{"id":5946,"date":"2019-05-03T10:32:11","date_gmt":"2019-05-03T08:32:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=5946"},"modified":"2019-02-21T15:30:04","modified_gmt":"2019-02-21T13:30:04","slug":"kooperativ-kollaborativ-kokreativ-kennzeichen-der-neuen-zusammenarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/kooperativ-kollaborativ-kokreativ-kennzeichen-der-neuen-zusammenarbeit\/","title":{"rendered":"Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ &#8211; Kennzeichen der neuen Zusammenarbeit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Unsere Arbeitswelt ist komplexer und vernetzter denn je. Das bringt neue Herausforderungen. Unternehmen versuchen ihre Organisation anzupassen. Im Wesentlichen mit Matrixstrukturen und Projektarbeit. Doch das alleine scheint nicht auszureichen. <\/strong><strong>Guerillak\u00e4mpfe zwischen Abteilungen, Boykotte zwischen CEO und F\u00fchrungskr\u00e4ften sind sicher nicht die Regel. Fehlende Abstimmung und mangelnder Informationsfluss aber schon.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eProbleme kann man niemals mit derselben Denkweise l\u00f6sen, durch die sie entstanden sind\u201c, das sagte schon Albert Einstein. Die alten Denkweisen, denen wir noch immer zutiefst verhaftet sind, lauten Wettbewerbsdenken und Arbeitsteilung \u2013 und die stammen aus dem Industriezeitalter. Heute stehen wir mit beiden Beinen im Wissenszeitalter und das erfordert nicht nur neue Methoden und Organisationsformen, sondern einen neuen Mindset, wie folgendes Beispiel aus einem Unternehmen zeigt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Es ist nicht alles so wie es scheint<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem internationalen Seminar f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte sprechen wir dar\u00fcber, wie die abteilungs\u00fcbergreifende Zusammenarbeit in Unternehmen gef\u00f6rdert werden kann. Der 33-j\u00e4hrige Khalid ist \u00a0Einkaufsleiter am sehr traditionell gepr\u00e4gten deutschen Standort eines internationalen Unternehmens. Er berichtet von einem t\u00e4glichen 9-Uhr-Meeting aller Abteilungsleiter. Dort werden aktuelle Informationen ausgetauscht, Probleme besprochen und sofort nach L\u00f6sungen gesucht. Alle sind sich einig, dass das eine gute Ma\u00dfnahme ist. In der Pause kommt Khalid etwas z\u00f6gerlich auf mich zu. Ich frage ihn: \u201eWas kann ich f\u00fcr dich tun?\u201c. Er kommt noch einmal auf das 9-Uhr-Meeting zur\u00fcck: \u201eLeider l\u00e4uft es nicht so toll, wie es klingt.\u201c Er beschreibt sehr anschaulich, dass sich bei Problemen regelm\u00e4\u00dfig drei der langj\u00e4hrigen Abteilungsleiter innerhalb von 5 Minuten anschreien und statt nach L\u00f6sungen zu suchen, sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben. Schlimmer noch, es wurde bereits ein Workshop durchgef\u00fchrt, um dieses Verhalten zu reflektieren. Dort wurden klare Vereinbarungen getroffen, und trotzdem fallen die Kollegen immer wieder auf dieses Kompetenzgerangel zur\u00fcck. Khalid fragt, was er tun soll. Er hat bereits in vielen L\u00e4ndern gearbeitet und kann sich gut anpassen. Er h\u00e4lt das zwar nicht f\u00fcr so sinnvoll, aber soll er eventuell auch schreien?<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">F\u00fchrungskultur als Wettbewerbstreiber<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Spannend auch, was die weitere Analyse ergibt: Das t\u00e4gliche 9-Uhr-Meeting durchzuf\u00fchren, ist eine Vorgabe des Konzerns. Die Idee dahinter macht absolut Sinn, denn so wird der Informationsfluss gef\u00f6rdert und auf Probleme kann schnell reagiert werden. Ein zentrales Instrument agilen Arbeitens. Wie sich zeigt, funktioniert genau das aber nicht, wenn die Beteiligten noch in alten Denk- und Verhaltensmustern verhaftet sind. Die kommen dann zum Vorschein, wenn der Druck hoch ist. Was n\u00fcchtern betrachtet absolut einleuchtet und als w\u00fcnschenswert bezeichnet wird, spielt pl\u00f6tzlich keine Rolle mehr, \u201ewenn es darauf ankommt\u201c. Dann \u00fcbernimmt der Wettbewerbsmodus die F\u00fchrung und der hei\u00dft, einer gewinnt und viele verlieren. Ein weiterer Wettbewerbstreiber ist die F\u00fchrungskultur. Wie sich auch herausstellt, ist der Standortleiter noch vom \u201ealten Schlag\u201c. Wenn die Dinge nicht laufen, erh\u00f6ht er einfach den Druck auf den Einzelnen und spielt die Abteilungen schon mal gegeneinander aus. \u201eWir wissen doch, dass die in der Entwicklung keinen Plan haben. Da m\u00fcsst ihr in der Produktion jetzt mal euer Ding machen.\u201c Wie seine Abteilungsleiter zum Ziel kommen, ist ihm egal. Hauptsache die Zahlen stimmen zum Quartalsende. Konkurrenz belebt ja das Gesch\u00e4ft. Das ist ein Grundsatz, der im Zeitalter der Industrialisierung entwickelt wurde und sehr lange wirtschaftlichen Erfolg bescherte. Heute macht Konkurrenz, insbesondere die interne, das Gesch\u00e4ft kaputt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Zusammenarbeit auf einem neuen Niveau<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einzelk\u00e4mpfertum und ICH-bezogene Machtspiele sorgen daf\u00fcr, dass alle verlieren. Komplexe Herausforderungen k\u00f6nnen nur durch Zusammenarbeit auf einem neuen Niveau gel\u00f6st werden. Kooperation und Kollaboration sind heute der Schl\u00fcssel zum Erfolg. Hei\u00dft das nun, zur\u00fcck zum Miteinander von alten Tagen, weil da alles besser war? Keineswegs. Wir m\u00fcssen uns vorw\u00e4rtsbewegen, hin zu einem neuen WIR im Business, das den heutigen Anforderungen gerecht wird. \u201eAber wir arbeiten doch eigentlich ganz gut zusammen\u201c, werden an dieser Stelle viele Mitarbeiter und F\u00fchrungskr\u00e4fte f\u00fcr sich in Anspruch nehmen. Gemessen wird das meist an alten Wertvorstellungen. Was wir kennen ist: \u201aEiner sagt an und die anderen machen loyal mit\u2018. So haben mein Gro\u00dfvater und mein Vater in einem gro\u00dfen Industriebetrieb gearbeitet. Ich nenne das Clan-WIR. Viele \u00e4ltere Mitarbeiter sehnen sich danach zur\u00fcck, \u201eWei\u00dft du, fr\u00fcher war das ein ganz anderes Klima. Da hat man dem Unternehmen noch etwas bedeutet, da war man etwas wert.\u201c Kein Wunder, das bietet Geborgenheit. Wer mitmacht ist sicher. Das Arbeitsergebnis ist aber jeweils auf den Horizont der F\u00fchrungskraft reduziert und der einzelne Mitarbeiter eher unm\u00fcndig. In Familienbetrieben findet man das zum Teil heute noch. In einem komplexen Umfeld bleibt der Betrieb mangels Agilit\u00e4t aber schnell auf der Strecke und Mitarbeiter, die es vorziehen, eigenverantwortlich zu denken und zu handeln, werden nicht lange dort arbeiten.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Spr\u00fcnge, Schleifen und st\u00e4ndige Interaktion<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann gibt es noch das Amtsstuben-WIR. Arbeitsprozesse sind bis ins Kleinste durchstrukturiert und geregelt. Dem Einzelnen wird mehr Verantwortung \u00fcbergeben. Alles ist so hervorragend durchorganisiert, dass jeder Mitarbeiter unabh\u00e4ngig bearbeiten kann, wof\u00fcr er zust\u00e4ndig ist. Beh\u00f6rden haben es darin zur Perfektion gebracht, aber auch Unternehmen setzen nat\u00fcrlich auf Arbeitsteilung, denn das beschleunigt den Arbeitsprozess \u2013 so das Prinzip. Abteilungen k\u00f6nnen unabh\u00e4ngig von anderen mit ihrem eigenen Wissen und Ressourcen arbeiten und sich auf eigene Ziele fokussieren. Der fehlende Blick oder das mangelnde Interesse f\u00fcr externe Beziehungen und Zusammenh\u00e4nge ist heute auch unter dem Begriff \u201eSilomentalit\u00e4t\u201c bekannt. \u00a0Die Hoffnung ist verbreitet, dass die Arbeitsteilung weiterhin so funktionieren k\u00f6nnte: \u201eWenn jeder nur einfach seine Aufgaben erledigen w\u00fcrde\u201c, h\u00f6rt man nicht nur entnervte Projektleiter st\u00f6hnen. Tats\u00e4chlich gibt es allerdings kaum noch Aufgaben, die linear abgearbeitet werden k\u00f6nnen. Es gibt Spr\u00fcnge und Schleifen und st\u00e4ndige Interaktion zwischen den Beteiligten. Das f\u00fchrt zum Einsatz agiler Methoden<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Eine neue tragf\u00e4hige WIR-Kultur<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">So wie wir neue Organisationsformen und Methoden entwickeln und einsetzen, m\u00fcssen wir auch eine neue tragf\u00e4hige WIR-Kultur entwickeln. Also nicht zur\u00fcck zu, sondern hin zu einem neuen WIR. Dieses neue WIR braucht genau die starken ICHs, die unsere Leistungsgesellschaft gef\u00f6rdert hat, allerdings mit einem kooperativen Mindset. Was wir bisher gelernt und trainiert haben ist, uns entweder durchzusetzen, abzugrenzen oder zu folgen. Jetzt geht es um die F\u00e4higkeit, sich selbst zu organisieren, sich einzubringen, flexibel und offen zusammenzuarbeiten und gemeinsam L\u00f6sungen zu entwickeln. Menschen mit einem kooperativen Mindset \u00fcbernehmen aktiv Verantwortung f\u00fcr das Gesamtziel und denken \u00fcber ihre Rolle und ihren Verantwortungsbereich hinaus.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Gemeinsam eng an Probleml\u00f6sungen arbeiten<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Begriff, der im Deutschen nicht sehr positiv belegt ist, taucht im Zusammenhang mit agiler Zusammenarbeit immer h\u00e4ufiger auf: Kollaboration. Es geht dabei nicht nur darum, kooperationswillig zu sein, sondern auch in der Lage dazu, gemeinsam eng an Probleml\u00f6sungen zu arbeiten, die eben nicht einfach durch arbeitsteiliges Herangehen herbeigef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Hier gibt es keine Hierarchien mehr, keinen, der ansagt, was wann und wie zu tun ist. Das Team organisiert sich ebenso selbst wie es innerhalb des Teams jeder Einzelne tut. Eine wichtige Frage: Wie machen wir uns fit f\u00fcr dieses neue WIR im Business? Das geht am besten, indem wir gewohnte Impulse hinterfragen und neue Verhaltensweisen bewusst trainieren. Beispielsweise mit folgenden 10 Kollaborations-Hacks.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">10 Kollaborations-Hacks<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wir sind alle verbunden <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser Handeln wird sich immer auf andere auswirken. Aufgrund der Komplexita\u0308t der Zusammenha\u0308nge, ko\u0308nnen wir mo\u0308glicherweise nicht immer u\u0308berblicken und kontrollieren, auf wie viele andere und wie genau. Das a\u0308ndert jedoch nichts an der Tatsache, dass es passiert. Wir sind immer Teil eines gro\u0308\u00dferen WIR \u2013 das ist keine Entscheidung, sondern eine Tatsache. Damit sind wir weder machtlos noch unabha\u0308ngig. Jeder Einzelne von uns gestaltet das WIR und damit die Lebens- und Arbeitsumwelt, in der wir uns befinden. Richten wir unser Verhalten danach aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ko-zentriert statt konzentriert<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sich auf die eigenen Interessen konzentrieren oder machen was der andere will oder zur Not noch feilschen. So sieht unser Weg zur L\u00f6sungsfindung meist aus. Schwarz-wei\u00df ist f\u00fcr unser Gehirn viel leichter. Ko-zentriert zu denken, hei\u00dft nach sowohl-als-auch-L\u00f6sungen zu suchen. So k\u00f6nnen wir in Kontakt mit unserem Kollaborationspartnern bleiben \u2013 auch wenn es einmal schwierig wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Interessen statt Positionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Win-Win-L\u00f6sungen lassen sich nur finden, wenn wir uns \u00fcber die eigenen Interessen und die Interessen der anderen Beteiligten klar werden. Wie gut, dass wir die nat\u00fcrliche F\u00e4higkeit haben, zu kommunizieren und andere Perspektiven einzunehmen. Wenden wir sie an, um besser zu verstehen, statt unsere Positionen zu zementieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gemeinsamkeiten suchen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gemeinsamkeiten machen sympathisch. Unterschiede trennen. Unser Gehirn ist st\u00e4ndig am vergleichen. Wir haben die Wahl, worauf wir uns fokussieren. Wenn wir es uns zum Grundsatz machen, zum Einstieg in ein Gespr\u00e4ch eine Sache herauszufinden oder zu unterstreichen, die wir gemeinsam haben, wird aus dem Small Talk pl\u00f6tzlich ein \u201aStrong Impact (starke Wirkung) Talk\u2018.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Andersartigkeit <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir vergleichen nicht nur, wir bewerten auch sofort. Dabei betrachten wir uns selbst mit unseren Werten und Vorlieben gerne als das Normalma\u00df. Wer anders ist, ist dann nicht normal. Wird es schwierig, wird diese innere Haltung zum Konfliktversch\u00e4rfer. Der Tipp eines buddhistischen M\u00f6nches: \u201eWenn ich mich dabei erwische, dass ich bewerte, erg\u00e4nze ich einfach: Genau wie ich\u201c. Das erinnert mich daran, dass ich nicht so anders bin und erlaubt es mir in einer wertsch\u00e4tzenden Haltung zu bleiben. Die Basis f\u00fcr echte Kollaboration. Denn die funktioniert nur auf Augenh\u00f6he, indem verschiedene Pers\u00f6nlichkeiten zusammenwirken, um gemeinsam etwas zu erreichen, was alleine nie gelingen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Geber-Mentalit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Gesetz der Gegenseitigkeit \u2013 Geben und Nehmen \u2013 ist ein menschliches Grundprinzip. Auch Kollaboration erfordert die Bereitschaft zu geben. Allen Bedenken \u201eWas, wenn der andere es nicht zu sch\u00e4tzen wei\u00df?\u201c und \u00c4ngsten \u201eWas, wenn ich ausgenutzt werde?\u201c zum Trotz \u2013 Geber-Mentalit\u00e4t lohnt sich in jedem Fall, weil Geben erfolgreich, erf\u00fcllt und gl\u00fccklich macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das WIR im Blick<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erkennen wir das WIR als Organismus, hat das WIR auch das Recht auf eine Stimme. Das funktioniert am besten mit einem WIR-Stuhl. W\u00e4hrend eines Meetings kann sich jeder Teilnehmer zu jedem Zeitpunkt auf diesen Stuhl setzen und dem WIR eine Stimme geben. Durch das Verlassen des Ich-\/Du-Fokus, nehmen wir statt einer polarisierenden Sichtweise eine \u00fcbergeordnete Perspektive ein, die uns hilft, neue, gemeinsame L\u00f6sungen zu finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Feedback der Entwicklungsturbo<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zusammenarbeit bietet uns die M\u00f6glichkeit, uns deutlich schneller zu entwickeln als alleine \u2013 sofern wir kontinuierlich R\u00fcckmeldung erhalten. Feedback ist eine wunderbare M\u00f6glichkeit, jemandem etwas Wertvolles zu geben und damit in ein kollaboratives Miteinander zu investieren. Und nat\u00fcrlich kann man auch andere aktiv darum bitten. Je spezifischer wir beschreiben wof\u00fcr, desto konstruktiver wird die Antwort sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aktiv zuh\u00f6ren<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kollaborative Gespr\u00e4chspartner zeichnen sich dadurch aus, dass sie andere aktiv zu deren Meinung und Ideen befragen und gut zuh\u00f6ren \u2013 auch wenn unter Stress erfahrungsgem\u00e4\u00df unser Interesse an anderen Sichtweisen gegen Null sinkt. Dabei lebt gerade Kollaboration von verschiedenen Sichtweisen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Psychologische Sicherheit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So lautet der Schl\u00fcsselfaktor f\u00fcr erfolgreiche Zusammenarbeit in Teams. Das ist das Ergebnis einer zweija\u0308hrigen Studie namens Aristoteles, die Google mit \u00fcber 180 ihrer eigenen Teams durchgef\u00fchrt hat. Es geht um den Glauben, dass man nicht bestraft oder blo\u00dfgestellt wird, wenn man Ideen, Fragen, Bedenken oder Fehler anspricht. Sobald wir ein sicheres Umfeld schaffen, in dem andere sich sicher f\u00fchlen, ihre Meinung zu teilen, steigern wir automatisch die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschen um uns herum kooperativer denken und handeln.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Autorin:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-5657\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/stahl_portrait_2017-120x120.jpg\" alt=\"stahl_portrait\" width=\"120\" height=\"120\" \/><strong>Ulrike Stahl<\/strong> ist Rednerin, Autorin und Expertin f\u00fcr das neue WIR im Business. Wie geht erfolgreiche Zusammenarbeit in einem agilen und globalen Umfeld? Wie entwickeln wir einen WIR-Mindset f\u00fcr uns selbst, in unseren Unternehmen und unter unseren Mitarbeitern? Dar\u00fcber schreibt und redet sie mit internationaler Erfahrung und Begeisterung. Sie ist Autorin des Buches \u201eSo geht WIRTSCHAFT! Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ.\u201c Als Design Thinking Coach und Coach f\u00fcr Top Teams ist sie am Puls der Zeit und genau das macht ihre Vortr\u00e4ge so packend und lebensnah.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fkooperativ-kollaborativ-kokreativ-kennzeichen-der-neuen-zusammenarbeit%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fkooperativ-kollaborativ-kokreativ-kennzeichen-der-neuen-zusammenarbeit%2F&text=Kooperativ.%20Kollaborativ.%20Kokreativ%20%E2%80%93%20Kennzeichen%20der%20neuen%20Zusammenarbeit\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button xing shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#29888a\"><a href=\"https:\/\/www.xing.com\/spi\/shares\/new?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fkooperativ-kollaborativ-kokreativ-kennzeichen-der-neuen-zusammenarbeit%2F\" title=\"Bei XING teilen\" aria-label=\"Bei XING teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#126567; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 25 32\"><path fill=\"#126567\" d=\"M10.7 11.9q-0.2 0.3-4.6 8.2-0.5 0.8-1.2 0.8h-4.3q-0.4 0-0.5-0.3t0-0.6l4.5-8q0 0 0 0l-2.9-5q-0.2-0.4 0-0.7 0.2-0.3 0.5-0.3h4.3q0.7 0 1.2 0.8zM25.1 0.4q0.2 0.3 0 0.7l-9.4 16.7 6 11q0.2 0.4 0 0.6-0.2 0.3-0.6 0.3h-4.3q-0.7 0-1.2-0.8l-6-11.1q0.3-0.6 9.5-16.8 0.4-0.8 1.2-0.8h4.3q0.4 0 0.5 0.3z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fkooperativ-kollaborativ-kokreativ-kennzeichen-der-neuen-zusammenarbeit%2F\" title=\"Bei LinkedIn teilen\" aria-label=\"Bei LinkedIn teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button whatsapp shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#5cbe4a\"><a href=\"https:\/\/api.whatsapp.com\/send?text=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fkooperativ-kollaborativ-kokreativ-kennzeichen-der-neuen-zusammenarbeit%2F%20Kooperativ.%20Kollaborativ.%20Kokreativ%20%E2%80%93%20Kennzeichen%20der%20neuen%20Zusammenarbeit\" title=\"Bei Whatsapp teilen\" aria-label=\"Bei Whatsapp teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#34af23; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#34af23\" d=\"M17.6 17.4q0.2 0 1.7 0.8t1.6 0.9q0 0.1 0 0.3 0 0.6-0.3 1.4-0.3 0.7-1.3 1.2t-1.8 0.5q-1 0-3.4-1.1-1.7-0.8-3-2.1t-2.6-3.3q-1.3-1.9-1.3-3.5v-0.1q0.1-1.6 1.3-2.8 0.4-0.4 0.9-0.4 0.1 0 0.3 0t0.3 0q0.3 0 0.5 0.1t0.3 0.5q0.1 0.4 0.6 1.6t0.4 1.3q0 0.4-0.6 1t-0.6 0.8q0 0.1 0.1 0.3 0.6 1.3 1.8 2.4 1 0.9 2.7 1.8 0.2 0.1 0.4 0.1 0.3 0 1-0.9t0.9-0.9zM14 26.9q2.3 0 4.3-0.9t3.6-2.4 2.4-3.6 0.9-4.3-0.9-4.3-2.4-3.6-3.6-2.4-4.3-0.9-4.3 0.9-3.6 2.4-2.4 3.6-0.9 4.3q0 3.6 2.1 6.6l-1.4 4.2 4.3-1.4q2.8 1.9 6.2 1.9zM14 2.2q2.7 0 5.2 1.1t4.3 2.9 2.9 4.3 1.1 5.2-1.1 5.2-2.9 4.3-4.3 2.9-5.2 1.1q-3.5 0-6.5-1.7l-7.4 2.4 2.4-7.2q-1.9-3.2-1.9-6.9 0-2.7 1.1-5.2t2.9-4.3 4.3-2.9 5.2-1.1z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#e70f18\"><a href=\"https:\/\/www.pinterest.com\/pin\/create\/link\/?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fkooperativ-kollaborativ-kokreativ-kennzeichen-der-neuen-zusammenarbeit%2F&media=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fwp-content%2Fuploads%2F2019%2F01%2FKooperativ.-Kollaborativ.-Kokreativ.jpg&description=Kooperativ.%20Kollaborativ.%20Kokreativ%20%E2%80%93%20Kennzeichen%20der%20neuen%20Zusammenarbeit\" title=\"Bei Pinterest pinnen\" aria-label=\"Bei Pinterest pinnen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#cb2027; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#cb2027\" d=\"M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Arbeitswelt ist komplexer und vernetzter denn je. Das bringt neue Herausforderungen. Unternehmen versuchen ihre Organisation anzupassen. Im Wesentlichen mit Matrixstrukturen und Projektarbeit. Doch das alleine scheint nicht auszureichen. Guerillak\u00e4mpfe zwischen Abteilungen, Boykotte zwischen CEO und F\u00fchrungskr\u00e4ften sind sicher nicht die Regel. Fehlende Abstimmung und mangelnder Informationsfluss aber schon. \u201eProbleme kann man niemals mit derselben [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5947,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[34,32,31,33,48],"tags":[154,153,170,155,78,168,132],"class_list":["post-5946","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kommunikation","category-fuehrungskraefteentwicklung","category-fuehrungskraeftetraining","category-leadership","category-management","tag-fuehrungskraefteentwicklung","tag-fuehrungskraeftetraining","tag-human-resources","tag-kommunikation","tag-leadership-2","tag-management","tag-personalentwicklung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5946","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5946"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5946\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5948,"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5946\/revisions\/5948"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5947"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5946"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5946"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5946"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}