{"id":9952,"date":"2025-05-07T09:10:54","date_gmt":"2025-05-07T07:10:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/?p=9952"},"modified":"2025-05-04T11:41:49","modified_gmt":"2025-05-04T09:41:49","slug":"angst-der-unterschaetzte-hemmer-im-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/magazin\/angst-der-unterschaetzte-hemmer-im-unternehmen\/","title":{"rendered":"Angst &#8211; der untersch\u00e4tzte Hemmer im Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Krisen der letzten Jahre haben uns zu schaffen gemacht, nicht nur wirtschaftlich betrachtet, sondern auch emotional. Wir leben in einer Angstkultur, die uns hemmt, die uns (zu) wenig zuversichtlich in die Zukunft blicken l\u00e4sst, die unser Denken und Handeln in jedem Moment einschr\u00e4nkt \u2013 pers\u00f6nlich und unternehmerisch. Als die Uni Kiel im Jahr 2015 anfing, die sogenannte kultivierte Angst (Anxiety Culture) zu erforschen<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, ahnten die Wissenschaftler sicher nicht, wie konkret sich die Ergebnisse und Auswirkungen eines Tages in unserem Alltag widerspiegeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So manche F\u00fchrungskr\u00e4fte schlagen die H\u00e4nde \u00fcber den Kopf zusammen, wenn sie pl\u00f6tzlich mit vollendeten Tatsachen konfrontiert werden: Der Mitarbeiter k\u00fcndigt anscheinend aus heiterem Himmel. Ein Vertriebsmitarbeiter hat monatelang Schwierigkeiten mit einem wichtigen Kunden vertuscht. Ein Kollege sollte etwas zu einem Stichtag abliefern, hat aber noch nicht einmal angefangen, weil er nicht wusste, wie er die Aufgabe erledigen sollte. Schnell wird gefragt: \u201eWarum hast du denn nichts\/nicht eher etwas gesagt?\u201c. Die kleinlaute oder sogar oft trotzige Antwort ist dann: \u201eIch wusste nicht, wie ich es sagen sollte!\u201c oder aber \u201eIhr h\u00e4ttet das ja auch merken k\u00f6nnen\/m\u00fcssen\u201c.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\u201eAngst essen Seele auf\u201c<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht mehr viele werden sich an den gleichnamigen Titel des ber\u00fchmten Films von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1974 erinnern. Das Melodram \u00fcber die Unterdr\u00fcckung und Ausgrenzung von Gastarbeitern in den fr\u00fchen 1970er Jahren zeigt im Gro\u00dfen und Ganzen vor allem eines auf: Welche Kraft Emotionen haben und wie oben genannten Bedenken, hervorgerufen und verbunden mit tiefen, negativen Gef\u00fchlen wie beispielsweise Angst (vor Konsequenzen bzw. dem Gef\u00fchl als schwach\/unsicher wahrgenommen zu werden) uns l\u00e4hmen k\u00f6nnen.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Eine Frage bleibt jedoch im Raum: Was kann man konkret machen, damit Mitarbeiter sich wirklich trauen, rechtzeitig Dinge von sich aus zu thematisieren, die sie belasten, um fr\u00fchzeitig einzugreifen?<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Tabuthema Angst<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWas sollen meine Kollegen von mir denken, wenn ich sage, dass ich ein Problem habe?\u201c Ein Gedanke, der so manchem Mitarbeiter schlaflose N\u00e4chte bereitet. Wer sich vor einer Aufgabe \u00e4ngstigt, verliert seine Souver\u00e4nit\u00e4t. Das Selbstvertrauen schwindet. Ein Gef\u00fchl von Hilflosigkeit tritt ein. Viele versuchen dennoch zu agieren bzw. zu reagieren, oft fehlt ihnen dann aber die Ausdauer. Manche sind nahezu starr vor Angst, wenn sie beispielsweise potenzielle Kunden akquirieren sollen. Sie trauen sich nicht zum Telefon zu greifen. Angstfantasien machen sich breit. Und so manch ein Vertriebler findet dann oft gut klingende Gr\u00fcnde, warum gerade jetzt kein guter Zeitpunkt f\u00fcr die Akquise ist. Argumente wie \u201eIch habe keine Zeit f\u00fcr Akquise, ich muss mich um meine Stammkunden k\u00fcmmern\u201c oder \u201eAkquise ist nicht meine Aufgabe\/nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df. Wir sollten uns auf Social Media pr\u00e4sentieren oder wenigstens Anzeigen schalten!\u201c haben schon viele Vertriebsleitende geh\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was den einen stresst und \u201efertigmacht\u201c, l\u00e4sst manch andere relativ kalt. Und umgekehrt. Es gibt eine Vielzahl von \u00c4ngsten und Stressoren:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>\u00d6ffentlich vor einer Gruppe reden m\u00fcssen. Beispielsweise, um sich als neues Teammitglied vorzustellen oder vor einer Kundengruppe einen Vortrag zu halten.<\/li>\n<li>Keine Reaktionen auf eine Handlung oder \u00c4u\u00dferung, weil man dann nicht wei\u00df, woran man ist.<\/li>\n<li>Angst vor dem angestarrt bzw. beobachtet werden. Beispielsweise bei Rollenspielen bei einem Seminar oder bei einem Kundengespr\u00e4ch, wenn noch Andere zuh\u00f6ren (k\u00f6nnten).<\/li>\n<li>Nicht wagen, einen Raum oder Ladengesch\u00e4ft zu betreten, weil man nicht wei\u00df, was einen erwartet.<\/li>\n<li>Angst vor Vorgesetzten bzw. Rangh\u00f6heren, weil diese, selbst wenn man per du ist, stets die hierarchische Macht haben.<\/li>\n<li>Leistungsangst im Sinne von \u201eWenn ich das und das nicht erreiche, habe ich ein Problem\u201c.<\/li>\n<li>Kontakt- und Austauschsituationen, beispielsweise auf privaten oder auch gesch\u00e4ftlichen Veranstaltungen. Was soll man nach der Begr\u00fc\u00dfung sagen? Was macht man, wenn man nichts mehr zu sagen hat? Oder vielleicht einfach nicht interessant genug f\u00fcr die Anderen ist?<\/li>\n<li>Sorge nach dem ersten Kontakt, diesen beim darauffolgenden Treffen, ob real oder virtuell, zu entt\u00e4uschen. Schlie\u00dflich k\u00f6nnte ja das Interesse an der eigenen Person bald ersch\u00f6pft sein.<\/li>\n<li>Angst vor Entlarvung. Wenn man beispielsweise dem Kunden zu viel versprechen muss, um den Termin oder den Auftrag \u00fcberhaupt zu bekommen, aber genau wei\u00df, dass man diese Zusagen sp\u00e4ter nicht erf\u00fcllen kann.<\/li>\n<li>Angst aufgrund eines peinlichen Geheimnisses und durch dessen Aufdeckung als Widernat\u00fcrlich dazustehen.<\/li>\n<li>Angst sich behaupten zu m\u00fcssen: Eigene Rechte verteidigen, eigene W\u00fcnsche, Bed\u00fcrfnisse, Meinungen formulieren. Dazu geh\u00f6rt sowohl das Nein sagen selbst, als auch W\u00fcnsche Anderer abzuschlagen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt einige Erkennungsmerkmale f\u00fcr Au\u00dfenstehende, dass jemand Angst hat: Manche Menschen werden in Gegenwart von anderen Personen, beispielsweise auf einem Empfang, besonders aktiv, was sich durch schnelles Sprechen oder hektische Bewegungen zeigt. Andere sind eher passiv, um ihre \u00c4ngste oder vielmehr ihre eigenen \u201ekomischen\u201c Gef\u00fchle zu \u00fcberspielen. Andere werden sehr ungeschickt. Manche versuchen krampfhaft die Kontrolle zu behalten \u2013 andere resignieren. Wer Sch\u00fcchtern ist, wird viel Energie darauf verwenden, Situationen, die ihm schwerfallen, zu vermeiden. Viele wollen sich in \u201eschwierigen\u201c Lagen einfach aufl\u00f6sen bzw. unsichtbar machen und verschieben dann notwendige, vermeintlich unangenehme Aufgaben \u2013 oder sagen auch zugesagte Termine kurzfristig ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der innere Dialog<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernproblem ist, dass viele sich selbst bzw. ihre eigene Leistung nicht anerkennen, ja sogar negativ sehen, selbst dann, wenn andere sagen, dass das anders sei. Darauf folgen eine systematische Selbstabwertung und Verallgemeinerung. Auch ein Schweigen ist beispielsweise f\u00fcr viele sehr schwer auszuhalten. Denn das Schweigen des Gespr\u00e4chspartners wird oft als R\u00fcckzug oder Zeichen geringer Wertsch\u00e4tzung interpretiert. Hat das Gef\u00fchl erst einmal Raum gewonnen, breitet sich die Angst in alle Richtungen aus:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Man hat vorher Angst, weil es schiefgehen k\u00f6nnte.<\/li>\n<li>W\u00e4hrenddessen hat man Angst, weil der andere ja die Angst merken k\u00f6nnte.<\/li>\n<li>Danach f\u00fcrchtet man die Konsequenzen aus seiner schlechten Leistung.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solange der Angst nichts entgegengesetzt werden kann, umso intensiver werden Angstgef\u00fchle. Angst entsteht auch aus \u00dcberforderung: Schaffe ich das wirklich? H\u00e4ufig wird das eigene Scheitern erwartet, was zu einem Vermeidungsverhalten f\u00fchrt. Wer also keine Selbstwirksamkeitserwartung an sich hat, damit ist die F\u00e4higkeit gemeint, aus eigener Kraft gewisse Handlungen herbeizuf\u00fchren, um bestimmte Ziele zu erreichen, wird schnell Angst bekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Problematisch ist, dass Au\u00dfenstehende die Angst ihres Gegen\u00fcbers nicht immer und gleich sehen k\u00f6nnen. Ein Rollstuhlfahrer bekommt eventuell die Unterst\u00fctzung, die er braucht \u2013 weil sein Handicap offensichtlich ist. Die Angstgef\u00fchle hingegen sind f\u00fcr Au\u00dfenstehende meist nicht offensichtlich. Der oft \u00fcber Jahre kultivierte sorgenvolle Gedanke \u201eWas denken die anderen?\u201c hat viele dazu gebracht, ihre Gef\u00fchle nach au\u00dfen im Sinne eines Schutzpanzers im Griff zu haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein kleiner Tipp:<\/strong> H\u00e4ufig fallen uns Situationen leichter, wenn man sich die Angst eingesteht. Wenn niemand einem die Gef\u00fchle ansieht, kann auch niemand R\u00fccksicht auf sie nehmen. Darum sollten Betroffene zuallererst R\u00fccksicht auf sich selbst nehmen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Exkurs in die Praxis: \u00c4ngste aus Verk\u00e4ufersicht<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Menschen, die schon l\u00e4nger im Verkauf sind, haben aufgrund ihrer Erfahrung vielleicht weniger \u00c4ngste als Neulinge oder Personen, denen Werte wie Ehrlichkeit und Respekt enorm wichtig sind. Letztendlich haben \u00c4ngste nat\u00fcrlich auch etwas mit der eigenen Pers\u00f6nlichkeitsstruktur zu tun. Unabh\u00e4ngig davon geht es im Business aber vorrangig um Umsatz \u2013 zum pers\u00f6nlichen Vorteil des Verk\u00e4ufers oder des von ihm vertretenen Unternehmens. Doch gerade Verkaufen ist etwas, das viele Menschen nicht wollen, weil sie es negativ assoziieren. Ob schlechtes Image oder \u00c4ngste &#8230; nichtsdestotrotz ist der Verkauf entscheidend f\u00fcr den Erfolg eines Unternehmens. Denn schlussendlich zahlen die Kunden das Gehalt aller Mitarbeitenden eines Anbieters \u2013 nicht nur das der Verk\u00e4ufer. Deren m\u00f6gliche \u00c4ngste sind ebenso vielf\u00e4ltig wie die t\u00e4glichen Herausforderungen im Vertrieb:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Statt aktiv zu verkaufen, zieht man es vor, lediglich zu beraten. Man will ja nicht aufdringlich sein. So fehlt dann der Mut, aktiv nach dem Auftrag oder dem Abschluss zu fragen.<\/li>\n<li>Die Angst vor Ablehnung h\u00e4lt viele von der Kundenakquise ab, oder endlich einmal ehemalige Kunden zu reaktivieren. Was sollen die denn auch denken, wenn man sich da pl\u00f6tzlich (wieder) meldet?<\/li>\n<li>Man hat Sorge, dass zu gro\u00dfer Erfolg negative Konsequenzen mit sich bringt \u2013 etwa Neid, Einsamkeit oder das Gef\u00fchl, trotz allem nicht wirklich gl\u00fccklich zu sein.<\/li>\n<li>Aus der Angst, nicht gut genug zu sein, entsteht ein st\u00e4ndiger Drang nach Perfektion.<\/li>\n<li>Man scheut sich davor, sichtbar zu werden und sich sowie das eigene Angebot nach au\u00dfen zu pr\u00e4sentieren. Schlie\u00dflich k\u00f6nnte die Konkurrenz ja Gegenma\u00dfnahmen ergreifen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Angst vor dem Scheitern w\u00e4chst \u2013 insbesondere, wenn baldige Verkaufserfolge ausbleiben und die Existenz auf dem Spiel steht. Kleine Misserfolge steigern h\u00e4ufig die Versagensangst. Je gr\u00f6\u00dfer der Erfolgsdruck, desto st\u00e4rker steigt die Nervosit\u00e4t an. Mit zunehmender Nervosit\u00e4t steigt die Angst vor dem Scheitern. Je gr\u00f6\u00dfer die Angst vor dem Scheitern ist, desto wahrscheinlicher ist der Misserfolg. Je negativer die Erfolgsquote ausf\u00e4llt, desto gr\u00f6\u00dfer wird die Angst vor dem erneuten Scheitern. Mit zunehmendem Fortschreiten des Negativkreislaufs steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Verk\u00e4ufer als Bittsteller auftritt, zu schnell Rabatte gibt und sein Selbstbewusstsein sinkt. Wenn nun die F\u00fchrungskraft den Verk\u00e4ufer unter Druck setzt oder sich der Verk\u00e4ufer selbst, so ist dies auch kein Ausweg! Druck f\u00fchrt immer zum Gegendruck bzw. R\u00fcckfall. Entweder aus Sicht des Betroffenen auf bew\u00e4hrte Strategien oder gar zu panischer Flucht oder ohnm\u00e4chtiger Erstarrung.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Wie Mitarbeiter mutiger werden: 8 Hacks<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Folgende Ma\u00dfnahmen helfen, die Kommunikation innerhalb des Unternehmens zu erleichtern und Mitarbeiter mutiger zu machen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>#1 Keine \u201eSch\u00f6nwettermeetings\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In zahlreichen Meetings wird h\u00e4ufig nur das \u201ewas\u201c besprochen, eher selten das \u201ewie\u201c. Der Fokus sollte also nicht auf die Informationsvermittlung gelegt werden, sondern auf die Umsetzung. Wichtig ist, dass gemeinsam besprochen wird, was Negatives bei der Umsetzung passieren k\u00f6nnte \u2013 und wie diese Situationen dann bew\u00e4ltigt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>#2 Regelm\u00e4\u00dfige \u201eWasserstandsmeldungen\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Getreu dem Motto \u201eAngriff ist die beste Verteidigung\u201c sollte beispielsweise w\u00f6chentlich gepr\u00fcft werden, ob alles im Plan ist, oder ob es Umsetzungsprobleme gibt, um rechtzeitig einzugreifen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>#3 Lieber \u201eunter Vier-Augen\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fchrungskr\u00e4fte sollten Gespr\u00e4che \u00f6fter unter vier Augen halten. Denn wenn es mal Probleme gibt, dann f\u00e4llt es Mitarbeitern meist leichter, diese nicht vor ihren Kollegen zu thematisieren, sondern pers\u00f6nlich und damit vertraulich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>#4 Motto \u201eScheiter heiter\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Leben ohne Fehler ist eine Illusion. Darum sollte vielmehr darauf geachtet werden, dass aus m\u00f6glichen Verhaltensweisen, die nicht zu Erfolg gef\u00fchrt haben, alle etwas lernen k\u00f6nnen. Wenn diese aber vertuscht werden, dann werden Fehler und der offene Umgang damit noch mehr tabuisiert und zwingen so manche unbeabsichtigt, solche Fehler selbst auch noch einmal zu machen. W\u00fcrde man offener \u00fcber seine \u00c4ngste sprechen, so wie man beispielsweise \u00fcber einen verknacksten Fu\u00df spricht oder einen Muskelkater, dann w\u00e4re dies ein erster wesentlicher Schritt Richtung Heilung. Denn beim Ansprechen entsteht das Gef\u00fchl bzw. die Erkenntnis, dass man nicht der einzige Mensch mit \u00c4ngsten ist, sondern dass es andere gibt, die diese auch erlebt und vielleicht sogar \u00fcberwunden haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>#5 Training und fachlicher Austausch<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer regelm\u00e4\u00dfig Ideen bekommt, wie er seine Aufgaben noch besser bew\u00e4ltigen kann, wird zwangsl\u00e4ufig mutiger und zuversichtlicher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>#6 Erwartungsmanagement<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In vielen Unternehmen stimmt das Selbst- mit dem Fremdbild der einzelnen Mitarbeiter nicht \u00fcberein. Es ist nicht selten, dass gerade \u201eschwache\u201c Mitarbeiter sich f\u00fcr ganz toll und unersetzlich halten, wohingegen \u201egute\u201c Mitarbeiter sehr selbstkritisch sind und oft zweifeln. Mit der richtigen Balance zwischen Fordern und F\u00f6rdern sollten diese L\u00fccken zunehmend geschlossen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>#7 Vorbereitung ist alles<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer sich vorbereitet und gewisse m\u00f6gliche Situationen geistig vorwegnimmt, hat gute Chancen, besser zu performen als andere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>#8 Positiver innerer Dialog<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist entscheidend, wie man zu sich selbst spricht. Hilfreiche Gedanken, um mit aufkeimenden \u00c4ngsten beispielsweise bei der Akquise umzugehen, sind: \u201eJetzt bin ich neugierig, was ich gleich f\u00fcr einen Menschen kennenlerne!\u201c, \u201eKeinen Auftrag habe ich schon \u2013 ich kann mich also nicht verschlechtern!\u201c oder \u201eIch freue mich darauf, etwas Neues ausprobieren, mal sehen, wie diese Formulierung ankommt!\u201c, \u201eFalls mir jemand anmerkt, dass ich unter Stress stehe, so kann ich es meinem Gespr\u00e4chspartner auch jederzeit sagen. Vielleicht bin ich ihm dann sogar noch sympathischer.\u201c Auch sollte man sich vor Verallgemeinerungen sch\u00fctzen. Statt \u201eIch kann nicht akquirieren!\u201c besser \u201eIch kann <strong>noch<\/strong> nicht akquirieren!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jeder Mensch hat Jahre dazu gebraucht, um so zu werden, wie er jetzt ist. Wer sich allerdings zu hohe Ziele setzt und von jetzt auf gleich deutlich mutiger werden will, \u00fcberfordert sich meist. Besser ist es, gewisse Aufgaben anzugehen, um diese dann zunehmend vom Schwierigkeitsgrad her zu steigern. Auch eine kindliche Neugier im Sinne von \u201eMal gucken, was passiert. Entweder lerne ich, oder ich komme meinen Zielen n\u00e4her\u201c hat schon bei einigen einen gewissen \u201eDruck aus dem Kessel genommen\u201c. Aber das Allerwichtigste ist: Am Ball bleiben. Beispielsweise mit Gleichgesinnten. Denn wer wei\u00df, dass er\/sie mit seinen Problemen nicht alleine ist, bekommt ein ganz wichtiges Feedback, n\u00e4mlich das, normal zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> https:\/\/www.uni-kiel.de\/de\/universitaet\/detailansicht\/news\/202-angstkultur\/<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> https:\/\/mutmacher-magazin.de\/angst-essen-seele-auf<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber den Autor:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Oliver Schumacher,<\/strong> Verkaufstrainer seit 2009 und Netzwerk-Profi, setzt auf sympathische, fundierte Art neue Akzente im Bereich Wissenstransfer, Lernkultur und pers\u00f6nliche Positionierung. Unter dem Motto \u201eSei echt\u201c zeigt er auf, wie jeder zur Nr. 1 werden kann \u2013 ob Selbst\u00e4ndiger, F\u00fchrungskraft oder Mitarbeiter. Wachstumstreiber sind f\u00fcr ihn vor allem Neugier und Mut, Disziplin und (Selbst-)Vertrauen.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fangst-der-unterschaetzte-hemmer-im-unternehmen%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fmagazin%2Fangst-der-unterschaetzte-hemmer-im-unternehmen%2F&text=Angst%20%E2%80%93%20der%20untersch%C3%A4tzte%20Hemmer%20im%20Unternehmen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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