{"id":8936,"date":"2023-04-13T09:57:39","date_gmt":"2023-04-13T07:57:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=8936"},"modified":"2023-03-14T16:13:26","modified_gmt":"2023-03-14T14:13:26","slug":"rekrutierung-jenseits-von-post-pray","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/rekrutierung-jenseits-von-post-pray\/","title":{"rendered":"Rekrutierung jenseits von Post &#038; Pray"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Jahr 2022 war gekennzeichnet durch den Fachkr\u00e4ftemangel. Alle sind betroffen: Als Kunden, wenn wir l\u00e4nger auf Z\u00fcge, Handwerker oder Termine beim Arzt warten. Als Kollegen, wenn wir \u00fcberlastet werden und dadurch Stress, Fehler und Krankheitsrisiko steigen. Als Kranke und Bed\u00fcrftige, wenn die Pflegekr\u00e4fte ausfallen. Als Arbeitgeber, wenn Mitarbeiter fehlen, um zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Als Gesellschaft, die der Fachkr\u00e4ftemangel j\u00e4hrlich rund 100 Milliarden Euro kostet.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr 2023 erwarten 71 % der Personalleiter, dass sich die Lage versch\u00e4rfen wird.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Wir stehen erst am Anfang: Wo zum Jahresbeginn 2023 noch rund 2 Millionen Fachkr\u00e4fte fehlten, wird sich diese Zahl bis 2035 mehr als verdreifachen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Dabei droht besonders den kleinen und mittleren Unternehmen Gefahr! Wenn bei den gro\u00dfen Konzernen die letzten Babyboomer in den Ruhestand gehen, werden die Big Player beginnen, mit ihren starken Marken den Markt abzusch\u00f6pfen. Der Druck steigt. Die F\u00e4higkeit, passende Mitarbeiter zu finden und zu binden wird zum entscheidenden \u00dcberlebensfaktor.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Es gibt 17 Millionen potenzielle Bewerber: Wer kann dieses Potenzial aktivieren?<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gute Nachricht zuerst: Es gibt trotz Fachkr\u00e4ftemangel gen\u00fcgend Mitarbeiter. Aktuell sind rund 4 von 10 Besch\u00e4ftigten offen f\u00fcr neue Jobs.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Es steht also ein Bewerberpotenzial von \u00fcber 17 Millionen Besch\u00e4ftigten zur Verf\u00fcgung. Bei zwei Millionen offenen Stellen sollte das reichen. Die schlechte Nachricht: Es reicht, aber nicht f\u00fcr jeden. Denn gute Mitarbeiter k\u00f6nnen sich aussuchen, wo sie hingehen. Solange der Leidensdruck nicht hoch genug und die Alternativen nicht attraktiv genug sind, bleiben die meisten erst einmal dort, wo sie sind: Aktuell geht nur jeder vierte, wechselbereite Mitarbeiter aktiv auf die Suche. Wie kommt man an die anderen drei heran? Was in diesem Fall hilft, wussten schon die alten Propheten: Wenn der Bewerber nicht zum Betrieb kommt, muss der Betrieb zum Bewerber kommen. Auch wenn die L\u00f6sung so einfach scheint, gehen immer noch weniger als die H\u00e4lfte der Unternehmen selbst aktiv auf die Suche.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Das bedeutet: Bewegen Sie sich dorthin, wo die potenziellen Kandidaten sind, und bieten Sie das, was ihnen aktuell fehlt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Recruiting-Wahnsinn<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immer wieder das Gleiche tun, aber andere Ergebnisse erwarten &#8211; so hat Albert Einstein einmal den Wahnsinn definiert. Trotz Fachkr\u00e4ftemangel gibt es Unternehmen, denen es gelingt, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Sie gehen dabei neue Wege. Personalsuche funktioniert. Nur eben nicht mehr mit den alten Methoden. Doch obwohl sie immer weniger greift, ist und bleibt die Stellenanzeige f\u00fcr viele Unternehmen die erste Wahl. Der einzige Unterschied: Sie erscheint nicht mehr in der Zeitung, sondern auf der Website und in Online-Jobb\u00f6rsen. Strukturell hat sich an der \u201ePost &amp; Pray\u201c-Methode, bei der eine Stelle ausgeschrieben und dann gebetet wird, dass sich jemand bewirbt, seit 70 Jahren nichts ge\u00e4ndert. Was sich ge\u00e4ndert hat, ist, dass die Gebete immer seltener erh\u00f6rt werden. Was muss sich also \u00e4ndern, um erfolgreich neue Talente zu gewinnen?<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Arbeiten Sie an der Kultur und machen Sie Recruiting zur Chefsache<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass nur jedes zweite Unternehmen aktiv sucht, liegt paradoxerweise ebenfalls am Fachkr\u00e4ftemangel, denn die aktive Form der Mitarbeitersuche erfordert einen h\u00f6heren Aufwand. Dadurch wurde der Recruiter selbst zum gesuchtesten Berufsbild: Eine Forsa Studie belegt, dass nach den beiden Pandemie-Jahren die Nachfrage nach keinem anderen Berufsbild so stark gestiegen ist, wie die nach Recruitern, um 93 %, um genau zu sein.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Da die begehrten HR-Profis gut vernetzt sind und den Markt am besten kennen, pr\u00fcfen sie genau, wo sie anheuern. F\u00fcr Unternehmen gilt: Um Recruiter erfolgreich f\u00fcr sich zu gewinnen, sollte entweder bereits eine passende Kultur vorhanden sein, oder man sollte glaubhaft machen k\u00f6nnen, dass sich etwas \u00e4ndern wird. Dreh- und Angelpunkt ist hierbei die Haltung der F\u00fchrung. Bis die Verst\u00e4rkung eintrifft, ist Personalgewinnung Chefsache. Und sollte es auch danach bleiben, denn:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Nur wer fachlich nah dran ist, kann bei den immer komplexer werdenden Stellenprofilen erkennen, ob ein potenzieller Kandidat fachlich wirklich geeignet ist, oder nicht.<\/li>\n<li>Gute Talente werden mit Anfragen von Recruitern \u00fcberh\u00e4uft. Sobald sie sich darauf einlassen, greifen aber wieder die \u00fcblichen Prozesse, bei denen sie sich wie eh und je als Bittsteller f\u00fchlen. Sie erhalten bei Fragen keine verbindlichen Antworten und erleben, dass die zun\u00e4chst guten Angebote im sp\u00e4teren Prozessverlauf von h\u00f6herer Ebene gekippt werden. Von daher reagieren Talente immer seltener auf Recruiter. Schreibt aber die zuk\u00fcnftige F\u00fchrungskraft, antworten sie. Wer begreift, dass Mitarbeiter die kostbarste Ressource sind und Personalgewinnung zur Chefsache macht, ist \u00fcbrigens in bester Gesellschaft: Steve Jobs rekrutierte \u00fcber 1.000 Mitarbeiter h\u00f6chstpers\u00f6nlich.<\/li>\n<li>Wenn der Chef selbst Kontakt aufnimmt, h\u00e4lt das die Prozesse schnell, die Verbindlichkeit hoch und vermittelt Wertsch\u00e4tzung. Fragen k\u00f6nnen direkt gekl\u00e4rt und die Einstellung vorangebracht werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die direkte Ansprache von Talenten durch das Management bedeutet nicht, dass das Management die ganze Arbeit machen muss. Gut ausgebildete Talentakquisiteure k\u00f6nnen zun\u00e4chst eine Vorauswahl treffen, die das Management dann durchsieht, um geeignete Kandidaten zu kontaktieren.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Soziale Netzwerke und IT- Tools erleichtern die aktive Suche<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit kostenpflichtigen Accounts bei Xing und LinkedIn k\u00f6nnen zun\u00e4chst die Talent Acquisition Manager auf die Suche gehen und mit differenzierten Begriffen nach potenziellen Kandidaten Ausschau halten. Das hat zwei Nachteile: Erstens machen es so fast alle. Zweitens gibt es immer noch gen\u00fcgend Mitarbeiter, die keine Profile bei den gro\u00dfen Plattformen haben. Bei Xing haben rund 20 Millionen Talente in Deutschland ein Profil, bei LinkedIn 19 Millionen in der DACH-Region.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein vorhandenes Profil bedeutet jedoch nicht, dass man den Kandidaten auch tats\u00e4chlich erreicht. Ein Teil der Profile ist nur selten aktiv: Nach eigenen Angaben von LinkedIn verwenden rund 90 % der Mitglieder die Plattform mindestens einmal pro Monat, jeder Dritte nutzt sie t\u00e4glich. Gef\u00fchlt lassen die Aktivit\u00e4ten bei Xing dagegen nach, viele sehen Parallelen zu StudiVZ, das zun\u00e4chst in aller Munde und dann pl\u00f6tzlich uninteressant war. Gewisse Branchen, bzw. deren Mitglieder, haben den Weg auf die Businessplattformen noch nicht oder kaum gefunden. Um auch mit diesen in Kontakt zu treten, hat die Recruiting Software Talentwunder einen Weg gefunden, um die Profile von \u00fcber 30 Nischen- und Experten-Plattformen aus dem White-Collar-Bereich zu sammeln und so 1 Milliarde Profile verf\u00fcgbar zu machen. Die Software ist seit 2014 am Markt und hat einige Innovationspreise gewonnen. Talentwunder unterst\u00fctzt Recruiter durch den Einsatz einer KI, die bei der Suche auch alternative Berufsbilder vorschl\u00e4gt. Die Software bietet ebenfalls Prognosen zur Wechsel- und Umzugsbereitschaft der Talente.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">K\u00fcnstliche Intelligenz im Active Sourcing<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">So hilfreich es ist, auf dem oben genannten Weg potenzielle Bewerber zu finden: Der Zugang alleine reicht nicht! Um die begehrten Talente zu \u00f6ffnen, sind individuelle Ansprachen wichtig. Zuletzt schreckten noch viele Recruiter vor dem Mehraufwand zur\u00fcck. Der Einsatz k\u00fcnstlicher Intelligenz k\u00f6nnte diese Arbeit erleichtern. Ende 2022 h\u00e4uften sich Erfahrungsberichte \u00fcber die KI ChatGPT. Wer die Software das erste Mal testet, ist verbl\u00fcfft: Sie generiert im Handumdrehen solide Texte zu beliebigen Themen. Das bietet Chancen, birgt aber auch Risiken. Genauso wie mit unpers\u00f6nlichen Standard-Ansprachen Bewerber kaum zu gewinnen sind, verh\u00e4lt es sich auch mit KI-generierten Ansprachen. Dabei greift das alte SISO-Prinzip: Shit in, shit out! Wer fit im Thema ist und die KI clever f\u00fcttert, bekommt gute Ergebnisse. Wer sich keine M\u00fche macht, erh\u00e4lt nichtssagenden Einheitsbrei. So macht es einen enormen Unterschied, ob man bei der aktiven Suche nach neuen Mitarbeitern der Software den ersten oder den zweiten der folgenden beiden Auftr\u00e4ge gibt:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>\u201eEntwickle bitte einen Text, um Frau Meier f\u00fcr die Stelle Marketing-Assistentin bei Xing anzusprechen und zur Bewerbung aufzufordern.\u201c<\/li>\n<li>\u201eEntwickele bitte eine pr\u00e4gnante aktive Sourcing Ansprache, um Frau Maier f\u00fcr eine Position als Marketing-Assistentin zu gewinnen. Der Text soll ihr Motiv nach Anerkennung treffen, der AIDA-Formel folgen und einen Cliffhanger nutzen, der ihr Interesse f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch mit unserem Recruiter weckt.\u201c<strong><br \/>\n<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Marketing nicht nur f\u00fcr die Kunden<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Know-how, um neue Recruiting-Kan\u00e4le zu \u00f6ffnen, ist meistens schon da &#8211; nur in der falschen Abteilung. Deshalb bietet oft das Marketing weitere Unterst\u00fctzung. W\u00e4chst beides zusammen, erh\u00e4lt die Personalgewinnung Zugriff auf bew\u00e4hrte Tools, um online neue Bewerbungen zu generieren. So entsteht beispielsweise Performance-Recruiting, das zun\u00e4chst eine Zielgruppe definiert, um sie anschlie\u00dfend \u00fcber einen Werbebanner anzusprechen. Folgt ein potenzieller Kandidat dem Link, gelangt er zu einer vorqualifizierenden Frage. Ist diese richtig beantwortet, wird er gebeten, sich zu bewerben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielleicht haben Sie es auch schon erlebt, dass Ihnen ein Produkt, f\u00fcr das Sie sich interessiert haben, in den folgenden Tagen immer wieder beim Surfen begegnet? Erfolgreiche Marketer wissen, dass es manchmal ein paar Erinnerungen braucht, bis die Kaufentscheidung f\u00e4llt. Analog werden Bewerber, die geeignet sind, sich aber noch nicht gemeldet haben, \u00fcber Re-Targeting wieder und wieder an die Stelle erinnert. Und reichen irgendwann ihre Bewerbung ein. Das Gute f\u00fcr den Recruiter: Einmal aufgesetzt, passiert das alles automatisch und man sieht den Erfolg lediglich am Ergebnis.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Corporate Influencer<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Zeiten der immer h\u00f6her werdenden Transparenz muss klar sein, dass eine gute Ansprache allein nicht mehr reicht! Wer gute Mitarbeiter anziehen m\u00f6chte, muss sich als attraktiver Arbeitgeber platzieren. Das geht los beim Rating auf Arbeitgeber-Bewertungsplattformen wie Kununu oder Glassdoor und weiter \u00fcber verschiedene Arbeitgeber-Siegel wie Great-Place to work. Eine andere M\u00f6glichkeit bieten Mitarbeiter, die zur Zielgruppe geh\u00f6ren. Wenn sie in sozialen Medien Inhalte aus ihrem Arbeitsleben teilen, ziehen sie neue Talente an und bauen die Schwellenangst f\u00fcr deren Kontaktaufnahme ab.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Einstellung \u00e4ndern: Potenzial und Skills rekrutieren<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viel zu h\u00e4ufig scheitert Recruiting daran, dass aufgebl\u00e4hte Profile gesucht werden und nur mangelnde Klarheit \u00fcber die notwendigen F\u00e4higkeiten, die es f\u00fcr die Stelle braucht, vorliegt. Immer noch viel zu oft werden Bewerber abgelehnt, die eine Position eigentlich ausf\u00fcllen k\u00f6nnten, aber nicht hundertprozentig passen. Aber wer wird da eigentlich gesucht? Im Laufe der Jahre bl\u00e4hten die Extra-W\u00fcnsche verschiedener Einstellungsverantwortlicher das Profil oft k\u00fcnstlich auf. Sie enden in der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau und alle wundern sich, dass es diese nicht gibt &#8211; oder sie schon eine Top-Position bei einem Top-Unternehmen bekleidet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erfolgreiches Recruiting geht den umgekehrten Weg und fragt sich, was die notwendigen (d.h. nicht anders m\u00f6glichen) Qualifikationen sind, die ein Bewerber mitbringen muss, um in die Stelle eingearbeitet werden zu k\u00f6nnen. Es erhebt mit verschiedenen Stakeholdern die kritischen Ereignisse, an denen es h\u00e4ngt, ob die Position gut oder schlecht besetzt ist. Hierbei d\u00fcrfen klassische Berufsabschl\u00fcsse ruhig in den Hintergrund treten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denken Sie \u00fcber den Tellerrand hinaus. Mit diesem Mindset hat sich die chemische Industrie beispielsweise f\u00fcr K\u00f6che ge\u00f6ffnet, deren Erfahrung mit Mischungsverh\u00e4ltnissen sich dort ideal einsetzen l\u00e4sst. Es gibt kaum noch Uhrmacher, daf\u00fcr bringen Zahntechniker 95 % der F\u00e4higkeiten mit, die es braucht, um im Mikrometerbereich genau zu arbeiten. In der IT-Branche ist der Mangel seit Jahrzehnten am gr\u00f6\u00dften. Das hat den Blick aufs Wesentliche gesch\u00e4rft: Wen st\u00f6rt es, wenn ein Bewerber sein Informatikstudium nicht abgeschlossen hat, aber daf\u00fcr fit in der gesuchten Programmiersprache ist? Eine Stellenanzeige, die ein abgeschlossenes Studium oder eine Ausbildung zum K.O.-Kriterium macht, darf sich nicht wundern, wenn sich nur wenige Bewerber melden. Sinnvoll ist es, das Anforderungsprofil zumindest um den Zusatz \u201eoder vergleichbare Qualifikation\u201c zu erg\u00e4nzen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Azubis? Ab zu Mama oder rein in die Bubble<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die junge Generation zu gewinnen, scheint eine Kunst f\u00fcr sich zu sein. Wer Azubis sucht, fragt, wie er die begehrten jungen Leute \u00fcberhaupt noch erreichen kann? Nur jeder dritte ist bei der Agentur f\u00fcr Arbeit gemeldet und Zeitung liest eh keiner mehr. Sie scheinen unerreichbar in ihrer Blase. Einen Weg, um doch hineinzugelangen, bieten Influencer. \u00dcber entsprechende Marketing-Agenturen und Portale kann man Influencer jeder Gr\u00f6\u00dfenordnung und Branche beauftragen, um bei der gemeinsamen Zielgruppe die offenen Ausbildungsstellen zu bewerben. Veranstaltet man gar einen Tag mit dem Influencer, bei dem ein pers\u00f6nliches Kennenlernen winkt, stehen Bewerber pl\u00f6tzlich Schlange und k\u00f6nnen von den Recruitern pers\u00f6nlich angesprochen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So selbstbewusst und unabh\u00e4ngig sie mitunter wirken, so sehr sch\u00e4tzt die Generation Z doch ihre Eltern als wichtige Ratgeber. Es kann sich also durchaus lohnen, diese aktiver miteinzubeziehen. Vor allem, wenn die Unterschrift unter den Vertrag gesetzt ist. Viele Unternehmen beklagen gerade bei der jungen Zielgruppe das Ghosting Ph\u00e4nomen. Im April wird unterschrieben, im September kommt niemand. Erfolgreiche Unternehmer aktivieren das soziale Umfeld: Gleich nach Vertragsunterschrift laden sie die Eltern und Gro\u00dfeltern zur Betriebsbesichtigung ein und finden auch in den n\u00e4chsten Monaten M\u00f6glichkeiten, um den Kontakt aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Bumerang-Recruiting<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Weg, der ganz ohne Technik auskommt, ist die \u00c4nderung der eigenen Haltung und die Entwicklung von Demut. Wenn Mitarbeiter k\u00fcndigen, f\u00fchlen sich viele Arbeitgeber abgelehnt, zeigen sich cool und verabschieden den Mitarbeiter im Sinne von \u201eReisende soll man nicht aufhalten\u201c. Doch der letzte Eindruck bleibt. Wer stattdessen ein Exit-Gespr\u00e4ch f\u00fchrt und die Gr\u00fcnde f\u00fcr den Wechsel erhebt, kann nicht nur etwas \u00e4ndern und verhindern, dass andere ebenfalls gehen. Er kann sp\u00e4ter sogar versuchen, den ehemaligen Mitarbeiter zur\u00fcckzugewinnen. Fast jeder zweite, der ein Unternehmen verl\u00e4sst, erkennt, dass auch anderswo nur mit Wasser gekocht wird und vermisst vielleicht schon bald seinen alten Arbeitgeber. Chefs, die nicht zu stolz sind, mit guten Leuten in Kontakt zu bleiben und ihnen zu zeigen, dass man sie gerne wieder an Bord h\u00e4tte, wissen nicht nur, was sie bekommen, sondern k\u00f6nnen auch die Recruiting-Kosten erheblich reduzieren.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Wer nicht mit der Zeit geht, geht. Mit der Zeit.<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die F\u00e4higkeit, passende Bewerber zu gewinnen, ist f\u00fcr Unternehmen ein kritischer \u00dcberlebensfaktor. Wenn sich die Zeiten \u00e4ndern, das Recruiting aber stehen bleibt, darf man sich nicht wundern, wenn die Ergebnisse schlechter werden. Da es immer mehr Talente gibt, die potenziell wechselbereit sind, sich aber nicht aktiv bewerben, muss die Aktivit\u00e4t von den Betrieben ausgehen. Am Anfang stehen eine neue Einstellung und die Bereitschaft, sich den neuen Machtverh\u00e4ltnissen am Arbeitsmarkt ehrlich zu stellen. Was bringt es, wenn man ein guter Arbeitgeber ist, es aber niemand wei\u00df? Wie fr\u00fcher im Vertrieb gilt: Tue Gutes und rede dar\u00fcber! Neben der Notwendigkeit, sich als attraktiver Arbeitgeber zu platzieren, erleichtern verschiedene Software-L\u00f6sungen bei der Suche nach neuen Mitarbeitern. Dazu gibt es auch nicht-digitale-Methoden, um Mitarbeiter zu gewinnen. Wichtig ist, einen individuellen Ansatz zu w\u00e4hlen, der zur Branche und den zu besetzenden Stellen passt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> \u00a0<a href=\"https:\/\/www.personalwirtschaft.de\/news\/recruiting\/dihk-fachkraeftemangel-kostet-100-milliarden-euro-146828\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.personalwirtschaft.de\/news\/recruiting\/dihk-fachkraeftemangel-kostet-100-milliarden-euro-146828\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/nwx.new-work.se\/themenwelten\/gesellschaft\/umfrage-unter-personalleitern-unternehmen-furchten-verschlimmerung-des-fachkraftemangels?xing_share=news\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/nwx.new-work.se\/themenwelten\/gesellschaft\/umfrage-unter-personalleitern-unternehmen-furchten-verschlimmerung-des-fachkraftemangels?xing_share=news<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/fachkreaftemangel-arbeitsplaetze-offene-stellen-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/fachkreaftemangel-arbeitsplaetze-offene-stellen-101.html<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> <a href=\"https:\/\/onlinemarketing.de\/karriere\/human-resources\/hiring-studie-37-prozent-offen-fuer-jobwechsel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/onlinemarketing.de\/karriere\/human-resources\/hiring-studie-37-prozent-offen-fuer-jobwechsel<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.haufe.de\/thema\/active-sourcing\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.haufe.de\/thema\/active-sourcing\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/karriere\/recruiting-93-prozent-mehr-hr-stellen-als-vor-corona-so-hart-trifft-der-recruitermangel-deutschlands-unternehmen\/28079544.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/karriere\/recruiting-93-prozent-mehr-hr-stellen-als-vor-corona-so-hart-trifft-der-recruitermangel-deutschlands-unternehmen\/28079544.html<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/themen\/746\/xing\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.statista.com\/themen\/746\/xing\/<\/a>; <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/628657\/umfrage\/linkedin-mitglieder-in-der-dach-region\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/628657\/umfrage\/linkedin-mitglieder-in-der-dach-region\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Neu auf dem Buchmarkt: <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christian Bernhardt: <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3y0WSed\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Echte Wertsch\u00e4tzung: <\/strong><strong>Beziehungen st\u00e4rken. Vertrauen vertiefen. Teams gemeinsam entwickeln.<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ISBN: 978-3-86980-666-2<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00dcber den Autor:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-8127\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Christian-Bernhardt_Portrait_kl-120x120.jpg\" alt=\"Christian Bernhardt\" width=\"120\" height=\"120\" \/><strong>Christian Bernhardt<\/strong> ist Dozent, Autor, Berater und Speaker f\u00fcr L\u00f6sungen gegen den Fachkr\u00e4ftemangel. Sein neues Buch \u201eEchte Wertsch\u00e4tzung\u201c erschien im September 2022 und sprang bereits im November in die Amazon Bestseller-Charts. Es beschreibt 111 Wege, um Mitarbeiter wertsch\u00e4tzender zu f\u00fchren. Bernhardt ber\u00e4t Unternehmen und h\u00e4lt Vortr\u00e4ge und Trainings in Deutschland und der Schweiz.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Frekrutierung-jenseits-von-post-pray%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Frekrutierung-jenseits-von-post-pray%2F&text=Rekrutierung%20jenseits%20von%20Post%20%26%20Pray\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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