{"id":7948,"date":"2022-01-27T10:41:31","date_gmt":"2022-01-27T08:41:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=7948"},"modified":"2022-01-09T21:52:53","modified_gmt":"2022-01-09T19:52:53","slug":"betriebliche-weiterbildung-im-umbruch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/betriebliche-weiterbildung-im-umbruch\/","title":{"rendered":"Betriebliche Weiterbildung im Umbruch"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ver\u00e4nderungen verlaufen in den Unternehmen und ihrem Umfeld meist schleichend. Das hei\u00dft, man nimmt sie im Alltag kaum wahr. So auch in der betrieblichen Weiterbildung. Das \u00e4nderte sich durch Corona schlagartig. Das Virus verhalf vielen neuen Lerndesigns zum Durchbruch. <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas war eine andere Zeit\u201c, erwidert Klaus Doll lachend auf die Frage, was sich seit der Jahrtausendwende in der betrieblichen Weiterbildung ge\u00e4ndert hat. \u201eDamals waren die Seminare noch echte Auszeiten vom Betriebsalltag\u201c, erg\u00e4nzt der Organisationsberater aus Neustadt an der Weinstadt (D).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann berichtet er, wie er in den 90er Jahren, meist bepackt mit mehreren Moderationstafeln und einem Koffer in Seminarhotels fuhr, um dort zum Beispiel mit den F\u00fchrungskr\u00e4ften eines Unternehmens ein zumeist drei- bis f\u00fcnft\u00e4giges F\u00fchrungstraining durchzuf\u00fchren. \u201eEntsprechend viel Zeit hatten wir damals, um uns im Teilnehmerkreis zun\u00e4chst \u00fcber die genauen Inhalte des Seminars zu verst\u00e4ndigen und diese dann zu bearbeiten\u201c, betont Doll. Heute hingegen dauerten dieselben Seminare meist nur noch ein, zwei Tage, stellt der Berater n\u00fcchtern, jedoch ohne Bedauern fest. Denn auch der Charakter der Seminare hat sich in den letzten 25 Jahren ver\u00e4ndert.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Seminarteilnehmer ticken anders als vor 25 Jahren<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fr\u00fcher war eine zentrale Funktion von Pr\u00e4senz-Seminaren und -Trainings auch, dass die Teilnehmer sich pers\u00f6nlich kennen, verstehen und als Person sch\u00e4tzen lernen. Dies geschah zu einem gro\u00dfen Teil w\u00e4hrend der informellen Gespr\u00e4che in den Pausen oder abends in der Bar. Diese finden heute in Seminaren kaum noch statt. Statt in den Pausen gemeinsam Kaffee zu trinken und zu schwatzen, ziehen sich die Teilnehmer heute in der Regel mit ihrem Handy in eine ruhige Ecke zur\u00fcck, um dort zu telefonieren oder ihren Maileingang zu checken, stellt der Berater bedauernd fest. Und abends sitzen die Teilnehmer nur noch selten gemeinsam in der Bar; stattdessen erledigen sie in ihren Zimmern an ihren Laptops noch dringliche Aufgaben oder chatten mit Bekannten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch diese Ver\u00e4nderung des Sozialverhaltens ging eine zentrale Funktion der Pr\u00e4senz-Seminare weitgehend verloren: die Netzwerkbildung. Deshalb denken viele Unternehmen, so Doll, zu Recht dar\u00fcber nach, inwieweit man Pr\u00e4senz-Seminare \u2013 die in der Regel eine hohe Investition an Zeit und Geld erfordern \u2013 durch Online-Trainings- und -Seminare ersetzen kann.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Die meisten Ver\u00e4nderungen verlaufen schleichend<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4hnlich \u00e4u\u00dfert sich der Weiterbildungsjournalist und Marketingberater f\u00fcr Berater Bernhard Kuntz, der die Entwicklung des Bildungs- und Beratungsmarkts im deutschsprachigen Raum seit \u00fcber 30 Jahren \u201ewohlwollend kritisch\u201c begleitet. Auch der Inhaber der PRofilBerater GmbH, Darmstadt (D), ist der Auffassung: \u201eDie Weiterbildungslandschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten fundamental gewandelt. Im Alltag nimmt man diese Ver\u00e4nderungen, da sie schleichend verlaufen, aber kaum wahr.\u201c Sehr deutlich wurden ihm diese jedoch, als er im Oktober mit seinem Unternehmen umzog und sich \u00fcberlegte: Welche Utensilien, die sich in den zur\u00fcckliegenden fast 30 Jahren in unserem B\u00fcro angesammelt haben, nehme ich in unser neues B\u00fcro mit?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Erstes wanderten die gesammelten Jahrg\u00e4nge von zwei, drei Jahrzehnten mehrerer Weiterbildungsmagazine \u00a0in den M\u00fcll. Ihnen folgten zahlreiche Klassiker der Managementliteratur aus dem vergangenen Jahrhundert, denn Kuntz wurde beim Ausr\u00e4umen klar: In diese Zeitschriften und B\u00fccher habe ich in letzten 10, 15 Jahren nicht mehr geblickt, und dies werde ich auch k\u00fcnftig nicht mehr tun.\u201c Ebenfalls im M\u00fcllcontainer landeten Hunderte von (Lehr-)Videokassetten sowie CDs aus den 90er Jahren, die die Anf\u00e4nge des E-Learnings bzw. des Computer-Based-Trainings (CBT) in den Unternehmen dokumentieren. Damals waren diese Speichermedien der neuste Schrei, heute sind sie Relikte aus einer vergangenen Zeit.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Die Digital-Technik entwickelt sich rasant weiter<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Thema E-Learning bzw. computer- und netzgest\u00fctztes Lernen begannen sich die Personalverantwortlichen in den Unternehmen laut Aussagen der Wiener Wirtschaftspsychologin und (Online-)Trainerausbilderin Sabine Prohaska verst\u00e4rkt kurz vor der Jahrtausendwende, also vor etwa 25 Jahren, zu befassen und zwar ausgehend von der Erkenntnis:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Der Ver\u00e4nderungs- und somit Lernbedarf in den Unternehmen ist heute oft so gro\u00df, dass er zentral, also zum Beispiel von deren Personalabteilungen nicht mehr erfasst werden kann. Und:<\/li>\n<li>Der Weiterbildungsbedarf ist aufgrund der verschiedenen Funktionen der Mitarbeiter und deren unterschiedlicher Vorerfahrung heute oft so individuell, dass er mit zentral entwickelten, standardisierten Weiterbildungsprogrammen alleine nicht mehr befriedigt werden kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb wurde unter dem Begriff \u201eEmployability\u201c bzw. Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit in Personalerkreisen lebhaft dar\u00fcber debattiert, inwieweit die Mitarbeiter k\u00fcnftig selbst daf\u00fcr verantwortlich sein sollten, dass sie \u2013 kurz-, mittel- und langfristig \u2013 die F\u00e4higkeiten haben, die sie zum Wahrnehmen gewisser Aufgaben und Funktionen im Unternehmen brauchen. Die Mitarbeiter sollten sozusagen \u201eSelbstentwickler\u201c werden, betont J\u00fcrgen Eisserer, CEO der Menschen im Vertrieb GmbH, Graz (A), und als ein geeignetes Tool hierf\u00fcr wurden unter anderem elektronische Lernplattformen gesehen, \u201emit deren Hilfe die Mitarbeiter, das ben\u00f6tigte Wissen sich selbst aneignen k\u00f6nnen, und zwar dann, wenn sie es brauchen\u201c.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Das E-Learning d\u00fcmpelte lange Zeit vor sich hin<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Einsatz kamen diese E-Learning-Plattformen damals aber meist nur in Gro\u00dfunternehmen, konstatiert Hans-Peter Machw\u00fcrth, Inhaber des Beratungsunternehmens Machw\u00fcrth Team International (MTI), Visselh\u00f6vede (D). Ein Grund hierf\u00fcr war: Der Aufbau der hierf\u00fcr erforderlichen IT-Infrastruktur und das Entwickeln der ben\u00f6tigten Lernprogramme war zum damaligen Zeitpunkt noch so teuer, dass sich diese Investition nur bei gro\u00dfen Mitarbeitergruppen lohnte. Entscheidender war jedoch laut Prohaska: Um die Jahrtausendwende waren die Zielgruppen der Weiterbildung \u201enoch weitgehend Baby-Boomer, also keine Digital Natives, sondern Immigrants mit einer eher geringen Digitalkompetenz\u201c. Entsprechend gro\u00df waren oft ihre Vorbehalte gegen ein computergest\u00fctztes Lernen, weshalb sie dies, wenn \u00fcberhaupt, nur widerwillig taten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb erlahmte in den Folgejahren zunehmend die anf\u00e4ngliche Euphorie vieler firmeninterner Weiterbildner f\u00fcr das Thema E-Learning zumal ein fundamentales Credo damals noch lautete: Online l\u00e4sst sich zwar das kognitive Wissen bzw. Fachwissen der Mitarbeiter trainieren, Einstellungs- und Verhaltens\u00e4nderungen bei ihnen lassen sich so aber nicht herbeif\u00fchren.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Weiterbildner \u201everschliefen\u201c gesellschaftliche Entwicklung<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Weiterbildner und mit ihnen externe Berater, Trainer und Coaches \u00fcbersahen in den Folgejahren denn auch zwei Entwicklungen, die sich in ihrem Umfeld vollzogen.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Sp\u00e4testens ab dem Jahr 2007, als das erste iPhone von Apple auf den Markt kam, entwickelten sich die sogenannten Smartphones zu einem allt\u00e4glichen Wegbegleiter nicht nur der jungen Menschen. Und:<\/li>\n<li>Sp\u00e4testens ab dem Jahr 2010 waren nicht nur die meisten Weiterbildungsteilnehmer Digital Natives mit einer hohen Affinit\u00e4t zur Digital-Technik, sie \u00fcbernahmen zunehmend auch Entscheiderpositionen in den Unternehmen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies f\u00fchrte laut Machw\u00fcrth aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung nicht selten zu der anachronistischen Situation, dass im Betriebsalltag zwar alle f\u00fcr die Leistungserbringung relevanten Prozesse computer- und netzgest\u00fctzt abliefen \u2013 auch die Koordination der Zusammenarbeit bei der Projektarbeit; in der betrieblichen Weiterbildung kam die moderne Informations- und Kommunikationstechnik aber nicht zum Einsatz. Und w\u00e4hrend die Mitarbeiter zum Beispiel privat schon l\u00e4ngst selbstverst\u00e4ndlich neben Selbstlern-Apps beispielsweise zum Sprachen-lernen , auch sogenannte Coaching-Apps beispielsweise zum Joggen, Abnehmen und Entspannen nutzten, lautete im Business-Bereich noch weitgehend das Credo: Ein Coaching setzt ein pers\u00f6nliches Treffen von Coach und Coachee voraus. Diesen Widerspruch sp\u00fcrten auch die Mitarbeiter, was das Image der firmeninternen Weiterbildung negativ beeinflusste und zum Beispiel die Wirtschaftspsychologin Sabine Prohaska zum Fazit veranlasst: \u201eDer Digitalisierungsprozess in der Wirtschaft und Gesellschaft ging an der Weiterbildung und Personalentwicklung in den Unternehmen \u00fcber viele Jahre fast spurlos vorbei.\u201c<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Corona war ein \u201eWach-Macher\u201c<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das \u00e4nderte sich erst mit Corona, denn: In den Pandemiezeiten waren Pr\u00e4senzseminare nicht oder nur bedingt m\u00f6glich. Deshalb wurde in vielen Betrieben das Online-Lernen forciert. Das Lernen mit Lern- und Videoplattformen, Foren und Kollaborationstools wurde anfangs aber oft noch als ein minderwertiger Ersatz f\u00fcr das Seminarlernen gesehen. Erst allm\u00e4hlich d\u00e4mmerte den Verantwortlichen, so die Beraterin, \u201edass das digitale Lernen eine \u00fcberf\u00e4llige Bereicherung der Weiterbildung darstellt \u2013 unter anderem, weil sich bei ihm der Fokus weg vom Trainer hin zu den Teilnehmenden verschiebt. \u201eSie werden viel st\u00e4rker als beim klassischen Lernen dazu animiert, ihre Lernprozesse selbst zu organisieren und zu gestalten. Zudem d\u00e4mmerte den Weiterbildungsverantwortlichen mit der Zeit: Die Digital-Technik erm\u00f6glicht ganz neue Weiterbildungsdesigns. So werden laut Aussagen des Organisationsberaters Doll heute von den Unternehmen zum Beispiel statt der gewohnten Tageseminare verst\u00e4rkt auch 1,5- bis 2-st\u00fcndige Online-Nuggets nachgefragt, denn: \u201eSolche kurzen Lerneinheiten lassen sich gut in den Arbeitsalltag integrieren.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verst\u00e4rkt nachgefragt werden laut J\u00fcrgen Eisserer auch \u201ehybride Weiterbildungen\u201c, bei denen die Teilnehmer mal in Pr\u00e4senz- und mal in Live-Online-Veranstaltungen sowie mal im Plenum und mal alleine oder in Kleingruppen lernen und arbeiten. \u201eSie machen aus dem Einmal-Event Seminar einen Lernprozess, der meist nachhaltiger wirkt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiterer Vorteil des Online-Lernens ist: Mit ihm sind neue Personengruppen f\u00fcr die Weiterbildung erreichbar \u2013 so zum Beispiel<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Mitarbeiter, die nicht au\u00dfer Haus \u00fcbernachten wollen oder k\u00f6nnen, und<\/li>\n<li>Mitarbeiter, die nicht ein, zwei Tage im Betrieb fehlen k\u00f6nnen oder m\u00f6chten.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Ziel: Eine neue Lernkultur entwickeln<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den zur\u00fcckliegenden 1,5 Jahren haben denn auch viele Unternehmen die technische Infrastruktur aufgebaut, die f\u00fcr ein Online-Lernen bzw. hybrides Lernen, das das Online-Lernen mit einem Pr\u00e4senz-Lernen verkn\u00fcpft, erforderlich ist. Die n\u00f6tige Technik zu implementieren, ist aber nur der erste Schritt, um in Unternehmen eine neue Lernkultur zu etablieren, betont Prohaska, denn: \u201eE-Learning ist nicht nur ein technischer Prozess. Vielmehr gilt es, wenn die Mitarbeiter real in ihrer Entwicklung gef\u00f6rdert und unterst\u00fctzt werden sollen, auch zahlreiche soziale und emotionale Aspekte zu beachten.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb empfiehlt sie Unternehmen zum Beispiel beim Aufbau einer neuen Lerninfrastruktur und Entwickeln neuer Lerndesigns stets zu reflektieren:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Wer soll diese nutzen?<\/li>\n<li>Welche Kompetenzen\/Eigenschaften sind hierf\u00fcr n\u00f6tig? Und:<\/li>\n<li>Inwieweit sind diese bei den potenziellen \u201eUsern\u201c bereits vorhanden bzw. m\u00fcssen sie bei ihnen erst noch entwickelt werden?<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit in den Unternehmen eine Lernkultur entsteht, bei der das Lernen ein integraler Arbeitsbestandteil ist und sich die Mitarbeiter die n\u00f6tigen Kompetenzen weitgehend eigenverantwortlich aneignen, sollten aber auch gewisse Rahmenbedingungen gegeben sein. So sollten zum Beispiel Lernzeiten von den Unternehmen auch als solche anerkannt, zur Verf\u00fcgung gestellt und bezahlt werden \u2013 und zwar unabh\u00e4ngig davon, ob die Mitarbeiter im Betrieb oder Homeoffice arbeiten. Dies ist in vielen Unternehmen heute noch nicht der Fall.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Autorin: Ronja Siemens<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fbetriebliche-weiterbildung-im-umbruch%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fbetriebliche-weiterbildung-im-umbruch%2F&text=Betriebliche%20Weiterbildung%20im%20Umbruch\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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