{"id":6236,"date":"2019-08-26T09:46:00","date_gmt":"2019-08-26T07:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=6236"},"modified":"2019-05-08T18:45:50","modified_gmt":"2019-05-08T16:45:50","slug":"klassisches-oder-agiles-projektmanagement-oder-spielt-die-tektonik-mit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/klassisches-oder-agiles-projektmanagement-oder-spielt-die-tektonik-mit\/","title":{"rendered":"Klassisches oder agiles Projektmanagement? Oder: Spielt die Tektonik mit?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Klassisches oder agiles Projektmanagement &#8211; Oder doch hybrides Projektmanagement? Diese Frage hat sich in vielen Unternehmen zu einer Glaubensfrage entwickelt. Dabei haben beide Ans\u00e4tze St\u00e4rken und Schw\u00e4chen. Deshalb ist es in der Praxis oft sinnvoll, das Beste bzw. Zielf\u00fchrendste aus den beiden Projektmanagement-Welten zu vereinen. <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Tektonik\u00a0befasst sich mit den Kontinentalplatten der Erde. Diese bewegen sich, also entfernen sich voneinander und driften aufeinander zu. Die hieraus resultierenden Spannungen f\u00fchren zu Erdbeben und Vulkanausbr\u00fcchen. Und diese l\u00f6sen wiederum Tsunamis und \u00dcberschwemmungen aus, die oft unvorstellbare Sch\u00e4den bewirken \u2013 wie zum Beispiel der Tsunami 2004 im indischen Ozean und 2011 im japanischen Fukushima.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4hnlich Spannungen, die zu folgenschweren Sch\u00e4den f\u00fchren, registriert man nicht selten in Unternehmen, wenn es um die Frage geht: Auf welche Methoden setzen wir beim Projektmanagement \u2013 auf agile oder die (klassischen) Wasserfall-Methoden? Dann stehen sich die Anh\u00e4nger der beiden Vorgehensweisen oft unvers\u00f6hnlich gegen\u00fcber. Und welches Vorgehen letztendlich gew\u00e4hlt wird, h\u00e4ngt prim\u00e4r von der Kultur im Unternehmen sowie den Machtverh\u00e4ltnissen in ihm ab, und nicht davon, welches Vorgehen zielf\u00fchrend ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb gibt es in dem damit verbundenen Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozess in der Regel auch Verlierer bzw. Personen oder Bereiche, die sich als solche empfinden. Und hieraus resultiert oft ein Dauerkonflikt, der nicht selten zu einem Scheitern der Projekte f\u00fchrt. Das legt zumindest eine Studie des Researchunternehmens Forrester nahe. Ihr zufolge scheitert circa die H\u00e4lfte aller (Change-)Projekte in Unternehmen, und nicht unwesentlich verantwortlich hierf\u00fcr ist die \u201eorganisatorische Kollision\u201c der Methoden.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Das klassische Projektmanagement gem\u00e4\u00df dem Wasserfall-Modell<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem Wasserfall-Modell zufolge besteht ein Projekt aus genau definierten, aufeinander folgenden Phasen; ebenso ist dies beim V-Modell, einer Weiterentwicklung des Wasserfall-Modells. Die wesentlichen Phasen im Wasserfall-Modell sind zum Beispiel bei der Softwareentwicklung:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Analyse<\/li>\n<li>Design<\/li>\n<li>Implementierung<\/li>\n<li>Test und<\/li>\n<li>Betrieb<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Phase 1 \u201eAnalyse\u201c werden zun\u00e4chst die Anforderungen vollst\u00e4ndig dokumentiert, um daraus ein Lasten- oder Pflichtenheft zu entwickeln. Erst danach wird ein Projektplan erstellt und werden die wahrscheinlichen Aufwendungen ermittelt. Gro\u00dfe Aufgaben werden im Zuge der Projektplanung in Teilaufgaben gegliedert und alle Aufgaben bez\u00fcglich des Zeit- und Ergebnisverlaufs miteinander verbunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Design-Phase (Phase 2) wird das L\u00f6sungskonzept erarbeitet. Bei Software-Projekten sind dies die Architektur und das Systemdesign. Die Implementierungsphase (Phase 3) umfasst die gesamte Programmierung der Anforderungen auf Basis des Lastenhefts und im Rahmen des Projektplans. Das Ergebnis der Implementierungsphase ist ein Software-Produkt, das in der nachfolgenden Test-Phase (Phase 4) zum ersten Mal als Gesamtprodukt getestet wird (Alpha-Test). Dies geschieht meist durch die Entwickler selbst. Als Beta-Version\u00a0geht die Software danach an ausgew\u00e4hlte Endnutzer, und erst hier zeigt sich, ob das Produkt die zuvor definierten Anforderungen und Erwartungen der Anwender erf\u00fcllt. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Testphase wird die Software f\u00fcr den Betrieb freigegeben bzw. ein Release erstellt. Mit dem Release beginnt der Einsatz der Software und die f\u00fcnfte und letzte Phase des Modells (Betrieb). Auftretende Fehler werden behoben, notwendige Verbesserungen und Erg\u00e4nzungen eingebaut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Theoretisch soll das Wasserfall- bzw. V-Modell Projektrisiken sowohl kosten- als auch terminseitig vermeiden. Sinnvoll ist sein Einsatz daher bei Projekten, bei denen sich auf Sicht nichts \u00e4ndert und es kaum Anpassungen gibt. Ideal sind Projekte, die sich in Struktur und Aufgabenstellung wiederholen und einen \u00fcberschaubaren Zeitraum dauern. Das sind oft regulierte Projekte, bei denen<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>es darauf ankommt, Gesetze und Vorschriften einzuhalten, und<\/li>\n<li>eine umfassende Dokumentation n\u00f6tig ist wie z.B. in der Pharmaindustrie oder Medizintechnik.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erfahrung zeigt jedoch, dass zum Beispiel nur wenige Software-Projekte diesen Parametern unterliegen. Deshalb birgt die Wasserfall-Methode bei der Softwareentwicklung viele Risiken. \u00c4hnlich verh\u00e4lt es bei fast allen gr\u00f6\u00dferen Change- und Transformationsprojekten in Unternehmen. Dies ist ein Grund, warum viele Unternehmen nach anderen Projektmanagement-Ans\u00e4tzen suchen. Ein weiterer ist: Die Komplexit\u00e4t der Anforderungen und die bestehenden Wechselwirkungen im System lassen es bei vielen Projekten kaum zu, klare Projektphasen zu planen. Hinzu kommt ein sich schnell wandelndes Umfeld, mit nicht planbaren neuen Erkenntnissen und Einfl\u00fcssen. Ungeplante Verl\u00e4ufe, neue Informationen und komplexe Strukturen f\u00fchren beim klassischen Projektmanagement oft dazu, dass Projekte gestoppt und neu ausgerichtet werden m\u00fcssen. Drastische Termin- und Kostenverschiebungen sind die Folge.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Das agile Projektmanagement: eine Antwort auf die gestiegene Komplexit\u00e4t<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das agile Projektmanagement \u2013 zum Beispiel bei der Softwareentwicklung \u2013 bedient sich meist des SCRUM-Modells. Sein wesentlicher Unterschied zum Wasserfall- bzw. V-Modell ist: Das (Entwicklungs-)Projekt wird nicht von vorne bis hinten durchgeplant, vielmehr folgt das Vorgehen einer Vision. Dadurch entfallen detaillierte Lasten- und Pflichtenhefte. Zudem ist das Vorgehen<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>inkrementell, also in kleinen aufeinander aufbauenden Schritten erfolgend, und<\/li>\n<li>iterativ, also sich in Reflexions- und Wiederholungsschleifen vollziehend.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein SCRUM-Projekt hat drei Kernelemente:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>das Product Backlog,<\/li>\n<li>das Sprint Backlog und<\/li>\n<li>das Produkt-Inkrement.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Mittelpunkt des Geschehens stehen jedoch die Stakeholder (Kunden\/Anwender) und die User-Storys. Die User-Storys beschreiben die Anforderungen an das Endprodukt bzw. die Probleml\u00f6sung aus der Benutzerperspektive. Sie werden meist vom Product-Owner \u2013 also der Person, die letztlich f\u00fcr die Arbeit des Entwicklungsteams und die Qualit\u00e4t des Endprodukts verantwortlich ist \u2013 mit den Stakeholdern verfasst. Die User-Storys werden parallel zur Entwicklung in einem fortlaufenden Prozess definiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Projekt selbst gliedert sich beim agilen Projektmanagement nicht in Phasen, sondern eine Abfolge circa drei- bis vierw\u00f6chiger Sprints. In ihnen werden die User-Storys den Entwicklungsteams zugewiesen und zwar jeweils so viele wie vom Team in dieser Zeit leistbar sind. T\u00e4gliche Kurzmeetings, Dailys genannt, dienen der Transparenz und Kommunikation innerhalb der SCRUM- bzw. Entwicklungsteams. Probleme werden dort angesprochen und gegebenenfalls sofort gel\u00f6st. Ist ein Sprint zu Ende, steht das entwickelte Produkt-Inkrement dem SCRUM-Team und den Stakeholdern zum Beispiel als lauff\u00e4hige Software zur Verf\u00fcgung. Der n\u00e4chste Sprint kann gestartet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das SCRUM-Modell entstand aus der Erkenntnis, dass viele Software-und IT-Projekte heute sehr komplex sind und einer permanenten Ver\u00e4nderung im Projektverlauf unterliegen. Zudem sind zu Beginn die Vorgaben und Anforderungen oft unklar. Ein agiles Vorgehen ist jedoch keine Erfolgsgarantie. Das zeigen zahlreiche Projekte. Eine wesentliche Schwachstelle bei SCRUM-Projekten ist: Die Einsch\u00e4tzung des Machbaren in einem Sprint durch die Entwickler ist oft zu optimistisch. Deshalb werden die Sprintziele nicht erreicht. Das erschwert es der Projektleitung, einen l\u00e4ngeren Zeitraum zu planen und zu budgetieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein zentraler Erfolgsfaktor bei agilen Projekten ist die Reife und Homogenit\u00e4t des Entwicklungsteams. Dieser Anforderung wird in der Praxis oft kaum Rechnung getragen; am wenigsten in Organisationen, die im \u00dcbergang von der traditionellen zur agilen Planung sind. Sie untersch\u00e4tzen oft auch die damit verbundene kulturelle und organisatorische Herausforderung.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Unternehmen im \u00dcbergang beim Projektmanagement<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die meisten Unternehmen sind heute als Gesamtorganisation weder agil, noch nicht agil. Denn sie sehen sich seit Jahren mit einer erh\u00f6hten Komplexit\u00e4t konfrontiert und suchen nach M\u00f6glichkeiten, flexibler auf neue Herausforderungen zu reagieren. Dabei wird das Einbeziehen der Mitarbeiter meist als Schl\u00fcssel zu mehr Flexibilit\u00e4t und einer h\u00f6heren Performance erachtet. Also werden agile Vorgehensweisen \u201eausprobiert\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb existieren aktuell in den Unternehmen beim Projektmanagement oft \u201eZwitter\u201c: Neue Mitarbeiter werden an Bord geholt mit dem Versprechen einer agilen, selbstbestimmten Arbeitsweise. Zugleich \u201eleben\u201c in der Organisation jedoch noch die alten Strukturen und das klassische Projektmanagement: Es existieren sozusagen Parallelwelten. Diese sind im Stadium des \u00dcbergangs normal und m\u00fcssen gemanagt werden. Das gilt insbesondere dann, wenn die Entscheidungstr\u00e4ger in der IT oder der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung einem agilen Projektmanagement eher kritisch bzw. abwartend skeptisch gegen\u00fcber stehen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Herausforderung: Parallelwelten managen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine klare Kommunikation der Parallelwelten ist das Fundament, auf das Unternehmen in der \u00dcbergangsphase setzen sollten, denn klar ist: Es ist nicht m\u00f6glich, den ber\u00fchmten Schalter umzulegen, um vom klassischen zum agilen Projektmanagement zu gelangen. Zudem haben agile Projekte auch Probleme, jedoch andere. Deshalb ist es wichtig, klar zu kommunizieren, welche Projekte nach welchen Regeln durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein agiles Projektmanagement ist darauf ausgerichtet, die Kunden und Anwender direkt in den Entwicklungs- bzw. Probleml\u00f6sungsprozess einzubinden und schnell sichtbare Zwischenergebnisse zu erzielen; das klassische Projektmanagement hingegen fokussiert auf eine umfassende Planung und Dokumentation vor dem Projektstart. Da beide Vorgehensweisen ihre Berechtigung haben, stellt sich die Frage: Wann die eine, wann die andere? Um diese zu beantworten, ist eine eindeutige Kommunikation n\u00f6tig; au\u00dferdem muss insbesondere auf der F\u00fchrungsebene ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr ein \u201esowohl, als auch\u201c geschaffen werden. Dann kann undogmatisch und erfolgsorientiert entschieden werden, welches Prinzip bei welchem Projekt gilt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Hybrides Projektmanagement: Das Beste aus zwei Welten vereinen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein hybrides Projektmanagement hat zum Ziel, eine optimale Arbeitsumgebung f\u00fcr die Teams zu schaffen \u2013 ohne Dogmen. Deshalb werden in hybriden Projekten Methoden und Werkzeuge aus beiden Welten genutzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Anfang eines hybriden Projektmanagements steht die Analyse-Phase: jedoch nicht des Gesamtprojekts in der Tiefe, sondern in einer eher groben Granulierung. Diese Phase wird begleitet von einem generellen Systemdesign. Nun wird das Grobgranulare aufgeteilt in Projektschritte, und ab diesem Augenblick werden agile Methoden eingesetzt und sowohl Analyse, Design, Implementierung, Test als auch Alpha-Betrieb parallel gefahren. Regelm\u00e4\u00dfige Dailys sorgen dabei daf\u00fcr, dass sich alle Beteiligten synchronisieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Phasen des Wasserfalls werden beim hybriden Projektmanagement in Iterationen, also Sprints, aufgeteilt. Dabei k\u00f6nnen alle Phasen des klassischen Wasserfall-Modells in einem Sprint vorkommen. So kann zum Beispiel im Rahmen eines Sprints die Analyse detailliert werden, ebenso das Systemdesign. Daraus entstehen im laufenden Sprint dann die User-Stories f\u00fcr den n\u00e4chsten Sprint. Analog dazu findet in einem Sprint die Entwicklung, der Test und am Ende des Sprints auch die Inbetriebnahme der Alpha-Version des Sprint-Ergebnisses statt. Dabei sind alle Methoden der agilen Vorgehensweise jedoch eingebettet in Wasserfall-Prinzipien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anstelle eines Statusmeetings endet der Sprint mit einem Review und der Retrospektive, bevor der n\u00e4chste Sprint gestartet wird. Alle gesammelten Erfahrungen kommen hierbei auf den Tisch und werden auf das gesamte, noch folgende Projekt abgeglichen. Es kann sein, dass dadurch Termine verschoben, Ressourcen angepasst und Erwartungen ver\u00e4ndert werden m\u00fcssen. Aber das Wesentliche hierbei ist: Die Risiken des Projekts werden mit jeder Iteration kleiner und treten nicht erst gegen Ende des Projekts zutage.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Changemanagement geh\u00f6rt dazu<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus dem Geschriebenen geht hervor: Das Zusammenspiel agiler und konventioneller Projektmethoden stellt beim Bestreben, die Agilit\u00e4t von Unternehmen zu erh\u00f6hen, einen nat\u00fcrlichen Entwicklungsschritt dar und damit geht ein Kultur- und Strukturwandel in der Organisation einher. Deshalb sollte dieser Prozess durch ein professionelles Change-Management bewusst sowie gezielt und geplant gesteuert werden. Die Aufgabe des Managements hierbei ist es, das Nebeneinander neuer und konventioneller Arbeitsweisen in Projekten zu erm\u00f6glichen und die erforderlichen Rahmenbedingungen hierf\u00fcr zu schaffen. Dazu geh\u00f6rt es auch, die unterschiedlichen Rollen, die in den verschiedenen Projekten wahrgenommen werden, zu kommunizieren und f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Transparenz zu sorgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr viele \u201eAnh\u00e4nger\u201c der agilen Methode bzw. des klassischen Projektmanagements wurde es zur Glaubensfrage, welcher Ansatz in Projekten den Vorzug verdient. Eine Kultur der Offenheit und Unvoreingenommenheit ist hier von Vorteil. Diese gilt es bereichs-, funktions- und hierarchie\u00fcbergreifend in den Unternehmen zu schaffen. Dann ist beim Projektmanagement auch die Tektonik beherrschbar.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Autoren:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Reiner Marquart <\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-6237\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Marquart-Reiner_Portrait-120x120.jpg\" alt=\"Marquart, Reiner_Portrait\" width=\"120\" height=\"120\" \/>ist Senior Consultant und Spezialist f\u00fcr Softwareentwicklung bei der Unternehmensberatung Dr. Kraus &amp; Partner, Bruchsal, die Unternehmen u.a. beim Einf\u00fchren eines agilen bzw. hybriden Projektmanagement unterst\u00fctzt sowie Agile Coaches und Transformation Consultants ausbildet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-6238\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Pifczyk-Alexander-15-MB-120x120.jpg\" alt=\"Pifczyk, Alexander\" width=\"120\" height=\"120\" \/>Alexander Pifczyk<\/strong> ist Senior Consultant und Partner bei Dr. Kraus und Partner mit dem Arbeitsschwerpunkt Change- und Projekt- Management.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fklassisches-oder-agiles-projektmanagement-oder-spielt-die-tektonik-mit%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Diese Frage hat sich in vielen Unternehmen zu einer Glaubensfrage entwickelt. Dabei haben beide Ans\u00e4tze St\u00e4rken und Schw\u00e4chen. Deshalb ist es in der Praxis oft sinnvoll, das Beste bzw. Zielf\u00fchrendste aus den beiden Projektmanagement-Welten zu vereinen. Die Tektonik\u00a0befasst sich mit den Kontinentalplatten der Erde. 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