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Wie Aus- und Weiterbildung vor Armut schützen können, darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Magazins der Austrian Development Agency.

Allein in Afrika drängen jährlich zehn Millionen Jugendliche auf den Arbeitsmarkt. Ohne Berufsausbildung haben sie kaum Chancen auf einen Job. Gerade in Schwellen- und Entwicklungsländern mangelt es oft an gut ausgebildeten Fachkräften. Entwicklungszusammenarbeit setzt daher auf berufliche Aus- und Weiterbildung: Aber genügt Ausbildung allein, um einen Job zu bekommen? Haben Lehrberufe tatsächlich einen goldenen Boden? Und wie setzen sich verantwortungsvolle Unternehmen für eine gute Ausbildung ein? Antworten auf diese Fragen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der „Weltnachrichten“, dem Magazin der Austrian Development Agency (ADA).

Weltweit 200 Millionen ohne Arbeit

Trotz Ausbildung kein Job? Auf viele junge Menschen trifft das zu. Oft wird am Bedarf vorbei ausgebildet und in zahlreichen Ländern wird das Potenzial, am Arbeitsplatz zu lernen, noch nicht voll genutzt. Erfolgreiche Ausbildungssysteme, die auf die Vielfältigkeit ihres Angebotes setzen und auch ein kombiniertes Lernen in Schule und Betrieb ermöglichen, können hier Vorbild sein. Das österreichische System mit der dualen Berufsausbildung sei hier ein gutes Beispiel, betont Marko Cadez, der Wirtschaftskammerpräsident Serbiens, in den „Weltnachrichten“.

Duale Berufsbildung – Vorbild mit Anpassungsbedarf

Durch das Lernen in Betrieb und Schule ist „für die Jugendlichen der Übergang in die Arbeitswelt leichter und ihre Zukunftsaussichten sind besser. Das brauchen wir dringend in Serbien“, so Cadez. Ausbildungsformate dürfen aber nicht einfach 1:1 übertragen, sondern müssen an regionale Rahmenbedingungen angepasst werden. Internationaler Austausch wie auf der Wiener Konferenz „Building a Western Balkans Alliance for Work Based Learning“ ist dafür wesentlich. Ein weiteres Beispiel ist das Geberkomitee für duale Berufsbildung der Nachbarstaaten Deutschland, Schweiz, Liechtenstein und Österreich, das 2016 gegründet wurde, um das duale Berufsbildungskonzept in der Entwicklungszusammenarbeit international noch stärker bekanntzumachen.

Weitere Themen der Weltnachrichten 3/2016


  •     Wie Bio-Anbau die Existenz einer serbischen Familie sichert

  •     Freiwilligenarbeit in Albanien: Integration von Roma-Familien

  •     Österreich unterstützt Moldau: Wasserversorgung für 15.000 Menschen

  •     Viele Hürden beim Schulbeginn in Burkina Faso

Die „Weltnachrichten“ berichten vierteljährlich über aktuelle Themen der Entwicklungszusammenarbeit in Österreich und weltweit. Herausgeber ist die Austrian Development Agency.

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Online-Ausgabe:

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Austrian Development Agency (ADA)

Armut reduzieren, Frieden fördern und Umwelt schützen – das sind die drei großen Anliegen der Austrian Development Agency. Rund 600 Projekte und Programme setzt die österreichische Entwicklungsagentur jährlich um. Gemeinsam mit Partnerländern, öffentlichen Einrichtungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Unternehmen arbeitet die ADA für eine nachhaltige Entwicklung in Afrika, Asien, Südost- und Osteuropa sowie in der Karibik.

Rückfragen & Kontakt:

Austrian Development Agency,

die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit

Mag. Manuela Gutenbrunner

Tel.: +43 (0)1 90399-2412

Mobil: 0676 83903 412

manuela.gutenbrunner@ada.gv.at

www.entwicklung.at

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Quelle: APA Ots

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