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Der vom Vodafone Institut initiierte europaweit erste Accelerator F-LANE zur Stärkung von Frauen im Tech-Sektor geht in die nächste Runde. Ziel des Programms zur Start-up-Förderung ist es, die Beteiligung von Frauen an der technologischen Entwicklung zu erhöhen und die Situation von Mädchen und Frauen mithilfe von Technologie global zu verbessern. F-LANE sucht dabei in Kooperation mit dem Impact Hub Berlin und der Social Entrepreneurship Akademie weltweit nach innovativen Tech-Start-ups mit einem Fokus auf Frauen, die ein soziales Problem unternehmerisch lösen und die das Potential haben, eine breite Wirkung zu erzielen. Bewerbungen für das Programm, das für sechs Wochen ab dem 9. Oktober 2017 in Berlin stattfindet, sind ab sofort über www.f-lane.com bis zum 23. Juli 2017 möglich.

Alice Steinbrück, Direktorin des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation:

“Die Bilanz der ersten F-LANE-Runde ist überragend: inspirierende Startup-Ideen fantastische Gründerinnen, große Medienresonanz. Insofern fiel uns die Entscheidung für eine zweite Runde sehr leicht. Zumal es außer Frage steht, dass es beim Thema Gleichberechtigung noch viel zu tun gibt, gerade im Tech-Bereich.”

Auf der parallel zum ersten F-LANE-Accelerator veranstalteten Konferenz “Women in Tech: Breaking the Glass Ceiling” in Berlin hatte sich Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig für eine größere Unterstützung von Frauen im Tech-Sektor ausgesprochen. Schwesig sagte in ihrem Eröffnungsvortrag: “Der digitale Wandel wird unsere Arbeitswelt und unsere Gesellschaft gestalten. Darum brauchen wir dringend Frauen mit Gestaltungsmacht, die mitreden und mitbestimmen, wenn es darum geht, die Chancen zu nutzen und den Gefahren zu begegnen. Es kann nicht sein, dass die digitale Wirtschaft weiter hinterherhinkt. Kaum irgendwo halten sich Vorurteile gegenüber Frauen so hartnäckig, und die Zahlen zu ihrer Benachteiligung sind alarmierend. Ganz nach oben auf die Agenda gehören: gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, gleiche Chancen auf Führungspositionen, gleicher Zugang zu Kapital.”

Teilnehmer der ersten F-LANE-Runde waren die Startups Wazi Vision, Ask without Shame (beide Uganda), Securella (Marokko), DigiSitter (Deutschland) und Lensational (Hong Kong).

Nur etwa neun Prozent der Technologie-Start-ups weltweit werden von Frauen gegründet. Die vom Vodafone Institut veröffentlichte Studie “Neue Welt und alte Rollen?” ergab, dass sich viele Gründerinnen gegenüber Gründern benachteiligt fühlen. “Das gängige Klischee, dass es keine Frauen mit Tech-Kompetenzen gibt, ist veraltet. Um das vorhandene Potenzial zu wecken, muss sich die Herangehensweise von Medien, Politik und Kapitalgebern ändern”, so Alice Steinbrück, Autorin der aktuellen Studie des Vodafone Instituts.

“Nach der Ausschreibung über unser globales Netzwerk haben wir mit den Finalistinnen hier in Berlin ein intensives Programm aus Coaching, Mentoring und Trainings gemacht und sie in unser lokales Ökosystem eingebettet – die Energie, mit der sich alle eingebracht und die Fortschritte, die sie schon nach kurzer Zeit gemacht haben, waren beeindruckend”, so Leon Reiner, Gründer des Impact Hub Berlin. “Wir sind schon sehr gespannt auf die zweite F-LANE Runde”.

F-LANE im Überblick

Rund 150 Start-ups aus 50 Ländern hatten sich bei der ersten Runde von F-Lane um einen Platz im Accelerator beworben. F-LANE sucht dabei weltweit nach innovativen Tech-Start-ups mit einem Fokus auf Frauen, die ein soziales Problem unternehmerisch lösen. Die Geschäftsideen sollten idealerweise eine breite Wirkung erzielen und die Situation von Mädchen und Frauen mithilfe von Technologie verbessern.

Arbeitsort: Impact Hub Berlin, Friedrichstraße 246, 10969 Berlin

Wohnort: Kolonnenstraße 61, 10827 Berlin

Dauer: Sechs Wochen ab dem 9. Oktober 2017

Ganztägige Kinderbetreuung möglich. Bewerbungen sind ab sofort

möglich. Ansprechpartnerin für Bewerbungen: Alice Steinbrück,

Director Strategy & Programmes, Vodafone Institut; E-Mail:

alice.steinbrueck@vodafone.com

Weitere Informationen unter:

www.f-lane.com

www.facebook.com/flaneaccelerator/

Kooperationspartner des Vodafone Instituts:

https://berlin.impacthub.net/

www.seakademie.de

www.women-in-digital.de

Über das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation

Das Institut ist Vodafones europäischer Think- und Do-Tank. Wir analysieren die Potentiale digitaler Technologien und deren verantwortungsvolle Nutzung für Innovation, Wachstum und nachhaltige gesellschaftliche Wirkung. Mit Hilfe von Studien und Veranstaltungen bieten wir eine Plattform für den Dialog von Vordenkern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Es ist unser Anliegen, einen besseren Zugang zu Technologie für alle Teile der Gesellschaft zu ermöglichen. Deshalb entwickeln und unterstützen wir Projekte zur Stärkung von Frauen und für digitale Bildung. Das Vodafone Institut versteht sich als interdisziplinäre Plattform und profitiert dabei von der Expertise seines internationalen Beirats.

Über die Social Entrepreneurship Akademie

Die Social Entrepreneurship Akademie wurde 2010 als Netzwerk-Organisation der Münchner Hochschulen und deren Entrepreneurship Center gegründet. Unter dem Leitspruch “Education for Societal Change” qualifiziert sie Sozialunternehmer und solche, die es werden wollen. Im Beirat der Social Entrepreneurship Akademie sind vertreten: Falk F. Strascheg, Bernd Wendeln, BMW Foundation Herbert Quandt, BonVenture, Vodafone Stiftung und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

Über den Impact Hub Berlin

Impact Hub Berlin ist der Treiber für soziale Innovationen. Unter dem Leitsatz “Prototyping the future of business and society” verfolgen wir als Teil des weltweit größten Netzwerkes für social innovation einen branchenübergreifenden Ansatz als Coworking Space, Innovationslabor und professionelles Netzwerk. Durch Trainings, Vorträge, Weiterbildungen, Community Networking Veranstaltungen und Incubation Programme in einer kreativen Arbeitsumgebung geben wir unserer Community von change makers alle Werkzeuge an die Hand, um ihre Ideen für eine nachhaltigere Welt wirkungsvoll umzusetzen. Für unsere lokalen & globalen Partner aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik entwickeln wir außerdem kreative Programme um soziale Innovationen gemeinsam voranzutreiben. Impact Hub Berlin wurde 2014 gegründet und wird von Nele Kapretz, Anna Lässer, Leon Reiner und Vishal Jodhani geführt. Der erste Impact Hub wurde 2005 in London gegründet – heute umfasst das Netzwerk weltweit über 100 eigenständige Standorte in 54 Ländern mit mehr als 17.000 Mitgliedern.

Quelle: Presseportal.de

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