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Die durchschnittlichen Vorstandsgehälter von Top 100-Unternehmen in Europa und den USA betragen im Schnitt 1,31 Mio. Euro brutto pro Jahr. Dieses Einkommen setzt sich aus Grundbezügen von durchschnittlich 630.000 Euro sowie einem Bonus von 683.000 Euro zusammen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Gehälter um 8,8% gestiegen.

Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Personalberatung Pedersen & Partners, die die Gehälter von über 1.200 Vorständen aus 200 Unternehmen in zehn Ländern in Europa und den USA erhoben und ausgewertet hat.

„Das Gehalt eines Topmanagers wird entscheidend von der Größe seines Verantwortungsbereichs beeinflusst“, erklärt Conrad Pramböck, Gehaltsexperte bei Pedersen & Partners. „Ein Vorstand eines Top 100-Konzerns erzielt im Schnitt das siebenfache Einkommen eines durchschnittlichen Geschäftsführers, das sowohl in Westeuropa als auch in den USA bei knapp unter 200.000 Euro liegt“, so der Leiter der Studie weiter.

Demnach erzielen Vorstände der großen europäischen Konzerne im Schnitt ein Grundgehalt von 650.000 Euro und einen Bonus von 644.000 Euro, während vergleichbare amerikanische Manager fixe Bezüge von 575.000 Euro und einen Jahresbonus von 777.000 Euro verdienen. Inklusive der Bonuszahlungen liegen daher die Gehälter weniger als fünf Prozent auseinander.

Den größten Unterschied in der Vergütung zwischen Top-Managern in Europa und den USA sind langfristige Vergütungsbestandteile in Form von Stock Options. Während Top-US-Manager durchschnittlich 409.000 Euro in Form von Stock Options verdienten, kamen europäische Topvorstände im vergangenen Jahr lediglich auf 136.000 Euro mit Stock Options.

Die Studie kommt auch zu dem Ergebnis, dass die Gehälter der Spitzenmanager deutlich schneller ansteigen, als die durchschnittlichen Einkommen. Im Vergleich zu den Einkommensanstiegen von Angestellten von rund 3,5% sowie von Geschäftsführern in der Höhe von 5%, stiegen die Gehälter von Vorständen in Europa und den USA um 8,8%.

„Die Topmanager der größten Unternehmen verdienen nicht nur weitaus die höchsten Gehälter, ihre Einkommen steigen auch kurz- und mittelfristig überdurchschnittlich an, und diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren auch fortsetzen“, fasst Conrad Pramböck die Ergebnisse zusammen.

(Erschienen in SUCCEED 10/2012)

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