3 nützliche Tipps für produktiveres Arbeiten im Home-Office

Zugegeben, das Home-Office ist nicht für jeden das Nonplusultra. Während einige voll darin aufgehen, in den heimischen vier Wänden zu arbeiten, kämpfen andere mit zu viel Ablenkung und mangelnder Konzentration. Doch unabhängig davon, ob man gerade studiert, einen 9-to-5-Job im Home-Office hat oder man sich mit dem eigenen Business selbstständig gemacht hat, mit ein paar Tipps kann jeder die Produktivität im Home-Office steigern. Die folgenden Tipps können dabei helfen, ein produktiveres Arbeiten zu ermöglichen.

Ein Ort, an dem nur gearbeitet wird

Bei vielen ist der gute alte Küchentisch ein echter Allrounder. Ob zum Frühstück, Abendessen oder Kaffeekränzchen, zum Puzzeln oder Zeitunglesen, als Schneidefläche beim Kochen oder auch einfach als Ablagefläche für Magazine, Rezeptbücher und Spielzeuge – der Küchentisch leistet so einiges. Wenn man dieselbe Fläche jetzt auch noch zum Arbeiten verwendet, können Konzentration und Produktivität darunter ganz schön leiden.

Das hängt nicht nur damit zusammen, dass man dann ständig die eigenen Arbeitsgeräte auf- und abbauen muss, sondern auch damit, dass das eigene Gehirn gar nicht richtig versteht, was es zu tun hat, wenn man sich an den Tisch setzt: Entspannen, ablegen oder arbeiten? Daher ist es absolut zu empfehlen, dass man sich eine feste Arbeitsecke im eigenen Heim einrichtet. Dabei sollte es sich am besten um ein Fleckchen handeln, an dem wirklich nur gearbeitet wird. Wenn man sich dann dort hinsetzt, assoziiert das Gehirn dies direkt mit dem Arbeiten und es fällt dementsprechend leichter, sich zu konzentrieren. Natürlich ist es am besten, wenn das ein eigenes Arbeitszimmer ist, das muss es allerdings nicht sein. Auch eine Zimmerecke, die zum Beispiel mit Pflanzen oder einem kreativen Raumteiler abgegrenzt wird, eignet sich hervorragend dafür.

Alles Unnötige aus der eigenen Reichweite verbannen

Alles Unnötige aus der eigenen Reichweite verbannen

Wenn man sich einen Ort zum Arbeiten ausgesucht hat, sollte man ihn noch entsprechend gestalten, damit man sich wirklich konzentrieren kannst. Das bedeutet: Ablenkungen minimieren. Am besten hat man auf dem Schreibtisch nur das Equipment und die Unterlagen, die man wirklich zum Arbeiten benötigt. Andere Dinge, wie etwa Magazine, Romane und Krimskrams, sollten verbannt werden. Das gilt auch für das Smartphone, sofern dieses nicht für die Arbeit benötigt wird. Denn allein, wenn das Smartphone im eigenen Blickwinkel liegt, denkt man öfter daran und nimmt es eher mal in die Hand, um durch Instagram zu scrollen oder die letzten Nachrichten abzurufen. Wenn man das Gerät allerdings nicht zum Arbeiten benötigt, sollte es am besten außerhalb der eigenen Reichweite aufbewahrt werden, damit man gar nicht erst in Versuchung kommt, es zu benutzen. Ordnung ist übrigens auch zu empfehlen. Anstatt sich im Chaos zu verlieren und Zeit damit zu verschwenden, Unterlagen zu suchen, sollte alles von vorneherein geordnet und sortiert sein.

Eine Arbeitsroutine einführen, um den Tag zu strukturieren

Ist das Arbeitsfleckchen bereits eingerichtet und Ablenkungen wurden verbannt, geht es darum, eine gesunde Arbeitsroutine einzuführen. Viele, die die Arbeit im Home-Office optimiert haben, haben dafür eine Morgenroutine eingeführt, mit der sie jeden Tag starten. Darauf bauen sogar professionelle Pokerspieler, die sich zunehmend online auf Spiele und Turniere vorbereiten. Eine etablierte Morgenroutine mit Bewegung, Meditation oder einer kalten Dusche können helfen, das Arbeiten im Home-Office zu optimieren und die Produktivität anzukurbeln. Egal welcher Berufsgruppe man angehört sollte man also etwas finden, das die morgendliche Routine verbessert, sei es Joggen, Stretchen oder auch nur das Zubereiten einer leckeren Mahlzeit. Außerdem ist es ratsam, dass man jeden Tag in etwa zur selben Uhrzeit aufsteht und ins Bett geht, um zu garantieren, dass das Arbeits- und Privatleben nicht zu sehr ineinander verschwimmen. Gleichermaßen sollte eine Mittagspause eingeplant werden, zu der ein gesundes und leckeres Mittagessen gegessen wird. Dieses aber bitte nicht am Arbeitstisch essen.

Egal ob man gerade dabei bist mit dem eigenen Business durchzustarten, ein Studium durchführt oder in dem aktuellen Job von Zuhause aus arbeitet: Mit einem Ort der nur zum Arbeiten dient, frei von Ablenkungen ist und von einer gesunden Arbeitsroutine begleitet wird, kann ohne viel Aufwand für mehr Produktivität im Home-Office gesorgt werden.

Autor: Redaktion

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