{"id":9336,"date":"2024-01-11T10:00:48","date_gmt":"2024-01-11T08:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=9336"},"modified":"2023-11-21T15:01:36","modified_gmt":"2023-11-21T13:01:36","slug":"auch-fuehrungskraefte-haben-emotionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/auch-fuehrungskraefte-haben-emotionen\/","title":{"rendered":"Auch F\u00fchrungskr\u00e4fte haben Emotionen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fchrungskr\u00e4fte m\u00fcssen ihren Gef\u00fchlshaushalt und ihr Verhalten steuern k\u00f6nnen. Nicht nur um ein pers\u00f6nliches Ausbrennen zu vermeiden, sondern auch damit ihr Verhalten f\u00fcr ihre Mitarbeiter berechenbar bleibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unternehmen sind soziale Systeme. Das hei\u00dft, in ihnen und f\u00fcr sie arbeiten viele Menschen, die \u00fcber zahlreiche Kommunikations- und Arbeitsbeziehungen miteinander verbunden sind. Deshalb spielen im Betriebsalltag auch Emotionen eine wichtige Rolle. Sie beeinflussen das Arbeitsklima und die Arbeitsmotivation und somit auch die Effektivit\u00e4t der Zusammenarbeit. Das belegen zahlreiche Studien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch ist es im Betriebsalltag \u00fcberhaupt erlaubt, Gef\u00fchle zu zeigen \u2013 speziell als F\u00fchrungskraft? Oder erwarten Unternehmen von ihren Schl\u00fcsselpersonen wie F\u00fchrungskr\u00e4ften und Projektmanagern nicht nur, dass sie ein dickes Fell haben und scheinbar grenzenlos belastbar sind, sondern auch stets gute Laune und Zuversicht ausstrahlen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zweifellos ist es wichtig, dass in einem Unternehmen im Arbeitsalltag eine weitgehend \u201egute Stimmung\u201c herrscht; unter anderem, weil der Umgang miteinander wertsch\u00e4tzend und respektvoll ist. Denn nur dann identifizieren sich die Mitarbeiter auf Dauer mit ihrer Arbeit und ihrem Arbeitgeber, sind motiviert und haben auch eine gute Ausstrahlung. Doch wovon h\u00e4ngt eine \u201egute Stimmung\u201c bzw. Arbeitsatmosph\u00e4re ab? Selbstverst\u00e4ndlich auch von solchen \u00e4u\u00dferen Rahmenbedingungen wie, ob es einem Unternehmen wirtschaftlich gut geht oder dieses unter einem massiven Ver\u00e4nderungsdruck steht. Doch entscheidender ist das Verhalten der F\u00fchrungskr\u00e4fte. Denn sie pr\u00e4gen durch ihre Entscheidungen und ihr Verhalten weitgehend den Arbeitsalltag ihrer Mitarbeiter. Deshalb sollten F\u00fchrungskr\u00e4fte ihren Gef\u00fchlshaushalt steuern k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Auch F\u00fchrungskr\u00e4fte sind Wesen aus Fleisch und Blut<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Voraussetzung hierf\u00fcr ist, dass F\u00fchrungskr\u00e4fte zun\u00e4chst einmal akzeptieren: Auch wir sind emotionale Wesen (aus Fleisch und Blut) mit W\u00fcnschen und Bed\u00fcrfnissen, \u00c4ngsten und Bef\u00fcrchtungen, Vorlieben und Dingen, die uns widerstreben. Das klingt selbstverst\u00e4ndlich! Ist es aber nicht. Denn nicht wenige F\u00fchrungskr\u00e4fte haben das Selbstbild verinnerlicht. Ich handle und entscheide (rein) rational. Zudem sind sie \u00fcberzeugt: Als F\u00fchrungskraft muss man auch mal die Z\u00e4hne zusammenbei\u00dfen und darf seine Gef\u00fchle nicht zeigen. So zum Beispiel, wenn es den Mitarbeitern eine schlechte Nachricht zu \u00fcberbringen gilt. Dann werden nicht wenige F\u00fchrungskr\u00e4fte zu einer Art Apparatschiks, die zwar die Fakten verk\u00fcnden, aber dabei keinerlei Emotion zeigen \u2013 zum Beispiel aus Angst,<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>dann wirke ich schwach und wenig umsetzungsstark oder<\/li>\n<li>dann werde ich in endlose Diskussionen verstrickt.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Folge: Die Mitarbeiter nehmen ihre F\u00fchrungskraft nicht mehr als Mensch mit Herz und eine Person mit Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen wahr. Das belastet ihre Beziehung zur F\u00fchrungskraft und dies wirkt sich wiederum auf ihre Arbeitsmotivation aus. Denn zahllose Studien belegen: Mitarbeiter engagieren sich umso st\u00e4rker f\u00fcr ihre Arbeit, je mehr sie sich mit ihren unmittelbaren Vorgesetzten (und Kollegen) identifizieren k\u00f6nnen. Stimmt die Beziehung zu ihnen, dann f\u00fchlen sie sich im Unternehmen wohl. Also engagieren sie sich auch f\u00fcr dieses.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Ziel: Gerecht und berechenbar sein<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Voraussetzung hierf\u00fcr ist, dass sie ihren Vorgesetzten nicht nur als \u201eMaschine\u201c erleben, die ihre Funktion erf\u00fcllt, sondern auch als Mensch, der ihnen zuh\u00f6rt, sie versteht und wie sie mal gute und mal eher schlechte Tage hat. Deshalb sollten F\u00fchrungskr\u00e4fte im Kontakt mit ihren Mitarbeitern durchaus Emotionen zeigen. Ja, sie sollten diese zuweilen sogar gezielt einsetzen, um ihre Ziele zu erreichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierf\u00fcr m\u00fcssen F\u00fchrungskr\u00e4fte ihre emotionalen Reaktionen zun\u00e4chst kennen. Doch dies allein gen\u00fcgt nicht. F\u00fchrungskr\u00e4fte sollten auch wissen, welche Faktoren die jeweiligen Reaktionen bei ihnen ausl\u00f6sen. Sie sollten also zum Beispiel wissen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Jetzt reagiere ich gereizt, weil ich gestresst bin. Oder:<\/li>\n<li>Jetzt weiche ich aus, weil ich einen Konflikt scheue. Oder:<\/li>\n<li>Jetzt reagiere ich w\u00fctend, weil ich mich gerade \u00fcber einen Lieferanten ge\u00e4rgert habe.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn sonst verhalten sie sich gegen\u00fcber Mitarbeitern schnell ungerecht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Emotionen zeigen, hei\u00dft also nicht, wild um sich schlagen, sondern diese kontrolliert zeigen. So darf eine F\u00fchrungskraft ruhig auch mal ihrem Frust Ausdruck verleihen, solange sie wei\u00df, dass dies die Mitarbeiter nicht infiziert. Ge\u00e4u\u00dferte negative Gef\u00fchle k\u00f6nnen gerade in schwierigen Zeiten sogar ein Medium sein, um in einen pers\u00f6nlichen Kontakt zu den Mitarbeitern zu kommen und ihr Verst\u00e4ndnis zu gewinnen. So zum Beispiel, wenn eine F\u00fchrungskraft ihre eigene Verunsicherung dar\u00fcber artikuliert, dass seit einigen Jahren permanent solche unvorhergesehenen Ereignisse wie die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg usw. alle Planungen \u00fcber den Haufen werfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fchrungskr\u00e4fte sollten also akzeptieren, dass auch ihr Verhalten Gef\u00fchlsschwankungen unterliegt. Das hei\u00dft auch: W\u00e4hrend sie manchmal auf gewisse Verhaltensweisen ihrer Mitarbeiter eher relaxt reagieren, bringen diese in anderen Situationen sie in Rage \u2013 zum Beispiel, weil sie gerade gestresst sind oder schlecht geschlafen haben.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr einen ausgeglichenen Gef\u00fchlshaushalt sorgen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem gewissen Umfang sind solche Gef\u00fchlschwankungen f\u00fcr ihre Mitarbeiter akzeptabel \u2013 insbesondere, wenn sie wissen, was die Ursache hierf\u00fcr ist. Schlie\u00dflich wollen sie ihren Chef ja auch als Mensch erfahren. Zum Problem werden Gef\u00fchlsschwankungen oder -ausbr\u00fcche f\u00fcr die Mitarbeiter erst, wenn das Verhalten ihres Chefs hierdurch f\u00fcr sie unberechenbar wird. Denn dann erfahren sie dieses oft als ungerecht bzw. unangemessen. Also gehen sie zu ihrem Chef emotional auf Distanz \u2013 auch weil sie nicht mehr wissen, wie sie sich verhalten sollen, um beispielsweise seinen Wutattacken oder seiner bei\u00dfenden Kritik zu entgehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb sollten F\u00fchrungskr\u00e4fte daf\u00fcr sorgen, dass ihr Gef\u00fchlshaushalt weitgehend in Balance ist. Hierf\u00fcr muss ihnen bewusst sein, dass ihr Verhalten am Arbeitsplatz auch dadurch beeinflusst wird, wie zufrieden sie ansonsten mit ihrem Leben sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem Lebensbalance-Modell von Nossrath Peseschkian zufolge lassen sich in unserem Leben vier Bereiche unterscheiden. Neben dem Bereich \u201eArbeit\/Beruf\u201c gibt es die Bereiche \u201eSinn\/Kultur\u201c, \u201eK\u00f6rper\/Gesundheit\u201c und \u201eFamilie\/Beziehung\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwischen diesen vier Lebensbereichen besteht eine Wechselbeziehung. Deshalb verliert, wer zum Beispiel den Bereich \u201eArbeit\/Beruf\u201c langfristig \u00fcberbetont, auf Dauer neben seiner Lebensfreude, auch seine Leistungskraft. Denn:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Wer krank ist, kann weder sein Leben in vollen Z\u00fcgen genie\u00dfen noch ist er voller Leistungskraft. Und:<\/li>\n<li>Wer einsam ist, ist weder \u201equietsch-vergn\u00fcgt\u201c noch kann er seine volle Energie auf seinen Job verwenden. Und:<\/li>\n<li>Wer in einer Sinnkrise steckt, ist weder lebensfroh noch sehr leistungsf\u00e4hig. Denn hinter allem Tun steht die Frage: Was soll das Ganze?<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb sollten F\u00fchrungskr\u00e4fte f\u00fcr die rechte Balance zwischen den vier Lebensbereichen sorgen \u2013 auch um emotionalen Kurzschl\u00fcssen vorzubeugen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr den erforderlichen Ausgleich sorgen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der heutigen Arbeitswelt k\u00f6nnen insbesondere die Leistungstr\u00e4ger in den Unternehmen diese Balance in der Regel nicht Tag f\u00fcr Tag, Woche f\u00fcr Woche und Monat f\u00fcr Monat bewahren. Denn im Arbeitsleben zum Beispiel von F\u00fchrungskr\u00e4ften gibt es immer wieder Phasen, die sehr stressig sind \u2013 zum Beispiel, weil<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>ein wichtiges Projekt bis zu einem bestimmten Termin abgeschlossen sein muss oder<\/li>\n<li>das Auftragsvolumen gerade sehr hoch, die Personaldecke aber recht d\u00fcnn ist oder<\/li>\n<li>das Unternehmen gerade einen Strategiewechsel vollzieht.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Speziell in solchen Phasen, in denen sie auf die Unterst\u00fctzung ihrer Mitarbeiter besonders angewiesen w\u00e4ren, neigen F\u00fchrungskr\u00e4fte dazu, unberechenbar und ungerecht zu werden \u2013 weil sie selbst am Limit agieren. Die Folge: Ihre Mitarbeiter verweigern ihnen die Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb sollten F\u00fchrungskr\u00e4fte gerade in Stress-Situationen hochsensibel ihr eigenes Verhalten beobachten und darauf achten, dass sie aus Mitarbeitersicht nicht unmotiviert \u00fcberreagieren. Das k\u00f6nnen sie nur, wenn sie selbst innerlich eine gewisse Ruhe bewahren und in der Lage sind, ihren Gef\u00fchlshaushalt zu steuern \u2013 zum Beispiel, weil sie wissen, was ihnen in Stress-Situationen \u201egut\u201c und \u201eweniger gut\u201c tut.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Ziel: Manager der eigenen Gef\u00fchle werden<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Hilfe kommt ihnen dabei das Lebensbalance-Modell von Nossrath Peseschkian. Denn wenn die vier Lebensbereiche in einer Wechselbeziehung zueinander stehen, k\u00f6nnen F\u00fchrungskr\u00e4fte, die unter einer hohen beruflichen Belastung stehen, diese zumindest zeitweise durch ein entsprechendes Ausgleichsverhalten in den anderen Bereichen kompensieren. So ist zum Beispiel klar, dass eine F\u00fchrungskraft, die beruflich unter Strom steht, darauf achten sollte, dass ihr nicht zudem noch private Probleme Energie rauben. Sonst schl\u00e4gt das Gefordert-sein schnell in ein \u00dcberfordert-sein um. Ebenso einsichtig ist es, dass eine F\u00fchrungskraft, wenn sich beruflich immer mehr Stress und Adrenalin aufbaut, daf\u00fcr sorgen sollte, dass in ihrem privaten Bereich die n\u00f6tige Entspannung erfolgt \u2013 zum Beispiel indem sie regelm\u00e4\u00dfig joggt oder etwas anderes tut, das dem Stressabbau dient.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesbez\u00fcglich sollten F\u00fchrungskr\u00e4fte eine h\u00f6here Sensibilit\u00e4t entwickeln. Sie sollten sozusagen ihre eigenen Gef\u00fchlsmanager werden. Das ist nicht nur wichtig, damit sie selbst nicht \u201eausbrennen\u201c und beispielsweise einen Burnout erleiden. Das ist auch n\u00f6tig, damit sie auch in Stresszeiten f\u00fcr ihre Mitarbeiter emotional relativ ausgeglichene und folglich berechenbare F\u00fchrungskr\u00e4fte bleiben, denen diese (wenn zuweilen auch nicht gerne, so doch) bereitwillig folgen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Autorin:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2689\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Machwurth-Sabine_2-120x120.jpg\" alt=\"Machwurth, Sabine\" width=\"120\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Machwurth-Sabine_2-120x120.jpg 120w, https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Machwurth-Sabine_2-210x210.jpg 210w\" sizes=\"auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px\" \/>Sabine Machw\u00fcrth<\/strong> ist gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafterin der Unternehmensberatung Machw\u00fcrth Team International (MTI Consultancy), Visselh\u00f6vede (D), die weltweit Unternehmen u.a. beim Entwickeln ihrer F\u00fchrungskr\u00e4fte und -teams unterst\u00fctzt.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fauch-fuehrungskraefte-haben-emotionen%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Nicht nur um ein pers\u00f6nliches Ausbrennen zu vermeiden, sondern auch damit ihr Verhalten f\u00fcr ihre Mitarbeiter berechenbar bleibt. Unternehmen sind soziale Systeme. Das hei\u00dft, in ihnen und f\u00fcr sie arbeiten viele Menschen, die \u00fcber zahlreiche Kommunikations- und Arbeitsbeziehungen miteinander verbunden sind. 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