie Arbeits- und Organisationspsychologie. Er arbeitet ebenfalls als Unternehmens- und Managementberater f\u00fcr die Unternehmensberatung Dr. Kraus &amp; Partner. Als HR-Experte mit langj\u00e4hriger F\u00fchrungserfahrung (Konzern und Mittelstand) liegt sein Fokus vor allem im Bereich HR und HR-Development.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fmitarbeiter-zu-agilen-coaches-auswaehlen-und-ausbilden%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fmitarbeiter-zu-agilen-coaches-auswaehlen-und-ausbilden%2F&text=Mitarbeiter%20zu%20agilen%20Coaches%20ausw%C3%A4hlen%20und%20ausbilden\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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