{"id":7375,"date":"2021-04-13T10:35:06","date_gmt":"2021-04-13T08:35:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=7375"},"modified":"2021-02-04T18:40:23","modified_gmt":"2021-02-04T16:40:23","slug":"frauen-im-management-das-fehlende-puzzlestueck-zum-ganzheitlichen-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/frauen-im-management-das-fehlende-puzzlestueck-zum-ganzheitlichen-unternehmen\/","title":{"rendered":"Frauen im Management &#8211; Das fehlende Puzzlest\u00fcck zum ganzheitlichen Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W\u00e4hrend Business fr\u00fcher fast ausschlie\u00dflich eine M\u00e4nnerdom\u00e4ne war, werden heute viele Unternehmen und Teams von Frauen \u201eregiert\u201c. Das weibliche Potenzial ist enorm! Aber nutzen Frauen ihre nat\u00fcrlichen St\u00e4rken im Arbeitsalltag? Und k\u00f6nnen Unternehmen wirklich darauf verzichten, wollen sie auch in Zukunft ihre Mitarbeiter*innen und Kund*innen begeistern?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer Zeit, in der Sinnhaftigkeit und pers\u00f6nliche Erf\u00fcllung am Arbeitsplatz f\u00fcr die Menschen immer wichtiger werden, ist es notwendig, auch die weiblichen Qualit\u00e4ten im Unternehmen zu integrieren und zu f\u00f6rdern. Geschieht dies nach wie vor zu wenig und fragen wir uns warum, hilft ein Blick in die Geschichte.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Warum werden weibliche Energien nicht genutzt?<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weibliche Qualit\u00e4t \u2013 repr\u00e4sentiert durch die Frauen \u2013 wurden \u00fcber lange Zeit unterdr\u00fcckt. Das einzige Mittel, um sich \u201eMacht\u201c zu verschaffen, war Sch\u00f6nheit. Durch ihren starken Sexualtrieb konnten M\u00e4nner so abh\u00e4ngig gemacht werden und wurden \u201elenkbar\u201c. Wof\u00fcr wir die M\u00e4nner heute verurteilen, n\u00e4mlich die Frauen auf ihren K\u00f6rper zu reduzieren, war somit eine aus der Not geborene Idee von uns Frauen selbst. Und ein St\u00fcck weit nat\u00fcrlich auch Mittel der Evolution.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Freiheit, die sich viele unserer Vorfahrinnen damals w\u00fcnschten, wurde mit dem \u201eMann sein\u201c assoziiert. M\u00e4nner durften entscheiden, M\u00e4nner waren frei und unabh\u00e4ngig. Da Weiblichkeit also \u00fcber viele Generationen eher zu Unm\u00fcndigkeit und Ungl\u00fcck gef\u00fchrt hat als zu Erf\u00fcllung, hat sich eine kollektive Ablehnung der Weiblichkeit eingepr\u00e4gt. Als unsere mutigen Vorfahrinnen sich irgendwann aus der Unterdr\u00fcckung befreien wollten, k\u00e4mpften sie eher daf\u00fcr, wie ein \u201efreier Mann\u201c leben zu d\u00fcrfen, anstatt wie eine \u201efreie Frau\u201c.\u00a0 Anstatt den Wert der Weiblichkeit \u201egesellschaftstauglich\u201c zu machen und dessen Wertsch\u00e4tzung und Anerkennung zu st\u00e4rken, k\u00e4mpften die Frauen also auf m\u00e4nnliche Weise f\u00fcr m\u00e4nnliche Rechte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Strategie wird \u00fcbrigens bis heute verfolgt: Noch immer k\u00e4mpfen Frauen teilweise mit harten Mitteln gegen \u201eUngerechtigkeiten\u201c, die faktisch vielleicht gar nicht mehr bestehen. Denn in Bezug auf die Rechte und das Geh\u00f6r in der Gesellschaft sind Frauen heutzutage viel \u201em\u00e4chtiger\u201c als M\u00e4nner. Wir haben uns so viele Vorrechte erk\u00e4mpft, dass wir wom\u00f6glich schon kurz vor der Unterdr\u00fcckung der M\u00e4nner stehen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Was sind weibliche Qualit\u00e4ten und wie nutzen wir sie in der Gesch\u00e4ftswelt?<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vorab sei gesagt, dass M\u00e4nner und Frauen beide jeweils \u00fcber m\u00e4nnliche und weibliche Energie verf\u00fcgen und somit \u2013 unabh\u00e4ngig vom Geschlecht \u2013 m\u00e4nnliche und weibliche St\u00e4rken besitzen. M\u00e4nnliche Energien und Qualit\u00e4ten sind meist nach au\u00dfen gerichtet, messbar und greifbar wie etwa Logik, Zielorientierung, aktives Handeln, etc. Weibliche Energien sind nach innen gerichtet, subtiler und eher \u201ef\u00fchlbar\u201c als sichtbar wie beispielsweise folgende:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>\n<h3>Intuition<\/h3>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wirklich starke Visionen und Innovationen kommen nie aus dem logischen Verstand, der ja nur neu zusammenf\u00fcgen kann, was er schon von irgendwo her kennt, sondern zeigen sich in Geistesblitzen und Eingebungen. Diese k\u00f6nnen nicht erzwungen oder erarbeitet werden, der Mensch kann sich lediglich daf\u00fcr \u00f6ffnen und sie \u201eempfangen\u201c. Die Intuition ist also eine typisch weibliche Qualit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nutzen f\u00fcr das Unternehmen:<\/strong> Durch eine starke Intuition bleiben Unternehmen mit dem Zeitgeist verbunden. Nur so k\u00f6nnen sie f\u00fcr ihre Kunden sinnvolle Zukunftsl\u00f6sungen entwickeln und sich vorausschauend am Markt platzieren, anstatt lediglich schon bestehenden Trends hinterherzujagen.<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"2\">\n<li>\n<h3>Emotional ausgleichen und versorgen<\/h3>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis heute ist diese Qualit\u00e4t verbunden mit \u201eDienen\u201c oder gar \u201eKochen\u201c, weshalb sie gerade von Frauen besonders stark abgelehnt wird. Die wirkliche St\u00e4rke, andere \u201eerf\u00fcllen zu k\u00f6nnen\u201c liegt jedoch auf der emotionalen Ebene. Weibliche Energie ist in der Lage, negative Gef\u00fchle zu transformieren und ihr Umfeld emotional zu ern\u00e4hren. Das hat nichts mit Aufopferung zu tun! Oder mit Essen! Geschieht das emotionale Versorgen als ganz bewusster Prozess, gewinnt auch die Frau Energie dabei, ohne von der Anerkennung und Best\u00e4tigung der \u201eErn\u00e4hrten\u201c abh\u00e4ngig zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nutzen f\u00fcr das Unternehmen: <\/strong>Den \u00c4ngsten und Sorgen der Mitarbeiter werden in Unternehmen oft gar keine Beachtung geschenkt. Dabei ist genau das der Punkt, der einer Organisation wertvolle Lebensenergie raubt und das Team ausbremst. Die bewusste Wahrnehmung und Transformation dieser Gef\u00fchle in Freude und Zuversicht kann dem Unternehmen zu deutlich mehr Strahlkraft und Leistungsf\u00e4higkeit verhelfen. Daf\u00fcr ist es nicht notwendig, sich am Arbeitsplatz stundenlang \u00fcber Gef\u00fchle zu unterhalten. Was es braucht ist lediglich die Beachtung und Wertsch\u00e4tzung dieser Aspekte und ein liebevolles, weibliches Herz, das bereit ist, diese Aufgabe im Team zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"3\">\n<li>\n<h3>Prozessorientierung und Umsichtigkeit<\/h3>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend die m\u00e4nnliche Qualit\u00e4t sich zielorientiert und impulsiv ausdr\u00fcckt, liegt die weibliche St\u00e4rke in der Hingabe an den Prozess, das Entstehenlassen. Dabei ist das Weibliche umsichtig, weitsichtig und einbeziehend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nutzen f\u00fcr das Unternehmen:<\/strong> Es herrscht Ruhe statt Hektik. Die Kollateralsch\u00e4den bei der schnellen Jagd nach Erfolgen werden minimiert. Ein ganzheitliches Arbeiten f\u00f6rdert die Zufriedenheit von Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden. Durch den Genuss bei der Arbeit steigt die Motivation dauerhaft.<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"4\">\n<li>\n<h3>Empfangen und annehmen k\u00f6nnen<\/h3>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gesch\u00e4ftsleben herrscht nach wie vor das Glaubensmuster \u201eNur wer leistet, wird geliebt\u201c. So machen wir es uns oft (unbewusst) absichtlich schwer, damit wir abends stolz davon erz\u00e4hlen k\u00f6nnen, was wir alles bew\u00e4ltigt haben. Indem wir das weibliche \u201eEmpfangen\u201c wieder gesellschaftstauglich machen, k\u00f6nnen wir lernen, Erfolg und F\u00fclle ganz leicht und nat\u00fcrlich zu erlauben, ohne uns daf\u00fcr sch\u00e4men zu m\u00fcssen. Diese Qualit\u00e4t ist das \u201eGegengift\u201c f\u00fcr den Stress unserer Leistungsgesellschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nutzen f\u00fcr das Unternehmen:<\/strong> Die Erfolge des Unternehmens entstehen nicht mehr durch harte Arbeit, sondern aus inspiriert-sch\u00f6pferischen Prozessen. So bleiben die Mitarbeiter auch in dynamischen Zeiten \u201ein Ihrer Kraft\u201c. Fluktuation und Krankheitsausf\u00e4lle werden minimiert.<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"5\">\n<li>\n<h3>Sinn f\u00fcr \u00c4sthetik und Sch\u00f6nheit<\/h3>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend das m\u00e4nnliche Prinzip eher Praktisches, Funktionales bevorzugt, ist die weibliche Qualit\u00e4t auf \u00c4sthetik und Sch\u00f6nheit ausgerichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nutzen f\u00fcr das Unternehmen:<\/strong> Eine angenehme Atmosph\u00e4re liefert mehr Energie. Mitarbeiter, Partner und Kunden f\u00fchlen sich automatisch wohl(er). Ist diese Qualit\u00e4t im Produktdesign, Marketing und Vertrieb vorhanden, erfreut dies die Herzen und macht nat\u00fcrlich Lust darauf, zu (ver-)kaufen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Welche Voraussetzungen braucht es, damit die weibliche Energie im Unternehmen wirken kann?<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zun\u00e4chst braucht es im Unternehmen die generelle Bereitschaft, den weiblichen Qualit\u00e4ten Raum und Wertsch\u00e4tzung entgegenzubringen. Dann k\u00f6nnen meist auch Menschen im Team gefunden werden, die die weiblichen Skills bewusst einbringen und den anderen als Vorbild dienen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen weibliche Qualit\u00e4ten auch von M\u00e4nnern eingebracht werden. Aber so, wie eine Frau das starke M\u00e4nnliche zwar leben, ihr gef\u00fchlvolles Herz und weibliche Instinkte jedoch nie ganz ablegen kann, kann auch ein Mann die weibliche Rolle nur bis zu einem gewissen Grad einnehmen oder gar erf\u00fcllen. So wie ein Mann, so viel weibliche Energie er auch haben mag, niemals ein Kind austragen und stillen kann, kann auch die Gesellschaft nie so von M\u00e4nnern mit weiblichen Qualit\u00e4ten versorgt werden wie von Frauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anstatt uns also mit den M\u00e4nnern \u201egleich zu machen\u201c und zu versuchen, sie in der Disziplin \u201eM\u00e4nnlichkeit\u201c zu besiegen, sollten wir unsere nat\u00fcrlichen St\u00e4rken als Frauen wiederentdecken und der Gesellschaft zur Verf\u00fcgung stellen. <strong>Das erfordert drei Dinge:<\/strong><\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Wir Frauen selbst m\u00fcssen den <strong>Wert der Weiblichkeit wieder vollst\u00e4ndig anerkennen<\/strong>. Wir m\u00fcssen den vererbten und kollektiv weitergegebenen Konkurrenzkampf mit den M\u00e4nnern aufgeben und ihnen ihre M\u00e4nnlichkeit wieder erlauben. Wir m\u00fcssen den Gedanken loslassen, uns als m\u00e4nnlich stark beweisen zu m\u00fcssen.<\/li>\n<li>Auch das m\u00e4nnliche Konzept des \u201eEinzelk\u00e4mpfers\u201c m\u00fcssen wir hinter uns lassen. Stattdessen sollten wir die nat\u00fcrlich weibliche Gabe nutzen, liebevolle, vertrauensvolle Verbindungen aufzubauen, um <strong>in der Gemeinschaft stark und stabil <\/strong>zu sein. Nur durch diese innere Sicherheit und Stabilit\u00e4t k\u00f6nnen wir die Kraft und den Mut gewinnen, der Weiblichkeit auf weibliche Weise ihren Wert zur\u00fcckzugeben.<\/li>\n<li>Wir brauchen St\u00e4rke. Nicht eine m\u00e4nnliche St\u00e4rke des Durchhaltens und K\u00e4mpfens, sondern die weibliche <strong>St\u00e4rke, die aus dem Urvertrauen und der Verbundenheit mit dem Leben entsteht.<\/strong> Eine Weisheit, zu der insbesondere Frauen den allerbesten Zugang haben.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anstatt weiter gegen die M\u00e4nner zu k\u00e4mpfen, k\u00f6nnten wir diese Position intelligenter nutzen, um wieder unsere weiblichen Qualit\u00e4ten zu integrieren. Denn genau diese sind beim eingangs beschriebenen \u201eBefreiungsschlag\u201c der Frauen auf der Strecke geblieben \u2013 und werden bis heute gesellschaftlich abgelehnt. Obwohl wir daf\u00fcr nach wie vor gerne den M\u00e4nnern die Schuld geben, sind es faktisch doch vor allem wir Frauen selbst, die die Weiblichkeit ablehnen. Und das ist nicht verwunderlich. Neben der Karriere stemmen viele ein dynamisches Familienleben. Bei der F\u00fclle an Aufgaben sind erneut die \u201em\u00e4nnlichen\u201c Qualit\u00e4ten gefragt: Planung und Organisation, schnelles Erledigen und konsequentes Entscheiden. Wir beweisen t\u00e4glich, dass wir die M\u00e4nner sogar im Bereich \u201em\u00e4nnliche Qualit\u00e4ten\u201c abh\u00e4ngen k\u00f6nnen. Aber zu welchem Preis? F\u00fcr uns selbst, f\u00fcr die Unternehmen und f\u00fcr unsere Gesellschaft!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Autorin:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Romina D\u00f6hlemann<\/strong>, Entwicklerin des QUANT-Modell\u00ae und der QUANT-Modell\u00ae Software, ist Expertin f\u00fcr Bewusstseinsarbeit und Mentorin f\u00fcr pers\u00f6nliche Weiterentwicklung. Als leidenschaftliche Ursachen-Forscherin entschl\u00fcsselt sie die wirklichen Ursachen, die \u00fcber Gesundheit, Strahlkraft, Zufriedenheit und Erfolg entscheiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrende Lekt\u00fcre der Autorin:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christoph D\u00f6hlemann \/ Jacqueline Romina D\u00f6hlemann: <strong>Verborgene Potentiale im Management, <\/strong>Mit dem QUANT-Modell Ver\u00e4nderungen meistern und das Unternehmen zum Erfolg f\u00fchren<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">227 Seiten, \u20ac 34,95<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Ffrauen-im-management-das-fehlende-puzzlestueck-zum-ganzheitlichen-unternehmen%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Das weibliche Potenzial ist enorm! Aber nutzen Frauen ihre nat\u00fcrlichen St\u00e4rken im Arbeitsalltag? Und k\u00f6nnen Unternehmen wirklich darauf verzichten, wollen sie auch in Zukunft ihre Mitarbeiter*innen und Kund*innen begeistern? 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