{"id":7364,"date":"2021-04-08T10:07:48","date_gmt":"2021-04-08T08:07:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=7364"},"modified":"2021-02-03T12:15:02","modified_gmt":"2021-02-03T10:15:02","slug":"die-unternehmenskultur-gezielt-gestalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/die-unternehmenskultur-gezielt-gestalten\/","title":{"rendered":"Die Unternehmenskultur gezielt gestalten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Viele Top-Manager befassen sich ungern mit dem Thema Unternehmenskultur \u2013 auch weil es hierbei in ihren Augen so stark \u201emenschelt\u201c. Doch bei der Kulturentwicklung geht es prim\u00e4r um Fragen, die auch einen starken Einfluss auf solch harte Erfolgsparameter wie Ertrag und Marktanteil haben.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht wenige Unternehmensf\u00fchrer untersch\u00e4tzen, welche Chancen, aber auch Risiken in den sogenannten Soft Facts f\u00fcr das Erreichen der Unternehmensziele schlummern. Eine hoch motivierte Mannschaft kann scheinbar Unm\u00f6gliches erreichen. Eine Belegschaft hingegen, die innerlich gek\u00fcndigt hat, f\u00fchrt mittelfristig auch ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen in den Ruin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Gros der Unternehmensf\u00fchrer kennt die Auswirkungen der Unternehmenskultur auf die harten Zahlen. Entsprechend gro\u00df ist oft ihr Wunsch, diese zu ver\u00e4ndern. Zum Beispiel in die Richtung, dass die Mitarbeiter bei ihrer Arbeit st\u00e4rker an die Bed\u00fcrfnisse der Kunden denken. Oder dass aus Erkenntnissen schneller Entscheidungen abgeleitet und umgesetzt werden. Oder dass die Mitarbeiter st\u00e4rker als Team agieren.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Kulturentwicklung ist kein \u201eSozial-Klimbim\u201c<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotzdem wird in den meisten Betrieben keine bewusste Kulturarbeit betrieben, denn viele Unternehmensf\u00fchrer befassen sich ungern mit den Soft Facts. Zum einen weil sich diese Faktoren schwieriger als der Umsatz mit Kennzahlen erfassen lassen. Zum anderen weil sie \u2013 unbewusst \u2013 Kulturfragen oft als \u201eSozial-Klimbim\u201c erachten, der viel Zeit und Geld kostet. Das liegt auch daran, dass in der \u00f6ffentlichen Debatte das Thema Unternehmenskultur h\u00e4ufig mit dem Thema \u201eMitarbeiterhege und -pflege\u201c gleichgesetzt wird. So berichten zum Beispiel Zeitschriften unter dem Stichwort Unternehmenskultur meist \u00fcber Programme zum F\u00f6rdern der Mitarbeiter und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie suggerieren damit: Die Unternehmen mit den aufw\u00e4ndigsten Programmen dieser Art haben die beste Unternehmenskultur.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcbersehen wird dabei, dass sich in solchen Programmen zwar teilweise die Kultur eines Unternehmens widerspiegelt, letztlich geht es aber um tiefer gehende Fragen. Zum Beispiel: Von welchen Normen lassen sich Mitarbeiter und F\u00fchrungskr\u00e4fte bei ihrer Arbeit leiten? Oder: Von welchen Grundeinstellungen ist die Zusammenarbeit gepr\u00e4gt? Denken die Mitarbeiter eher \u201eWas mein Kollege macht, geht mich nichts an\u201c oder handeln sie nach der Maxime \u201eWir sind ein Team. Also sollten wir kooperieren\u201c? Oder wie geht das Unternehmen mit neuen Herausforderungen um? Werden sie verdr\u00e4ngt oder aktiv bearbeitet?<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Ver\u00e4nderung erfordert \u201eihre\u201c Zeit<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Unternehmensf\u00fchrer sind zudem \u00fcberzeugt: Die Kultur eines Unternehmens l\u00e4sst sich nur langsam und mit einem hohen Energieaufwand ver\u00e4ndern. Also verzichten sie im Alltag ganz auf den Versuch, weil es nach ihrer Auffassung \u201eWichtigeres\u201c und \u201eDringlicheres\u201c zu tun gibt. Diese Haltung ist verst\u00e4ndlich. Denn es dauert seine Zeit bis zum Beispiel aus einem beh\u00f6rden\u00e4hnlich agierenden Unternehmen ein kundenorientierter Dienstleister wird. Drei bis f\u00fcnf Jahre sollte man hierf\u00fcr bei gr\u00f6\u00dferen Organisationen schon einkalkulieren. Denn um einen solchen Turn-around zu vollziehen, gen\u00fcgt es nicht, die Strukturen zu ver\u00e4ndern. Die Mitarbeiter m\u00fcssen auch neue Denk- und Handlungsmuster sowie -routinen entwickeln. Das erfordert Zeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotzdem sollte der Versuch nicht unterbleiben, die Unternehmenskultur aktiv zu gestalten. Denn anders lassen sich viele unternehmerische Ziele &#8211; wie zum Beispiel der \u201eTechnologie-\u201c oder \u201eServicef\u00fchrer\u201c oder das \u201eertragsst\u00e4rkste Unternehmen\u201c in der Branche zu werden &#8211; nicht erreichen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Am Ball bleiben und Konsequenz zeigen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oft scheitert der Versuch, die Kultur zu ver\u00e4ndern, auch an folgendem Punkt: Die Unternehmensf\u00fchrer formulieren zwar entsprechende Entwicklungsziele, doch kaum sind sie verk\u00fcndet, wenden sie sich anderen Dingen zu. Die Aufgabe, die erforderlichen Entwicklungsma\u00dfnahmen einzuleiten und umzusetzen, delegieren sie an eine junge F\u00fchrungskraft, die sich bew\u00e4hren soll, oder eine Stabsabteilung. Die Botschaft, die deshalb bei den Mitarbeitern ankommt, ist: So wichtig ist das Ganze f\u00fcr unsere \u201eChefs\u201c nicht, sonst w\u00fcrden sie sich selbst darum k\u00fcmmern. Fatal wird dieses Signal, wenn die Unternehmensf\u00fchrung zudem in der Folgezeit widerspr\u00fcchliche Botschaften an die Mitarbeiter sendet. Dies ist oft der Fall. Hierf\u00fcr drei Beispiele:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Der Vorstand eines Unternehmens verk\u00fcndet \u201eWir wollen die Nummer 1 in Sachen Kundenorientierung werden\u201c; die Leistung der Bereiche misst er aber weiterhin rein am Ertrag.<\/li>\n<li>Ein Vertriebsleiter propagiert ein aktives Verkaufen. Er kontrolliert aber zum Beispiel nicht, ob seine Mitarbeiter Angebote nachfassen.<\/li>\n<li>Ein Bereichsleiter verk\u00fcndet \u201eWir f\u00fchren in jedem Quartal ein Mitarbeitergespr\u00e4ch, weil dies wichtig ist\u201c. Doch wenn diese anstehen, verschiebt er sie regelm\u00e4\u00dfig oder l\u00e4sst sie ausfallen.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Unternehmensf\u00fchrer einen kulturellen Wandel w\u00fcnschen, m\u00fcssen sie dies durch ihr Verhalten dokumentieren. Sie m\u00fcssen ihren Mitarbeitern die neue Kultur vorleben. Hierf\u00fcr ein Beispiel: Der Vorstand sagt \u201eWir wollen eine Vertrauenskultur entwickeln und nicht mehr 20 Prozent unserer Zeit daf\u00fcr verschwenden, uns abzusichern\u201c. In diesem Fall muss der Vorstand auch selbst zeigen, dass er bereit ist, Risiken einzugehen. Zudem darf er Mitarbeiter nicht an den Pranger stellen, wenn diese Fehler machen. Und er sollte durch symbolische Handlungen signalisieren: Fortan ist ein neues Verhalten gefragt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Die richtigen Signale aussenden<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erneut ein Beispiel. Als Ferdinand Pi\u00ebch vor vielen Jahren VW-Manager wurde, schnappte er sich nach seinem Antritt einen Blaumann und stellte sich einige Tage ans Flie\u00dfband (das sagt zumindest die Legende). Hierdurch signalisierte er den Mitarbeitern: Ich sch\u00e4tze eure Arbeit, und es ist mir wichtig zu erfahren, was euch bewegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bedeutung solcher symbolischer Handlungen sollte man nicht untersch\u00e4tzen, doch es gibt systematischere Methoden zur Kulturanalyse. Hilfreich sind zum Beispiel, folgende Fragen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Wie werden die Mitarbeiter in dem Unternehmen\/Bereich prim\u00e4r motiviert? \u00dcber Gehalt, Provisionen, \u00f6ffentliche Anerkennung, Druck, durch Information, Partizipation?<\/li>\n<li>Nach welchen Kriterien werden neue Mitarbeiter ausgew\u00e4hlt und finden Bef\u00f6rderungen statt?<\/li>\n<li>Wie ist der Umgang der Mitarbeiter im Unternehmen\/Bereich? Eher partnerschaftlich oder hierarchisch? Sprechen sich die Mitarbeiter beispielsweise mit \u201edu\u201c oder \u201eSie\u201c an?<\/li>\n<li>Was wissen die Mitarbeiter \u00fcber die Kunden und wie behandeln sie diese? Wie Bittsteller, Auftraggeber oder Freunde\/Partner?<\/li>\n<li>Was ist in dem Unternehmen\/Bereich tabu? In welche Fettn\u00e4pfchen darf man keinesfalls treten?<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Ziel solcher Fragen ist es zu begreifen, wie das Unternehmen tickt. Denn nur so l\u00e4sst sich erkennen, wo Ver\u00e4nderungen ansetzen sollten, damit die Entwicklungsziele und damit auch die unternehmerischen Ziele erreicht werden.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Vorsicht bei Fusionen und Umstrukturierungen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besonders wichtig ist es, sich mit solchen Fragen zu befassen, wenn weitreichende Ver\u00e4nderungen anstehen \u2013 also zum Beispiel Organisationen umstrukturiert oder gar fusioniert werden sollen. Sonst ist die Gefahr des Scheiterns gro\u00df \u2013 zum Beispiel, weil Bereiche oder gar Unternehmen vorschnell zusammengefasst werden, deren Kulturen nicht harmonieren. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn in dem einen Bereich eher eine \u201eBeamtenmentalit\u00e4t\u201c herrscht, w\u00e4hrend im anderen \u201eUnternehmertypen\u201c dominieren. Oder wenn in dem einen Unternehmen nach dem Prinzip Befehl-Gehorsam gef\u00fchrt wird, w\u00e4hrend im anderen die Mitarbeiter gro\u00dfe Entscheidungsspielr\u00e4ume haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist diesem Fall sollten die Kulturen vor einer Fusion zun\u00e4chst angen\u00e4hert werden \u2013 au\u00dfer der Kultur-Crash ist gewollt. Denn wenn einem Bereich oder Unternehmen eine fremde Kultur \u00fcbergest\u00fclpt wird, macht sich bei den Betroffenen Unzufriedenheit und Unsicherheit breit. Die Identifikation mit der Arbeit und die Loyalit\u00e4t sinken. Das schl\u00e4gt sich in der Qualit\u00e4t der Arbeit nieder, was wiederum die Kunden sp\u00fcren. Folglich sinkt auch ihr Vertrauen in das Unternehmen und ihre Bindung an dieses.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn grundlegende Ver\u00e4nderungen anstehen, sollten Unternehmensf\u00fchrer sich zudem nie ausschlie\u00dflich auf ihre Einsch\u00e4tzung der Unternehmenskultur verlassen. Denn sie sind ein Teil der Organisation und pr\u00e4gen deren Kultur mit. Sie sind keine objektiven Beobachter. Dies gilt speziell f\u00fcr die Personen an der Spitze der Hierarchie. Sie haben zwar Zugang zu (fast) allen Daten, doch die weichen Informationen dringen nur gefiltert zu ihnen empor. Sie haben zudem aufgrund ihrer Funktion eine andere Sicht auf die Organisation als beispielsweise die Mitarbeiter in der Produktion oder im Verkauf. Deshalb sollten Unternehmensf\u00fchrer bei umfassenden Ver\u00e4nderungen eine Unternehmenskulturanalyse durchf\u00fchren lassen: von externen Spezialisten.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Drei Ebenen der Unternehmenskultur<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Organisationspsychologe Edgar Schein, einer der V\u00e4ter der Organisationsberatung, unterscheidet drei Ebenen, auf denen sich eine Unternehmenskultur manifestiert.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>Sichtbare, aber interpretationsbed\u00fcrftige Symbole:<\/strong> Ist die Architektur modern oder klassisch? Werden Gro\u00dfraum- oder Einzelb\u00fcros bevorzugt? Wie kleiden sich die Mitarbeiter? Wie ist der Umgangston? Wie sind die Geh\u00e4lter gestaffelt? Wie pr\u00e4sentiert sich das Unternehmen nach au\u00dfen \u2013 in Stellenanzeigen, Brosch\u00fcren, im Internet?<\/li>\n<li><strong>Teilweise unsichtbare Normen:<\/strong> Gibt es Leitlinien oder eine formulierte Vision? Wird diese im Alltag gelebt? Wie ist die Einstellung zu den Mitarbeitern? Werden sie eher zu einem wechselseitigen Verst\u00e4ndnis oder Konkurrenzverhalten ermutigt? Sollen sie eher selbstst\u00e4ndig arbeiten oder haben sie geringe Entscheidungsspielr\u00e4ume? Welche Geschichten \u00fcber die Firmengr\u00fcnder und Top-Manager kursieren im Unternehmen? Was wird dabei als besonders gut bzw. schlecht dargestellt?<\/li>\n<li><strong>Unsichtbare, meist unbewusste Basisannahmen<\/strong>: Dies sind selbstverst\u00e4ndliche Annahmen, die nicht mehr hinterfragt werden. Ist der Mensch grunds\u00e4tzlich eher gut oder schlecht? Welche Rolle spielt die Arbeit im Leben eines Menschen? Wie sollte der Umgang mit Mensch und Umwelt gestaltet sein?<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">All diese Faktoren zu erfassen, ist aufw\u00e4ndig \u2013 und manchmal auch \u00fcbertrieben. Wie wichtig aber eine fundierte Kulturanalyse ist, zeigt sich darin, wie oft auf dem Papier vollzogene Fusionen nicht die erhofften Synergien bringen. Leider werden den Verantwortlichen die Vers\u00e4umnisse in der Planungsphase meist erst im Laufe des Fusionsprozesses bewusst. Doch dann ist es oft schon zu sp\u00e4t, die Weichen neu zu stellen, denn: Grundlegende Entscheidungen sind bereits umgesetzt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Den Ver\u00e4nderungsprozess gezielt steuern<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb sollten Unternehmensf\u00fchrer zun\u00e4chst analysieren, wie ihr Unternehmen zurzeit tickt, bevor sie Ver\u00e4nderungsprozesse initiieren, die auch eine ver\u00e4nderte Kultur erfordern. Denn nur dann kann der Changeprozess so gestaltet werden, dass er auch real gelingt. Au\u00dferdem werden zum Steuern dieses Prozesses Parameter ben\u00f6tigt, aus denen sich ablesen l\u00e4sst: Befinden wir uns (noch) auf dem richtigen Weg? Sonst ist bei Bedarf kein korrigierendes Eingreifen m\u00f6glich. Deshalb f\u00fchren viele Unternehmen bei gr\u00f6\u00dferen Changeprojekten nach der ersten Kulturanalyse im Ein-, Zwei-Jahres-Rhythmus (abgespeckte) Folgeanalysen durch \u2013 beispielsweise in Form von Mitarbeiter- und Kundenbefragungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Analysen haben auch die Funktion, die bereits erfolgten Ver\u00e4nderungen f\u00fcr alle sichtbar zu machen. Denn weil Kulturver\u00e4nderungen so lange dauern, haben die Beteiligten zuweilen das Gef\u00fchl: \u201eDa bewegt sich nichts.\u201c Deshalb sollten auch kleine Fortschritte erfasst und kommuniziert werden, damit die Prozessbeteiligten nicht die Zuversicht verlieren.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber den Autor:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-662\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Kraus-Georg-Dr-ohne-Brille-2007-120x120.jpg\" alt=\"Georg Kraus\" width=\"120\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Kraus-Georg-Dr-ohne-Brille-2007-120x120.jpg 120w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Kraus-Georg-Dr-ohne-Brille-2007-210x210.jpg 210w\" sizes=\"auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px\" \/>Dr. Georg Kraus<\/strong> ist gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der Unternehmensberatung Dr. Kraus &amp; Partner, Bruchsal, die unter anderem eine Ausbildung zum Agile Coach und Transformation Consultant anbietet. Er ist unter anderem Lehrbeauftragter an der Universit\u00e4t Karlsruhe, der IAE in Aix-en-provence, der St. Gallener Business-School und der technischen Universit\u00e4t Clausthal.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fdie-unternehmenskultur-gezielt-gestalten%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fdie-unternehmenskultur-gezielt-gestalten%2F&text=Die%20Unternehmenskultur%20gezielt%20gestalten\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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