{"id":5255,"date":"2017-08-15T07:52:25","date_gmt":"2017-08-15T05:52:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/news\/?p=5255"},"modified":"2023-04-18T18:10:10","modified_gmt":"2023-04-18T16:10:10","slug":"zuwachs-der-weltwirtschaft-um-500-milliarden-us-dollar-durch-intelligente-fabriken-in-den-naechsten-fuenf-jahren-prognostiziert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/news\/zuwachs-der-weltwirtschaft-um-500-milliarden-us-dollar-durch-intelligente-fabriken-in-den-naechsten-fuenf-jahren-prognostiziert-5255\/","title":{"rendered":"Zuwachs der Weltwirtschaft um 500 Milliarden US-Dollar durch intelligente Fabriken in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren prognostiziert"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3 von 4 befragten deutschen Produzenten haben bereits oder planen mindestens eine smarte Fabrik<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein Viertel der in Deutschland hergestellten Produkte werden in 5 Jahren in smarten Fabriken entstehen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>62 Prozent der deutschen Hersteller haben in den letzten 5 Jahren mehr als 100 Millionen US-Dollar in smarte Fabriken investiert<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nur 12 Prozent der deutschen Hersteller sind zufrieden mit dem Fortschritt ihrer smarten Fabriken, 41 Prozent k\u00e4mpfen mit Schwierigkeiten<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_5256\" aria-describedby=\"caption-attachment-5256\" style=\"width: 338px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-5256\" src=\"https:\/\/www.weiterbildungsmarkt.net\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/zuwachs-der-weltwirtschaft-um-500-milliarden-us-dollar-durch-intelligente-fabriken-in-den-naechsten-.jpg\" alt=\"zuwachs-der-weltwirtschaft-um-500-milliarden-us-dollar-durch-intelligente-fabriken-in-den-naechsten-\" width=\"338\" height=\"2500\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5256\" class=\"wp-caption-text\">Smart Factories: How to realize the potential of the digital industrial revolution \/\/ Research by Capgemini&#8217;s Digital Transformation Institute. Quellenangabe: &#8222;obs\/Capgemini&#8220;<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Investitionen in intelligente Fabriken, sogenannte &#8222;Smart Factories&#8220;, k\u00f6nnen in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren zu einer Effizienzzunahme in der Herstellung von 27 Prozent f\u00fchren. Das entspr\u00e4che einem Wertbeitrag zur globalen j\u00e4hrlichen wirtschaftlichen Wertsch\u00f6pfung von rund 500 Milliarden US-Dollar. Das zeigt ein Bericht des Digital Transformation Institute (DTI) von Capgemini, einem der f\u00fchrenden weltweiten Beratungs- und IT-Dienstleistungsunternehmen. H\u00e4ufig als Grundbaustein der &#8222;Digitalen Industrierevolution&#8220; beschrieben, verwendet eine sogenannte intelligente Fabrik digitale Technologien wie das Internet der Dinge, Big-Data-Analytics, k\u00fcnstliche Intelligenz und fortgeschrittene Robotertechnik, um damit Produktivit\u00e4t, Qualit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t zu steigern. Typisch f\u00fcr eine smarte Produktion sind vernetzte Roboter, Augmented-Reality-Komponenten und Maschinen, die bei Wartungsbedarf selbst\u00e4ndig entsprechende Benachrichtigungen verschicken. Zum Ende des Jahres 2022 erwarten Hersteller, dass 21 Prozent ihrer Werke &#8222;smart&#8220; sein werden. Branchen wie Luftfahrt und Verteidigung, industrielle Fertigung oder die Automobilbranche, in denen Menschen Hand in Hand mit intelligenten Maschinen arbeiten, werden als Vorreiter der Umstellung gehandelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Digitalisierung von Fabriken ist Pflicht, nicht K\u00fcr<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Ergebnis stetiger Verbesserungen in der Produktivit\u00e4t, Effizienz und Flexibilit\u00e4t werden smarte Fabriken erheblich von der Senkung der Betriebskosten profitieren. So wird im Bericht beispielsweise erwartet, dass der durchschnittliche Automobilhersteller seine Gewinnmarge mit Hilfe verbesserter Logistik und verg\u00fcnstigter Materialkosten, Anlageneffektivit\u00e4t und optimierter Produktionsqualit\u00e4t um insgesamt 36 Prozent steigern k\u00f6nnte. Um wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben, hat die Mehrheit der Industrieunternehmen bereits mit der Digitalisierung ihrer Werke begonnen: Lediglich 16 Prozent der Befragten gaben an, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt keine Smart-Factory-Strategie erarbeitet oder f\u00fcr die nahe Zukunft geplant haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Early adopter, fr\u00fchzeitige Anwender, darunter die Vereinigten Staaten und Westeuropa, sind bereits weit gekommen: in den USA, Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten K\u00f6nigreich haben bereits die H\u00e4lfte der Befragten intelligente Fabriken umgesetzt. Ganz im Gegensatz zu Indien (28 Prozent) und China (25 Prozent), in denen weniger als ein Drittel der Befragten angaben, bereits smarte Fabriken eingef\u00fchrt zu haben. Eine Trennung ist auch zwischen den Branchen zu erkennen: 67 Prozent der Industrieunternehmen und 62 Prozent der Unternehmen aus Luftfahrt und Verteidigung haben Pl\u00e4ne f\u00fcr smarte Fabriken. Etwas mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Gesundheits- und Pharmaunternehmen nutzen digitale Technologien und \u00f6ffnen sich f\u00fcr industrielle Disruption.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Offensivere Sch\u00e4tzungen gehen von bis zu 1.500 Milliarden USD zus\u00e4tzlichem Wertbeitrag f\u00fcr die globale Wirtschaft aus Geld flie\u00dft in smarte Fabriken: Mehr als die H\u00e4lfte der Befragten (56 Prozent) haben in den letzten f\u00fcnf Jahren 100 Millionen US-Dollar oder mehr in die Planung smarter Werke investiert, bei 20 Prozent der Befragten waren es sogar 500 Millionen US-Dollar oder mehr. Doch nach der Analyse des Digital Transformation Institute von Capgemini befindet sich nur ein kleiner Teil der Unternehmen (6 Prozent) im fortgeschrittenen Stadium der digitalen Produktion. Dar\u00fcber hinaus gaben nur 14 Prozent der Befragten an, dass sie mit ihrem Erfolgslevel &#8222;zufrieden&#8220; seien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da die Hersteller ihre Bestrebungen in Sachen Smart Factory erh\u00f6hen und die Ertr\u00e4ge steigen, sagt der Bericht weitere Investitionen in die Digitalisierung voraus. Die Spitzenwerte der Prognose des Digital Transformation Institute besagen, dass die H\u00e4lfte der Fabriken bis zum Ende des Jahres 2022 smart sein k\u00f6nnte und die gesteigerten Produktivit\u00e4tsgewinne damit einen Wertbeitrag von bis zu 1.500 Milliarden USD zur Weltwirtschaft beitragen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Die Studie verdeutlicht, dass wir uns jetzt in der digitalen Revolution befinden. Der Einfluss auf die Gesamteffizienz wird enorm sein&#8220; sagt Dr. Markus Rossmann, Leiter des internationalen Kernteams der Digital Manufacturing Services bei Capgemini. &#8222;Die n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre werden entscheidend sein, da Hersteller ihre digitalen F\u00e4higkeiten ausbauen und damit schneller zu digitalen Ergebnissen zum Vorteil der Firma gelangen. F\u00fcr Deutschland sehen wir: 76 Prozent der Hersteller haben bereits oder planen in K\u00fcrze den Betrieb einer smarten Fabrik.&#8220; So soll jedes vierte Produkt deutscher Hersteller in den n\u00e4chsten 5 Jahren in einer smart factory hergestellt werden. Doch trotz der teilweise hohen Investments sind nur 12 Prozent zufrieden mit ihrem Fortschritt bei der Umsetzung smarter Fabriken, der durch Tr\u00e4gheit in den Organisationen und fehlende Wirtschaftlichkeitsberechnungen stockt. &#8222;Unter anderem durch die Bereitstellung erheblicher Budgets f\u00fcr die Weiterbildung von Mitarbeitern plant deshalb fast jeder zweite der von uns befragten Hersteller in Deutschland, die derzeitigen Schwierigkeiten bei der Digitalisierung von Fabriken aufzul\u00f6sen&#8220;, so Rossmann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Smarte Fabriken werden Nachfrage auf dem globalen Arbeitsmarkt ver\u00e4ndern<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Entwicklung hin zu smarten Fabriken wird den globalen Arbeitsmarkt ver\u00e4ndern. W\u00e4hrend vorherige Automatisierungswellen die Nachfrage nach geringqualifizierten Jobs reduzierten, haben Organisationen inzwischen die notwendigen Qualifikationen identifiziert und reagieren entsprechend. Befragte sehen die Automatisierung als Mittel zur Beseitigung von Ineffizienz und overhead-Kosten statt als Jobgef\u00e4hrder. Mehr als die H\u00e4lfte (54 Prozent) der Befragten wird Mitarbeiter f\u00fcr digitale Kompetenz weiterbilden, 44 Prozent werden in die Akquisition digitaler Talente investieren, um L\u00fccken bei F\u00e4higkeiten zu \u00fcberbr\u00fccken. F\u00fcr hochqualifizierte Arbeitskr\u00e4fte in Bereichen wie Automatisierung, Analytik und Cyber-Sicherheit werden die Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten sogar steigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gr\u00e9goire Ferr\u00e9, Chief Digital Officer bei Faurecia und Kunde von Capgemini dazu: &#8222;Bei Faurecia finden wir den gr\u00f6\u00dften Erfolg bei den Arbeitern, die Hand in Hand mit intelligenten Maschinen arbeiten. Zum Beispiel nutzen wir in unserem Werk intelligente Roboter dort, wo es ergonomische Herausforderungen gibt, schaffen damit letztlich ein sichereres Arbeitsumfeld f\u00fcr die Arbeiter und geben ihnen die Zeit, sich auf andere, wichtigere Aufgaben zu konzentrieren.&#8220; Zu Faurecias Pl\u00e4nen f\u00fcr smarte Fabriken f\u00fcgte er hinzu: &#8222;Die Inbetriebnahme smarten Fabriken auf der sprichw\u00f6rtlichen gr\u00fcnen Wiese ist genauso wie die Digitalisierung von Faurecias mehr als 300 bestehenden Werken der Schl\u00fcsselbaustein zu unserem digitalen Transformationsprogramm. Wir sehen auch Erfolg im Modernisieren alter Prozesse zu h\u00f6herer Effizienz, zum Beispiel die Umstellung unserer Produktionsst\u00e4tten auf papierlose Fertigung oder den Einsatz von Technik als Bestandteil unseres Predictive-Maintenance-Programms &#8211; all das spart unseren Mitarbeitern Zeit.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Methodik des Capgemini Smart Factories Report<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Untersuchung, die von Februar bis M\u00e4rz 2017 durchgef\u00fchrt wurde, wurden 1.000 F\u00fchrungskr\u00e4fte befragt, die eine Rolle als Direktor oder h\u00f6her in Fertigungsunternehmen mit einem gemeldeten Umsatz von mehr als 1 Milliarde USD einnahmen. Die Untersuchung wurde in sechs Branchen durchgef\u00fchrt; Fertigungsindustrie, Automobil und Transport, Energie und Versorgung, Luftfahrt und Verteidigung, Gesundheitswesen und Pharmaindustrie und Konsumg\u00fcter. Es wurden qualitative und quantitative Interviews mit Direktoren aus den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten K\u00f6nigreich, Frankreich, Deutschland, Schweden, Italien, Indien und China gef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00dcber Capgemini<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit mehr als 190.000 Mitarbeitern ist Capgemini in \u00fcber 40 L\u00e4ndern vertreten und feiert 2017 sein 50-j\u00e4hriges Firmenjubil\u00e4um. Als einer der weltweit f\u00fchrenden Anbieter von Management- und IT-Beratung, Technologie-Services sowie Outsourcing-Dienstleistungen erzielte die Gruppe 2016 einen Umsatz von 12,5 Milliarden Euro. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Capgemini Gesch\u00e4fts-, Technologie- sowie Digitall\u00f6sungen, die auf die individuellen Kundenanforderungen zugeschnitten sind. Damit sollen Innovationen erm\u00f6glicht sowie die Wettbewerbsf\u00e4higkeit gest\u00e4rkt werden. Als multinationale Organisation und mit seinem weltweiten Liefermodell Rightshore\u00ae zeichnet sich Capgemini durch seine besondere Art der Zusammenarbeit aus &#8211; die Collaborative Business ExperienceTM.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rightshore\u00ae ist eine eingetragene Marke von Capgemini<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Digital Transformation Institute<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Digital Transformation Institute ist Capgeminis hauseigener Think-Tank in digitalen Angelegenheiten. Das Institut ver\u00f6ffentlicht Forschungsarbeiten \u00fcber den Einfluss digitaler Technologien auf gro\u00dfe traditionelle Unternehmen. Das Team greift dabei auf das weltweite Netzwerk von Capgemini-Experten zur\u00fcck und arbeitet eng mit akademischen und technologischen Partnern zusammen. Das Institut hat Forschungszentren im Vereinigten K\u00f6nigreich und in Indien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: Presseportal.de<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fnews%2Fzuwachs-der-weltwirtschaft-um-500-milliarden-us-dollar-durch-intelligente-fabriken-in-den-naechsten-fuenf-jahren-prognostiziert-5255%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link external external_icon\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.weiterbildungsmarkt.net%2Fnews%2Fzuwachs-der-weltwirtschaft-um-500-milliarden-us-dollar-durch-intelligente-fabriken-in-den-naechsten-fuenf-jahren-prognostiziert-5255%2F&text=Zuwachs%20der%20Weltwirtschaft%20um%20500%20Milliarden%20US-Dollar%20durch%20intelligente%20Fabriken%20in%20den%20n%C3%A4chsten%20f%C3%BCnf%20Jahren%20prognostiziert\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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